Verkaufsrang: 146 (DVD)
Actor: Anne Hathaway
Actor: James McAvoy
Actor: Julie Walters
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Julian Jarrold
EAN: 4010324026415
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. März 2008
Spielzeit: 116
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Anne Hathaway (Hauptdarsteller), James McAvoy (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 9,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
Als intelligente junge Frau, die ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen ausrichten will, hat es Jane im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts alles andere als leicht. Da ihre Familie nicht gerade wohlhabend ist, soll sie einen vermögenden Verwandten heiraten. Doch Jane lehnt ab. Sie fühlt sich mehr zur Schriftstellerin berufen als zur treusorgenden Ehefrau. Als der hochnäsige Tom Lefroy, ein Freund ihres Bruders, der zu Besuch aus London auf dem Land weilt, ihre schriftstellerischen Ambitionen ins Lächerliche zieht, straft Jane seine Arroganz mit Verachtung und schlägt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zurück. Schnell stellen beide fest, dass sie einander mehr als ebenbürtig sind – und verlieben sich prompt unsterblich ineinander. Doch Tom ist finanziell von seinem Onkel abhängig, der einer unstandesgemäßen Verbindung niemals zustimmen würde. Jane muss sich entscheiden und die schwere Wahl zwischen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit oder der großen Liebe ihres Lebenstreffen.Die Besetzung der Amerikanerin Anne Hathaway (PlötzlichPrinzessin, Der Teufel trägt Prada) in der Rolle der Jane Austen sorgte zunächst für einen empörten Aufschrei bei den Briten. Doch Hathaway meistert den Spagat zwischen natürlichem Liebreiz und intellektueller Ambition gekonnt. Sie füllt das Bild der berühmten britischen Schriftstellerin mit Leben an und scheint gleichzeitig direkt einem Roman Austens entsprungen zu sein. Julian Jarrolds Inszenierung weckt denn auch unweigerlich Assoziationen an Jane-Austen-Verfilmungen wie Stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit. Das romantische Drama vermischt äußerst geistreich Fakt und Fiktion. Es handelt sich nicht um eine Biografie im engeren Sinne, sondern um eine phantasievolle Spekulation über das (Liebes-) Leben der Autorin und dessen Einfluss auf ihr Werk. Nicht Emma oder Anne stehen diesmal im Mittelpunkt der gefühlvollen Verirrungen, sondern Jane selbst. Die Handlung spiegelt das Geschehen ihrer Romane wider, die geistreichen Wortgefechte zwischen Jane und Tom - James McAvoy (Abbitte, Der letzte König von Schottland) gibt den charmanten Gentleman - entsprechen dem sprühenden Dialogwitz des literarischen Vorbildes. Beste Unterhaltung im Stile Jane Austens. -- Birgit Schwenger
Kundenrezensionen zu 'Geliebte Jane'
einschläfernd (5. September 2008)
Ich hatte mir von diesem Film eigentlich so eine ähnliche Story wie die in "Stolz und Vorurteil" zwischen Elizabeth Bennet und Darcy erhofft.Jedoch wurde ich durch eine langweilige Liebelei enttäuscht und die Dialoge erscheinen irgendwie gestellt und abgeschaut.Es ist wohl tatsächlich nicht so viel im Leben der Jane Austen passiert,eher in ihrem Kopf.Lieber die Romanverflmungen anschauen,da hat man mehr davon!Das Ende müsste eigentlich jeder,der sich ein klein wenig mit Jane Austen auskennt,kennen.Im Film erscheint es wie einfach so dahingstellt,ohne Drama und Ausschmückung.Wenn schon ein Hollywoodfilm,dann ein richtiger!Das Prädikat "besonders wertvoll" ist meiner Meinung nach fehl ab Platz.Besser würde passen "besonders einschläfernd".Unbeschreiblich! (1. August 2008)
Als ich diesen Film zum ersten Mal sah, verschlug es mir die Sprache! Es war, und ist vorallem noch immer, der beste Film den ich seit langem gesehen habe!Ich stimme den Rezesionen überhaupt nicht zu, die dieses Liebesdrama, als Kopie von Pride and Prejudice, darstellen...
Jane Austen wurde schließlich durch diesen Abschnitt ihres kurzen Lebens inspiriert, diesen Roman zu schreiben, daher muss natürlich eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden sein!
Vorallem die Charakterdarstellung des "Tom Lefroy", verkörpert durch James McAvoy, hat mich zutiefst berührt.
"Geliebte Jane" ist ein tiefgründiger, gefühlvoller, wunderschöner Film zum verlieben, der einem trotzdem zum weinen bringt... mein absoluter Liebling!
Bittersüßes Liebesdrama (26. Juli 2008)
Als ich mir den Film zum ersten Mal ansah wurden meine Erwartungen daran sehr gut erfüllt. Anne Hathaway spielt die Rolle der Jane Austen klasse - man merkt genau, dass sie sich vorher mit ihrer Figur sehr genau und detailiert befasst hat. Mir ist beim Schauen des Films nie langweilig geworden, es war immer Spannung vorhanden. Auch der Humor kommt in keinem Fall zu kurz - es gibt etliche Szenen wo man einfach lachen muss! James McAvoy spielt Tom Lefroy zum Teil arrogant und überheblich und zum Teil verzweifelt und gefühlvoll - Wunderbar!!! Die Musik, die sich durch den gesamten Film zieht, passt gut zum Film, bleibt aber leider nicht im Ohr, so wie z. B. die Filmmusik von Joe Wright's "Stolz und Vorurteil" mit Keira Knigthley. Alles in allem ist "Geliebte Jane" ein gelungener Film mit tollen Schauspielern und dramatischem Ende. Allerdings kommt der Film meiner Meinung nach nicht an "Stolz und Vorurteil" heran, indem ein bisschen mehr Leidenschaft, Schmerz und Gefühl vorhanden sind.Gute Ansätze... (13. Juli 2008)
...werden geboten aber dabei bleib es auch.Es macht mich traurig, das Leben meiner Lieblingsautorin in so dürftiger Form verfilmt vorzufinden. Ich näherte mich dem Film schon nicht mit allzu großen Erwartungen und das würde ich jedem anderen auch so empfehlen.
Beginnt alles doch recht vielversprechend, an einem kühlen Morgen. Die restliche Familie liegt noch schlummernd in den Betten, während eine junge Frau mit verträumten Augen emsig dichtet und schreibt. Als ihrem selbstkritischem Verstand endlich Befriedigung widerfährt, durch einem glorreichen Satz, weckt sie das Haus unsanft mit einer begeistertem Melodie auf dem Klavier. Die Bewohner des Hauses gehen auf unterschiedlichste, amüsante Weise mit dem für sie verfrühtem Morgen um und als die Mutter, zu schkaftrunken, um richtig erbost zu sein, den Namen eben junger Dame schreit, kann man sich eines kleinen Grinsens nichzt verwehren.
Doch schon verkünden erste, unglaubwürdige Szenen(Mr. Austen macht sich, die Tatsache nutzend, das er und seine Gattin nun mal schon wach im Bett liegen, über seine Frau her, obwohl er ein Geistlicher ist, der in einem sehr religriösem, sittlichem Jahrhundert lebt)von einem etwas verunglücktem Film.
Zum Inhalt gibt es zu sagen, dass einem vermutlich harmlosen Flirt der jungen Austen so viel Bedeutung zugemessen wird, das er die Kraft besaß sie fürs Leben zu zeichnen und der Mann, dem der dies scheinbar zu verantworten hat, in all ihren späteren männlichen Romanhelden nachklingt.
Manche hier sagen, sie hätten nichts dagegen einzuwenden, aus einer vielleicht zarten Pflänzchen der Gefühle, die bevor die erblühen konnte schon dahin welkte, eine aufgegangene Blüte zu machen aber genau daran scheitert der Film.
Anne Hathaway hielt ich als Miss Austen von Vornherein als eine Fehlbesetzung. Sie ist zu lieblich, als das man sich vorstellen könnte, das eine solche Frau niemals geheiratet hätte. Sie ist nicht so schlagfertig und ironisch, wie man es von Austens Werk gewohnt ist und nicht zurück gezogen, still und kritisch beobachtend genug, um sich vorzustellen, das sie zu solch geistreichen und karikaturhaften Charakterszizzen, wie für sie typisch, überhaupt in der Lage gewesen wäre.
Man gauckelt dem Zuschauer vor, das eine einzige, leidenschaftslose Beziehung ein lebhaftes, wenn auch nicht herausragendes Mädchen, zu einer genialen Autorin machte, die ihren Lebtag anonym bleiben wollte?
Sehr unwahrscheinlich, dar es zwischen Anne Hathaway und James McAvoy nicht genügend knistert. Beide zeigen Ansätze von großem Können und Vielschichtigkeit doch irgendwie schreitet die Handlung zu sehr voran, ohne dabei spannend oder gar schnellebig zu werden, und die Entwicklung der Charaktere findet zu schnell, ohne nachvollziehbaren Wendepunkt statt, als das sie glaubhaft wären. Zu Beginn ist Tom Lefroy ein wahrer Schurke, mit charamantem Lächeln; arrogant und blasiert, ohne das diesen Fehlern die Schüchternheit und das berechtigte Gefühl von Überlegenheit zugrunde liegt, wie bei Mr. Darcy, und wird plötzlich bekehrt durch die eigentlich spröde und recht langweilig wirkende Jane auch lässt dabei jeglichen Ansatz von Hadern und Zwanken zwischen Liebe und Familie fehlen, was dann letztendlich die(negative)Endung der Ereignisse bewirkt.
Dabei ist der Film die ganze Zeit so kitschig, ohne dabei jedoch das weiche, verträumte Frauenherz zu berühren, dass der wohl realistisch wirkende Ausgang dieser fiktiven Romanze deplaziet, plötzlich und verstörend wirkt. Man gibt den Figuren gar keine Zeit zu leiden, bei keinem der beiden Endungen(dem ersten, vermeintlichen und dem Zweiten, endgültigen)und so leidet man mit ihnen auch nicht mit.
Das der Taugenichts Lefroy plötzlich zugunsten seiner armen Familie entscheiden muss und Jane ihm aufopferungsvollerweise die Wahl sogar abnimmt, ist dann wirklich albern denn dafür das besagter Herr so sehr für seine geliebten Brüder & Schwester auf die Gunst seines Onkels angewiesen ist, hat er vor der Begegnung mit Madam Austen sehr freizügig mit seinem Glück und dem seiner Familie gespielt, als er seinen Onkel immer wieder mit Verspätungen und Saufereien provozierte.
Schließlich soll sich die vergangene Liebe einige Jahrzehnte später wieder begegnen und bei diesem Treffen wird die tief empfundene Liebe für seine Verflossene damit verdeutlicht, das ihn seine älteste Tochter begleitet, die er gerade "Jane" genannt hat. Das dies einer der beliebtesten Namen damals war, ja, das sogar Jane Austen selbst min. eine Figur in ihren Romanen hatte, die Jane hießen, darüber wird hinweg gesehen und es als Zeichen der Liebe gedeutet.
Die Charaktere könnten dennoch sympathisch sein, auf ihre eigene farblose Weise, wenn man dem ganzen Film über nicht den Vergleich mit "Stolz & Vorurteil" ausdrängen würde. Daran scheitert er schließlich. Auch wenn einem tragische Verstrickungen geboten werden und sprachgewaltige Bilder, läuft der Film weder langsam und ruhig genug, zeichnet ein viel zu hollywood geprägtes Bild des 18. & 19. Jahrhunderts und reduziert diese faszinierende Dame viel zu sehr auf eine tugendhafte Frau mit gebrochenem Herzen, als das er wahrhaftig als eine Fimographie Austens erst genommen werden könnte, wahrtet aber auch nicht mit genug Witz und Romantik auf, um ihn als wahrhaftig geschehene Vorlage von Austens Romanen zu verkaufen.
Nichtsdestotrotzt bietet einem der Film wundervolle Bilder, harmonische aber unprägsame Musikstücke, herrliche Kostüme und eine nette unterhaltung für verregnete Nachmittage, die man aber vielleicht besser zugebracht hätte mit einem Spaziergang, um seine eigene Romanze zu pflegen und in wirklich berührenden Stoßseufzern zu zergehen, während man eine Verfilmung von Jane Austen Werk sieht, ein unverwechselbares Original, in der sie ihre Geschichte auf verschiedenste Art selbst erzählt.
Schade eigentlich, bei so vielversprechenden Darstellern wie Maggie Smith & James Cromwell, die ebenso, wie die jungen Darsteller, nur im Ansatz ihr Können unter Beweis stellen dürfen.
Es bleibt uns zu hoffen, das sich eines Tages jemand dem nicht ganz so ausregenden Stoff von Jane Austens Leben annimmt, um ihn ohne falsche Tragik vorzuführen.





