Was der Himmel erlaubt

Verkaufsrang: 2419 (DVD)
Actor: Rock Hudson
Actor: Jane Wyman
Actor: Agnes Moorehead
Actor: Conrad Nagel
Actor: Virginia Grey
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Douglas Sirk
EAN: 4250124340070
Format: PAL
Label: Carol Media
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Carol Media
NumberOfItems: 1
Verlag: Carol Media
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2008
Spielzeit: 85
Studio: Carol Media
TheatricalReleaseDate: 15. Juni 1956
von: Rock Hudson (Hauptdarsteller), Jane Wyman (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 6,65

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Kurzbeschreibung

Cary Scott (Jane Wyman) ist eine reiche Witwe, die sich in den attraktiven, jüngeren Gärtner Ron Kirby (Rock Hudson) verliebt hat. Ron erwidert ihre Gefühle und die beiden heiraten. Cary ist glücklich in ihrer Beziehung, doch sie hat Angst, dass ihre Kinder und ihre Freunde sich von ihr abwenden werden. Und tatsächlich denken sie, dass Ron nur an ihrem Reichtum interessiert ist und können Carys Gefühle für ihn nicht nachvollziehen. Ron macht sich nichts aus dem Gerede, doch auf Cary zeigt es Wirkung

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Kundenrezensionen zu 'Was der Himmel erlaubt'

Wunderschönes Drama mit wunderschönem Rock Hudson!!! (28. Juni 2008)

Wenn der Film im Fernsehen lief, dann war er bei mir immer Pflicht...und endlich gibt es ihn auf DVD. Rock Hudson sieht toll aus u. war damals bestimmt in der Blüte seines Lebens, "Giganten" hat er auch zu dieser Zeit gedreht. Aber auch die wunderbare Jane Wyman fesselt mit ihrem Spiel und ihren Blicken.
Thema: Witwe im mittleren Alter verliebt sich in einen gut 10-15 Jahre jüngeren, nicht standesgemäßen Gärtner, dazu das alles im spießigen Mief der 50er Jahre. Nur Ihre Freundin (klasse: Agnes Moorehead) steht noch zu ihr, selbst ihre eigenen Kinder wenden sich ab...
Das Motto: steh zu Dir selbst u. höre nicht auf das Geschwätz u. die Meinung der Anderen.
Mag sein, daß das ganze etwas kitschig ist, aber wenn man auf Dramen steht, dann ist es klasse u. nach diesem Vorbild wurden auch Fassbinders "Angst essen Seele auf", sowie den erst wenige Jahre alten Film mit Julianne Moore "Dem Himmel so fern" gedreht, der ebenfalls in den 50er Jahren angesiedelt ist, in dem jedoch J. Moore's Mann seine Homosexualität entdeckt u. J. Moore sich in einen Schwarzen verliebt. Auch dieser Film ist einfach großartig.

Der Himmel vielleicht schon, hier unten sieht's schlechter aus. (27. Februar 2008)

Douglas Sirks Melodramen, heute nacherzählt, klingen so wie ihre Titel: groschenromanartig, kitschig, tränenreich. Und all das sind sie auch irgendwie. Aber da muss offensichtlich noch mehr sein; schließlich nennen Filmemacher wie R.W. Fassbinder ihn als Vorbild. So ganz schlau bin ich auch nach zwei Sirk-Filmen nicht geworden. "Was der Himmel erlaubt" war der erste: Die wohlhabende Witwe Cary (Jane Wyman) verliebt sich in ihren (wesentlich jüngeren) Gärtner Ron Kirby (Rock Hudson); das Establishment, Carys Freunde und schließlich und vor allem ihre beiden Kinder sind not amused. Um die beiden nicht zu verlieren, gibt sie Ron schließlich auf. Vorerst.

Was auch immer es nun ist, dass Sirk-Filme so besonders macht: Unter der hochpolierten Oberfläche verbergen sich zumindest einige interessante Aspekte. Da ist natürlich als erstes die Konstellation: Eine wohlsituierte, nicht mehr ganz junge Witwe auf der einen, ein fast noch jungenhafter Arbeiter auf der anderen Seite. Für das plüschige Amerika der 50er Jahre liegt darin noch Konfliktpotenzial. Hier beginnt ein Problem, dass ich mit dem Film hatte: Für uns heute wirken die Konflikte etwas gekünstelt und zwanghaft problematisiert. Ältere Frau, jüngerer Mann - gut, man tuschelt immer noch, aber so verzagt wie Cary reagieren (hoffentlich) nur noch wenige Frauen darauf. Dass Carys Kinder egoistische Rotzblagen und nichts weiter sind (zumindest solange, bis es eh erstmal zu spät scheint - im Falle ihrer Tochter), ist sagenhaft eindimensional und rein um der Dramaturgie willen aufgetischt. Und der ganze Ideologiekram inklusive Thoreau-Lektüre trifft uns doch arg simpel.

Nichtsdestotrotz und damit zum positiven Punkt Nummer 2: Jane Wyman und Rock Hudson geben ein fabelhaftes Paar vor der Kamera ab. Beide sind als Typen hochinteressant; aber auch als Charaktere schaffen sie es, Solidarität beim Zuschauer zu wecken. Wymans dezent-würdevolle Manier und Hudsons wohltemperierter Mix aus Rebell und Schwiegersohn ergänzen und vervollständigen einander höchst sinnvoll; und gerade deshalb oder trotzdem reizt es, sich andere Besetzungen vorzustellen und was dann aus dem Film geworden wäre.

Wie auch immer: Der Film punktet auch und sowieso durch die verführerische Bildgestaltung inklusive genretypischer bis intelligenter Symbolik (Fernseher!); besonders angenehm hat mich die musikalische Gestaltung berührt. Überhaupt hat sich der Film - für meinen Geschmack - eine geradezu unnatürliche Frische bewahrt; trotz der etwas angestaubten Thematik. Ich würde den Film auf jeden Fall empfehlen; Hudson/Wyman gibt es auch in Sirks "Magnificent Obsession", da allerdings in einer Geschichte, die sich heute wohl nicht mal mehr ein Groschenromanautor zu verbrechen traut.

Ein schöner, wenn auch teils schwieriger Film, dessen Inhalt fesselt! Hudson ist großartig (15. Februar 2008)

Der Film ist zwar richtig schön und er kann einem auch richtig nahe gehen, aber so richtig konnte er mich gefühlsmäßig nicht erreichen.
Es ist schon hart und ergreifend, wie die Wyman Rock Hudson verlässt, um es ihren Kindern und ihren Freunden recht zu machen, um daraufhin von den allen in gewisser weise im Stich gelassen zu werden. Und als sie merkt, wie einsam und allein sie ist und wie sehr ihr Hudson fehlt, da sollte es fast schon zu spät sein…
Man erkennt eindeutig die Handschrift von Sirk in diesem Film und ich denke mir, dass ein wenig mehr übertriebener Kitsch und ein wenig mehr Lockerheit dem Film besser bekommen wären. Dennoch ist es ein Film, der uns zum nachdenken anregt und mindestens ein paar Tagelang weiterhin in unserem Kopf herumspukt. Ein Film, der in unserem ersten nach Tagen endet…

Der Film hat eigentlich alles, aber dennoch kommt er nicht richtig an, da er teilweise zu schwerfällig und aufgesetzt inszeniert ist.
Deshalb bekommt er auch nur 4 Sterne von mir. Außerdem war es zu bemängeln, dass es viel zu viel Jane Wyman in diesem Film gab und zu wenig Rock Hudson. Die Wyman ist in jeder Szene zu sehen und Hudson wird teilweise zur Nebencharaktere. Dennoch ist es Hudson, der dem Film Leben einhaucht.
Sirk hat erst mit „Eine wunderbare Macht“ seinen besten Hudson-Film gemacht.

Dennoch ist dieses hier ein großer Klassiker, der auch heute noch aktuelle Probleme behandelt…

Ein schöner Film zum träumen….

Gar nicht übel (5. Februar 2008)

Unsinn, was da einer der Rezensenten schrieb. Natürlich ist die DVD sowohl mit der Originaltonspur und der deutschen Synchronisation belegt und Untertitel in Englisch und Deutsch hat es auch. Das Bild könnte in der Tat besser sein. Bei dem kleinen Preis aber trotzdem auf jeden Fall: Zugreifen! Und dem Herrn Schwarzmaler rate ich, in Zukunft die DVDs, die er bespricht, auch tatsächlich anzuschauen.

Anspruchslose Edition (2. Februar 2008)

Ich finde es traurig, dass ein solcher Klassiker in einer solch hundsmiserablen Edition erscheint.

Kein Originalton! Nicht das richtige Bildformat! Kein sinnvolles Bonusmaterial! Und die Bildqualität ist auch schlecht!

Wirklich schade.

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