Abbitte

Verkaufsrang: 218 (DVD)
Actor: Keira Knightley
Actor: James McAvoy
Actor: Romola Garai
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Ian McEwan
Binding: DVD
Director: Joe Wright
EAN: 5050582542806
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/DVD
Languages:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 27. März 2008
Spielzeit: 118
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Keira Knightley (Darsteller), James McAvoy (Darsteller), Romola Garai (Darsteller), Ian McEwan (Autor), Dario Marianelli (Komponist), Joe Wright (Regisseur)
Preis: EUR 14,98

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Product Description

ABBITTE-ZWISCHEN VERLANGEN UND

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Produktbeschreibung

Fantasie hat Briony genug, doch Erfahrung fehlt der 13-jährigen Jungautorin. An einem heißen Sommertag des Jahres 1935 verwirrt sie das freizügige Verhalten ihrer älteren Schwester, enttäuscht sie die Reaktion Robbies, ihres eigenen romantischen Helden. Am Abend beschuldigt sie den Sohn der Haushälterin, ihre Cousine Lola sexuell belästigt zu haben und verändert damit drei Leben für alle Zeiten.

Wie schon in Stolz und Vorurteil meistert der Engländer Joe Wright eine Literaturverfilmung mit inszenatorischer Kreativität. Seine Adaption eines Romans von Ian McEwan ist anspruchsvoll in der Dramaturgie, die Zeiten und Perspektiven wechselt, und stark in der Bildkomposition, wobei die Kamera nicht nur malerisch schöne Tableaus zeigt, sondern auch Verhalten und Emotionen der Figuren verdeutlicht.

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Kundenrezensionen zu 'Abbitte'

War enttäuscht! (5. Juli 2008)

Mir hat der Film nicht so gut gefallen. An sich mag ich Literaturverfilmungen und gerade die beiden Hauptdarsteller sind toll, allerdings gerät der Film zuweilen viel zu lang (der ganze Teil in Dünkirchen z.B.) und auch einige der Rückblenden sind an merkwürdige Stellen gesetzt. Bis auf den Trailer, den ich aus dem Kino kannte, wusste ich auch vorher überhaupt nicht, worum es in dem Film geht. Vielleicht ist der Film besser, wenn man sich schon ein bisschen mehr mit dem Inhalt vertraut macht. Ich hatte aufgrund des Kino-Trailers was ganz anderes erwartet, eher eine Verfilmung Richtung "Stolz und Vorurteil".Ich werde jetzt mal das Buch lesen, vom Film muss ich eher abraten.

Traurigkeit in Perfektion (30. Juni 2008)

Unter dem Titel "Abbitte" konnte ich mir nichts vorstellen. Die Hauptdarstellerin Keire Knightley fand ich interessant und die Filmbeschreibung auch. Deshalb hatte ich mir den Film gekauft.

Anfangs kam ich überhaupt nicht mit; verwirrende Szene, die wunderschön dargestellt wurden. Anfangs lustig, wurde der Film immer dramatischer. Anfangs leicht, wurde er immer schwerer. Anfangs dachte ich an eine geisteskranke kleine Schwester, die aber doch nur hoffnungslos verliebt war und aus der sich eine nachdenkliche, ehrliche, reumütige, intelligente junge Frau entwickelte.
Schon im letzten Filmdrittel war die Geschichte äußerst ernst und traurig - doch kein Vergleich zum wahren Ende!

Ich war geschockt, traurig, tief berührt und wie zu Beginn verwirrt.
Selten hat mich ein Film dermaßen aus der Fassung gebracht und genau aus diesem Grund verdient der Film in meinen Augen 5 Sterne - auch wenn ich überhaupt keine traurigen Filme mag ...

Trauriger gehts nicht... (17. Juni 2008)

Die Handlung des Films dürfte soweit klar sein: Kleines Mädchen beschuldigt die große Liebe ihrer älteren Schwester der Vergewaltigung. Wie es dazu kommt, sowie der weitere Lebensweg werden in diesem Film behandelt.

Die Idee dieses Thema umgesetzt in einem Film hat mich bewegt, diesen Film auszuleihen, allerdings wurde ich bitter enttäuscht.

Dieser Film ist so langweilig umgesetzt worden - Ohne jegliche Spannung und Dramatik, es existiert meiner Meinung nach kein Spannungsbogen. Die Charakteren sind zu "flach". Wie es zur Liebe der beiden kam, oder wie so sie so stark ist wird gar nicht klar. Man erwartet großes Gefühlskino, man erwartet zu Tränen gerührt oder bitter böse zu sein. Nichts davon passiert. Daher kann ich auch leider nicht verstehen, warum dieser Film soviele positive Bewertungen erhalten hat - Trauriger geht es nicht - Ich war froh, als endlich der Abspann kam...

Ein leiser Film plötzlich ganz laut (19. Mai 2008)

So kam es jedenfalls mir vor, als ich mir diesen ganz besonderen Film von Joe Wright ansah.

Zuerst jedoch noch kurz zur Handlung:
Die 13-jährige Briony Tallis lebt auf einem englischem Landsitz im Jahr 1935. Zuerst als verwöhntes Gör mit leichten Ambitionen zur Herrschsucht dargestellt, erfährt der Zuschauer jedoch schnell, wie es wirklich um ihre Gefühle steht. Enttäuscht von einer unerwiderten Liebe schließt sie alsbald einen folgenschweren Entschluss und verändert so das Leben aller Beteiligten.
Es ist ein heißer Tag, als Briony an ihrem Fenster sitzt und zufälligerweise das Zusammentreffen ihrer Schwester mit ihrer heimlichen Liebe Robbie Turner, dem Sohn der Köchin sieht. Die Luft scheint zu knistern und sogar das unerfahrene 13-jährige Mädchen kann die gegenseitige Anziehung, die die beiden aufeinander haben, schon fast sehen.
Als sie Cecilia und Robbie auch noch bei einem heimlichem Tête-à-tête in der Bibliothek erwischt überschlagen sich die Geschehnisse. Die beiden kleinen verwandten Jungen von Briony reißen aus und eine groß angelegte Suchaktion startet, an der sich auch sie und Robbie beteiligen. Anstatt der Zwillinge findet sie jedoch ihre Cousine Lola, die scheinbar gerade von einem Unbekannten vergewaltigt wurde. In ihrem Hass auf Robbie und seine Liebe zu ihrer Schwester beschuldigt Briony ihn der schrecklichen Tat.
Robbie wandert ins Gefängniss und wird Jahre später vor die Wahl gestellt: Weiter hinter Gitterstäben absitzen oder für England an die Kriegsfront ziehen. Unser tragische "Held" entscheidet sich für zweiteres.
Ein rasanter Bildwechsel entführt uns Jahre später an die Küste von Dünkirchen, einer kleinen französischen Stadt, wo tausende Soldaten nach der Schlacht auf ihren Heimtransport warten, darunter auch Robbie.
Währendessen arbeitet Cecilia als Krankenschwester und auch ihre Schwester Briony hat sich der Hilfe der Kriegsverwundeten verschrieben. Das es sich bei ihr jedoch um eine Art "Selbstbestrafung" für ihre unverzeihlichen Taten handelt, erfährt der Zuschauer erst ein wenig später.
Erst als Robbie scheinbar unverletzt zu seiner Liebe Cecilia zurückgekehrt ist, kann sie die beiden um Verzeihung bitten.
Doch nicht alles ist so wie es scheint und so erfahren wir erst in der letzten Sequenz des Filmes, welche Bedeutung das Wort "Abbitte" wirklich hat.

Zuerst noch ein wenig skeptisch, überzeugte mich jedoch schon bald die ganz besondere Stimmung des Films. Auf den ersten Blick ruhig und schon fast langweilig scheinend, wird der Zuschauer schnell von der Intensität der Bilder mitgerissen und in das Schicksal unserer Protagonisten geradezu hineingeworfen.
Gefühle werden uns lautlos entgegengeschrien und auch die Schauspieler, allen vorran Keira Knightley und James McAvoy vermögen es uns mit ihrem schon fast ein wenig "leblos" wirkendem Spiel in eine lebendige Welt aus unterdrückter Liebe, Leidenschaft und Hass zu entführen.
Die Geschichte lebt nicht von seiner grandiosen Story, sondern von der ganz speziellen Umsetzung.
Schnelle Wechsel in Ort, Zeit und Ansicht der Person stiften Anfangs Verwirrung, sorgen jedoch im Verlauf des Films für ein ganz besonderes "erleben" der Geschehnisse.
Nicht oft kommt es vor, das ich bei einem Film Gänsehaut bekam, doch dieser hat es schlussendlich geschafft. An die Szene am Strand von Dünkirchen mit der "Skyline" der zerbomten Häuser, dem langsam laufendem Riesenrad inmitten der rauchenden und vollkommen zerstörten Landschaft schaffte es perfekt diese hoffnungslose und schon fast groteske Stimmung einzufangen.

Und hier nun mein ganz persönliches Fazit:
Anschauen auf eigene Gefahr!
Nicht jedem wird diese Art des "Erzählens" gefallen. Manchen wird es zu "unscheinbar", zu leise oder einfach zu langweilig sein.
Jenen, die jedoch einmal einen Film abseits der gängigen Popcorn-Streifen mit einem ganz besonderem Feeling und Flair sehen wollen, sag ich nur eins: Rein in den DVD-Player und ab in die Welt von Liebe, Schicksal und der Hoffnung auf Abbite!

Trugschluss (19. Mai 2008)

Bereits als junges Mädchen, schreibt Briony Theaterstücke und hält Altersgenossen dazu an, diese einzustudieren und aufzuführen. Zudem schwärmt Briony ein wenig für Robbie, den Sohn der Haushälterin. Die aufmerksame Briony lebt auf einem britischen Landsitz und beobachtet ihre Umgebung sehr genau. Als sie ihre Schwester Cecilia mit Robbie vor dem Brunnen in einer für sie verfänglichen Situation sieht, ist sie enttäuscht. Ein weiteres Ereignis an diesem Tag führt dazu, dass Briony Robbie anschuldigt und dieser zunächst ins Gefängnis und dann zum Militär kommt.

Jahre vergehen und Briony wird sich ihres Fehlverhaltens bewusst. Sie sucht die Aussprache mit ihrer Schwester Cecilia, die noch immer Robbie liebt und sich heimlich mit ihm trifft. Briony gelobt die Situation von damals richtig zu stellen.

Die Geschichte wird langsam und leise erzählt. Die Charakteren der einzelnen Protagonisten werden fein herausgearbeitet und gewinnen so an Profil. Pittoresken Szenarien und filigrane Dialoge generieren beim Zuschauer die notwendige Aufmerksamkeit. Die sehr guten schauspielerischen Leistungen machen daraus ein Filmvergnügen der gehobenen Art.

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