Sensationsstrom

Verkaufsrang: 2093 (Musik)
Artist: Stoppok
Audio CD
EAN: 4047179068529
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Grundsound (Indigo)
Preis: EUR 12,96

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Product Description

SENSATIONSSTROM

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach Solo- und Duo-Projekten hat sich Gitarrist und Sänger Stoppok für sein neues Album Sensationsstrom wieder mit ein paar musikalische Mitstreiter wie Reggie Worthy, Bass, und Keyboarder Danny Dziuk zusammengetan. Der war neben B. Conrads auch an diversen der 13 eigenen Songs beteiligt, die fast alle in Richtung energiegeladenem Bluesrock mit viel Gitarrendruck gehen. Das zeigt auch das einzige Cover, Peter Greens „Oh Well“, bzw. hier „Na gut“. Schon beim Opener „Den anderen Weg“ grüßen die unverfälschten Gitarrenläufe der 70-er, die sich durchs ganze Album ziehen, siehe „Man will ja nur“ oder „Offline“, mal durch launigen Boogie auf „Dr. Pillemann“ angereichert, mal mit Funk aufgemotzt, wie bei „Willi Moll in Afrika“ oder für „Oh Schatz“ mit einer Mandoline ironisiert.

In den Texten geht Stoppok gradlinig auf Existenzängste, Stagnation und Perversionen unseres Alltags ein, die wir längst als normal empfinden - immer im Netz, kleinbürgerliche Fernreisen, weibliche Sprücheklopferinnen á la „Die Königin“ oder besonders humorig „Cool durch Zufall“. Mutmacher, sich dem zu entziehen, gibts mit „Nur ein Herz“ oder „Man will ja nur“ auch, und natürlich Herzschmerz-Balladen wie „Ich wartete“ oder den netten Bluesrock „Mit dir und mir“. Bei Stoppok menschelt es zwischen den Gitarren-Saiten. -- Ingeborg Schober

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Kundenrezensionen zu 'Sensationsstrom'

Elektrisierend! (13. Oktober 2008)

Leute, ihr müsst die Scheibe mit Sensationsstrom hören, sonst kommt natürlich nur die Hälfte rüber! Mit der richtigen Energie liefert die CD einen Kracher nach dem anderen. Stück Nr. 1 "Den anderen Weg" ist musikalisch sensationell, mit "Nur ein Herz" und "Ich wartete" gibt's emotionale Balladen und mit "Willi Moll in Afrika" sowie "Oh Schatz" humorvolle Texte. Die Aufnahme klingt richtig rund und druckvoll. Die Band bekommt zwölf von zehn Punkten für Spielfreude und Groove.

Meine erste Stoppok-CD ... (4. Juni 2008)

... war nicht meine letzte. Denn nachdem ich diese aktuelle CD gekauft und gehört hatte, war mir klar, dass ich einen Superkünstler in den letzten Jahren einfach übersehen bzw. überhört hatte. Also schnell noch ein paar CDs nachgekauft - sie gefallen mir alle!
Diese CD im Besonderen vereint wirklich gute Texte, super Musikhandwerk und nebenbei immer wieder eine Menge Witz - nach zweimaligen Hören gibt es keinen Song für mich, der nicht ins Ohr geht.
Jeder, der mal eine gute Abwechslung im Blues-Bereich sucht, und nichts gegen gute Texte hat, ist hier super aufgehoben.

Sensations-Session (29. Mai 2008)

Ich hab das Gefühl, dass sich ein paar aussergewöhnliche Musiker zu einer Session zusammengefunden haben, munter drauf los jammen und sich musikalisch Stück für Stück kennen lernen. Dann aber, am höchsten Punkt der Kreativität, nehmen sie alles im Studio auf, anstatt erstmal die besten Ideen zu filtern, um daraus "echte" Songs zu basteln. Das passiert zwar auf hohem Niveau, lässt aber manchmal die Abwechslung vermissen.

Das positive an dem Album ist, dass man es mit wirklich guten Musikern zu tun hat, die mit Freude ihren "Job" machen. Den Spass, den die Band beim einspielen offensichtlich hatte, geht 1:1 auf den Hörer über.

Hierbei ein besonderes Lob an Benny Greb, der die Songs wirklich nach vorne bringt. Er ist nicht nur ein hervorragender Drummer sondern hat auch ne Menge Humor, den er in die Stücke einfliessen lässt. Zusammen mit Reggie Worthy bildet er eine nahezu perfekte Rhythmus-Gruppe.

Stoppoks Texte sind wie immer nachdenklich, tiefgreifend oder einfach nur lustig. Manchmal leider auch einfach nur blöd: "Dr. Pillermann" und "Oh Schatz" sind musikalisch zwar super, textlich aber so oberflächlich, dass man sich nur wundert. Glücklicherweise sind es die beiden einzigen Ausrutscher, so dass man das ein oder andere Auge zudrücken kann.

Was bleibt, ist ein locker luftiges Album mit Session-Charakter. Ist ja auch nicht schlecht.

Anspieltipps: Den anderen Weg, Man will ja nur, Ich wartete, Lazarett

Etwas sperrig (2. Mai 2008)

Das neue Album hat sich einen langen Weg in meinem Gehörgang gesucht. Beim ersten Hören konnte ich nichts Gutes daran finden, ab dem ca. 10 Hören wurde es besser und jetzt ist es einfach ein wunderbares Album (nicht zuletzt, weil ich die Songs live gehört habe, was sie einfach noch besser macht). Es ist sicher nicht Stoppoks bestes Album (meine Favoriten sind die beiden LaLa Alben), aber eines der Besten und braucht sich nirgends zu verstecken.
Was meiner Meinung nach auffällt, ist die Tatsache, dass die besten Titel, zumindest textlich, nicht vom Meister selber, sondern von seinem langjährigen Mitstreiter Bernie Conrads kommen (u.a. Cool und Willi Moll), aber sei es drum.
Tolles Album. Wer es beim ersten Hören noch nicht liebgewonnen hat, sollte ihm eine zweite oder zehnte Chance geben.

Genial schräge "Scheibe" (29. April 2008)

Stefan Stoppok überzeugt mich immer wieder mit ausgefallener,kreativer Musik und witzigen,ironischen,oft auch poetischen Texten. Er(und seine Band) sind nicht nur hervorragende Musiker, sondern er ist auch Geschichtenerzähler. Die Stories handeln, treffsicher beobachtet, vom Alltag. Der ist das Gegenteil von langweilig !
Zu den Songs:
Gut bis sehr gut finde ich die meisten.
Schlecht finde ich gar keinen. Durchschnittlich ist allerdings meiner Meinung nach "Dr. Pillemann". Da hat Stoppok anscheinend mit dem Text (leider nicht mit der Musik)eine Anleihe bei den BEATLES(LP Revolver, 1966: "Dr. Robert") genommen. Damals gings auch um einen Wunderdoktor, der einem mal schnell mit einer passenden Pille aus der Patsche hilft. Allerdings kam das alte "Dr. Robert" mit dem (ebenfalls nasalen)Gesang von John Lennon (selig) wesentlich rhytmischer daher!
Alle andern Songs auf SENSATIONMSSTROM finde ich (siehe oben)überdurchschnittlich.
Einige möchte ich besonders erwähnen:
DER ANDERE WEG: Selber denken heißt die Devise!!
NA GUT: Tolles Remake des Fleetwood Mac- Hits aus den 60ern "Oh well"
1a -Gitarre !
NUR EIN HERZ: harmonische Melodie, Text mit viel Sinn und Gefühl
KÖNIGIN: ein Schicki- Mick- Girl mit hohlen smalltalk- Phrasen
(Text ist mega- witzig !! Rhytmus interessant abgestuft)
MAN WILL JA NUR: kreativer Text zum Schmunzeln
ICH WARTETE: echte POSIE ohne Kitsch! Anrührende Melodie!
WILLI MOLL IN AFRIKA: was Willi in Afrika alles vermißt, weil es nicht Deutsch ist
Cool durch Zufall: wiederum sehr witzigerText!Was nicht alles so passiert!

INSGESAMT: Kreative Musik und Texte weit außerhalb der EU-Norm (wie von Stoppok gewohnt). Nichts für MITLÄÜFER und ANGEPASSTE.

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