Kundenrezensionen zu 'Rodrigo Y Gabriela'
...oder besser 7 Sterne!!! (2. August 2008)
Durch einen Zufall hab ich "rodgab" auf Youtube entdeckt, und war auf Anhieb fasziniert von den beiden!Ich bin seit kurzem selbst Gitarrenschüler und habe seit dem Hören dieses Albums (und der beiden anderen von rodgab) mein ultimatives Ziel, auf das ich hin arbeiten möchte... zumindest annähernd ;-)
Denn was die zwei auf ihren Gitarren an Atmosphäre erzeugen ist ohne Übertreibung nahezu unerreicht. Dieses Album von Rodrigo y Gabriela traue ich mich fast auf eine Stufe mit Alben wie "Friday Night at San Francisco" (Al Di Meola, John McLaughlin und dem weiterhin unangefochtenen Gitarren"gott" Paco de Lucia) zu stellen, auch wenn ihre Namen - noch - nicht so prominent sind.
Letzteres hat aber auch sein gutes: rodgab sind erfrischend erdnah und natürlich, was sich auch auch auf der Bonus-DVD (und auf Youtube) zeigt.
Überwältigend! Kaufen!
DAS (Akustik) Gitarrenalbum 2008!!! (26. Juli 2008)
Es gibt eigentlich keine Superlativen, um dieses Werk entsprechend zu würdigen. Was R y G hier abliefern ist Gitarrenkunst vom anderen Stern. Rodrigo glänzt als Solist und Gabrieala spielt die unglaublichste Rhythmusgitarre,die ich je gehört habe, wie sie die Gitarre auch perkusiv einsetzt sucht seinesgleichen. Dann ist da natürlich auch der Sound der beiden. Das sie mal aus dem Metal Lager kamen hört man immer wieder mal durch. Flamenco, Latino,Rock verschmelzen zu einer Einheit. Deswegen kann dieses sympatische Duo auf einem Metal Open Air spielen genauso, wie auf einem Jazzfestival. Die beiden präsentieren der Welt einfach nur atemberaubende Gitarrenmusik. Hören, staunen und kaufen!!!Grandioses Instrumentalalbum aus Mexico/Irland (15. April 2008)
Zuerst eine Bewertung für alle, die nicht gerne viel lesen:Kaufen!! Eine absolute Kaufempfehlung für jeden, der nur entfernt etwas mit Instrumentalmusik am Hut hat oder weiß, wie man Akustikgitarre buchstabiert.
Für mich das beste Album des Jahres, komme da was noch will, wenn nicht gar ein Meilenstein der Musikgeschichte.
Zum ausführlichen Teil:
Ich persönlich stehe auf Musik, die mich mitreißen kann, bin zwar von Haus aus Rocker, aber auch "Latinesken" Einflüssen nicht abgeneigt. Da ich darüber hinaus auch noch selbst Gitarre spiele, war dieses Album natürlich ein Muss für mich.
Dass es gut ist, wusste ich. Dass es mich so vom Hocker hauen wird, nicht. Doch eins nach dem anderen:
Das Album beginnt mit dem Lied "Tamacun", ein genialer Einstieg, der sofort Lust auf mehr macht und in dem sich, entgegen aller Beteuerungen der Künstler, die Herkunft der beiden nicht verleugnen lässt. Mexikanische Melodielinien machen die Hüfte locker und schüren das Interesse.
Sofort fällt einem auch das Hauptmerkmal des Albums ins Auge/Ohr, was man sich im Laufe des Albums immer wieder vor Augen führen muss: Das gesamte Album ist mit Ausnahme von zwei Liedern ausschließlich mit zwei Gitarren aufgenommen worden. Offenes Staunen ist angebracht, denn was hier an Atmosphäre erschaffen wird, ist einzigartig.
Auch die nächsten Lieder sind vom gleichen Schlag, so glänzen vor allem "Vikingman" und "Satori" mit wunderschönen Melodien und auch die von den Künstlern immer wieder erwähnten Metaleinflüsse sind zu erkennen.
Richtig offensichtlich werden diese aber erst bei "Ixtapa", meinem Lieblingslied, wenn ich denn eines auswählen müsste. Der wirklich herausragend schöne Mittelteil könnte auch von Metallica stammen und der Schussteil mit Geige ist einfach wunderbar geschmackvoll gelungen.
"Stairway To Heaven" ist wohl das Lied, für das man am ehesten von der Bühne gejagt wird, sollte man wagen es zu covern. Ganz anders hier. Die jazzige Version des Rockklassikers nimmt sich alle essentiellen Teile des trotz seiner Schönheit doch ziemlich heruntergenudelten Stücks und macht sie zu etwas neuem, das nie imitiert und doch immer den Respekt zum Original bewahrt. Zwar haben Rodrigo & Gabriela dieses Stück nicht ursprünglich geschrieben, sondern haben es von einem Jazzgitaristen gecovert. Doch das schmälert die hier hörbare Version in keiner Weise.
In "Orion" wird den Vorbildern von Metallica eindrucksvoll die Ehre erwiesen, denn diese Coverversion hat es in sich und ist mindestens so gut wie das Original.
In "Juan Loco" wird noch einmal schwer das Tempo angezogen und dieser Song dürfte jeden, der sich mit dem Album selbst auf der Gitarre befassen möchte, vor größere Herausforderungen stellen (ich habe es erlebt). Und allerspätestens hier manifestiert sich der Eindruck, dass man bei dieser Musik einfach nur genießen kann, denn zum nachmachen eignet sich dieses Album nur bedingt. Natürlich ist es möglich, die Lieder in ähnlicher Geschwindigkeit nach zu spielen. Doch meiner Meinung nach verdirbt man sich nur die Freude an diesen wirklich tollen Liedern, wenn man sie zu sehr zerpflückt.
In "PPA" findet sich ein würdiger Abschluss für ein herausragendes Album, der gegen Ende hin noch mal mächtig Gas gibt und dann aprupt aufhört.
Zwar sitzt man danach etwas verdutzt auf seinem Stuhl, weil dieses Album ein so hartes Ende nimmt. Das hält allerdings nicht sehr lange an, denn sofort wird wieder die Playtaste gedrückt, um noch einmal in diese Klangwelt eintauchen zu können.
Gitarrenmusik vom Feinsten (20. Februar 2008)
Nur rein zufällig hatte ich "Stairway to Heaven" im Radio gehört. Ein bisschen stöbern im Netz brachte ein paar Live-Mitschnitte hervor, dann musste ich mir diese CD einfach kaufen. Und die ist einfach nur genial, wie auch die Bonus-DVD (UK-Import).Rhythmus und Percussion (wie immer das Gabrieala in dem Tempo mit dieser Präzision hinbekommt) und Soli vom Allerfeinsten.
Kann ich nur jedem weiterempfehlen!
La acustica fuegos artificiales (1. Februar 2008)
Rodrigo & Gabriella stammen aus Mexico und erreichten erstmals in der Geschichte mit einem Akustik-Album in ihrer Wahlheimat Irland Platz 1 in den Charts.Vorher spielten die beiden eigentlich erfolglos in einer Trash-Metal Band.Mit ihrem eigenwilligen, percussivem Gitarrensound haben sie sich aber einen Namen gemacht und den durchbruch mit diesem Album jetzt endlich geschafft.
Man verzeiht ihnen sogar die Coverversionen von Led Zeppelin oder Metallica ,weil selbst die sich wieder so eigenwillig anhören und ihre ganz eigene Note besitzen.
Die Eigenkompositionen haben aber einen genauso hohen Wiedererkennungswert auf hohem Niveau.
Für mich das Akustik-Album überhaupt !





