Oracular Spectacular

Verkaufsrang: 184 (Musik)
Artist: Mgmt
Audio CD
EAN: 0886971951226
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: COL (Sony BMG)
UPC: 886971951226
Preis: EUR 9,39

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Product Description

ORACULAR SPECTACULAR

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Zurück in die Zukunft. Das könnte als Motto über der postmodernen Mixtur aus Achtziger-Glamrock, Siebziger-Feeling und Sechziger-Flair stehen, mit der MGMT (ausgesprochen: Management) zu d e n Newcomern 2008 aufgestiegen sind. Auf ihrem Debüt „variiert der Sound von Nu-Rave-artigen Glitzerstücken mit schrammeligen Gitarren und überschwänglich melodiösen Keyboards über Psychedelic-Rock bis hin zu Country- und Folkanleihen“ (Spiegel). Ein mit 40 Minuten kurzes, aber gleichzeitig gelungenes Sommeralbum (plus interaktivem Videoclip und Foto-Galerie), durch das eine Brise Melancholie, Unsicherheit und Irritation weht.

MGMT sind im Kern Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser – ein US-Duo, das sich bei Live-Auftritten von drei Musikern begleiten lässt. Im Interview mit Intro sagten die Zwei zwar „wir wollen etwas Neues machen“, räumten gleichzeitig aber ein, dass sie „davon besessen sind, alte Bands auszugraben, die niemand mehr hört“. Konkret meinte das Duo seine Vorbilder Suicide, Spaceman 3, Royal Trux und die Incredible String Band. Anklänge daran (sowie der für die Amis anscheinend unbekannten Britpop-Band Suede inklusive Brett Andersons Gesangstil!) sind unüberhörbar in den zehn Liedern ihres ersten Longplayers. Er entstand unter der Regie von David Fridmann. Der ehemalige Mercury-Rev-Bassist und „fünfte Flaming Lips“ hat sich als Produzent von Jane’s Addiction, Mogwai oder Sparklehorse einen exzellenten Namen gemacht.

Bei „Oracular Spectacular weckt bereits der Titel Neugierde. Frage: Handelt es sich um ein vollmundiges oder ehrliches Versprechen? Antwort: Die Songs gehen mit poppigen Melodien, Keyboards und Akustikgitarren gefällig in’s Ohr; das omnipräsente Augenzwinkern macht das Ganze sympathisch. Davon waren die Medien auf Anhieb begeistert und traten einen regelrechten Hype los. Über die stilistische Einordnung von MGMT sind sich manche Kritiker und Konsumenten jedoch unschlüssig. Ist es nun „wie Air als Hippies das mit dem Electric Light Orchestra machen würden“ oder „gelungener Glamdiscoprogpop“, „kuschelig-poppige Flaming Lips treffen auf Animal Collective“ oder „bemüht progressiv und irgendwie unsexy, weil der Sänger ähnlich Mick Jagger um 1970 klingt“? Egal, wo der Einzelne den „schönsten Musikindustrie-Unfall des Frühjahres“ (Autor Jan Kedves in Spex) einordnet – dieses farbenprächtige, fantasievoll-irrwitzig arrangierte Puzzle im Breitwand-Sound tönt ansprechend und abwechslungsreich zugleich. Das ist ganz im Einklang mit MGMTs Anspruch, den sie im Intro-Interview offenbarten: „Wir wollen Songs, die man sonst nirgendwo hört!“ -- Thomas Hammerl

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Kundenrezensionen zu 'Oracular Spectacular'

Unglaublich (26. August 2008)

Wow. Ich gebe zu, diese CD hat einige Zeit gebraucht, um sich bei mir festzusetzen. Natürlich waren die gängigen Melodien von 'to pretend' und 'electric feel' sofort mit ihrer Grandiosität in meinem Gehörgang, den Rest musste ich mir allerdings erschließen. Irgendetwas sperrte sich zunächst gegen den nöseligen, schrecklich-akzentuierten Gesang, so nasal-nervig, dass ich versucht war, nur die oben genannten Lieder zu spielen. Doch ich überwand meine Abneigung und entdeckte ein wahres Schmuckstück, herrlich psychodelisch, fast beatlesque, ein wenig vom frühen Bowie ein wenig Elton John. So unverfroren eklektisch, gewürzt mit einer Prise Naturalismus: überall tummeln sich Freunde, Familie, Hunde, Bäume, Insekten und Kinder.

Muss ich mir jetzt die Haare wachsen lassen? Oder reicht ein leises Hare Krischna von Zeit zur Zeit?

Blödsinn (18. Juli 2008)

Porcupine Tree sind die furchtbarste Band die es jemals gegeben hat. Die Jungs hier sind einfach gut.

Schöne Sommerplatte (13. Juni 2008)

Als einen der heißesten zehn Newcomer des Jahres 2008 sagte das Rolling Stone Magazin das New Yorker Duo MGMT voraus. Und soviel sei bereits jetzt verraten: Sollten MGMT es am Ende des Jahres doch nicht in die Riege der besten Newcomern schaffen, müsste das Musikjahr schon außerirdisch gut werden. Denn auf Ihrem Debütalbum "Oracular Spectacular" präsentiert die Band die beste schlechteste Musik die man sich vorstellen kann.

MGMT sind Ben Goldwasser und Andrew Vanwyngarden (Ja, die heißen wirklich so). Im Jahr 2002 traf man sich auf dem Campus der Weleyan University in Middleton/Connecticut und machten fortan gemeinsam Musik. Damals nannte man sich noch The Management und machte ausgeflippte Elektro-Performances ohne Gesang. Bald konnten Goldwasser und Vanwyngarden diesem Stil nichts mehr abgewinnen und begannen an einem neuen Sound zu arbeiten.

Dieser blieb zwar experimentell, orientierte sich aber an allem möglichen was die Popmusik der letzten 40 Jahre hergab. "Manche Songs schrieben wir nur, weil wir lernen wollten, wie man besonders schlecht in einem bestimmten Genre ist. Plötzlich begannen die Leute die Musik zu mögen, weil sie das Genre mochten" erklärt die Band heute. Studenten der New York University waren derart angetan, dass man kurzerhand das Cantora Records Label gründete, wo im Jahr 2005 die EP "Time To Pretend" erschien. Fortan erweitere sich der MGMT-Bekanntheitsgrad vor allem über Internetblogs rapide. Unter der Voraussetzung ihre kreative Freiheiten voll auszuleben zu können, unterzeichnet die Band einen langfristigen Vertrag bei einem Major Label.

"Oracluar Spectakular" nennt sich nun der erste kreative Output den MGMT als Album veröffentlichen. Ein Name der erkennen lässt, dass das Duo einen Faible fürs mystische teilt. Spektakulär ist der Einstieg ins Album. Nach poppigem Synthieintro wummert einem der mitreisende basslastige Keyboardsound von "Time To Pretend" entgegen. Etwas ruhiger und nur minder fantastisch kommt danach "Weekend Wars" daher. "The Youth" kann dann nicht so recht zünden. Mit "Electric Feel" kommt aber gleich wieder was. Eine Disconummer die vor 30 Jahren einen Charterfolg samt einem Auftritt in einem John Travolta Film hinter sich gezogen hätte. Und dann kommt noch ein Kracher, "Kids". Vielleicht das stärkste Stück auf "Oracular Spectacular". Man könnte das Edelkitsch nennen. Aber es ist weit mehr als das.

Die Hitausbeute lässt in der zweiten Albumhälfte nach. Auf das düstere psychedelische "4th Dimensional Transition" will man sich nach dem zuvor gehörten nicht so recht einlassen. Besser macht es wieder "Pieces Of What", ein Folksong der sich anhört wie ein Woodstockmitschnitt. "Of Moons, Birds & Monsters" fügt dem Funk und Rock hinzu. Die vorletzte Nummer "The Handshake" ist sicher das ausgetüfteltste Werk der Scheibe. Fängt an wie "Purple Rain", geht dann aber in eine Indiepop-Hymne über. Einen etwas schwächeren Abschluss bildet "Future Reflection".

"Oracular Spectacular" das ist Pop, Rock, Folk, Elektro, Disco, Glam und Psychedelic. MGMT irgendwas herrlich Neues zwischen Arcade Fire, Bee Gees, Prince, David Bowie, Hot Chip und den Shout Out Louds. Die Hitausbeute ist beeindruckend. Der Spaßfaktor ist enorm und die Ideen großartig. Das hier nicht alles zündet fällt nicht weiter ins Gewicht da es letztlich keine echten Durchhänger gibt. Summa summarum: Ein heißer Tipp fürs Sommeralbum des Jahres.

Anspieltipps: Time To Pretend / Weekend Wars / Electric Feel / Kids / Pieces of What

Assoziationsmarathon! (2. Juni 2008)

ich habe selten so ein abwechslungsreiches Album gehört, welches so viele Einflüsse anderer Bands so perfekt in sich vereint!

Dabei denke ich überhaupt nicht an die "flaming lips" oder gar "Arcade fire" wie aus der Kurzbeschreibung hervorgeht, sondern sehr viel deutlicher an "Polyphonic Spree" "Naked Lunch", "Marque" ("electric feel" vocals, als wenn er selbst singen würde), "Caribou" hinsichtlich der quirligen Rhythmik und UNKLE bzw. "Archive" was den Sound anbelangt. Bei "Of Moons, Birds & Monsters" höre ich Arrangements, die ich von den frühen Genesis gewohnt bin, bzw. E.L.O bei "the youth".


Der Opener "Time to pretend", hier gerne als "Hymne" bezeichnet, erinnern mich an ein paar Takte "Diffident Strokes" von der australischen Popformation TISM (This Is Serious Mum] und geht sanft über in Naked Lunch "military of the heart" über. Harmonietechnisch zeitweise nur knapp am Plagiat vorbeigeschrammt.:-) Es wurde hier mit den Bläsern im Hintegrund eine Gesamtstimmung geschaffen die man sonst eher von "Polyphonic Spree" gewohnt ist.

Da die Nachfrage nach Pophymnen proportional mit dem schönen Wetter zu steigen scheint, "fresh feeling" von den Eels empfiehlt sich dafür bspw. ausgezeichnet.

Finally zu "Time to pretend", wer gerne ins Kino geht und vorhat den Film "21" mit Kevin Spacey zu sehen wird sich bereits einen Ersteindruck verschaffen können, dieser Song ist Teil des Soundtracks und im Film der 1. gespielte song.

Wer weitere Songs wie "Time to.." auf diesem Album erwartet, ist womöglich enttäuscht, abgesehen von" Kids" gibt es darauf nichts vergleichbar eingängiges, direkt vergleichbar sind die beiden Titel jedoch auch nicht. Die weiteren songs sind trotz Radioformats wesentlich komplexer, was meine Progsynapsen bei "Of moons..", "Weekend wars" und "future reflections" angenehm positiv in Wallung bringt!

Fazit: Mutiges Album mit interessanten keyboard/guitar Passagen und vielen interessanten Highlights.

Arrangement: 5 Sterne
Sound: 3 Sterne

teilweise zu fett aufgetragen knapp am übersteuern vorbei, steril und zu höhenbetont, teils unnötig aufdringlicher Hall auf der Rhythmusspur, die 80er haben wir hinter uns gelassen, hoffentlich! Ich denke fürs Nachfolgealbum hat man mehr Budget für einen gewissenhaften Produzenten der sein Handwerk versteht.

Macht einfach nur Spaß (15. Mai 2008)

Kürzlich bekam ich zu fortgeschrittener Stunde von jemandem den Tipp, mal in die Band MGMT hineinzuhören. Nach mehreren Versuchen, die richtige, nur schemenhaft gemerkte Buchstabenfolge bei Youtube einzugeben, stieß ich auch den Song "Time To Pretend". "Huch, ist das fröhlich", war mein erster Gedanke, aber schon im Verlauf des Songs entwickelte dieser einen Charme, der mich zu fesseln vermochte. Danach dann noch mal in den Song "Kids" reingehört, und die Entscheidung stand: Die CD musste ich haben!

Tja, und der Longplayer hat mich nur keineswegs enttäuscht, denn das Ganze gestaltet sich extrem abwechslungsreich, es finden sich eine ganze Menge schöner Hooklines auf dem Album, und mir macht diese Mischung aus Hippiesound und Electroclash einfach nur total Spaß! Und Sounds, die einem zunächst mal sehr merkwürdig vorkommen, bohren sich auf einmal ohrwurmmäßig in die Gehörgänge.

Wem Bands wie die Klaxons gefallen, der wird mit MGMT seinen Spaß haben! Schade nur, dass "Sommerhits" immer nur irgendeine dümmliche Stampfe sind, denn sonst wären hier auf diesem Album für mich ein paar heiße Anwärter auf diesen Titel vertreten!

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