Invasion

Verkaufsrang: 1891 (DVD)
Actor: Nicole Kidman
Actor: Daniel Craig
Actor: Jeremy Northam
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Oliver Hirschbiegel
EAN: 7321925008876
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2008
Spielzeit: 95
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Nicole Kidman (Hauptdarsteller), Daniel Craig (Hauptdarsteller), John Ottman (Komponist)
Preis: EUR 4,12

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Kundenrezensionen zu 'Invasion'

Chance verpasst (5. Oktober 2008)

Basierend auf dem Roman "Die Körperfresser kommen" von Jack Finney schenkte uns das Kino mit "Die Dämonischen" einen der besten Filme des Genres ever. 1978 ein richtig gutes Remake von Philip Kaufmann und 1993 eine ganz nette, aber doch auch schon wieder vergessene Military-Variante namens "Body Snatchers" von Abel Ferrara.
Florian Hirschbiebel drehte nach seinen beiden, auch bei der Kritik erfolgreichen deutschen Filmen "Experiment" und "Der Untergang", nun die vierte Verfilmung dieser immer noch extrem faszinierenden Geschichte.
Tja und wenn ich das klasse Original und das gute Remake nicht kennen würde, dann hätte "Invasion" auch bessere Karten. So aber ist der Film aber in meiner Wahrnehmung eine wesentlich schwächere Variante im Vergleich zu den Vorgängern. Dabei kann der Film sogar in der ersten Hälfte noch einigermassen gut punkten, die Story wird diesmal um das Thema Viren erweitert, auch die Akteure Kidman, Craig und Northam schlagen sich wacker.
Erst dann wenn der Film ab der zweiten Häfte Gas gibt wird er merklich schwächer. Anstatt einem immer dichteren Spannungsbogen kommt eher so ein bisschen gepflegte Langeweile auf, die Sache mit der Immunität wirkt irgendwie albern und wurde als Idee doch jetzt schon in zwei anderen Blockbustern dieses Jahres verbraten. Das Ende logischerweise noch schwächer...
Am Set lief es wohl auch nicht gut, vielleicht ist das schon einer der Gründe weshalb kein besonders guter Film unter diesen Umständen rausgekommen ist: Director Oliver Hirschbiegel wurde im späten Verlauf der Produktionsgeschichte als Regisseur abgelöst. Die Wachowski-Brüder sowie James McTeigue wirkten an einer Überarbeitung des Filmes mit.
Hört sich so an, wie wenn Produzenten ohne grosse Ahnung am Ende die Machart des Films bestimmt haben. Und so sieht er dann auch aus....


Invasion of the American Super Mami! (11. September 2008)

Dreissig Minuten lang wusste ich nicht so recht, ob ich "Sex and the City" oder "Desperate Housewives" sehe. Dann dämmerte es mir: Da sollte doch was mit Alien Invasion sein...
Aber ich war viel zu konzentriert darauf, wie Daniel Craig verzweifelt versucht, seinen englischen Akzent zu verbergen, viel zu sehr damit beschäftigt zwischen den fünf verschiedenen Gesichtsausdrücken, zu denen Frau Kidman fähig ist, hin- und herzuschalten. Und dann war der Film auch schon vorbei. Noch eine Verfolgungsjagd, die man anderswo schon besser gesehen hat, und der Onkel Doktor und die Medien vermelden Sieg auf der ganzen Linie.
Davon, wie es sich bis dahin zugetragen hat, haben wir zwar nichts mitbekommen, denn wir waren ja alle so damit beschäftigt, Frau Kidmans Mutterqualitäten zu bewundern, aber die Welt ist mal wieder gerettet.
Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, ich habe gerade gesehen was passiert, wenn ein unerfahrener Quasi-Filmstudent mit Millionen von Dollars zugeballert, einer Gehirnwäsche des amerikanischen Erzählkinos unterworfen und dann auf den Zuschauer losgelassen wird.

Fazit: Vergeudung von Filmmaterial, Ressourcen und Hirnschmalz (davon am wenigsten).

Mein Mann ist nicht mehr mein Mann... Alien-Invasion, die besser als ihr Ruf ist (8. September 2008)

Diese Befürchtung hat die Psychiaterin Carol Bennell (Nicole Kidman) über ihren Ex-Mann und sie ist damit nicht alleine. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass die liebsten in ihrer Umgebung nicht mehr sie selbst sind - und sie haben Recht. Schuld daran ist ein außerirdisches Virus, dass die Kontrolle über den eigenen Körper übernimmt. Ist man erstmal infiziert, aktiviert es sich automatisch im Schlaf. Auch Carol hat es erwischt, doch sie muss alles daran setzen, was zu bleiben, um ihren Sohn zu beschützen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem besten Freund (Daniel Craig)...

Ich hatte im Vorfeld über den Film nicht wirklich gutes gehört. Da hieß es etwa, der vom deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel (Der Untergang) inszenierte Film wäre im Nachhinein noch mal durch Actionszenen aufgepeppt worden, weil er den Produzenten oder dem Filmstudio (oder wem auch immer *g*) zu einschläfernd war. Oder dass der Film ziemlich unausgegoren wäre. So oder so, mir kamen einige Szenen etwas wahllos aneinander gereiht vor - ob das nun an den nachher rein geschnittenen Szenen liegt oder nicht kann man ja schwer sagen. Interessant wäre es gewesen, wenn auf der DVD neben der Kinofassung auch noch die original Version von Hirschbiegel seinen Platz gefunden hätte - dann hätte man mal einen Vergleich ziehen können. Trotzdem hat mir der Film erstaunlich gut gefallen. Die beiden Hauptsteller Kidman und Craig sind gut besetzt, der Film ist spannend und interessant und am Ende gibt es auch etwas Action. Es gibt leider keine Überraschungsmomente und das Finale hätte mehr Pepp vertragen können. Dennoch ist der Film sehenswert - trotz der vielen negativen Kritiken.

Viel besser als erwartet. (3. September 2008)

Vor 50 Jahren ließ Regisseur Don Siegel Samenkapseln aus dem All auf die schlafenden Bewohner einer amerikanischen Kleinstadt niederregnen. Das Ergebnis waren menschliche Roboter, und so mancher Kinogänger verrammelte nach Filmende sein Gewächshaus. Zwei weitere Verfilmungen des Science-Fiction-Klassikers «Body Snatchers» folgten.

2007 ist das abgestürzte Space Shuttle Patriot an der Epidemie schuld. Dieses hinterlässt nicht nur weitverstreute Trümmer, sondern einen blinden Passagier, dessen Absichten ganz und gar unpatriotischer Natur sind. Die Menschen, die mit der außerirdischen Substanz in Kontakt kommen, verlieren ihre Persönlichkeit. Von offizieller Seite spricht man von einem Grippevirus, die Psychiaterin Carol Benell (Nicole Kidman) schenkt dieser Version jedoch keinen Glauben. Nur ihren Kollegen Driscoll (Daniel Craig) kann sie von der Gefahr überzeugen.

Ich kenne die anderen Filme mit dem selben Thema die allesamt etwas anders sind. Der Film hier ist eine Art Re Re Remake vom Remake oder so. Hier gibt es natürlich keine Zombies, aber spuckende Schleimspritzer, hier gibt es keine gruseligen Kinder sondern gut angezogene gefährliche Alienfratzen. Hier gibt es ein Virus das untersucht wird, es gibt weder einen genialen Abel Ferrara als Regisseur, noch einen unglaublich dichten, hervorragenden überwältigenden Donald Sutherland, hier gibt es keine nervenzerfleischende Spannung wie in der SW Version und hier gibt es keine durchgehende Angst. Macht nichts, hier gibt es halbwegs Angst, ein paar Hängerchen, eine hervorragende Nicole Kidman, ein 80 Mille Budget dass in den USA 16 Mille einspielte und ein fettes Finale mit ordentlich Rums und Bums.....leider ist der Schluß etwas arg schnell und genauso unglaubwürdig wie andere Filme aus Hollywood auch.
Macht aber nix da ich mich gut amüsiert habe.

Die Körperfresser mal anders (1. September 2008)

Seit 1956 sind sie also nach 1978 und 1993 nun 2007 das vierte Mal unterwegs, die außerirdischen Körperfresser, die aus Menschen im Schlaf gefühlskalte Aliens machen. Also nicht unbedingt ein neues Thema. Für Nicole Kidman nach *Verliebt in eine Hexe* das zweite Mal, dass sie sich mit einem Remake an ein altes Thema wagt. Nur ist Partner Daniel Craig kein Will Ferrell, mit dem man sich für einen Film eine goldene Himbeere fängt und einfach besser und gelungener, als das unsagbar dumme *Bewitched*.
Obwohl Handlung und Verlauf durch die Vorgänger absehbar sind, liefert auch der noch unbekannte Jackson Bond als Filmsohn von Frau Kidman eine Farbe, die den Film ganz unterhaltsam machen.
Auch die Details der Verwandlung, die teilweise an Szenen aus CSI-Miami und Doktor House erinnern, geben dem Remake etwas Pepp als die Vorgänger. Ganz gelungen und 8/10 Punkte auf meiner persönlichen Wertung. Kein ganz großes Kino, aber ein ganz netter Film.

dkb.de

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