Die Fremde in Dir

Verkaufsrang: 73 (DVD)
Actor: Jodie Foster
Actor: Terrence Howard
Actor: Nicky Katt
Actor: Naveen Andrews
Actor: Mary Steenburgen
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Neil Jordan
EAN: 7321925008616
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2008
Spielzeit: 117
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Jodie Foster (Darsteller), Terrence Howard (Darsteller), Nicky Katt (Darsteller), Naveen Andrews (Darsteller), Mary Steenburgen (Darsteller), Neil Jordan (Regisseur)
Preis: EUR 8,01

Die Fremde in Dir bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

Fremde in Dir, Die DV

dkb.de

Aus der Amazon.de Redaktion

Neil Jordans düsterer Die Fremde in Dir ist ziemlich vielschichtig: als nachdenkliche Geschichte über das Gefühl von Verlassensein und Isolation eines Verbrechensopfers nach einem einschneidenden traumatischen Erlebnis, wird der Film eine Saite bei jenen Menschen berühren, die sich Gewalt schon einmal gegenüber sahen. Die Fremde in Dir ist zudem ein provokantes Drama über die Frage nach Gerechtigkeit - ein Thema, das schon endlos in amerikanischen Filmen thematisiert wurde und sicher gerne von Vertretern des Gesetzes gesehen wird. Bei Jordans Film wird jedoch der Konflikt zwischen instinktiver Selbstjustiz und rechtlichen Vorschriften wesentlich freier und komplexer angegangen als üblich. Und letztlich ist Die Fremde in Dir auch entfernt dem alten Genre der Gewalt- und Rachefilme zuzuordnen, indem der Rhythmus von „Death Wish“ und Konsorten übernommen wird, wo ein Rächer (oder eine Rächerin) nach und nach alle Bösewichte aufsucht, um sie umzupusten. In Die Fremde in Dir spielt Jodie Foster die widersprüchliche Rolle von Erica Bain, einer bekannten Radiomoderatorin in New York. Sie ist glücklich verlobt mit David (Naveen Andrews), einem Arzt, und eines Abends werden Erica und ihr Verlobter von brutalen Schlägertypen angegriffen. David wird getötet, aber Erica überlebt und findet sich als Fremde in ihrem eigenen Körper wieder, die ihre eigenen Ängste herunterspielt und gewalttätige Kriminelle über den Haufen schießt.

Während die Stadt durch ihre anonymen Aktionen gefesselt ist, beginnt sich ein Polizist (der hervorragende Terrence Howard) für Erica zu interessieren, welcher mit seiner Frustration kämpft, weil er sich nicht imstande sieht, die Unschuldigen vor den wirklich Bösen zu beschützen. Jordans vorherige Filme (The Crying Game, Breakfast on Pluto) drehen sich auch um den interessantesten Aspekt in Die Fremde in Dir: dass nämlich jeder einen versteckten Teil seines Wesens verbirgt, welcher unter extremen Umständen zutage tritt und dazu führt, dass man sich fragt, wer man wirklich ist. Das sind wirklich interessante Denkanstöße, aber der Film verspielt einiges an Aussagekraft, indem Erica sich diversen haarsträubenden Situationen gegenübersieht, bei denen ihre einzige Alternative darin besteht, einen Bösewicht umzunieten. Das Resultat des Ganzen ist ein Film, der ein wenig so strukturiert ist wie ein herkömmlicher B-Movie. --Tom Keogh

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Die Fremde in Dir'

Ist New York tatsächlich die sicherste Großstadt der Welt? (29. Mai 2008)

Beim Schauen dieses Filmes könnte man seine Zweifel bekommen. Die Protagonistin kommt reihenweise in brenzlige Situationen, die sie auf ihre Art löst.

Erica (Jodie Foster) ist Radioreporterin und steht kurz vor der Vermählung mit ihrem Partner, den sie über alles liebt. Bei einem abendlichen Spaziergang im Central Park werden sie von einer Dreier-Gang auf brutalste Weise zusammengeschlagen. Nur Erica überlebt und erwacht erst nach 3 Wochen aus dem Koma. Die Sicht der Welt und ihrer Stadt hat sich für sie danach natürlich grundlegende geändert. Ihr Schmerz wird in jeder Szene sichtbar. Sie kauft sich eine illegal eine Waffe und wir schon kurze Zeit später in einen Eifersuchtsmord verwickelt. Der Gang ihrer Selbstjustiz beginnt....

Jodie spielt gut wie immer. Trotzdem mag ich dem Film nur eine durchschnittliche Wertung gegen. Vielleicht hat mir die Umsetzung des eigentlich nicht so schlechten Grundthemas nicht so gefallen. Der Film erinnert halt immer wieder an einen "gewöhnlichen" US-amerikanischen Ballerfilm. Auch scheint mir die Anreihung der ungemütlichen Situation für Erica: im Laden, in der U-Bahn, auf dem Autostrich ziemlich an den Haaren herbeigezogen, selbst für eine Stadt wie New York. Vor allem das Ende des Filmes hat sicherlich Potential kontroverse Diskussionen auszulösen.

Wer auf reine Action steht, stört sich wahrscheinlich am langen Vorlauf, die anderen stört wahrscheinlich die Brutalität. Eine Mischung, die wohl nicht so recht zufrieden zu stellen vermag.

Nicht vom Cover täuschen lassen! (27. Mai 2008)

Ich habe mir den Film geliehen ohne mich darüber zu informieren. Durch das Cover und die Kurzbeschreibung auf der Rückseite dachte ich "hey, die Frau dreht sicher total ab und ballert um sich"

Gut das war nicht der Fall. Die ersten 15minuten gelaber gelaber gelaber. Dann geht der Freund drauf: geheule -.-

nun gut. ich will nicht sagen das der film schlecht ist^^ ich habe nur auf etwas mehr action gehofft, weil die Frau auf dem Cover so psychomäßig ausschaut^^

Für die, die bei einem Thriller auf ein bisschen Action stehen und heulende Frauen nicht abhaben können, ist dieser Film nichts.

Sensibles Thema gut umgesetzt (21. Mai 2008)

Ich könnte mir vorstellen, dass Menschen die schon mal einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind, oder unmittelbar damit konfrontiert wurden, bei diesem Film mehr als einmal schlucken müssen.
Erica (Jodie Foster) und ihr Lebensgefährte David (Naveen Andrews) werden brutal überfallen. Erica überlebt schwer verletzt, David stirbt an den Folgen.
Der Überfall selber wird brutal klar und nüchtern dargstellt, von einer Sekunde auf die nächste verwandelt sich das Leben von Erica, von einem Dasein geprägt durch die Frage der Einladungskarten für die Hochzeit in einen totalen Albtraum. Und Erica wird nicht wieder dieselbe die sie einmal war. Zunächst scheint es als würde sie es nach der Überwindung von Angst und Resignation irgendwie schaffen ihr Leben halbwegs normal weiter zu führen, bis sie eines Abends in einem Shop einen Mann erschießt der wenige Sekunden zuvor einfach so seine Frau an der Kasse erschossen hat und nun auch die Zeugin Erica umbringen will. Die Schüsse von Erica sind ungeschickt, aber sie kommen ohne zu zögern, sie muss feststellen dass noch nicht mal ihre Hand zittert. Ähnliches geschieht Tags drauf in einer U-Bahn, dann im Auto eines wildfremden Mannes. Die Opfer sind stets Männer die es eigentlich nicht anders verdient haben. Doch es sind keine kaltblütigen Morde aus Mordgier, alles passiert mehr oder weniger aus Affekt, Handlungen die noch nicht mal Erica sich selber erklären kann. Es scheint, als ob eine unbändige Wut auf die Mörder von David sich auf diese Art und Weise entlädt. Sie muss feststellen, dass es offensichtlich eine Seite an ihr gibt, die sie bis jetzt nicht gekannt hat. Das macht ihr Angst, sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll, doch letzten Endes bleibt ihr nichts anderes übrig als es zu akzeptieren. Das geht sogar soweit, dass sie aus eigenem Antrieb einen Mann aufsucht, der es mehr als verdient hat bestraft zu werden.
Die zweite Hauptfigur ist ein Cop (Terrence Howard), der u.a. mit den Ermittlungen zu den mysteriösen Morden des Rächers", wie der unbekannte Täter schnell genannt wird, betraut ist. Er kommt mehr oder weniger zufällig mit Erica in Kontakt, zwischen den beiden entwickelt sich etwas nicht richtig definierbares.
Das Ende gipfelt in einem rasanten Höhepunkt, dessen Handlung ich persönlich etwas zu konstruiert fand. Den Autoren ist es geglückt ein raffiniertes Gespinst an Handlungen aufzubauen, die am Ende zusammen finden, allerdings hat mir die Endlösung wie schon erwähnt nicht so gut gefallen. Warum möchte ich hier nicht verraten, das hätte zu viel vom Inhalt preis gegeben. Nur so viel: dieses Ende bietet viel Futter für Diskussionen.
Die allgemeine Stimmung im Film ist sehr düster gehalten, aber alles andere hätte die Story vermutlich nicht authentisch erscheinen lassen. Es ist ein sensibles Thema, was oft verharmlost wird, und die Opfer bereits nach ein paar Wochen wieder lachend und singend durch die Gegend ziehen. Der Schmerz von Erica ist immer präsent, ihre Wut auf die nicht gefassten Killer ihres Verlobten immer fühlbar.
Die Rolle der Erica ist sehr charismatisch, aber für solche Rollen ist Jodie Foster ja bekannt. Sie spielt die Erica herausragend, aber auch Terrence Howards Leistung als Cop ist nicht zu verachten. Es ist ein Film der nachdenklich macht, und auch wenn vom Ende nicht ganz so angetan war, hat es sich gelohnt. Vier Sterne.

Klasse Film mit toller Hauptdarstellerin (6. Mai 2008)

...der eigentlich 4,5 Sterne verdient hat (man muss nur ein klein wenig Abstriche zu ganz großen Filmen machen, z.B. Das Schweigen der Lämmer, sonst könnte man durchaus auch 5 Sterne vergeben), aber die gibt es ja nicht.

Ich persönlich konnte die Hauptdarstellerin Jodi Foster in ihrem Ausüben von Selbstjustiz sehr gut verstehen (was nicht heißt, dass ich es gutheiße!!), denn zu krass war das, was ihr widerfahren ist...vielleicht ein ganz klein wenig zu übertrieben, obwohl man sich diese Art von Gewalt schon vorstellen kann und es so etwas LEIDER bestimmt auch gibt. Trotzdem ist das Ganze alles eine klitzekleine Nummer zu groß, auch die Rachegelüste. Positiv überraschend ist die finale Handlung des Polizisten Terence Howard (der auch Klasse spielt)...
Nicht schlecht fand ich auch die Ansagen als Radiomoderatorin von Jodi.

Fazit: Ein toller Film für einen schönen Abend, wenn man auf 'Gefühlsaction', Action und gute Schauspieler steht. Wer ein Film der Klasse von 'Das Schweigen der Lämmer erwartet', erwartet aber zuviel! Trotzdem auf jeden Fall sehenswert!

Ein Meisterwerk in jeglicher Hinsicht (3. Mai 2008)

Der Film "Die Fremde in Dir" ist meiner Meinung nach ein Meisterstück. Warum ist ganz einfach: irgendwo einfach in seiner Storyline, ein bisschen vorausschaubar und auch etwas typisch aus dem gemacht, woraus viele gute US-Filme gemacht sind: eine exzellente Schauspielerin.
Jodie Foster zeigt mal wieder ihr komplettes Repertoire an schauspielerischer Kunst. An sich ist der Film weder unglaublich anspruchsvoll noch etwas völlig neues, aber so wie er gemacht ist, passen einfach alle Aspekte wie die Faust aufs Auge zueinander. Nicht zu viel, nicht zu wenig von allem.

Anschauen...und genießen...und sich von dem Film berühren lassen, denn selbst das schafft er auf seine doch so durchdringend knallharte Art der Rache.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Die Fremde in Dir'

Operation: Kingdom
Preis: EUR 24,99

Operation: Kingdom bei Amazon kaufen

Invasion
Preis: EUR 23,99

Invasion bei Amazon kaufen

Das perfekte Verbrechen
Preis: EUR 17,95

Das perfekte Verbrechen bei Amazon kaufen

Die Vorahnung
Preis: EUR 16,95

Die Vorahnung bei Amazon kaufen

dkb.de