Zimmer 1408 (Einzel-DVD im Steelbook)

Verkaufsrang: 1282 (DVD)
Actor: John Cusack
Actor: Samuel L. Jackson
Actor: Mary McCormack
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Stephen King
Binding: DVD
Director: Mikael Håfström
EAN: 0886971660692
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2008
Spielzeit: 100
TheatricalReleaseDate: 2007
UPC: 886971660692
von: John Cusack (Hauptdarsteller), Samuel L. Jackson (Hauptdarsteller), Gabriel Yared (Komponist)
Preis: EUR 11,96

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Produktbeschreibung

Mike Enslin (John Cusack) hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 - ein kafkaesker Alptraum beginnt.

Pressestimmen

  • Beunruhigend böse. KULTURSPIEGEL
  • ZIMMER 1408 ist der gruseligste Gruselfilm seit langem. Ein Horror-Juwel MAXIM
  • Effektvoller Horrortrip. Gänsehaut ist hier garantiert. TV DIGITAL
  • ZIMMER 1408 ist ein surreal-kafkaesker Horrortrip, der zu den besten aller Stephen-King-Verfilmungen zählt. Checken Sie ein! CINEMA
  • Gruselig!PETRA
  • Verstörend und megaintensiv. TV MOVIE
  • Unheimlich und mächtig spannend(...). TV SPIELFILM
  • 'Shining' lässt grüßen. Ein Hotel-Nervenkitzler der bizarren Art - wild, fies und mörderisch spannend. BILD
  • Neben THE SHINING eine der besten Stephen King Adaptionen, die es je gab! MAXIM
  • Ein Höchstmaß an Stimmung und Spannung. Blickpunkt:Film
  • Spannender übernatürlicher Thriller mit surrealen Schockeffekten und einem exzellenten John Cusack. cinema

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Zimmer 1408 (Einzel-DVD im Steelbook)'

Nur etwas für Stephen King Fans (28. September 2008)

Alle anderen, die sich irgend etwas Originelles versprechen, sollten diesen Film meiden. Es ist mir auch egal, ob Stephen King zuerst da war und andere abgekupfert haben oder auch nicht. Ein Film ist immer ein selbständiges Kunstwerk und muss sich ohne Rückendeckung berühmter Namen dem Vergleich stellen. Dieser Film ist von 2007 und die Latte ist in den letzten Jahren durch ziemlich originelle Plots immer höher gehängt worden. "Zimmer 1408" reißt die Latte sehr schnell.

Denn auf die völlig übertriebene - aber immerhin verheißungsvolle - Story um das berüchtigte Zimmer 1408 folgt ein abgedroschenes Poltergeist-Theater. Der ach so abgebrühte John Cusack alias Mike Enslin, der eigentlich auszog, um endlich das Fürchten zu lernen, reagiert ärgerlich hysterisch. Spannung kann dabei gar keine aufkommen, denn die Hauptperson darf ja, wenn überhaupt, sowieso erst kurz vor Schluss ums Leben kommen. Also harrt man einfach der Dinge, die da noch kommen.

Bald aber wendet sich das Blatt und es wird klar, dass das Zimmer eher eine Art Alptraum der eigenen Psyche ist. Hier darf aufgearbeitet werden, was draußen nicht gelungen ist. Aber ich frage mich bis jetzt, was es denn im uninteressanten Leben des Mike Enslin überhaupt aufzuarbeiten gibt. Der Schicksalsschlag der krebskranken Tochter ist ja wohl kaum sein Verschulden. Danach die Trennung von seiner Frau, das war's. Das kann doch kaum der Stoff für einen Roman oder einen abendfüllenden Spielfilm sein?

So ist auch völlig unklar, warum Mike Enslin vom Zimmer gezwungen wird, sich mit der Tochter im Jenseits zu vereinen. Kafkaesk hieran sind allenfalls die Bilder, nicht aber der Inhalt. Das ist nichts weiter als platte Stephen King-Psychologie. Abgeschlossen wird das ganze durch einen dämlichen Schock-Effekt (Mike Enslin auf dem Rücksitz von Samuel Jacksons Wagen). So ein Kalauer ist immer eine Indiz dafür, dass auch die Macher selbst erkannt haben, dass sie eigentlich nichts Vernünftiges auf die Beine gestellt haben.

Dieser Film hat mich wirklich geschafft !!! (26. September 2008)

An der Seite von John Cusack stürzt man sich in einen ausufernden Flächenbrand lodernder Hallzuniationen - verursacht innerhalb eines völlig unscheinbaren Hotelzimmers, gelegen in New York City.... - John Cusack spielt den Schrifsteller Mike Enslin (spezialisiert auf Spukgeschichten), welcher sich zu Beginn des Filmes noch als vermeintlich harter Hund profiliert, ab seinem Einzug in Zimmer 1408 jedoch recht bald um das nackte Leben kämpfend völlig allein auf sich gestellt zurückbleibt..... - wenn Sie wollen (und nervlich können) dürfen Sie diesem ganz speziellen Überlebenskampf eine knappe Stunde beiwohnen...

Zur Hälfte des Filmes hin war tatsächlich eine Pause fällig - wer mich nun ein Weichei nennen möchte, bitte sehr, gerne!

Die Handlung des Filmes folgt übrigens einer Kurzgeschichte, welche wiederum aus der Feder von Stephen King stammt - alleine diese Tatsache hätte mich um den Film eigentlich (unbesehen) einen weiten Bogen machen lassen sollen, Stephen King meide ich bereits seit längerer Zeit, der Typ hat mir manche Nacht versaut.... - aber nein, ich wollte mich ein wenig gruseln und meine Neugierde hat mir gestern Abend fast die restlichen Haare grau gefärbt!

Ohne Spaß - das war es dann für mich, werde nach diesem Film tatsächlich eine Weile brauchen, bis ich wieder den Drang nach Gänsehaut verspüre - GANZ SICHER !

Psycho-Thrill pur! (22. September 2008)

Äußerst spannender Psycho-Horror von Steven King mit bekannten aber wirklich gruseligen Effekten und einem brillianten John Cusack, der als Hardcore-Atheist den Glauben schmerzhaft wieder eingetrieben bekommt. Ein kafkaeskes Meisterwerk mit subtil-schaurigem Ende.

Toller Film! (15. September 2008)

Was mir an diesem Film gefallen hat, war die Spannung. Man weiss nicht, was als nächstes passiert. Es kommen keine wirklich schockierenden Szenen vor, aber es blitzen immer wieder Momente auf, die man nicht erwartet, sodass der Film einer Achterbahnfahrt ähnelt. In der Mitte, wenn man denkt das alles vorbei ist, fängt es wieder an. In sich ist der Film schlüssig und ich konnte keine gravierenden Mängel finden. Auf jedenfall ein packender Film. Es ist ein Film der durch eine sehr dichte Atmosphäre aufbaut und von ihr lebt.

Interessant fand ich auch das alternative Ende der Directors Cut Version. Das Ende der Kinofassung ist das klassische Happy End wobei das Ende der Directors Cut Version ein unkonventionlles ist. Beide haben ihre Reize und ich könnte nicht sagen, welches mir besser gefällt.

Alles schon dagewesen (14. September 2008)

Die Erfahrung lehrt, dass es immer einen Grund zum Misstrauen gibt, wenn Hollywood einen Horrorfilm auf den Markt wirft; noch viel mehr Grund zum Misstrauen gibt es, wenn eine Kurzgeschichte auf abendfüllende Spielfilmlänge aufgebläht wird; dank passabler Kritiken und prominenter Besetzung liess ich mich breitschlagen - und wurde ein weiteres Mal in meinen Grundsätzen bestärkt.

John Cusack spielt den ausgebrannten Schriftsteller Mike Enslin, der sich darauf spezialisiert hat, Reiseführer mit gruseligem Touch zu schreiben. Er übernachtet in Hotels mit dunkler Vergangenheit um sie nach übernatürlichen Aktivitäten zu untersuchen. Nach einigen wenig spektakulären Hotelaufenthalten erhält er schliesslich einen anonymen Tipp, der ihn auf das Zimmer 1408 in einem New Yorker Stadthotel aufmerksam macht.
Die Warnungen des Personals können ihn nicht abschrecken, doch schon bald nach dem Einchecken bemerkt Enslin, dass er mit den Geistern auf Zimmer 1408 wohl endlich auf seine Kosten kommen wird. Die Tür lässt sich plötzlich nicht mehr öffnen, das Telefon sendet merkwürdige Impulse, und der Blick aus dem Fenster zeigt groteske Bilder.
Eingeschlossen und von Visionen und Halluzinationen gequält verbringt Enslin eine Nacht des Grauens.
...oder was der ehemalige König des Horrors, der mittlerweile auf die Plattform eines überkandidelten Vielschreiber abgerutscht ist, der seit 15 Jahren keinen originellen Roman mehr veröffentlicht hat, sondern nur noch alte Ideen wieder aufwärmt eben dafür halten mag: John Cusack verliert nämlich schon innerhalb der ersten 20 Minuten die Nerven über kleine Taschenspielertricks, die in anderen Produktionen eher als Slapstick-Humor durchgehen würden: Ein Fenster kracht ihm auf die Finger, aus dem Wasserhahn ergiesst sich plötzlich nur noch kochend heisses Wasser, Bilder fallen von der Wand.
Auch von der Charakterzeichnung darf man keine Wunder erwarten, denn wie es so häufig bei Stephen Kings Protagonisten der Fall ist, hat auch Mike Enslin mit einer gescheiterten Ehe und einer an Krebs verstorbenen Tochter eine gehörige Portion Seelenballast im Gepäck. Der Film wendet viel Zeit für Rückblenden auf, um uns die kaputte Psyche des Protagonisten näherzubringen; immer wieder muss also die Geistergeschichte in den Hintergrund treten, um Platz für eine ausgedehnte Psychodrama-Szene zu machen.
Der Regisseur lässt den Zuschauer anfangs im Unklaren, ob all die Geisteraktivitäten des Zimmers nicht auch durch Enslins alkohol- und stressbenebeltes Innenleben mitverursacht werden, und einige Zeit ist diese Technik durchaus reizvoll. Nur verlässt das Drehbuch bald seine stringent-nachvollziehbare Linie und erschafft vielmehr eine übernatürlich-kafkaeske Parallelwelt, in der man nicht zwischen wahr und unwahr unterscheiden kann, und in der alles möglich ist (d.h. man auch nichts erklären muss): Enslins Fluchtversuch aus dem Fenster scheitert, da sich der Fenstervorsprung scheinbar bis ins Unendliche ausdehnt; dann sind alle Fenster plötzlich verschwunden; auch eine vorschnelle Auflösung gibt es, die sich natürlich schliesslich als Traumsequenz erweist.

Gut fotografiert und mit einer soliden Ein-Mann-Show von Seiten Cusacks und vor allem im Vergleich zu der Größtenteils schauderhaften Konkurrenz ist "Zimmer 1408" in jedem Fall eine der besseren King-Verfilmungen, und man kann einen mittelprächtigen Abend mit dem Film verbringen. Als Vertreter des Spukhausgenres das solche Juwelen wie "Bis das Blutgefriert", "Ju-On The Grudge" und nicht zuletzt "The Shining" hervorgebracht hat, ist 1408 aber ungefähr so gruselig wie eine Spongebob-Halloweenepisode.

dkb.de

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