Saffronia

Verkaufsrang: 2370 (Musik)
Artist: Lyambiko
Audio CD
EAN: 0886972316222
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Scl (Sony BMG)
UPC: 886972316222
Preis: EUR 13,70

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Product Description

SAFFRONIA

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Pressemitteilungen

Rondo online, 16.02.08
„Die Hommage ist gelungen.“ Vier von fünf Punkten

Audio, 03/08
„Soul oder Jazz? Die Frage ist hier zweitrangig. Denn dies ist einfach ‚Great Black Music‛… Begleitet von ihrem vertrauten Piano-Trio, gelingen Lyambiko zwischen R&B, Jazz, Blues, Gospel, und Afro-Musik starke Deutungen von ‚Black Is The Colour‛, ‚Don’t Smoke In Bed‛ oder ‚My Baby Just Cares For Me‛. Kraftvoll-klarer Klang.“

Vier von fünf Punkten in Musik und Klang StereoPlay 03/08
„…Jawohl, Lyambiko ist besser denn je.“

Musik 8-9, Klang 8

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Saffronia'

Enttäuschent (10. Oktober 2008)

Shades of Delight habe ich gerne gehört, Love ... and Then ebefalls... aber seit "Inner Sense" befindet sich Lyambiko in freiem Fall...

Die Stimme vermittelt keinerlei Gefühl, keine Tiefe... I put a spell on you... herrje, hätte nicht gedacht, dass man diesen Song überhaupt gefühlskalt singen kann!

Man nimmt ihr keinen einzigen Song, keine einzige Interpretation ab.
Der Gesang wirkt affektiert und künstlich, teilweise kippt die Stimme...

Nein, ein absoluter Regalhüter...

Vorsicht! (27. März 2008)

Vorsicht, wenn nur eingefleischte Fans hier ihre Meinung abgeben! Ich muss zwar zugeben, dass ich mir die CD nicht ganz anhören konnte, aber ich habe mal reingehört auf der homepage von Lyambiko (dort kann man kleine Ausschnitte hören). Nur so aus Interesse, weil die Rezensionen so gut waren.
Also: einige Titel klingen "interessant", vor allem die Arrangements, aber auch die Stimme mit ihrem afrikanischen Klang und dem Akzent in der Sprache. Das Album ist auch recht abwechslungsreich. Aber nun zur Kritik:
- die Stimme ist zwar gut trainiert aber es fehlt mir total das richtige Gefühl
- die Stücke sind zwar "interessant" aber was habe ich davon "intellektuelle Musik" zu hören wenn diese mein Inneres nicht erreicht?
- am meisten "beschweren" muss ich mich über den Titel "ne me quitte pas" - übersetzt "verlass mich nicht". Wer einmal das Original von Jacques Brel gehört hat (gibt es als mp3 im Netz), der weiss: alles andere ist NICHTS dagegen. Das kann man einfach gar nicht annähernd so gut, geschweige denn besser singen. So viel Gefühl in der Stimme und der Phrasierung, da braucht man nicht einmal den schönen Text zu verstehen, man weiss auch so worum es in dem Song geht. Bei Lyambiko hingegen: Fehlanzeige! Das eigentliche Problem ist, dass sie sich bei dem Song wohl an Nina Simone's Version gerichtet hat, die leider auch schon schlecht war (vielleicht ihr schlechtester Song, denn sonst hat Nina Simone ja schon ganz gute Songs).

Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass, wenn Lyambiko mal ihren "eigenen" Stil mit EIGENEN Songs gefunden hat, ganz brauchbare Musik entstehen könnte. Vieleicht!?

So, ich wollte also nur davor warnen auf das Lob der anderen Rezensenten zu vertrauen. Am besten ist wohl man hört mal selber rein (wie gesagt, auf der homepage von lyambiko, www.lyambiko.com), dann kann man sich selber ein Urteil machen...

Wunderschön... (15. März 2008)

Zu dieser Platte braucht man eigentlich gar nicht viel sagen... außer wunderschön !
Ein Hammer Trio, das Lyambiko versteht dezent aber prägnant und vor allem nicht langweilig zu unterstützen.
Sicher gibt es kräftigere oder noch bessere Stimmen als Ihre, aber darum geht es bei Musik zum Glück nicht nur...
Ihre Andersartigkeit, eigene Ausdruckskraft, Stimmcharakter sind winderbar und in der Gesamtheit ist die Musik einfach ergreifend und vor allem rund !

"Don't Let Me Be Misunderstood" und "Feeling gooooood" sind bis jetzt meine Lieblingssongs, aber auch die anderen Songs grooven oder sind entsprechend au(f)sfallend gut gemacht.
(sie hätten nur manchmal etwas länger sein dürfen ;-)

Nina wäre stolz (13. März 2008)

Über Lyambiko ist man hier in den Amazon-Kundenrezensionen ja stark geteilter Meinung, wenn man sich die Kritiken zu den bisher 5 erschienenen Alben so anschaut. Nun, Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache und ich selbst konnte mir bisher lediglich vom Album »Out of this mood« ein Bild machen - dieses finde ich jedoch im Großen und Ganzen sehr gelungen.

Nun hat sich die Deutsch-Afrikanerin mit ihrer Band zum ersten Mal an die Lieder des großen Vorbilds Nina Simone gewagt. Deren 75. Geburtstag im Februar wird sicher nicht unwichtig für das Erscheinungsdatum des Albums gewesen sein. Da ich die Simone-Lieder viel besser kenne, als die meisten Original-Versionen von Lyambikos bisherigen Interpretationen, wage ich mich hier nun mal an eine kurze Besprechung der Titel:

»Don't Let Me Be Misunderstood«
Los geht es mit dem 1964 eigens für Nina Simone geschriebenen Klassiker. Dieser wurde in den letzten 40 Jahren ja von unzähligen Interpreten gecovert und ich finde, hier ist endlich mal wieder eine Version, die Klasse hat. Bisher gefiel mir (neben Simones Original natürlich) die Mike-Batt-Version sehr gut, aber auch Lyambiko versteht es sehr gut, das Lied mit neuem Leben zu füllen! Schlagzeug und Klavier fügen dem Stück eigene Akzente hinzu und sind nicht nur Beiwerk. Schön!

»Feeling Good«
Auch dieses Stück wurde ja bis vor 3 Jahren hauptsächlich mit Nina S. in Verbindung gebracht. Dann aber kam Michael Bublé und schuf eine meiner Meinung nach erstmal ebenbürtige Interpretation. Die Lyambiko-Version ist solide und wird dem Original gerecht, kann aber nicht ganz dessen Intensivität erreichen.

»I Loves You Porgy« und »Don't Smoke In Bed«
Diese zwei Stücke sind Ok, sie plätschern ruhig vor sich hin und tun keinem weh.
Mir fällt allerdings auch nichts ein, wie man diese Stücke so verändern könnte, dass sie aufregender oder 'neuer' klingen.
Muss ja auch gar nicht sein...

»Here Comes The Sun«
Ich habe schon bei Nina Simone nicht verstanden, warum sie den Beatles-Klassiker verwursten musste. Manche Stücke soll man einfach dort lassen, wo sie hingehören: Beim Original-Interpreten! Auch Lyambiko kann das nicht ändern, der kurze Scat-Einschub rettet da leider nichts.

»My Baby Just Cares For Me«
Dieses Stück ist ja für Viele DAS Simone-Stück schlechthin und selbst denjenigen bekannt, die sonst kein einziges Stück von ihr identifizieren könnten. Ok, das Knetfiguren-Filmchen für einen Chanel-No5-Werbespot im Jahre 1987 hat da sicher einiges zu beigetragen, da dieses immerhin in die Top 5 der britischen Charts einzog und auch auf MTV einigen Erfolg hatte.
Die hier zu hörende Version gefällt mir nicht so gut, es fehlt einfach an Drive.

»Black Is The Colour Of My True Love's Hair«
Stark! Man spürt förmlich den Blues, den die Protagonistin des Songs erleiden muss.

»Four Women«
Hier haben wir nun den Titel-Song, d.h. in diesem Fall, dass eine der vier hier beschriebenen Frauen dem Album den Namen 'Saffronia' gab. Ob es je eine Interpretation geben wird, die an die Simone heranreicht? Ich weiß es nicht, aber zumindest wartet Lyambiko hier mit einer überraschenden Instrumentierung und Choreographie auf: Nur Schlagzeug und Bass bilden einen spannenden Klangteppich, auf dem sich die Stimme der Sängerin ruhig und routiniert entfalten kann.

»I Put A Spell On You«
Schön, wirklich schön: Dieses Stück hat meiner Meinung nach Simone ja erst wirklich gesellschaftsfähig gemacht. Der Komponist Screamin Jay Hawkins hatte da ja ganz andere Ideen parat...
Auch Lyambiko hat hier den Blues raus!

»Ne Me Quitte Pas«
Gäbe es eine Musik-Polizei, wäre ich bisher der Meinung gewesen, es gäbe exakt 3 Menschen, die das Stück interpretieren dürfen:
Jacques Brel, Nina Simone und Dominique Horwitz. Nun gibt es eine 4. Person... Ende der Durchsage!

»Mawe Mawe / I Sing Just To Know I'm Alive«
Ein sehr gelungenes Doppelstück - mit dem ersten Teil bekennt sich die Sängerin zu ihren afrikanischen Wurzeln, der zweite Teil kommt als Gute-Laune-Gassenhauer daher, ohne aber in den Kitsch abzudriften.
Ein gelungener Abschluss des Albums!

Gesamteindruck:
4,5 Sterne...(die ich dann wohlaufrunden muss) und ein Anreiz, mal wieder alle alten Simone-Scheiben rauszukramen ;-)

WUNDERBAR (2. März 2008)

Diese Musik, diese CD, DIESE SÄNGERIN ist wunderbar. Es ist Musik für den Abend zum Einschlafen, aber genausogut um morgens beim Frühstück wirklich wach zu werden.
Alt vertraute Titel und doch frisch und neu. Dabei alles sehr abwechslungsreich und voller Spannung.
Satthören ist ausgeschlossen.

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