Last Night

Verkaufsrang: 220 (Musik)
Artist: Moby
Audio CD
EAN: 5099951830724
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mute (EMI)
von: Moby (Künstler)
Preis: EUR 10,31

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das schöne an Richard Melville Hall alias Mobys inzwischen 18-jähriger Karriere ist ihre Unberechenbarkeit. Immer dann, wenn es langweilig zu werden droht, überrascht er mit einem weiteren Kurswechsel. Mit Last Night kehrt er nun zu seinen Dancefloor- und Rave-Wurzeln zurück. Was sich erst einmal wenig aufregend liest, entpuppt sich auf Platte als mittlere Sensation. So vital und ideenreich klang schon lange keines seiner Alben mehr. Und das liegt nicht nur an wunderbaren Nummern wie "I Love To Move In Here", bei dem der legendäre Rapper Grandmaster Caz von den Cold Crush Brothers ein paar Reime beisteuert, oder der unwiderstehlichen, von pumpenden Pianoklängen angetriebenen Disco-Rave-Hymne "Everyday It's Like 1989". Der 1965 in Harlem geborene Musiker hält das hohe Niveau mühelos vom Begin bis zum Ende der Platte durch, ohne dabei auch nur einmal zu sehr auf die Nostalgieschiene abzugleiten. Moby verbeugt sich auf Last Night mit Tracks wie "Disco Lies" ganz bewusst vor Größen der DJ-Kultur wie Larry Levan oder Tony Humphries, die ihn in den achtziger Jahren maßgeblich inspiriert haben. Einen der besten Songs hat er sich allerdings bis zum Schluss aufgehoben. Der Titeltrack "Last Night", gesungen von Sylvia Gordon von der New Yorker Band Kudu, ist eine schwerelose, wundervoll sentimentale Late-Night-Ballade, wie sie nur Moby zu schreiben vermag. --Norbert Schiegl

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Last Night'

Endlich! Moby produziert wieder traumhafte Sounds! (16. Juli 2008)

Auch wenn dieses Album nicht vom Hocker reisst, nähert sich Moby hier soundmäßig endlich wieder an die beiden Top-Albem "Play" und "18" an.

Hervorzuheben sind:

Live for Tomorrow - Gehört zu den besten Moby-Songs ever! Sphärische Sounds und Samples harmonisch vereint. Genau solche Titel erwarte ich mir von Moby! Mehr davon! 5 Sterne!

I Like To Move In Here - Sehr guter Tanztrack. Das einzige was enorm stört sind die sinnlosen Rap-Einlagen sonst wäre der Song perfekt.

Mothers of The Night - Wohltuender Moby-ChillSound wie ich ihn mir wünsche.

The Stars - Guter Tanztrack

Nicht sein Bestes Album, aber nach "Hotel" wieder eines, welches meinem Geschmack eher entspricht, deshalb die wohlwollenden 5 Sterne.


Nicht für jeden Moby-Fan zu empfehlen (26. Mai 2008)

Die Amazon-Redaktion nennt das Album eine "mittlere Sensation". Es soll so vital und ideenreich wie lange nicht klingen. Sicherlich hat Moby nicht nur die Dance-Sounds aus den End-Achtzigern kopiert, sondern bei diesen Tracks auch ein paar eigene Ideen eingebracht. Aber ist diese Mischung dann unwiderstehlich und garantiert durchtanzte Nächte? Vielleicht, aber nur für Leute, die heute noch nach dem Stil von vor 15 bis 20 Jahren tanzen. Diese Leute müssten aber mittlerweile um die 40 sein (Moby selbst ist 43), und ich denke, da gibt es kaum einen, der in dem Alter noch Nächte in Clubs durchravt ;).

Also sind solche Tracks nur eine Erinnerung an diese Zeit. Das muss man erwähnen, wenn man von einem "Diskoalbum" spricht. Einige Rezensenten schmeißen die Disko-/Rave-Musik von damals und heute in einen Topf. Club-Burner im heutigen Sinn sind so gut wie gar nicht dabei. Höchstens "I'm In Love" oder evtl. noch "Disco Lies" könnte ich mir in einer modernen Disco vorstellen, der Rest ist eher für einen Electro-Classics-Abend geeignet oder zum Tanzen zu ruhig. Mag sein, dass man auf einem Moby-Konzert von der Stimmung mitgerissen wird und dann auch bei den Retro-Nummern tanzt, auch wenn man mit der Ära nichts anfangen kann.

Moby bleibt ja aber bei seiner Zeitreise auf dem Album nicht in den Achtzigern stehen, sondern es sind auch Dance-Tracks im Stil der 90er dabei, wo ich persönlich schon eher mittanzen würde (z. B. "The Stars"). (Aber meine Diskozeit ist eigentlich auch vorbei. ;) Nur da fehlt dann irgendwie eine mitreißende Melodie, die Moby sonst fast immer hatte - egal welcher Stil. So etwas wie "Feeling So Real" oder "Bring Back My Happiness" hätte ich mir da gewünscht. Die hatten auch ein flotteres Tempo.

Ansonsten sind einige ruhige Nummern auf dem Album, als Chill-Out sozusagen, die dann meistens moderner klingen. (Klar, ein bisschen Retro ist fast immer drin, das ist eben Moby.) Moderner bedeutet: Im Stil der Alben ab "Everything Is Wrong" bis "18". Schön sind z. B. "Degenerates", "Mothers of the Night" oder "Last Night". Nur "Sweet Apocalypse" klingt noch etwas älter, wie ein Ambient-Trance-Track um 1992 herum.

Insgesamt gefällt mir "Live for Tomorrow" am besten - auch ein moderner Titel, aber nicht ganz so ruhig. Hier hat Moby mit seinen String- und Bell-Synths wieder mal eine träumerische, sehnsuchtsvolle Atmosphäre geschaffen. Von den sogenannten Tanznummern reißt "I'm In Love" am meisten mit, auch durch Strings und eine schöne Bassline. Die erste Single "Disco Lies" klingt nach zehnmaligem Anhören etwas besser, aber der Refrain ist nervig.

Wenn man die reinen End-80er-Nummern ausklammert, ist es kein schlechtes Album. Es gibt auch Tracks, wo die Mischung aus Retro und modernem Moby gut harmoniert, z. B. "Alice" mit den Raps. Nur wer ein Album wie eins der letzten drei erwartet (ich nicht), wird teilweise oder ganz enttäuscht sein. Es ist nun mal ein Konzeptalbum.

Ich werde also versuchen, mir einige Songs noch schön zu hören, und ansonsten auf das nächste Album warten. Wahrscheinlich wird das ohne reine 80er-Dance-Nummern auskommen, und vielleicht entdeckt Moby wieder etwas ganz Neues.

Voll in den 80ern. (6. Mai 2008)

Moby ist zu den Wurzeln der populären elektronischen Dancemusic zurückgekehrt. Voll in den 80ern. Wer Technotronic, Snap, Rozalla, Italo-House oder Pianoläufe in Housetracks an sich liebt, wird hier bestens bedient.

Die perfekte Retroreise findet sich in dem Titel Everyday It`s 1989", bei dem man zurück in selbige Zeit mit Anleihen von allen möglichen Sängerinnen /Samples a là Blackbox (Ride On Time") katapultiert wird. Das alles ist sowohl mit mindestens einem Augenzwinkern als auch den Mobytypischen spiraligen Vocalsamples produziert.

Ob Human League zitiert wird, das Genre Hip-House wieder belebt oder Jazzie B. (remember Soul II Soul) mal so in einen Track reinlabert. Alles beste alte Schule. Und für die alten Anhänger des Erfolgsalbum Play" gibt es zumindest zwei Tracks der ruhigen loungigen Sorte, die man aber angesichts des sonstigen Albumstiles getrost als Interludes/Outro bezeichnen kann.

Moby...back to the roots! (25. April 2008)

Mobys neue Scheibe "Last Night" knüpft wieder an den typischen Moby-Sound aus vergangenen Zeiten an. Nach dem letzten Album "Hotel", in dem Moby sich mit Pop-Rock versucht hat (war nicht ganz mein Geschmack), bin ich jetzt um so glücklicher wieder ein Album hören zu dürfen, welches zwischen spaßigen Gute-Laune-Krachern und melancholischen Sounds mit Tiefgang variiert.

Die Single "disco lies" gehört für mich schon jetzt zu einem absoluten Moby-Klassiker, der einen unverkennbar coolen, sexy Sound aufzeigt, der in jeder Disco zurzeit der absolute Abräumer ist. Das er hier ein Disco-Revival feiert, welches musikalisch sowie rhythmisch einen kaum still halten lässt,hat mich zweifellos überrascht.

Die Techno-Hymne "Everyday it's 1989" erinnnert ein wenig an seinen Hit "Go" aus den 90ern und ist eine wahnsinns Up-Tempo-Nr., die auf seiner kommenden Tour absolut zünden wird. Einer meiner Lieblingstitel ist "I like to move with him". Eine eher ruhigere Nummer, mit Hip Hop-Elementen, die wirklich klasse hineinpasst und beweist, dass Moby wieder das eine oder andere Experiment wagt.

Was mich aber am allermeisten begeistert sind die melancholischen Songs, die sich in anderen Spheren bewegen. So sind "Degenerates" und "Mother of the night" klassische Moby-Hymnen, die einen wirklich Tränen in die Augen drücken können. Mit ruhigen Synthies und weichen elektronischen Elementen schafft Moby eine Atmosphäre, die seinesgleichen sucht. Ich bin begeistert.

Alle die Moby kennen und lieben, werden von dieser Platte nicht enttäuscht sein, wenn man sich erst mal reingehört hat, wird man sie lieben!

Yippieeeh-yeah (23. April 2008)

Ich war schon ganz geil drauf die neue Scheibe von MOBY zu hören und im Auto voll aufzudrehen. Gerade bei 'Play' und '18' macht das Autofahren doppelt Spaß... 'Hotel' polarisiert mich dagegen weniger.

Bei den bisherigen Rezensionen tut sich wohl auch irgendwie ein Spalt auf zwischen Moby's zwei Gesichtern. Mir egal, auch wenn 2-3 Lieder nicht wirklich hitverdächtig sind, gehört diese CD auf jeden Fall in jede Moby-Sammlung. Mir gefällt sie, auch nach dem 5ten anhören hintereinander! Einen Stern Abzug gibt's doch, weil er es einfach noch besser kann...

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