Kundenrezensionen zu 'A Sense of Purpose (Limited Edition CD+DVD)'
Braucht seine Zeit (1. Oktober 2008)
... nach dem ich mir "Come Clarity" bestimmt 2000 Mal angehört habe und in und auswendig kann, war ich nach dem ersten Hören von "A Sense of Purpose" etwas enttäuscht kein Song vom Kaliber eines "Take this life" oder "Reflect the Storm". Weil auch der Gesang irgendwie zu weit im Hintergrund ist, fiel es mir schwer so wie bei "Come Clarity" von anfang an mit zu brüllen.Doch mittlerweile so nach ca. 29 Durchläufen gefallen mir Songs wie "March to the Shore", "Sleepless Again" und "Move through me" sehr gut.
Man braucht mehr Zeit für dieses Album bis es klick macht, aber wenn es das getan hat, hat man wirklich große Freude damit!
Harte Riffs und eingängige Melodien! (15. September 2008)
In Flames at it's best!Zwar hat sich die skandinavische Death-Metal Band im Laufe der Zeit verändert, jedoch nur zum Positiven!
Auf "A sense of Purpose" jagt ein geiles Riff das nächste, der Sound der Gitarren ist besser denn je und das Arrangement der Songs lässt keinen Wunsch offen. "In you Face"-parts wechseln sich mit Melodiösen Teilen ab.
Entgegen vieler Fans der früheren In Flames muss ich sagen: Nur weiter so, IF hat definitiv die richtige Richtung eingeschlagen!
Zur DVD: Aus meiner Sicht (ich bin selbst Musiker) eine höchst interessante DVD, auf der man den kompletten Aufnahmeprozess des Albums verfolgen kann. Von Gitarrensessions bishin zur Freizeitgestaltung währen den Aufnahmen kann man sich auf der DVD alles ansehen.
=> Absolute Kaufempfehlung!
wo ist der 6. stern? (7. September 2008)
hallo, ich bin in flames fan seit der jester race. und ja die band hat sich gewandelt, aber verdammt geil. ich liebe nach wie vor die whoracle, colony und clayman aber auch die neueren sachen haben mich zu begeistern gewusst. der absolute überhammer ist einfach diese cd geworden. ich gebe zu, daß ich nach den ersten durchläufen auch etwas ernüchtert war. aber verdammt nochmal, die cd wächst und wächst und sit bei mir zu einem riesen monster geworden. dieses jahr mit abstand die geilste scheibe. als es plötzlich klick machte habe ich nichts anderes mehr gehört als eben diese cd und das über 4monate hinweg. und auch heute kann ich noch immer das album geniessen und ticke auch regelmäßig aus wenn ich das album höre. also für mich wirklich das beste seit clayman. sehr zu empfehlen. und bitte dem album auch etwas zeit zum wirken geben.Genial und interessant (28. August 2008)
Auch wenn viele dieses Album schlecht einstufen: ich persönlich finde es einfach nur genial! Es klingt zwar anders als das letzte In Flames-Album und auch anders als die davor, aber das macht dem ganzen keine Schande, ganz im Gegenteil. Erwartet hatte ich In Flames, und bekommen habe ich In Flames pur, mit röhrenden Gitarren, donnernden Bässen, und einem zwar nicht mehr wirklich "growlenden" Anders, der aber gerade durch seinen klar(er)en Gesang Emotionen überträgt, die für diese Band in dieser Art neu sind. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut sich die Melodien (Beispiele: "Disconnected", "Alias") mit den harten Partien zusammenfügen.In den Rezensionen vor mir wurde oft gesagt, dies sei "nicht mehr das echte In Flames", oder dies sei "nur noch Kommerz". Dem kann ich so nicht zustimmen! Warum soll es nicht mehr In Flames sein? Bzw.: warum steht denn dann trotzdem In Flames auf der Hülle? *g*
Zum Thema Kommerz: i.w.S. betreibt doch jeder, der auf Käufer (egal ob jetzt CDs oder Konzertkarten oder sonstwas) angewiesen ist, Kommerz. Warum sollten In Flames das nicht dürfen? Und ich glaube kaum, dass ein "Mainstream-Hörer" (falls es so etwas in reiner Form überhaupt gibt...) auch nur ein Lied von diesem Album gut finden wird. Denn es ist immer noch seeeeehr hart, besonders auch "zwischen den Zeilen".
Schwach (15. August 2008)
In Flames zählten einst zu meinen Lieblingbands, doch seit "Reroute To Remain" geht es bergab mit ihnen. Das hat nichts mit Kommerz oder Ausverkauf zu tun, sondern einfach damit, dass ihre neueren Alben nicht mal ansatzweise an die Klasse der alten Werke heranreichen. Absoluter Tiefpunkt war "Soundtrack To Your Escape", danach schien mit "Come Clarity" ein wenig Besserung in Sicht; doch Pustekuchen! "A Sense Of Purpose" taugt nicht allzu viel. Die meisten Songs klingen harmlos-poppig, Anders Friden nölt mit seiner schlechten Cleanstimme alles zu und der Sound ist auch eher suboptimal. Was ist bloß aus dieser Band geworden? Ich kann wirklich nicht begreifen, warum sie mit den neueren Alben so bekannt geworden sind, obwohl die alten mindestens zwei Ligen weiter oben spielen. Wahrscheinlich eine gute Marketingabteilung...Wenn ich heute anständigen Melodic Death Metal hören will, greife ich lieber zu den Kollegen von Dark Tranquillity. Die schaffen es wenigstens noch, gute Alben abzuliefern.






