Lessons to Be Learned

Verkaufsrang: 2210 (Musik)
Artist: Gabriella Cilmi
Audio CD
EAN: 0602517633070
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Island (Universal)
UPC: 602517633070
Preis: EUR 10,11

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Kundenrezensionen zu 'Lessons to Be Learned'

Mehr Mut zur Freude, bitte... (16. September 2008)

"Wow, die ist erst 16?" wird wohl bei jedem die erste Frage gewesen sein, der diese Mörderstimme mit dem Geburtsjahr von Gabriella Cilmi in Verbindung bringt. Und ja, sie ist 16 und singt live jeden Ton mindestens genauso gut live, wie auf der Platte. Das muss erwähnt werden, da zahlreiche Leute meinten, Cilmi würde ihre Songs nicht selbst singen. Die Platte beginnt mit einem schnellen Popsong namens "Save The Lies" der in Großbritannien auch schon als Single der Australierin herhalten musste. Der Song ist sehr tanzbar und hat einen eingängigen Refrain mit viel Groove. Es folgt die bekannte Radio-Single "Sweet About Me" (bekannt auch aus der Rexona-Werbung), die man wohl als perfekten Popsong bezeichnen muss. Die Länge stimmt, das Arrangement passt perfekt, Melodik abwechslungsreich und eingängig. Wer jetzt keine gute Laute bekommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Mit welcher Gelassenheit die Cilmi den Song rüberbringt ist kaum zu fassen. Der Ohrwurm des Sommers 2008 und wohl auch darüber hinaus. Natürlich klingt hier jeder Song ein wenig nach Duffy, Amy Winehouse oder Anastacia. Aber doch haben die Produzenten rund um die Sängerin, hier ein Album geschaffen welches zu keinr Minute langweilig wird ganz im Gegensatz zu den Alben besagter Sängerinnen. Die Songs sind abwechslungsreich und spannend geschrieben. Ein "Sanctuary" wirkt wie eine laue Sommernacht in der Stadt und versprüht dabei einen Hauch Erotik in der Stimme Cilmis. Hier steckt ganz viel Jazz und Funk drin, verpackt in Pop. Das die 16-Jährige nicht grade eine Anfängerin ihrer Kunst ist erfährt man schnell. Als Support für Rufus Wainwright und Nouvelle Vague war sie bereits unterwegs, und das sind immerhin Künstler die nicht jeden mit auf Tour nehmen. Zwei weitere absolute Hitsongs sind das sonnig-schnelle "Got No Place To Go" und das rockig gestimmte "Don't Wanna Go To Bed Now". Anschließend geht es dann etwas ruhiger zu. "Awkward Game" kommt als Ballade direkt aus den 60ern daher. Wunderbar vorgetragen mit ihrer kräftigen, tiefen Stimme kann Cilmi ein weiteres mal überzeugen. Auch "Safer" ist eine Ballade ganz großen Formats. Spärlich begleitet kommt besonders hier die Stimmengewalt der Sängerin gut rüber. Richtigen Rock'n Roll bescherrt uns "Terrifying". Eine schnelle Nummer mit jungendlicher Unbekümmertheit. Den Abschluß macht dann eine Coverversion des Songs "Echo Beach" von Martha And The Muffins. Die Nummer groovt, klingt hier und da ein wenig nach Pat Bennator, kann aber gänzlich überzeugen. Einziger Wehmutstropfen ist, dass die Coverversion vom Led Zeppelin-Klassiker "Whole Lotta Love" nicht auf dem Album enthalten ist. Davon muss man sich dann live überzeugen, denn da gehört der Track zu ihren besten Nummern. Wer genug hat von den Trauerklößchen wie Duffy, A Fine Frenzy oder Amy MacDonald, sollte sich dringend das Album der kraftvollen, energischen Gabriella Cilmi zulegen.

Der absolute Hammer (26. August 2008)

Wie kann man mit 16 Jahren so eine wahnsinns Stimme haben,
und ein so abwechslungsreiches Album machen.
Da weiß mann gar nicht was man hervorheben soll.Weil alle
Musiktitel auf ihre art super sind.
Hoffentlich hat das Mädel einen guten Manager und Plattenproduzent,
der sie nicht verheizt sondern langsam aufbaut damit wir
noch lange ihre wahnsinns Stimme hören können.

Sammelsurium verschiedenster Musikstile vorgetragen von einer Hammerstimme! (23. August 2008)

Sicherlich haut die noch sehr junge Australierin Gabriella Cilmi mit ihrer ersten Single "Sweet about me" direkt in die momentan so angesagte 60ies-Soul-Kerbe. Und auch die schon sehr abgeklärt und leicht dreckig wirkenden, mit Soul- und Blues-Anleihen gespickten Stücke "Sanctuary" und "Awkward game" erinnern nicht von ungefähr an die Winehouse oder an Duffy. Einen weiteren Beitrag dazu leistet ohne Zweifel auch das leicht quäkende und immens kräftige Organ der Sängerin. Aber es wäre unfair, Gabriella Cilmi sofort mit den genannten Damen in eine Schublade zu stecken. Denn im Gegensatz zu Duffy und Amy hat sich die Cilmi noch nicht auf eine feste musikalische Richtung festgelegt. So erinnert ihr sehr kraftvoller Opener "Save the lies" eher an Anastacias Soul-Rock. "Got no place to go" klingt dann schon mehr nach einem poppigen Morcheeba-Track. In "Don't want to go to bed now" schlägt Cilmi dann einen sehr schnellen Mix aus Pop, Elektro, Rock und Soul an, den man ähnlich schon von Pink oder den Sugababes gehört hat. Das Album bietet folglich ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Musikstile (Pop, Rock, Soul, Blues, Elektro, Jazz). Und das Erstaunliche dabei ist, dass Cilmis Stimme zu allen Richtungen zu passen scheint. Es gibt zudem keinen wirklichen Ausfall auf der Platte. Wer offen für verschiedene Stilrichtungen ist und sich leicht quäkenden Soulstimmen nicht abgeneigt zeigt, der wird mit diesem immens abwechslungsreichen Werk bestimmt seine Freude haben.
Anspieltipps: Sanctuary, Cigarettes and lies, Don't want to got to bed now, Einstein

wenn schon dann so (24. Juli 2008)

wenn schon dann so, 24. Juli 2008


die hat eine ganz hervorragende stimme, irgendwo zwischen amy winehouse, duffy und macy gray (das gewisse quäken gehört ja dazu im soul...).

dieses album ist garantiert der sommererfolg 2008. und das zu recht. wieder einmal hat ein werbespot einen superhit generiert. das verblüffende: die anderen stücke sind eher noch besser, weil weniger harmlos. das album bietet perfekt gemachten soulpop, vom lasziven disco ("save the lies") über rumpelig tanzbaren madonna-dancefloor ("don't want to go to bed now") bis zu nicht allzu oberflächlichen bluesheulern ("awkward game", "sit in the blues"), und natürlich gibt es hier dicke balladen ("safer"). damit liegt die 16-jährige australierin punktgenau im trend. die überraschung kommt dann zum schluss: "echo beach" ist zappeliger new wave, wie blondie in ihren kommerziellsten momenten, aber wirklich schneidig gespielt.

das ganz erstaunliche aber: erstens schreibt die ihre songs selbst (mit), zweitens ist diese mainstream-produktion so geschickt produziert, dass sie nicht geschickt produziert klingt, nicht glatt, nicht oberflächenfein, sondern durchaus eckig und kratzig und sehr gitarrennah.

pop: wenn er sein muss, muss er SO sein!

...hiervon darf es auch noch etwas MEHR sein... !! (8. Juli 2008)

...eigentlich in der Rock-Sektion beheimatet, habe ich im Laufe der Jahre erkannt, dass es auch in anderen Bereichen der Musik viele interessante und hörenswerte Stücke gibt. Immer auf der Suche nach Neuem lief mir doch da kürzlich diese geniale Lied aus dem TV-Spot über den Weg - dumm nur, dass anfangs immer kein Mensch weis, woher und von wem solche Werbelieder kommen. Nachgeforscht und... ...herausgefunden :-) Wieder dumm nur, dass das Lied nirgends zu beschaffen war. Auf dem deutschen Markt noch längst nicht in Aussicht, habe ich mir Single und Album dann voller Vorfreude in England bestellt. Endlich da, hab ich mir erstmal "den Song" (Sweet about me) in voller Länge angehört. Ein wirklich geniales Stück, der schon diesen paar Minuten das volle Stimmspektrum der jungen Dame erahnen läßt - von zart bis rauh ist hier alles vertreten, was das Herz begehrt. Ähnlich verhält es sich mit dem gesamten Album. Sound und Genreursprung der Titel sind zwar sehr verschieden, werden aber dadurch keinesfalls langweilig und eintönig. Wie anfangs bereits erwähnt mag ich es ja eine Nummer rockiger, klar auch, dass ich den schnellen Stücken daher den Vorzug gebe ;-) toppen kann dies allerdings noch "Sweet about me" - dieser Titel ist so ziemlich das stimmigste und rollenste Teil was ich außerhalb der Gitarrenszene in der letzten Zeit finden konnte !!!
Zu guter Letzt: ein empfehlenswertes Album !! Bleibt nur zu wünschen, dass es noch mehr von IHR geben wird (und, dass sie auf dem Teppich bleibt, wäre sonst schade drum) !! Ach ja, und dass die Leute keine Ahnung von Musik haben, zeigt mir wieder mal die Tatsache, dass hier bis jetzt nur vier Rezesionen stehen - wollen alle immer wieder nur den selben Einheitsklatsch haben - naja aber da habe ich mich schon dran gewöhnt, dass man die wahren Schätzchen wirklich suchen muss, auch wenn sie einem manchmal so einladend in der Werbung präsentiert werden ;-)

So reicht jetzt - MfG Sven :)

dkb.de

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