Verkaufsrang: 1691 (DVD)
Actor: Barbara Stanwyck
Actor: Fred MacMurray
Actor: Edward G. Robinson
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: James M. Cain
Binding: DVD
Director: Billy Wilder
EAN: 0886970731591
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2008
Spielzeit: 146
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 1944
UPC: 886970731591
von: Barbara Stanwyck (Hauptdarsteller), Fred MacMurray (Hauptdarsteller), Miklós Rózsa (Komponist)
Preis: EUR 8,84
VideoMarkt
Phyllis Dietrichson verführt den jungen Versicherungsvertreter Walter Neff und überredet ihn, ihr bei der Ermordung ihres Mannes, für den sie eine hohe Lebensversicherung abschließt, behilflich zu sein. Obwohl ihr Plan zunächst aufzugehen scheint und alles für einen Unfalltod spricht, schaltet sich ein auf Betrügereien spezialisierter Kollege Neffs, Barton Keyes, ein. Es gelingt Keyes, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, weshalb Neff Phyllis ermorden will, bevor der Verdacht auch auf ihn fällt. Als die beiden aufeinandertreffen, schießt sie jedoch zuerst und verwundet ihn. Nachdem er sie umgebracht hat, schleppt er sich mit letzter Kraft in das Büro Keyes', wo er sein Geständnis auf Band spricht.VideoWoche
Mit seinem dritten Film gelang Regisseur Billy Wilder ein Meisterwerk des film noir, das sich durch eine erstklassige Regie, ein hervorragendes Drehbuch und großartige schauspielerische Leistungen auszeichnet. Der als Rückblende angelegte Film, dessen Drehbuch von Wilder selbst zusammen mit Krimi-Autor Raymond Chandler verfaßt wurde, präsentiert auf ungeschminkte Weise eine skrupellose, verdorbene Gesellschaft, in der es keinen einzigen good guy mehr gibt. Im Mittelpunkt steht dabei - mit blonder Perücke - Barbara Stanwyck als gewissenlose femme fatale, der auf dem Weg zum Reichtum alle Mittel recht sind.Kurzbeschreibung
s/w Ein Versicherungsagent wird aus Liebe zum Komplizen einer gewissenlosen Frau, die ihren Mann ermorden will, um sein Vermögen zu kassieren. Phyllis Dietrichson verführt den jungen Versicherungsvertreter Walter Neff und überredet ihn, ihr bei einem Mordkomplott gegen ihren Mann zu helfen. Neff lässt eine hohe Lebensversicherung von Mr. Dietrichson unterschreiben und plant den Mord gemeinsam mit Phyllis. Erst scheint alles aufzugehen und der Tod wird für einen Unfall gehalten. Bis sich ausgerechnet Neffs Kollege und Freund Barton Keyes, der auf Betrügereien spezialisiert ist, eingeschaltet. Keyes kommt der Wahrheit immer näher und in Neff reift der Wunsch nun auch Phyllis loswerden zu wollen. Doch auch sie hat einen Plan. Als beide schließlich aufeinandertreffen, schließt Phyllis zuerst, doch sie verwundet Neff nur und er bringt sie um. Danach schleppt er sich mit letzter Kraft ins Büro, um sein Geständnis auf Tonband aufzunehmen.Kundenrezensionen zu 'Frau ohne Gewissen'
Frau ohne Gewissen (6. Juli 2008)
Durch eine hymmnische Kritik in der FAZ und den Regisseur Billy Wilder eingestimmt erwartete ich einen wirklich guten Film. Statt dessen: Hölzerne, vorhersehbare Handlung, steife Dialoge, die Frisur der Stanwyck einfach zum Weglaufen.So sehr ich Billy Wilder schätze: Das ging daneben! Er hat auch, soviel ich weiß, nie wieder einen Krimmi gedreht; nicht sein Metier.
Billy Wilders Klassiker des Film Noir (27. Mai 2008)
FRAU OHNE GEWISSEN (Double Indemnity) gehört zweifellos zu den besten amerikanischen Filmen aller Zeiten und ist vielleicht der ultimative Film Noir. Die Zutaten des Thrillers sind längst Geschichte: eine habgierige, verführerische Femme Fatale (Barbara Stanwyck), ein charakterloser Versicherungsvertreter (Fred MacMurray), ein komplizierter Mordplan, der beiden das Geld aus einer Lebensversicherung bringen soll, und das Scheitern sämtlicher Hoffnungen auf ein bisschen Glück. Billy Wilder inszeniert die Geschichte von skrupellosen Menschen in packenden Schwarz/Weiß-Bildern, das Drehbuch von Wilder und Raymond Chandler strotzt nur so von bissigen, intelligenten Dialogen und Doppeldeutigkeiten. Allein die erste Begegnung von Stanwyck und MacMurray knistert vor erotischer Spannung. MacMurray ist genial gegen seinen Typ besetzt (er war sonst auf den lieben Onkel abonniert), und in einer wichtigen Nebenrolle glänzt Edward G. Robinson als väterlicher Kollege MacMurrays und einzig positive Figur. Doch FRAU OHNE GEWISSEN ist letztlich Barbara Stanwycks Film. Sie ist die ultimative Femme Fatale - aufreizend, ordinär und manipulativ. Sie zerstört alles, was ihr in die Hände kommt - inklusive sich selbst. Ihr Look ist unvergesslich. Oft wurde ihre (offensichtliche) Perücke als geschmacklos kritisiert, doch für Wilder war es genau dieser künstliche, billige Look, der ihr Wesen perfekt zum Ausdruck bringt. Verkommene Menschen in verkommender Umgebung. Sollte man den Film Noir anhand nur eines Films erklären, dann wäre es FRAU OHNE GWISSEN. Ein Meisterwerk.Zur DVD: FRAU OHNE GEWISSEN hat eine würdige DVD-Umsetzung mit einem einzigen Manko erfahren. Die (4:3)-Bildqualität ist dem Alter des Films entsprechend gut und sauber (glücklicherweise wurde er nicht für 16:9 bearbeitet), der Ton liegt in Deutsch und Englisch 2.0 vor. Zwar bleibt der deutsche Ton dumpf und verrauscht (zumindest die meiste Zeit, eine kurze Texttafel zu Beginn entschuldigt das), doch man darf froh sein, dass der Film nicht neu synchronisiert wurde. Die O-Fassung ist ohnehin um Längen besser.
Die Extras können sich dagegen sehen lassen. Zwei Audiokommentare - der Erste von Filmhistoriker Richard Schickel, der sehr unterhaltsam praktisch alles Wissenswerte über den Film erzählt, ein Zweiter von den Filmhistorikern Lem Dobbs und Nick Redman, die sich auch als Filmfans begeistern. Dazu gibt es eine kurze Einführung des Films von Robert Osbourne, die 40-minütige Dokumentation "Shadows of Suspense", in der Experten (inklusive Regisseur William Friedkin) den Film Noir anhand von "Double Indemnity" erklären, sowie den US-Kinotrailer. Einziges Manko der DVD - es finden sich keinerlei Untertitel, weder für den Hauptfilm noch für die Extras. Da die "Shadows"-Doku durchgehend Englisch ist, wären hier Untertitel dringend angeraten. Sehr bedauerlich, denn bis auf diesen Fehler ist dies eine gute Veröffentlichung. Und noch ein Hinweis - wer den Film zum ersten Mal sieht, der sollte auf keinen Fall die Inhaltsangabe auf dem Cover lesen, diese verrät unnötigerweise viel zu viel.
Auf diesen Film ... (13. April 2008)
habe ich schon lange gewartet und endlich erscheint er auf DVD. Ich kenne ihn natürlich und halte ihn für einen der besten Filme von Billy Wilder (bei einem anderen Regisseur wäre es bestimmt der Beste, aber bei Wilder gibts da noch andere!!)Barbara Stanwyck spielt eine richtig durchtriebene geldgeile Frau (und wenn sie in ihrer ersten Szene die Treppe runterschreitet mit dem Fusskettchen über dem Knöchel, man das wirkt so sexy!) die den Versicherungsvertreter Walter Neff (Fred McMurray) für ihre Belange benutzt um ihren Ehemann loszuwerden.
Und da ist dann noch der Versicherungsvertreter Barton Keyes (gespielt von Edwart G. Robinson) der ihr den nicht über den Weg traut und ihr so langsam auf die Schliche kommt.
Ein (für die damalige Zeit, immerhin wurde er 1944 gedreht) grandioser, fast unverschämter Film der mich auch heute noch fesselt als wenn ich ihn noch nie gesehen hätte.
Ich zitiere mal aus Wikipedia:
Eine zu sämtlichen Schandtaten bereite Femme fatale sowie ein zum Mordkomplizen mutierender Durchschnittstyp: Ein derartiges Personal war zum einen im Vergleich zum damaligen Mainstreamkino Hollywoods mehr als ungewöhnlich. Eine besondere Stellung besitzt diese Charakterprägung der Hauptfiguren aber auch im Zusammenhang mit der Stilrichtung der Filmgeschichte, die später als Film noir bezeichnet worden ist. Nämlich deshalb, weil die Protagonisten samt und sonders unmoralisch handeln, das Publikum aber trotzdem eine gewisse Sympathie für sie aufbringen kann. Insofern gilt Frau ohne Gewissen heute als herausragendes Exemplar des Film noir. Wesentlich dazu beigetragen hat Barbara Stanwyck, deren Verkörperung einer mit krimineller Energie und beträchtlichen manipulativen Fähigkeiten ausgerüsteten Verführerin das Rollenschema der Femme fatale entscheidend geprägt hat.
Ich bin mal gespannt ob auf der DVD auch der zu erst gedrehte Schluss als Alternative drauf ist.
Superfilm...Endlich (22. Januar 2008)
Hab meinen Augen nicht getraut, als ich zufällig diese Ankündigung eines der besten Filme aller Zeiten auf DVD entdeckte. Ein Film noir Klassiker der Extraklasse...grandiose Barbara Stanwyk.Jetzt kann man nur hoffen, dass auch die anderen längst überfälligen Veröffentlichungen von "Rächer der Unterwelt", "Im Kreuzfeuer" oder "Goldenes Gift" auch bald nachfolgen werden.




