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Natürlich ist Van unvergleichlich. Allerdings wartet man schon länger darauf, dass er seine Unvergleichlichkeit mal wieder zeigt - und sie nicht beklagenswert konsequent versteckt hinter seiner Mission, Old-School-Soul und -Blues zu tradieren. In den 80ern war Van mal weiter. Damals suchte er nach einem modernen Gospelsound. Ihm gelang dabei manch ätherisches Album, das die Genres, auf denen sein Schaffen ruht, transzendierte und selbst Nichtesoteriker durch pure Hingabe zu verzaubern vermochte. Heute aber singt er Songs wie "Don't go to Nightclubs anymore": einen schön verschlurften nostalgischen Blues mit Chor und schwüler Orgel - doch den hätte er genauso Anfang der 70er oder 1967 so spielen können, und man hätte gesagt, okay, Van, das ist toll, aber jetzt schau mal nach vorne. Der Dubliner ist sicher noch immer einer der emotionalsten Sänger der Welt. Er hat eine ungebrochen kraftvolle Stimme, sie modelliert jedes Gefühl so, dass du es ihm abkaufst. Und die lichte Inszenierung eines akustisch grundierten und lässig perkussiven Großsongs wie "Behind the Ritual" deutet seine Möglichkeiten an. Dennoch: Van reitet seit zu vielen Jahren den immergleichen Gaul und wechselt ihn auch diesmal nicht. Tolles Album, nächstes Album. (mw)Kundenrezensionen zu 'Keep It Simple'
Darauf hab ich seit 4 oder 5 alben gewartet !! (19. Juni 2008)
Endlich weg von dem reste-essen , best of , und noch mal irgendwelche liegen gebliebenen aufnahmen - davon haben wir eigentlich jetzt genug im regal stehen !!es wurde mal wieder zeit für eine schöne ausgewachsene produktion , die auch ohne weiteres an alte zeiten anknüpfen darf !. mir scheint , die kreative phase ist bei van wieder angebrochen.simpel , einfach ( und doch so schwierig ) die musik geht wieder in den bauch und in die seele wie früher .van , die musiker , und die kompositionen sind wieder als ein ganzes zu hören . so habe ich ihn eigentlich immer verstanden , und so kommt mir diese CD auch wieder vor .DANKE VANStimmgewaltig (4. Juni 2008)
Der Irish-Cowboy hat wieder zugeschlagen!Mit seiner unvergleichlicher Stimme, die sich seit Jahren kaum verändert hat, trägt er "schlicht gehalten" seine Geschichten aus dem täglichen Leben vor.
Van Morrison mag es ruhig, für meinen Geschmack etwas zu ruhig, denn in seiner Stimme liegt noch immer mehr Kraft, um auch etwas rockigeren Stücke Inhalt zu geben. Deshalb nur 4 Sterne.
Aber die Stimme ist noch immer ein Hammer!
Van is back (30. April 2008)
Als erstes möchte ich sagen das sich diese Rezension auf die LP (Vinyl) bezieht. Das von amazon angegebene Tracklisting ist unvollständig und entspricht der CD. Das komplette Tracklisting lautet:1 How can a poor boy
2 School of hard knocks
3 That's entrainment
4 Don't go to nightclubs anymore
5 Lover come back
6 Keep it simple
7 End of the land
8 Song of home
9 No thing
10 Soul
11 Behind the ritual
12 Blue and green (live 2008)
13 Little village (live 2008)
14 And the healing has begun (live 2008)
Die Tracks 12+13+14 sind nicht auf der CD. Damit bietet die Vinylversion neben den besseren Klangeigenschaften noch einen echten Mehrwert! (leider auch den fast doppelten Preis - das sollte man nicht verschweigen)
Die Platte selber ist - unabhängig vom Format - extrem gut. Mit dem letzten Country Album von Van Morrison konnte ich leider nicht sehr viel anfangen. Hier ist er wieder ganz der Alte.
Grandios "simple" (21. April 2008)
Es gibt CD's, die hört man und ordnet sie in der Sammlung unter "abgehakt" ein. Dies sollte einem bei der neuen Van Morrison-CD nicht passieren. Je öfter man sie sich in Ruhe anhört, desto mehr Tiefe gewinnt sie. Unglaublich, was dieser Musiker für Songs aus dem Ärmel schüttelt. Mit genialer Einfachheit, erstklassigen Musikern und tollen Background-Sängern präsentiert sich "Van The Man" auf seiner neuen CD. Anspieltipps: "Keep it Simple" und das grandiose "Soul".Seele in der Stimme (13. April 2008)
Immer wenn ich Van Morrison singen höre, teilt sich mir unmittelbar mit, mit welcher Überzeugung er seine Songs rüberbringt. Er liebt, was er tut; Geldverdienen scheint Nebensache zu sein. Das ist es, was echte Musiker kennzeichnet.Zum Album: es enthält (abgesehen vom unvermeidlichen Hupfdohlen-Gesang) eingängige Akkordfolgen und seelenstreichelnde Klänge. Gemessen am gewinnorientierten Plastik-Einerlei, das sich sonst in den Verkaufshitparaden tummelt, ist "Keep it simple" allemal eine wohltuende Ausnahmeerscheinung.






