Der goldene Kompass (Einzel-DVD)

Verkaufsrang: 6 (DVD)
Actor: Nicole Kidman
Actor: Daniel Craig
Actor: Freddie Highmore
Actor: Dakota Blue Richards
Actor: Ian McKellen
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Chris Weitz
Binding: DVD
EAN: 7321925010466
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. April 2008
Spielzeit: 109
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Nicole Kidman (Darsteller), Daniel Craig (Darsteller), Freddie Highmore (Darsteller), Dakota Blue Richards (Darsteller), Ian McKellen (Darsteller), Chris Weitz (Autor), Henry Braham (Redakteur), Alexandre Desplat (Komponist)
Preis: EUR 8,30

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der goldene Kompass, ein epischer Fantasyfilm, der mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Der Herr der Ringe- oder den Die Chroniken von Narnia-Filmen besitzt, spielt in einem Paralleluniversum, wo die Seele eines jeden Menschen durch ein Tier namens Daemon verkörpert wird, das dem jeweiligen Menschen zur Seite steht. Lyra (Dakota Blue Richards), ein Waisenmädchen, das einen Großteil seines Lebens in der Gesellschaft von Gelehrten in Oxford verbracht hat, erfährt gespannt von den Plänen ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig), der in den Norden reisen will, um die Quelle einer geheimnisvollen Substanz namens "Staub" zu ergründen. Lyra bezweifelt jedoch, dass sie ihrem Onkel auf seiner Reise folgen kann, bis eine mysteriöse Frau namens Mrs. Coulter (Nicole Kidman als eiskalte Schönheit) auftaucht und Lyra bittet, sie als Assistentin in Richtung Norden zu begleiten. Doch nichts ist, wie es scheint, und das Verschwinden von Lyras bestem Freund Roger (Ben Walker) stürzt sie in ein packendes Abenteuer. Sie verfügt über ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr hilft, die Wahrheit zu erkennen, und es stehen ihr viele Freunde zur Seite, darunter ihr gestaltwandlerischer Daemon Pantalaimon (gesprochen von Jens Wawrczeck aus Die drei ???), der Eisbär Iorek Byrnison, der texanische Luftfahrer Lee Scoresby (Sam Elliott) und die Hexenkönigin Serafina Pekkala (Eva Green, die Daniel Craig schon in Casino Royale zur Seite stand). Bereits vor seine Veröffentlichung war Der goldene Kompass Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion über die angesprochenen antireligiösen Themen. Obwohl es dort um eine diktatorische Institution namens "Das Magisterium" geht, ist der Film nicht übermäßig religiös angehaucht, vor allem nicht in Hinsicht auf die jüngeren Zuschauer. Dennoch sollte man die FSK-Freigabe des Films ernst nehmen. Er ist für ein älteres Publikum als bei Narnia geeignet (und ein jüngeres als bei Der Herr der Ringe), denn er behandelt komplexe Themen, es dreht sich um Gewalt und Tod (wenn auch zumeist in unblutigen Szenen), Kinder und Tiere in Not, und es herrscht eine stetige geheimnisvolle und düstere Stimmung.

Trotz einiger Änderungen und Umstrukturierungen bewegt sich die Handlung des Films erstaunlich nahe an der literarischen Vorlage, der erste Folge von Philip Pullmans Trilogie. Das Ende entspricht jedoch nicht dem Buch, und hinterlässt - ähnlich wie bei Der Herr der Ringe - Die Gefährten - den Zuschauer voller Erwartung auf den nächsten Film der 2009 erwartet wird. Obwohl also Der goldene Kompass ein beeindruckender Film ist - vor allem wegen der gelungenen Besetzung und den tollen Spezialeffekten - wird man den kompletten emotionalen Eindruck erst erfahren können, wenn die Geschichte komplett erzählt wurde. --David Horiuchi

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Inhalt

Der Goldene Kompass ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das in einer Parallelwelt spielt, in der sich menschliche Seelen als Tiere manifestieren, sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lyra, ein 12-jähriges Mädchen, das sich auf den Weg macht ihren besten Freund Roger zu befreien. Ihre Reise wird zu einer Mission, von der nicht nur die Rettung von Lyras Welt abhängt, sondern ebenso die der gesamten Schöpfung.

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Kundenrezensionen zu 'Der goldene Kompass (Einzel-DVD)'

Laaaaangweilig....!!!!!! (13. Mai 2008)

Ich hab den Film im Kino verpasst,deshalb hab ich ihn mir (Gott sei Dank) ausgeliehen und ich war superenteuscht. Ich habe 3 Anläufe gebraucht um den Film wenigstens einmal ganz zu sehen, weil ich jedesmal eingeschlafen bin. Ich denke , wer wirkich unterhalten werden will, sollte nur das Buch (und die beiden Fortsetzungen) lesen. Die Darsteller.....langweilig. Nicole Kidman scheint bei jeder Emotion den gleichen Gesichtsausdruck zu haben. Es ist ständig düster.Die Story zieht sich ewig hin , ohne einen Spannungsbogen und der Schluß kommt plötzlich wie ein Blitz und der Zuschauer wird regelrecht aus der Geschichte rausgerissen und mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen.
Anschauen lohnt nicht, da man nicht unterhalten wird.

Herausragend, phänomenal und das trotz, dass der Film weiter hinter dem Buch bleibt (11. Mai 2008)

Ich habe den Film vor dem Buch gesehen und war schon beim Trailer derartig gefangen, dass ich den Film, welcher vor diesem Trailer lief nicht mehr sehen wollte. Ich fieberte also im Kino jedes mal, dass dieser Trailer kommen würde und konnte es kaum erwarten, dass endlich der Film im Kino laufen würde.
Und dann endlich war es soweit und ich wurde nur wenig enttäuscht. Der Trailer hatte etwas mehr versprochen, na ja, vielleicht nicht mehr, aber irgendwie was anderes und trotzdem war der Film so toll, dass ich mir gleich danach die DVD besorgte, als der Film draußen war.
Die Ebenen, sind einfacher im Film, die Charaktere flacher und die Story sehr weit gekürzt und trotz alledem ist der Film immer noch genial. Nicole Kidman spielt genauso gut wie Craig, Sam Eliott scheint in seiner Rolle zu leben und Dakota Blue Richards, die ich noch nie in einem anderen Film gesehen habe, war ebenfalls richtig gut.
Die Effekte sind atemberaubend und die visuellen Effekte sind richtig gut.
Schade nur, dass man im Film so schnell rennen musste, sprich, er ist schon vorbei, bevor er wirklich angefangen hat. Das ist schade. Und ich meine, man hätte sich wirklich diese Zeit auch nehmen können, denn bei Harry Potter und dem Herrn der Ringe hat man es ja auch gemacht und sich Zeit gelassen.
Also diesen Film kann ich nur jedem ans Herz legen oder besser gesagt jeder der HDM mag, wird auch diesen Film mögen. Vielleicht wird er enttäuscht sein, aber dennoch glaube ich dass er ihm auch gefallen wird.
Jedenfalls wünsche ich jedem viel Vergnügen mit dem Film!

Eine totale Katastrophe (11. Mai 2008)

Selten so einen miserablen Mist gesehen - im Kino war ich ärgerlicher über die verlorene Lebenszeit, die ich für diesen Film vergeudet habe. Leider ist es technisch nicht möglich, dem Titel 0 Punkte zu geben.
Wohlwollendes kann man eigentlich nur über die meisten (nicht alle!) Spezialeffekte und die Ausstattung sagen.

Dieser Film wurde von Marketing-Zombies verantwortet, die mittels Zielgruppenanalysen ein Produkt machen wollten, das maximal verwertbar sein sollte.

Das Gegenteil ist eingetreten:
In den USA wurde die 250 Millionen Dollar-Adaption ein finanzieller Reinfall und schaffte nur 70 Millionen, und nur das weltweite Einspiel bewahrte die Produktionsfirma New Line vor einem gigantischen Flop.
Gewinn hat der Film übrigens trotzdem nicht gemacht - völlig zu Recht.

Die 2 Stunden sind uninspiriert, zusammengestückelt und lieblos, und leider ist es ausgerechnet die Hauptfigur, das Mädchen Lyra, der am meisten nervt: Eine altkluge Göre, die man nur erträgt, wenn sie einmal nichts sagt.

Grandios übel: Der Kampf der Eisbären - das hat das Niveau einer PC-Spiel-Zwischensequenz.

Der Autor der Buchvorlage dürfte entsetzt über das Resultat sein, zieht der Film doch seine Roman-Trilogie publikumswirksam mächtig in den Schmutz, was er nicht verdient hat.

Ein neuer "Herr der Ringe" sollte es werden - ein künstlerisch wie finanzielle Blamage ist es geworden.

Weltweit erntete der Film - vollkommen gerechtfertigt - extrem schlechte Kritiken und wurde eher Thema von heftigem Hohn und Spott.
Das dröhnende Versprechen, eine Fortsetzung zu drehen, wurde eher als Drohung empfunden, und seitens der Produktionsfirma auch stillschweigend zurückgezogen.
Derzeit versucht die Produzentin allen Ernstes, New Line davon zu überzeugen, dass der Film ausschließlich ein falsches Marketing hatte, und eine Fortsetzung doch noch möglich zu machen.
Hoffen wir, dass man sie vorher als Spülkraft in einem Vorort-McDonald's einsetzt.

Dieses unerträgliche Machtwerk ist höchstens als Beitrag eines Trash-Film-Abends zu ertragen, gleich nach"Showgirls" und "Battlefield Earth" - und könnte wenigstens da noch Spaß machen.

Schöne Bilder, aber zu kindgerecht umgesetzt (8. Mai 2008)

Leider wurde aus der kontroversen Romanvorlage von Pullman eine weichgespülte Familienunterhaltung ohne Ecken und Kanten gemacht, was sowohl die Intention des Werkes konterkariert als auch der Verständlichkeit der Handlung auf eine harte Probe stellt. Handlungsstränge des Buches wurden aus dramaturgischen Gründen umgestellt, verändert oder verkürzt, worunter die Logik mitunter leidet (warum kommt der Eisbär in der finalen Schlacht nicht auf die Idee, seine neugewonnenen Eisbärkameraden mitzunehmen? Ganz einfach, weil er die zu diesem Zeitpunkt im Buch noch gar nicht hat..).

Den dramatischen Tod eines Kindes wollte man offenbar im Sinne der Familienfreundlichkeit ebenso wenig seinen Zuschauern zumuten wie allzu offensichtliche Religionskritik, obwohl die eigentlich den Kern von Pullmans Romanserie ausmacht. Anders als die Buchvorlage endet die Verfilmung mit einem zuversichtlichen Wohlfühl-Ende. Peter Jackson hat mit seiner Herr-der-Ringe-Verfilmung eindrucksvoll bewiesen, dass man auch mit mehr Werkstreue kommerziell erfolgreich sein kann - schade, dass die Macher dieses Films den nötigen Mut dazu nicht hatten.

Behält man im Blickfeld, dass man in Hollywood offenbar Romane mit kindlichen Darstellern zwangsläufig für Kinderbücher hält und auch für eine entsprechende Zielgruppe verfilmt, so gibt es immerhin teils wunderschöne Spezialeffekte und einen durchaus hörenswerten Score von Alexandre Desplat zu bewundern. Die Hauptdarstellerin Dakota Blue Richards agiert für ihr Alter nicht schlecht (und viel besser als ihre Kollegen in "Narnia"), fängt aber nach einer Weile an zu nerven, weil sie ca. 90% der der gesamten Screentime belegt. Daniel Craig hat nur einen kurzen Gastauftritt, während Nicole Kidman in ihrer Rolle als unterkühlte Blondine zu gefallen weiß. Eva Green ist leider viel zu selten zu sehen, überzeugt aber in den seltenen Momenten, in denen die Kamera nicht auf Richards hält, mit gewohnter visueller und schauspielerischer Klasse. Wer sich die englische Fassung ansieht, könnte übrigens unter Umständen an Richards' walisischem Dialekt verzweifeln (dankenswerterweise spricht sie in der Synchronfassung Hochdeutsch). Und ich frage mich bis heute, wie eine Tochter von zwei blauäugigen Menschen braune Augen haben kann..

Einige Schwächen der Handlung sind bereits im Buch angelegt (den ganzen Eisbär-Mist hätte man sich besser sparen können), andere haben die Drehbuchautoren verbrochen. Manche Peinlichkeiten ("Ich bin ein Panzerbär!") hätten nicht sein müssen. Vor allem aber hetzt der Film schneller durch die Handlung als ein Eisbär auf Speed, jedoch nicht ohne unnötig lange bei einzelnen Zwischenhöhepunkten wie dem Eisbärduell zu verweilen.

Unter dem Strich bleibt ein nicht überragender, aber dank seiner Schauwerte nichtsdestoweniger sehenswerter Film, der Fans der Romanvorlage eher enttäuschen dürfte, aber als Familienfilm funktioniert. Hoffen wir, dass das Ganze im zweiten Teil noch gesteigert werden kann.

Auf der technischen Seite wäre anzumerken, dass weder auf der Einzel-DVD noch auf der Sammlerausgabe rausgeschnittene Szenen zu finden sind - auf der Einzel-DVD gibt's gerade mal als Extra einen Audiokommentar vom Regisseur und Werbung für einen anderen Film, das war's. Schade, gerade angesichts der übertriebenen Kürze des "Goldenen Kompass" hätte man sich eine "Extended Edition" wie beim Herrn der Ringe erhofft, die die Lücken in der Handlung auffüllt. Da die Sammlerausgabe diesbezüglich auch nichts zu bieten hat, stehen die Chancen schlecht, dass die noch nachgeliefert wird.

Bravo! Ein hervorragendes Beispiel für schlechte Buchumsetzung! (8. Mai 2008)

Ich schliesse mich den Meinungen der anderen an. Wer die Bücher gelesen hat, ist ziemlich enttäuscht über den Film. Ich denke, es ist doch die hohe Kunst eines Regisseurs, das Wesen eines Buchen zu erfassen und in einen Film umzumüntzen. Ich glaube, der arme hat bloss eine Zusammenfassung des Buches erhalten, und musste sich daran halten.

Die Chronologien stimmen oft nicht mit dem Buch überein. Und überhaupt, gleicht der Film eher einer Berg- und Talfahrt als einer schönen Reise in ein unbekanntes Land.

Die, die die Bücher gelesen haben, ärgern sich über die schlechte Umsetzung und die, die sie nicht gelesen haben, fragen sich, was das Ganze soll. Denn ohne Vorkenntnisse aus den Büchern versteht man die Handlung eher schlecht, weil jeglicher rote Faden und Begabung für gute Buchumsetzung fehlen.

Ich vergebe 3 Sterne für die schöne Animation.

Ps: Auch bei der Filmmusik haben sie irgendwie daneben gegriffen. Eine typische His Dark Materials Melodie hätte her müssen, was Harry Potter und Lord of The Rings erreicht haben.

dkb.de

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