Hello Destiny

Verkaufsrang: 5999 (Musik)
Artist: Goldfinger
Audio CD
EAN: 0603967135121
Anzahl Medien: 1
Verlag: Side One d (Cargo Records)
UPC: 603967135121
von: Goldfinger (Künstler)
Preis: EUR 6,03

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Kundenrezensionen zu 'Hello Destiny'

4,5 Sterne aber aufgerundet ist es mir 5 Sterne Wert... (25. April 2008)

Lange hat man nichts mehr gehört von John Feldmann und co. aber das seit langem angepriesene Album steht nun endlich in den Läden. Dabei sollte es schon letztes jahr um diese zeit erscheinen...
Insgesamt muss ich sagen ist die Platte durchweg eine sehr gute. Mit Neue Einflüsse und alten bekannten ska riffs hat die band nichts falsch gemacht.

One more time : Guter Song, Rockt
Get Up : Für mich das erste richtige Highlight der Platte, klasse Vocals
Goodbye: Super Song
Without Me: Mit der genialen Zeile : "say goodbye to yesterday, cause tomorrow you'll be gone. say hello to your destiny, cause tomorrow will show you're gone
If I'm not right : Ruhiges, "Ska-lastiges" Lied, errinnert an frühere Songs wie 20 cent Goodbye
War : Meiner meinung nach ein weiteres Highlight
How do you do it : Guter Song, der mit jedem höhren besser wird
Bury Me : Weiterer Solider Song, der mich am Anfang nicht ganz überzeugt, aber insgesamt trotzdem gut ist
Not Amused : Untypisches Lied welches ordentlich abgeht und mich nach mehrfachem höheren überzeugt hat
Handjobs For Jesus : Anfangs fand ich den Song sehr merkwürdig, hört sich etwas an als ob 3 lieder zusammengeschnitten wurde, nach mehrmaligem höhren weiss er aber doch in irgendeiner Weise zu überzeugen
Free Kevin Kjonaas : gab es auch mal in einer ruhigen Version zu höhren, wobei mir die Album-Version sehr gut gefällt und zum Abschluss der Platte nochmal gut Rockt

Fazit: Respekt. Ich habe einiges erwartet aber nicht so etwas überzeugendes. Mir gefallen eigentlich alle Lieder in ihrer Weise, es gibt für mich keine richtigen negativen Kretikpunkte.

Anspieltipps: Get Up, Without Me, War

Die Lizenz zum Punkrocken (24. April 2008)

Gert Fröbe alias Auric Goldfinger gehört zu den berüchtigtsten Bösewichten der 007-Reihe. Als Liebhaber des glänzenden Edelmetalls brachte er nicht nur manch holdes Weiblein mit einer besonderen Vergoldung um die Ecke, sondern zeigte sich als gewitzter Gegenspieler des britischen Superagenten. Die kalifornische Band "Goldfinger" steht im völligen Gegensatz zum unwirtlichen Treiben der Filmfigur. Seit 15 Jahren stehen sie für eine sonnige Mischung aus Ska und Pop Punk, die sie nicht zuletzt durch Singles wie "Superman" oder "99 red ballons" in unsere Breitengrade trug. Frontmann John Feldmann hat sich zudem in der jüngsten Vergangenheit als erfolgreicher Produzent von Bands wie "Story Of The Year", "The Used" oder aktuell "Lostprophets" und "Cute Is What We Aim For" hervorgetan.

3 Jahre nach ihrem letzten Album "Disconnection Notice" stellt "Hello destiny..." die Rückbesinnung auf alte Tugenden dar. Mit der Rückkehr von Gitarrist und Gründungsmitglied Charlie Paulson hat der besondere Geist der 90er wieder in ihre Musik Einzug gehalten. Bereits die ersten beiden Songs geben Aufschluß darüber, wie sehr man gerade diesen Sound von "Goldfinger" vermisst hat. "One more time" ist nicht nur die erste Singleauskopplung, sondern vereinnahmt mit seiner catchy Hookline, tanzbarer Rhythmik und dem Gitarren geprägten Charakter. "Get up" holt alte Skatugenden ins Boot und schraubt sich mit seiner Hymnenhaftigkeit und der sonnigen Gangart mal eben zum absoluten Höhepunkt des neuen Albums empor. Davon abgesehen wurde verstärkt Wert auf gehaltvolle Texte gelegt und so verarbeitet der überzeugte Veganer und Animal Liberation Front-Aktivist Feldman Appelle gegen Tierversuche/-quälerei und für Meinungsfreiheit. "Free Kevin Jonas" setzt sich mit dem Schicksal des Tierschützers Kevin Jonas, der für die öffentliche Verbreitung von Kontaktdaten von Betreibern amerikanischer Tierversuchs-Laboren und Geschäftsführern von Fast Food Ketten im Netz (und damit eine Welle von Anrufen bei diesen Institutionen hervorrief) zu 5 Jahren Haft verurteilt wurde. Musikalisch kann "Hello destiny..." nicht über die komplette Lauflänge das hohe Niveau seiner Einleitung halten, aber Tracks wie "How do you do it" und das religionskritisch angelegte "Handjobs for Jesus" liegen immer noch weit über Durchschnitt. Letzterer wagt im Mittelteil mit harten Riffs und kernigen Shouts einen ungewohnten, aber gelungenen Ausflug in Metalgefilde, um am Ende als Country/Swing Nummer auszuklingen. Die melodisch-markante Stimme von Feldmann allein wertet praktisch schon jeden Song auf und so freue ich mich über das Wiedersehen mit guten, alten Bekannten - und Features von Ian Watkins (Lostprophets), Bert McCracken (The Used) oder Monique Powell (Save Ferris) sind ebenfalls nicht zu verachten.

Anspieltipps: "One more time", "Get up" und "Handjobs for Jesus"

dkb.de

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