Sylt

Verkaufsrang: 2018 (Musik)
Artist: Kettcar
Audio CD
EAN: 4047179117524
Anzahl Medien: 1
Verlag: Grand Hote (Indigo)
von: Kettcar (Künstler)
Preis: EUR 13,26

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Product Description

SYLT

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die großen Melancholiker der deutschen Rockmusik sind zurück und offenbaren, vor allem textlich, auf ihrem dritten Album durchaus neue Facetten. Mit Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen, ihrem letzten, 2005 veröffentlichten Album, gelang der Band aus Hamburg um Sänger und Songwriter Marcus Wiebusch der Durchbruch auf breiter Basis. Davon haben sich Kettcar aber nicht im geringsten beeindrucken lassen und verfolgen auf Sylt unbeirrt ihren eigenen Weg. Für die Produktion zeichnen diesmal gleich drei Leute verantwortlich, Moses Schneider (Tocotronic, Beatsteaks), Tobias Siebert (Phillip Boa) und Swen Meyer (Tomte). Eine gute und richtige Entscheidung, die sich musikalisch hörbar in bisher nie gekannter Vielfältigkeit niederschlägt. Kettcar wagen mit dieser Platte ganz bewusst den Ausbruch aus bisher bekannten Formen. Aber keine Angst, der Sound der Band klingt immer noch so unverwechselbar wie zuvor, nur dass man diesmal ein wenig mehr auf den Zufall setzt und es auch mal ordentlich krachen lässt. Inhaltlich ist der bisher gewohnte Blick nach Innen, auf die eigenen Befindlichkeiten, einer neuen, mehr nach Außen gerichteten Perspektive gewichen. Und genau dieser durchaus behutsam vollzogene Wechsel der Sichtweise macht Songs wie "Nullsummenspiel", "Kein Aussen mehr" oder das hymnische "Agonstik für Anfänger" so ungemein wertvoll. Kettcar demonstrieren auf Sylt eine Reife, die schon fast beängstigend wirkt. --Norbert Schiegl

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Kundenrezensionen zu 'Sylt'

... erhebt euer glas... (31. Juli 2008)

"Komt, erhebt euer Glas ..." auf das dritte Album der symphatischen Hamburger Band. Ich habe lange Zeit überlegt, ob ich die volle Punktzahl geben kann. "Sylt" klingt wie Kettcar eben klingen. Sie haben im Grunde genommen alles richtig gemacht. Und doch fehlt so der letzte Funke, der noch überspringen muss. Doch bei den beiden Vorgängeralben ging es mir nicht anders. Ich habe lange Zeit gebraucht, um überhaupt einen Zugang zu Kettcar zu finden.
Schon der Albumtitel ließ es ob seiner ungewöhnlichen Kürze des Namens aufhorchen. Es hat sich einiges getan, aber bei vielen Bands scheint mittlerweile das dritte Album das schwierige zu werden (siehe Coldply, Goldfrapp). Textlich trifft die Band voll den Zahn der Zeit. Und das so sehr, dass es manchmal schmerzt. Sagen doch schon die Songtitel wie "Nullnummernspiel" oder "Geringfügig, befristet, raus" eigentlich schon alles. Textbeispiele hier aufzuführen wäre mühselig. Dann komme ich garnicht zum Ende. Kettcar haben ein zweites Balu vermieden (gut so). Doch "Am Tisch" kommt dem balladesken näher, aber der Text ist so richtig der Hammer. "Ein Toast....", nein, hier geht es nicht um die Rocky Horror Picture Show. Hier geht es um mehr und allein dieses Titels wegen haben Kettcar die volle Punktzahl verdient.
Musikalisch geht es eher zurück in die alte Zeit. Aufregend Neues gibt es nicht, aber will man das bei Kettcar? Sie klingen ein wenig härter, aber damit passen sie sich ihren Texten und der Zeit an, die sie beschreiben. Sie sind eben noch nicht weichgespült. Und so sollte es bleiben.
Irgendwann werde ich "Sylt" ebenso mögen wie die Vorgänger. Kettcar sind nicht massentauglich. Aber ihr Geld allemale wert.

Musikfreak (21. Mai 2008)

Als sie angefangen haben, Songs für ihr drittes Album zu schreiben, war ihnen klar, dass diese Platte anders werden sollte. Oberste Priorität war:Der Sound sollte robuster und live klingen, sie wollten eine krachigere Produktion. Sie haben den Songs auch andere Gewänder verpasst. So kommt bei einem Stück z.B eine Tuba zum Einsatz oder hier und da wurden auch mal Claps und Geklacker unterlegt. Aber die Platte hört sich weiter nach Kettcar an. Alleine der Gesang von Marcus Wiebusch ist ja sehr charakterisch. Inhaltlich fühlt sich die Platte nicht mehr so heimelig an. Es werden jetzt unangenehme Fragen generell über das Leben aufgeworfen und Geschichten erzählt über die Verlierer unserer Gesellschaft. Da die Platte so schonungslos ist, geht sie auch deshalb so unter die Haut. Eine wirklich starke Platte!!!

Mhmm schwierig... (12. Mai 2008)

Habe auf dieses Album hingefiebert, vor allem weil ich die ersten beiden Alben echt von Herzen liebe!
Nun ja, war dann leider etwas enttäuscht, klar die Texte sind wieder super, anspruchsvoll und voller Wahrheit, aber mir gefällt teilweise die musikalische Untermalung mal so gar nicht. Finde manchmal das es eher wildes Geschrammel ist im Vergleich zu den Vorgängern!
Nun ja, wollten ja ne Weiterentwicklung und - veränderung, was anderes ist ihnen auch gelungen...und als treuer Kettcar- Fan, lernt man dann dieses Sylt Album irgendwann bestimmt auch zu lieben.

Kettcar bleiben Kettcar bleiben Kettcar (23. April 2008)

Hm, "Sylt" also. Album Nummer drei von Kettcar, aber was wirklich Neues oder gar Besseres als die bisherigen Scheiben ist "Sylt" nicht.

Textlich sind - wie immer - einige Highlights dabei, aber ehrlich gesagt hatte ich mir von Marcus Wiebusch wieder mal mehr erwartet. Ich denke halt wahrscheinlich zu oft an die ...But Alive-Zeiten zurück, aber damals hat er sein Potenzial meines Erachtens besser ausgeschöpft.

Von mir deshalb "nur" drei Sterne, weil "Sylt" sicherlich kein schlechtes Album ist, aber leider nicht das wiederspiegelt, was Kettcar eigentlich könn(t)en.

Nun also "Sylt" (22. April 2008)

Nach Du und wieviel von Deinen Freunden und Spatzen und Tauben, Dächern und Händen der dritte Longplayer der Hamburger.
Für die Schubladisten unter uns: deutschsprachiger Indie-Rock/-Pop.

Hervorragende, bedachte und bedenkenswerte Texte treffen auf eingängige Melodien, die sich binnen kürzester Zeit im Hirn festkrallen und ins Herz einbrennen.
Musikalische Entwicklung? Fehlanzeige, nicht gewollt, nicht gebraucht, danke.

Die Singleauskopplung "Graceland" ist kein unbedingter Maßstab. Allenfalls dafür, dass man nicht unbedingt gefallen will.

Klanglich absolut ok. Unaudiophile Produktion. Music first (hieß es mal irgendwo ;)).

Mit meinem Geschreibsel kann man wahrscheinlich nicht viel anfangen dabei habe ich noch nicht einmal was getrunken. Egal. Hört selbst rein.

Ach ja: KAUFEN!

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