Verkaufsrang: 4769 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Fumihiko Sori
EAN: 4260034631984
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Special Edition
Format: Surround Sound
Label: WVG Medien GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: WVG Medien GmbH
NumberOfItems: 2
Verlag: WVG Medien GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 30. Mai 2008
Spielzeit: 110
Studio: WVG Medien GmbH
TheatricalReleaseDate: 2007
Preis: EUR 9,95
VideoMarkt
Im Jahre 2060 untersagt eine UN-Resolution ausdrücklich die Herstellung von Androiden. Daraufhin verabschiedet sich das längst vom Biotech-Konzern Daiwa regierte Japan aus dem Völkerbund und betreibt eine Isolationspolitik, die dank modernster Abwehrschilde nicht mal ein Spionagesatellit zu durchdringen vermag. Zehn Jahre später soll ein US-Kommandotrupp nachsehen, was inzwischen in Japan so vorgeht. Als einzige schafft es die Elitekämpferin Vexille bis nach Tokio und kommt aus dem Staunen nicht heraus.VideoWoche
Ausgerechnet in der als technikbegeistert verrufenen Zeichentricknation Japan fristet der computergenerierte Animationsfilm bisher vergleichsweise ein Mauerblümchendasein. Nun aber folgt auf den Pionierstreich "Appleseed", der ja auch schon von Androiden fabulierte, dieses rundum computeranimierte Actionepos mit gut ausgearbeiteten Charakteren, erstaunlich selbstkritischen Motiven, Twister-haften Metall-Sandwürmern und spektakulären Verfolgungsjagden im Videogame-Design. Korrekte Realitätsflucht, Fantasy- und Science-Fiction-Fans werden bestens bedient.Blickpunkt: Film
Im Jahre 2060 verabschiedet sich Japan aus der UNO, um heimlich Androiden zu züchten. Ein amerikanisches Kommando sieht nach dem rechten. Spektakuläres SF-Animationsspektakel.Kurzbeschreibung
Im Jahre 2067 entscheidet sich Japan aus den Vereinten Nationen auszutreten. Durch geschlossene und stark bewachte Grenzen sowie einem magnetischen Schutzschild, der das Land selbst für Satelliten uneinsehbar macht, isoliert sich Japan vollständig vom Rest der Welt. 2077 erhält die NATO einen Bericht über eine neue Superwaffe der Japaner und deren Plan, damit die Welt zu erobern. Man entsendet die Spezialeinheit SWORD in das Landesinnere, doch deren Infiltrierung endet in einer Katastrophe. Nur Vexille, die Kommandantin des Teams, überlebt den Versuch und findet sich in Tokio wieder, dessen Bevölkerung im Gegensatz zur restlichen Welt im absoluten Überfluss zu leben scheint. Als Vexille von einem Trupp Rebellen aufgenommen wird, erfährt sie aber, dass dieser Eindruck trügerisch ist...Kundenrezensionen zu 'Vexille (Limited Edition, 2 DVDs im Metalpak mit 3-D-Card)'
Würdiger Nachfolger von Appleseed (31. Juli 2008)
Hat mir gut gefallen. Besonders die aufpolierte Animationstechnik beeindruckt. Der Fortschritt gegenüber "Appleseed" ist offensichtlich und Vexille sieht noch mal ein Stück beeindruckender aus. Besonders die Szenen in Tokyo mit den vielen Menschen die alle hin und her wuseln und irgendwie geschäftig zugange sind lassen einen staunen. Was die Geschichte betrifft, so kann man auch kaum meckern. Ich fand die Idee nicht schlecht und die Offenbarung über das isolierte Japan überraschte mich dann doch ein wenig - ich hatte es zwar geahnt, aber nicht gedacht das der Film so weit gehen würde (Um was geht will ich hier jetzt nicht verraten). Gut fand ich auch das die Japaner hier wirklich wie Japaner aussehen. Die Musik hat mich aber ein wenig gestört - ich fand das der OST hier nicht zum Film gepasst hat. Insgesamt fand ich aber "Appleseed" minimal besser weil mich hier auch die Story mehr gefesselt hat, trotzdem bleibt Vexille ein würdiger Nachfolger und ein sehnswerter Film.Zeitverschwendung (11. Juli 2008)
Als ich vor geraumer Zeit die 2004er Neuauflage von Appleseed sah, war ich begeistert. Handlung und Darstellung waren gegenüber dem recht dürftigen Vorgänger deutlich verbessert. Von daher war ich sehr neugierig darauf, was den Machern nun mit Vexille gelungen wäre.Die Enttäuschung folgte prompt. Ich weiß nicht, was manche hier an der Handlung lobenswert finden können. Eine japanische Firma betreibt verbotene Experimente und eine Sondereinheit namens SWORD wird gegen sie in Marsch gesetzt. Dummerweise liegt ganz Japan unter einem Tarnfeld, das Sicht, Radar und jeglichen physikalischen Sinn unterbindet. Vexille, Mitglied des Sonderkommandos, kommt als einzige davon, als ihr Team beim Versuch, Japan zu infiltrieren, scheitert. Sie wird von den letzten Einwohnern Tokyos (und damit ganz Japans, denn der Rest ist eine Wüste) aufgenommen und stürmt mit diesen den festungsartigen Sitz besagter Firma, um den Oberschurken - mal wieder ein durchgeknallter Wissenschaftler mit Allmachtsallüren - zu stürzen. Soweit die Handlung, viel ist das nicht. Zugegeben, es gibt genug gute Filme mit recht gradliniger Handlung und auch die abgegriffene Verwendung eines verrückten Wissenschaftlers als Oberschurken wäre in Ordnung, wenn die Umsetzung gefällig wäre. Positiv formuliert überlastet der Film den Betrachter nicht gerade mit Komplexität.
Betrachtet man Details, wird der müde Eindruck nur erhärtet, Tricktechnik wird allzu leicht ein Ersatz für fehlende Handlung. Ob man die Flucht eines hochrangigen Firmenvertreters betrachtet, der an einen Haltegriff an einer Flugzeugtragfläche springt, während die Tragfläche durch ein massives Gebäude bricht, oder ob man sich fragt, wieso hier schlechte Kopien von Sandwürmern des Wüstenplaneten herumtoben, allzu oft werden Trickeffekte scheinbar nur eingebaut, um Trickeffekte zu haben - egal, ob sinvoll oder nicht.
Na gut, die Handlung ist mager, aber was ist mit den Charakteren? Charaktere gibt es nicht! Es gibt animierte Abziehbilder ohne Tiefgang, die sich in platten Dialogen ergehen und derart dümmlich und vorhersagbar handeln, daß die Tagesschau dagegen zum oskarwürdigen Mystery-Thriller wird. Wenn die Videowoche von einem "Actionepos mit gut ausgearbeiteten Charakteren" spricht, habe ich wohl einen anderen Film gesehen...
Traurig ist auch, daß der Oberschurke und seine Festung praktisch jedes Klischee erfüllen, das Fieslinge und ihre Verliese in schlechten B-Movies seit Anbeginn der Zeit erfüllen müssen. Es beginnt mit den Sicherheitsanlagen der Festung - die zahlreichen Zugangstore zum Firmensitz, die sich auf drei Tunnel verteilen, schließen sich natürlich erst dann, wenn die "Helden" in Reichweite sind - hat beim Bau niemand daran gedacht, daß ein gleichzeitiges Schließen aller Tore im Gefahrenfall eine intelligente Lösung wäre? Und natürlich muß der Oberschurke der gefangenen Vexille erst noch den obligatorischen "wie ich die Weltherrschafft gewinne"-Vortrag halten. Mittlerweile sollte doch jeder Weltherrschaftsanwärter gelernt haben, daß man den gefangenen Helden sofort liquidiert, statt ihm durch ewiges Labern die Chance zur Rettung zu geben.
Und die Trickeffekte? Sie sind der Grund, warum ich überhaupt mehr als einen Stern vergebe, da ich den Computer als Werkzeug für den kreativen Einsatz sehr schätze. Aber besser als "ganz nett" würde ich sie auch nicht nennen. Die Personen sind hübsch gemacht, aber ihre kaum ausgeprägte Mimik und bisweilen unausgegorene Körpersprache sind definitiv kein Glanzstück - das konnte man schon im Final-Fantasy-Film vor Jahren besser sehen. Auch scheinen manchmal seltsame Stilvermischungen das Auge zu stören - die Blechwürmer sind bspw. in einem Stil gehalten, der sich mit der Darstellung der Menschen und ihrer Fahrzeuge beißt. Landschaften, Gebäude usw. sind schön gemacht und sorgen bisweilen für eine stimmungsvolle Kulisse. Auch die Action-Sequenzen sind durchweg sehenswert - aber auch hier gilt, sie sind gut, aber nicht bahnbrechend.
Alles in allem wäre meine Empfehlung: Wer mit diesem Film liebäugelt, sollte ihn sich vorher aus der Videothek ausleihen und ansehen. Wer danach immer noch begeistert ist, wird die Ausleihgebühr leicht verschmerzen können, alle anderen haben einiges an Geld gespart...
Gefühlsarmut (1. Juli 2008)
Keine Frage, für Actionsequenzen sind die neuen Computeranimationen das non plus ultra. Allerdings ist die Technik noch nicht in der Lage, die leider allzu glatten Gesichter Gefühle ausdrücken zu lassen. Das hat mir schon bei Appleseed nicht gefallen. Die Versuche, durch Mimik Emotionen wie Wut und Trauer zu transportieren, wirken leider nur bemüht bis unfreiwillig komisch (als ob sie den Figuren Botox gespritzt hätten).Ich kann mich daher nur begrenzt mit der neuen Technik anfreunden und bevorzuge eher die althergebrachte 2D-Animation. 3D-Effekte in Kombination finde ich gar nicht schlecht, solange sie nicht so im Vordergrund stehen.
Eine optische Offenbarung (22. Juni 2008)
Ob das Zitat „Vexille bringt das komplette Anime-Genre schlicht und ergreifend auf ein neues Level“ nun wirklich zutrifft, lasse ich mal dahingestellt; aber eines ist der neue Film von Fumihiko Sori auf jeden Fall: Eine optische Offenbarung.Die Hintergründe sind bestechend realistisch animiert und dürfte man in dieser Qualität noch nicht gesehen haben. Insbesondere die Actionszenen inklusive einiger Explosionen würden bei einer normalen Umsetzung nicht denselben Effekt erzielen. Da sind die computergenerierten 3-D Effekte der klassischer 2D-Handanimation haushoch überlegen.
Storytechnisch überrascht „Vexille“ mit einer erstaunlichen Portion Anti-Patriotismus; das Anime ist recht Japan kritisch. Das durfte man nicht unbedingt erwarten, scheint den Machern aber wichtig zu sein, da auf jede Form der Ironie verzichtet wird.
Sori, der beim vielgelobten „Appleseed“ als Produzent fungierte, legt mit „Bekushiru: 2077 Nihon sakoku“ (Originaltitel) seinen ersten Animefilm vor und schrieb zusammen mit Haruka Handa, der auch das Skript zu „Appleseed“ verfasste, das Drehbuch.
Davor hatte er lediglich bei dem Realfilm „Ping Pong“ Regie geführt und dafür einige Preise gewonnen.
Das Sori einen Meilenstein erschaffen wollte, ist in jeder Sequenz offensichtlich und fast schon überdeutlich. Die Animationen sind von einer solchen Perfektion, das man förmlich von den optischen Reizen bombardiert wird.





