Product Description
Es ist Steinzeit. Wie vermehrt sich das eigene Volk am schnellsten? Dazu benötigt man Werkzeuge, die Landwirtschaft wird optimiert und Erträge gesammelt, um schließlich Hütten zu bauen. Eine entscheidende Rolle spielen 5 Würfel, die darüber bestimmen, wie erfolgreich man jagt und Rohstoffe sammelt. Dennoch ist das Spiel alles andere als ein Glücksspiel. Nur wer Ressourcen bedacht einsammelt und wieder verwendet, wird sein Volk am Ende zu voller Blüte entwickeln.Kundenrezensionen zu 'Schmidt 48183 - HIG, Stone Age'
Würfelorgie (5. September 2008)
Wer ein bisschen häufiger mit Spielen zu tun hat, hat es schon längst gemerkt. Stone Age" ist auf dieselbe Schule gegangen wie bereits Maestro Leonardo", Die Säulen der Erde", Caylus" oder Agricola", allerdings ein paar Klassen tiefer, denn der Anspruch im Vergleich zu den Kollegen liegt deutlich niedriger. Den wichtigsten Mechanismus des Würfelns um die verschiedenen Rohstoffe haben selbst Wenigspieler sehr schnell begriffen, die restlichen Konzepte mit den Werkzeugen, dem Ackerbau und den Karten sind dann nicht mehr viele und auch keine schweren.Und doch liegt diesem Prinzip kein geringer taktischer Anspruch inne, denn man muss im Konkurrenzkampf gegen die anderen sehr gut überlegen, welche Felder man zuerst für sich beansprucht - schließlich werden begehrte Karten, Hütten und Positionen auf dem Spielplan schnell belegt sein. Außerdem muss man sich Partie für Partie neu überlegen, wie man diesmal vorgeht, schließlich zahlt es sich aus, für die eigenen Siegpunkte eine klare Linie zu fahren. So kann man sich viele Hütten bauen und hoffen, dass der Vorsprung dadurch bei der Endwertung ausreicht. Oder man holt sich viele Werkzeuge und dazu passende Zivilisationskarten, mit denen man zum Schluss besonders viele Punkte macht. Man kann vor allem auf Ackerbau setzen, oder man fährt die gefürchtete Hungerstrategie, in der man jede Runde zehn Minuspunkte für die mangelnde Ernährung des eigenen Volks kassiert, für die Nahrungssuche aber auch keine Männchen mehr abkommandieren muss. Einfaches Drauflosspielen reicht in Stone Age" tatsächlich nicht aus, wenn man gewinnen möchte. Im Laufe der Partie muss man sich konsequent in eine Richtung entwickeln und diese ausbauen, um die besten Chancen auf einen Sieg zu haben. Dabei gilt es natürlich auch, die Gegner möglichst geschickt zu blockieren.
Das klappt in der Familie wunderbar und macht eine Menge Spaß - wer hat schon keine Freude daran, viele Würfel mit einem Würfelbecher zu schmeißen? Profizocker, natürlich. Die sollten Stone Age" dennoch unbedingt eine Chance geben, denn obwohl das Spiel wohl kaum Innovationspreise abräumen dürfte, so bringen die Würfel als (beeinflussbares) Zufallselement doch ordentlich Pepp ins Spiel und der strategische Grundanspruch stimmt.
Die Sache hat dabei jedoch leider ein großes Problem: Stone Age" dauert für das, was es ist, leider fast immer zu lang. Eine Partie zu viert wird anfangs meist mit eher zwei Stunden zu Buche schlagen anstatt der angegebenen 90 Minuten. Und dann gibt das Würfeln und Eintauschen gegen Hütten und Karten meist auch nicht mehr viel her. Die für ein Familienspiel doch recht lange Dauer wird Stone Age" dann auch den eigentlich verdienten Titel Spiel des Jahres 2008" gekostet haben. Vor allem die Ausstattung mit den vielen kleinen Holzressourcen, der tollen Grafik von Michael Menzel und sogar einem eigens enthaltenen Würfelbecher ist allererste Sahne. Außerdem sind die Regeln gut geschrieben und unkompliziert, Lücken gibt es keine. In der neuen Auflage des Spiels passen die vielen Materialien jetzt auch endlich in die vergrößerte Schachtel rein.
Hätte man Stone Age" in seiner Länge auf ungefähr 60 Minuten gekürzt, wäre es ein perfektes Strategiespiel für Familien und ein sehr gutes für Vielspieler geworden. Aber auch so ist es immer noch eine tolle, taktisch ansprechende Würfelorgie, für die sich Hans im Glück absolut nicht schämen braucht, ja auf die er sogar stolz sein kann.
Strategisch vielfältig, schöne Aufmachung (11. August 2008)
Das Spiel ist sehr schön illustriert und das Material hochwertig. Dafür schon mal 5 Punkte. Leider sind so viele Spielsteine vorhanden, dass man alleine für das Auf- und abbauen schon mal 5 Minuten braucht.Wir haben das Spiel nun sicherlich bereits 20 mal gespielt (zu zweit) und haben immer noch sehr viel Spaß daran. Das liegt vor allem auf die unterschiedlichen Taktiken die man austesten kann.
Glücksfaktor ist vorhanden, allerdings sehe ich das nicht so dramatisch wie andere Rezensenten. Durch erlangen von Werkzeugen kann man sein Würfelglück aufwerten, durch Anschaffung von mehr Menschen hat man auch mehr Würfel zur Verfügung.
Generell gilt: lieber zwei Schwerpunkte setzen als sich auf alle Faktoren zu konzentrieren. Die beste Strategie gibt es nicht, man kann viel variieren, dadurch macht das Spielen auch so viel Spaß!
Sehr viel vom Glück abhängig (30. Juli 2008)
Irgendwie macht das Spiel schon Spaß, die Aufmachung ist schön, man hat relative viele (taktische) Möglicheiten, ABER: Der Glücksfaktor ist schon sehr hoch, eigentlich zu hoch. Ständig wird gewürfelt und schon das Auswürfeln wer der erste Startspieler ist hat schon große Auswirkung auf das gesamte Spiel.Schönes Spiel, aber auf Dauer zu großer "Glücksfaktor".
Zuviel Glück >>> Grenzt schon fast an Willkür! (19. Mai 2008)
Soo, dann ist es wohl mal an der Zeit den ausführlich geschilderten Vorzügen jetzt mal die Schwachpunkte hinzufügen, die es nämlich leider auch gibt:Ja, es ist ein stimmiges Spiel mit vielen interessanten Optionen, toller Optik, schönen Teilen, einfach Stimmung und viele gute Ideen. Insbesondere der Mechanismus, dass am Emde die Siegfaktoren multipliziert werden ist sowohl originell als auch gut.
ABER: Das WÜRFELGLÜCK!
Es feiert fröhliche Urstände.
Ich habe nix gegen glückslastige Würfelspiele, sofern sie schnell gehen.
Aber wenn man über ne Stunde sich was aufgebaut hat, dann gegen Ende z. B. die für den Sieg entscheidenden 2 Gebäude bauen will und obwohl man jede Menge Leute aufwendet, z. B. für Stein z. B: 1+1+1+2 würfelt und es daher einfach nicht langt, ist das einfach frustierend. Und, wie gesagt, nach der Spieldauer nicht mehr angemessen. Bei soviel Glück muss es schneller gehen damit man eben sagen kann "ok neuer Versuch, neue Chance".
Und das wäre ja möglich gewesen. Das Spiel hier wird mit "Säulen der Erde" verglichen. Die hatten die geniale Idee, GEMITTELTE WÜRFEL ins Spiel zu tun. Die haben dann nicht 1,2,3,4,5,6 auf den Seiten, sondern 2,3,3,4,4,5. Damit ist es viel wahrscheinlicher, ne angemessene Rohstoffausbeute im Spiel zu haben. Wenn mir mal wer sagt, wo ich solche Würfel herbekomme, dann würde ich Stoneage gleich nen Stern mehr geben.
Frech aber nett (13. Mai 2008)
Wenig Gutes hat Hans im Glück rausgebracht und dann noch ein Art Säulen der Eerde im anderen Gewand, zudem Männchensetzen und Feldaktionausführen langsam langweilig wird.Doch auf www.brettspielwelt.de kann man es kostenlos online spielen und nach und nach gewinnt man dem Spiel immer mehr ab und vergisst die Vorbehalte.
Ok, der Glückfaktor dürfte für die Freaks nichts sein, doch an die richtet sich das Spiel auch nicht, eher an die gemischen Spielgruppen.
Was man mit der Zeit merkt ist aber, dass es (beim sehr häufigen spielen) etwas eintönig wird. Man muss schon zum Punktesammeln Schwerpunkte setzen, auf was man sich beim Materialsammeln spezialisiert: setzt man mehr auf Arbeiterfiguren, Kartenkombinationen, Kornsammeln, Werkzeuge, Hütten und/oder Hütten mit sehr viel Pinkten.
Eigentlich kein sehr unterhaltsames spiel, doch denkt man immer, sich auf verschiedene Kombinationen einstellen zu müssen, auch je nachdem, was die anderen Spieler sammeln und darin liegt dann der Unterhaltungseffekt und man ist glücklich, wenn man seine Kombinationen erlangen kann.
Ärgerlich aber, dass die Schachtel zu klein in der Höhe ist und das selbst nach dem Ausstanzen. Die Spielanleitung und ein weiteres Regelbaltt waren bei mir an den Rändern stark zerknittert. Ok, bei Amazon kein Problem mit Umtausch, ärgerlich trotzdem. Mal sehen ob der Verlag schnell kostenlosen Ersatz schafft.
Schöner als Oregon und nach Essen das Spiel für gemischte Spielgruppen von Hans! (Aber ab jetzt bitte wieder mehr Innovation und neue Spielideen)






