Verkaufsrang: 92 (DVD)
Actor: Daniel Day Lewis
Actor: Kevin J. O´Connor
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Paul Thomas Anderson
EAN: 8717418129453
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Touchstone
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Touchstone
Verlag: Touchstone
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 7. August 2008
Spielzeit: 152
Studio: Touchstone
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Daniel Day Lewis (Hauptdarsteller), Kevin J. O´Connor (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 17,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit seinem nicht zu verleugnenden Anspruch an Größe ist Paul Thomas Andersons There will be Blood in jeglicher Hinsicht auf wilde und explosive Art und Weise erfolgreich. Der Film beschäftigt sich mit den Ursprüngen besonders amerikanischer Formen von Ehrgeiz, Bestechlichkeit und industriellem Denken – und schafft aus dem Ganzen atemberaubendes Kino. Obwohl der Film auf Upton Sinclairs Roman Öl! aus dem Jahre 1927 basiert, hat Anderson seine eigene Herangehensweise an das Thema entwickelt. Er fokussiert seinen Blick auf den skrupellosen Selfmade-Ölförderer Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), dessen unersättlicher Hunger nach Öl ihn in den frühen Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts zu einem mächtigen kalifornischen Industriemagnaten macht. Die Anfänge des Films liefern einen faszinierenden Einblick in die Ölförderung, einen unglaublich physischen Prozess, was später in Plainviews ebenso unbezähmbaren Drang nach Landbesitz und Macht mündet. Spannende, erläuternde Episoden werden während Plainviews Aufstieg aufgebaut: ein mächtiges Bohrturmfeuer (ein herausragendes Ereignis, das Anderson mit Hilfe seines Kameramanns Robert Elswit glänzend einfängt), der Besuch eines seit langem vermissten Bruders (Kevin J. O’Connor), die anhaltende Beziehung zu Plainviews undurchschaubarem Adoptivsohn (Dillon Freasier). Während sich der Film weiter entwickelt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Plainviews Rivalität zum örtlichen Vertreter Gottes, einem Prediger namens Eli Sunday (der Gift und Galle spuckende Paul Dano) – Religion und Kapitalismus werden hier weniger als gegensätzliche Kräfte portraitiert, sondern eher als zwei Seiten einer Medaille. Und die Crux liegt hier weniger in der Gier des Menschen, sondern vielmehr in seiner Eitelkeit. Andersons ungewöhnliche Herangehensweise – unterstützt durch die erstaunliche Filmmusik von Jonny Greenwood – gefährdet manchmal den Zusammenhalt des Films, aber selbst in solchen Momenten schafft er es zu begeistern. Daniel Day-Lewis’ Darstellung erinnert in ihrer Breite und ihrem Sinn für Details im Verhalten an Laurence Olivier, Planview spricht mit der nach zu viel Rum klingenden Stimme von John Huston und er hat einen leichten Silberblick, der an Walter Huston erinnert. Es ist eine nahezu beängstigende Darstellung und der Motor hinter der gnadenlosen Kraft des Films. --Robert HortonVideoMarkt
Anfang des 20. Jahrhunderts stößt Daniel Plainview eher zufällig auf Öl. Fortan vom Fieber nach dem schwarzen Gold gepackt, kauft er nach einem Tipp eines Bauernjungen mehr und mehr Land auf und wird schließlich fündig. Er wird zum wohlhabenden Ölmagnaten, zahlt aber einen hohen Preis: Sein Stiefsohn verliert bei einer Explosion sein Gehör und wird alsbald von Plainview abgeschoben. Seine Gier führt außerdem nicht nur zu Auseinandersetzungen mit der Konkurrenz, sondern auch mit einer kleinen ansässigen Gemeinde fundamentaler Christen.VideoWoche
Regisseur Paul Thomas Anderson ("Magnolia") zeigt in seiner ambitionierten Verfilmung des Romans "Öl!" von Upton Sinclair aus dem Jahr 1927, der aber nur den Handlungsrahmen bildet, eine düstere Welt, in der die Menschen zwischen rücksichtslosem Kapitalismus und unmenschlichem Fundamentalismus aufgerieben werden. In farblosen Bildern erzählt, entstand ein Meisterwerk von gnadenloser Intensität und ungewöhnlicher Rohheit. Daniel Day-Lewis brilliert in der Hauptrolle und sicherte sich für seine Tour de Force seinen zweiten Oscar.Blickpunkt: Film Kurzinfo
In Paul Thomas Andersons Studie über den Beginn des Ölzeitalters brilliert Daniel Day-Lewis als rücksichtsloser Geschäftsmann.kulturnews.de
Am Anfang ist das Schweigen. Wir sehen eine karge Felswüste, einen Mann, der in einem Schacht gräbt, sich ein Bein bricht, weiterbuddelt, auf Öl stößt. Seinen Kompagnon verliert, sich als inzwischen vermögender Mann dessen Sohn annimmt. Bis zu dieser Stelle wird in Paul Thomas Andersons There will be Blood nicht ein einziges Wort gesprochen, gute 15 Filmminuten lang. Doch die Handlungen, der starke Wille von Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) sagen eh mehr als alle Worte. Day-Lewis mimt den aggressiven Unternehmer mit verstörender Intensität, er zeigt einen Mann, der besessen ist vom Gold und der seine Menschenverachtung offen auslebt. Im weiteren Verlauf des Ölmagnatendramas betrügt er eine Familie um ihre Bohrrechte, verstößt den Sohn, der nach einem Unfall taubstumm und nur noch im Weg ist, legt sich mit dem Prediger Eli Sunday (Paul Dano) an. 145 Minuten dauert dieser verstörende Film, den Paul Thomas Anderson nach dem Roman Öl! von Upton Sinclair inszenierte. Völlig zurecht wurde der großartige Daniel Day-Lewis für seine Darstellung mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. (jul)Features: 15 Minuten InspirationAuch als Blu-ray-Disc!Kurzbeschreibung
Ein überwältigendes und farbenprächtiges Meisterwerk, ausgezeichnet mit zwei Oscars, über den Aufstieg und Fall eines Öl-Tycoons der Gründerzeit von Ausnahmeregisseur Paul Thomas Anderson. Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis als gieriger und obsessiver Unternehmer auf der einen und Shooting-Star Paul Dano als machtbesessener Bibel-Fanatiker auf der anderen Seite liefern sich ein gnadenloses Duell, das Schritt für Schritt beide Familien und eine ganze Kleinstadt immer tiefer in einen Strudel aus Neid und Missgunst, Hass und Rache, Tod und Verderben zieht. Vor der atemberaubenden Kulisse der Landschaft Kaliforniens zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird auf eine äußerst spannende Weise gezeigt, wie aus den ureigensten Trieben des Menschen Zerstörung und Chaos erwachsen und eine ganze Stadt dadurch in den Untergang gestürzt wird.Kundenrezensionen zu 'There Will Be Blood'
Einer der stärksten amerikanischen Filme seit langer Zeit (27. August 2008)
Da der Film leider in keinem Kino in meiner Nähe lief, hab ich mir natürlich gleich die DVD besorgt.Ich habe ihn mir angesehen und wahr so begeistert, das ich ihn gleich am Abend noch mal geguckt habe.
Es ist ja mal wieder lachhaft wie der Film hier teilweise bewertet wird. Er hätte anscheinend keine Story und es würde nichts passieren. Aber solche Experten gibt es ja mitlerweile bei allen Rewies über Filme die eben nicht 80 Minuten dauern und voll mit Action sind. Man denke nur an die teilweise lächerlichen Bewertungen von "2001" oder "Magnolia".
There Will Be Blood ist wunderbares Meisterwerk das sich bei jeden mal ansehen noch steigert. Die geniale Kameraarbeit und der starke Soundtrack fallen sofort auf und ziehen sich durch den gesammten Film. Wunderbare Bilder, viele großartige Momente
Die Story fand ich auch klasse und von langeweile ist auch beim fünften mal ansehen noch nichts zu merken.
Vorallen ist aber natürlich die Leistung von Daniel Day Lewis hervorzuheben. Meiner Meinung nach einer der 5 besten schauspielerischen Leistungen des bisherigen Jahrzehnts. Es ist genial wie sein geldgieriger Charakter im laufe des Films sich immer mehr mit Hass füllt, nur um dann im Finale förmlich zu explodieren. Daniel-Day Lewis IST Daniel Plainview! Dieses Talent, sich scheinbar wirklich in den Charakter den man spielt komplett hineinzuversetzen, schaffen nur die wenigsten Darsteller. Z.B Marlon Brando in "Der Pate", Robert De Niro in "Raging Bull" oder Björk in "Dancer in the Dark". Daniel Day Lewis gehört garantiert dazu.
Aber auch Paul Dano ist genial und konnte ja bereits bei "Little Miss Sunshine" überzeugen.
Zur Hauptstory muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden da sie schon oft genug geschrieben wurde.
Worum es letztendlich in dem Film geht, dürfte jeder der halbwegs intelligente Mesch schnell merken. Das Haupthema ist natürlich Gier und Eifersucht. Daniel Plainview ist wirklich die Habgier in Person und will der Einzige sein der erfolgreich ist. Zudem geht es um die Beziehung zu seinem Sohn(Dillon Freasier) und zu Priester Eli(Paul Dano). Beide zwar mit unterschiedlichen Zielen, aber im eigentlichen Sinne, sind sie fast gleich wahnsinning. Wenn dann letztendlich Daniel, Eli im bereits angesprochenen Finale, den wahren Stand der Dinge erklährt(I drink your Milkshake) und D.D.Lewis fast schon an Jack Nicholson in "The Shining" erinnert ist dann der Höhepunkt erreicht.
Man sollte den Film auf jeden Fall auf englisch schauen, da der Film nur so vollkommen überzeugt.(was nicht heißen soll das die deutsche Synchro schlecht ist)
Es ist toll das es in der heutigen Zeit wo fast nur noch schlechte Komödien und Fortsetzungen die Filmwelt überfüllen, es noch Regisseure wie Paul Thomas Anderson gibt, die mit einen gar nicht mal so großen Buget, ein so kolossales Meisterstück schaffen können. Bitte mehr davon!
"I'm finished!"
fünf Sterne für einen großartigen Schauspieler (27. August 2008)
Die Sache heutzutage ist die, dass Regisseure in der heutigen Zeit mehr gesichtslos bleiben. Anders als in den 60er und 70er Jahren Hollywoods, sind heute die Schauspieler mehr im Fokus und man ergötzt sich oder ärgert sich über deren Leistungen.Ich gebe den Meinungen der voherigen absolut recht. Man ist am Ende etwas verwundert und fragt sich, was genau man jetzt gesehen hat. Worum ging es? Ich rede jetzt gar nicht mal von eventuellen Drehbuchfehlern. Die Tatsache, dass ein tauber Junge, der seine eigene Stimme nicht hören kann, automatisch aufhört zu sprechen, weil er Lautstärke und Artikulation nicht mehr kontrolieren kann, oder dass ein Gerät zur Untersuchung der Ohren zu der damaligen Zeit wohl auch einen Erwachsenen verwundert hätte. Aber genug davon. Der Film ist einfach zu sauber und der einzige Gegenpol ist die dreckiggroßartige Leistung von Day-Lewis. Aber ich kann mich immer wieder ärgern, wenn nur ein Schauspieler der Motor für einen Film ist. Tolle Bilder, keine Frage. Musik, mehr von Kubrik inpiriert und Nebendarsteller, die irgendwie blass bleiben.
Was will uns der Film sagen? Bigotterie in Amerika? Gier nach Geld und Besitz? Familiere Probleme, die dies mit sich bringt? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was der Film sagen will. Zu kunstvoll ist er angelegt, oftmals abstrakt, wenn man Bilder mit der Musik erlebt.
Aber dann passt die Leistung von Day-Lewis einfach nicht rein. Während sich jeder Darsteller einem Gemälde anpasst, dass Paul-Thomas Anderson geschaffen hat, wird man das Gefühl nicht los, dass Day-Lewis gegen dieses Gemälde ankämpft. Soviel künstlerische Freiheit hatte er wahrscheinlich noch nie. Er schreit, leidet, humpelt, mordet und altert. Ein großartige Leistung, ein großartiger Schauspieler und eine großartige One-Man Show. Wie er am Ende ganz richtig sagt.
"Ich bin jetzt fertig!"
Das war wohl nix (25. August 2008)
Ein sehr guter Hautdarsteller und kraftvolle Bilder wie man sie gerne sieht und trotzdem kommt keine Freude auf.Es ist leider wie so oft, Optik kann nicht den Inhalt ersetzen.
Worum sollte es eigentlich gehen? Mir sind jedenfalls hauptsächlich die Schwächen des Drehbuchs aufgefallen.
ACHTUNG SPOILER
Nach dem sein Sohn einen Unfall hatte ist dieser taub. Also er kann nix hören. Im Film ist er aber gleichzeitig stumm, obwohl er vorher munter geplaudert hat. Außerdem scheint er plötzlich 'nen ziemlichen Hau weg zu haben (Er muss von mehreren Erwachsenen festgehalten werden um einen Arzt in die Ohren schauen zu lassen).
Verständigung ist also unmöglich da zu der Zeit ja die Schrift offensichtlich noch nicht erfunden wurde.
Später verhaut der Ölprinz dann einen erschütternd dämlichen möchtegern Prediger weil sein Sohn ja Taub ist(Was der Prediger damit zu tun haben soll weiß ich nicht).
Es gibt jede menge Dinge die einfach passieren ohne das im geringsten auf die Motivation der handelnden Figuren eingegangen wird.
Was bleibt ist eine Aneinanderreihung von hübschen Bildern ohne echte Geschichte.
Hier wurde leider Tiefe mit Länge verwechselt und Genauigkeit mit Langsamkeit.
Langatmig ... (25. August 2008)
Ich war froh, dass der Film zu Ende war.There will be blood gibt einen Abriss aus der Zeit, wo der Öl- den Goldhype ablöste. Zudem zeigt er eine interessante Konfrontation zwischen Kapital, Gier und Kirche.
Das kirchliche Tun wird meines Erachtens durchaus realistisch dargestellt. Viele Menschen warten in ihrer Naivität als Opfer ihres Schicksals darauf, dass Gott ihnen ihr Leben erleichtert. Sie beten, sie glauben fest und sie hören den manipulierenden Worten des jungen, dynamischen Pastors zu.
Demgegenüber präsentiert sich Daniel Day Lewis als "Täter". Er ist aktiv und will etwas erreichen. Sein Problem aber ist, dass er sich langsam vergißt und mit seinem zunehmenden Erfolg immer skrupelloser wird. Dafür mordet er sogar.
Nur sein undurchschaubarer Sohn zeigt ihm als Spiegelbild, welche Schäden er durch seine Skrupellosigkeit verursacht. Er verbannt ihn, holt ihn aber nach einiger Zeit wieder zurück.
Am Ende zerbricht er an seinem Tun und tötet zudem noch den jungen Pastor, der ihm zeigen wollte, wer er eigentlich ist.
Tolle Bilder, aber insgesamt ein Film ohne wirkliche Höhepunkte, trotzdem aber mit Inhalten, die auch heute in unserer Gesellschaft noch traurigen Bestand besitzen.
Verstörend-faszinierendes Oscar-Material (20. August 2008)
"There Will Be Blood" ist gewiss keine leichte Filmkost. Er ist eher ein düsteres Kammerspiel, ein Ritt in den Seelenabgrund und Paul Andersons gelungenes Portrait über die Gier eines machtbesessenen, egomanischen Kapitalisten - der am Ende alles verloren hat, was Menschlichkeit ausmacht.Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) stolpert Anfang des 20. Jh. in Kalifornien anstatt über Silber auf Öl. Dank dieses Fundes kann er seinen persönlichen American Dream ausleben mit viel Geld und vor allem viel Macht. Große Flächen Land kauft er auf, um dort nach Öl zu bohren. In dem Moment, wo er das ersehnte Schwarze Gold endlich findet. Geschieht ein schrecklicher Unfall und sein Adoptivsohn und "Partner" H. W., verliert bei dem Unfall sein Gehör. Doch seine Gier nach noch mehr, lässt ihn zu einem kaltblütigen Geschäftsmann werden. Der es nicht duldet, dass sich jemand in seinen Weg stellt. Dies bekommt auch bald sein Sohn zu spüren, denn er abschiebt. Der selbst-ernannte Prediger Elias Sunday (Paul F. Dano) entpuppt sich als einziger zu seinem größten Widersacher, aber auch zu seinem größten Verbündeten auf dem Trip in Richtung Abgrund.
"There Will Be Blood" ist das Psychogramm eines Menschen, der in seiner Gier nach Reichtum und Macht seine Integrität aufgibt und zum rücksichtslosen Monster wird. Mit den ersten völlig wortlosen 15 Minuten des Films, wird der Zuschauer mitgenommen auf einen Trip in den menschlichen Abgrund. Zunächst wirkt er faszinierend, dieser Daniel Plainview - er wirkt ergeizig und engagiert, aber vor allem menschlich. Am Ende dieses 180 Minuten Werkes erscheint der selbe Mann nur noch als höllische Fratze, der an all der einsamen Macht zu ersticken droht. Die Bilder in diesem Film sind eindrucksvoll und radikal zugleich. Eine staubige, farblose und gefühllose Welt wird für den Zuschauer projeziert. Frauen sind in diesem Film Mangelware, dieser Film ist geprägt von ruchlosen Kapitalisten oder verblendeten, christlichen Fundamentalisten - zwei Seiten die beide ihren Wahn ausleben.
Anderson erschafft auf der Seite der Kapitalisten langsam aber stetig sein Monster - Daniel Day-Lewis. Umgeben von Eintönigkeit entwickelt dieser eine wirklich oskarverdiente Vorstellung, die den Zuschauer mit voller Wucht trifft. Sein Gegenpart Paul F. Dano scheint zunächst weit weg von jeglichem kapitalistischen Ansinnen. Er träumt von seiner Kirche und von seiner Gemeinde. Am Ende sind beide in der gleichen Hölle angekommen.
Fazit:
Meiner Meinung nach zählte "There Will Be Blood" zusammen mit "No Country for Old Men" zu den verdienten Oskarfavoriten in diesem Jahr. Daniel Day-Lewis spielt einfach höllisch gut. Auch Paul F. Dano als christlicher Fanatiker gefällt mir richtig gut. Der Film ist gewiss keine leichte Kost. Aber das Zusammenspiel zwischen den Schauspielern, Drehbuch und den eindrucksvollen Bildern ist ein sympathieloses Portrait, dass man einfach gesehen haben muss. Kleines Manko: Das Bonusmaterial auf der DVD ist mit 15 Minuten ziemlich mager ausgefallen. Selbst für einen wie mich, der eher einen sekundären Wert auf das Zusatzmaterial legt, für rund 20 Euro ist das ziemlich schwach, also lieber abwarten wenn es die DVD günstiger zu haben ist. Der Film an sich verdient sich aber trotzdem volle 5 Sterne.




