Verkaufsrang: 514 (DVD)
Actor: Sam Riley
Actor: Samantha Morton
Actor: Alexandra Maria Lara
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Anton Corbijn
EAN: 4042564025491
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Special Edition
Format: Surround Sound
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
NumberOfItems: 2
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 30. Mai 2008
Spielzeit: 120
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Sam Riley (Hauptdarsteller), Samantha Morton (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 17,56
VideoMarkt
Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er 1975 seine Frau Debbie heiratet. Im Jahr darauf stößt er nach einem Konzert der Sex Pistols in Manchester als Sänger zu der Band Warsaw, die kurz darauf unter dem neuen Namen Joy Division hohe Wellen schlägt. Der erste Ruhm ist schnell zuviel für Curtis, der unter Epilepsie und einer schweren Depression leidet. Eine Affäre mit der Journalistin Annik Honoré verstärkt seinen Schuldkomplex gegenüber Debbie. Am Vorabend der ersten US-Tournee von Joy Division erhängt sich Curtis in seiner Küche.VideoWoche
Das kurze, intensive Leben von Ian Curtis steht im Mittelpunkt der ersten Filmarbeit des Starfotografen Anton Corbijn, der für das tragische Verglühen des Sängers expressive Schwarzweiß-Bilder findet. Basierend auf der Biografie von Curtis' Ehefrau Debbie spart Corbijn in seinem insgesamt sympathischen Porträt auch die negativen Seiten des von Sam Riley intensiv gespielten Mannes nicht aus und benutzt die Musik von Joy Division als Spiegel einer gequälten Seele. Gilt schon jetzt als eines der besten Musikerporträts aller Zeiten.Blickpunkt: Film Kurzinfo
Herausragende Filmbiographie über das kurze Leben von Joy-Division-Sänger Ian Curtis, mit dem Starfotograf Anton Corbijn sein eindringliches Filmdebüt gibt.kulturnews.de
Anton Corbijns Regiedebüt verdanken wir ein unerträgliches Bombardement mit Artikeln über das Liebesglück von Alexandra Maria Lara und Sam Riley - die Deutsche und der Brite lernten sich bei den Dreharbeiten zu "Control" kennen. Ansonsten aber gibt es nur Gutes zu sagen über das Biopic des Joy-Division-Sängers Ian Curtis. Der Niederländer Corbijn, der 1979 nach England zog, um die von ihm verehrte Postpunkband Joy Division zu fotografieren, liefert mit "Control" keinen nischigen Musikfilm, sondern das sensible Psychogramm eines jungen Mannes. Auf die Frage, warum sich Curtis (großartig: Sam Riley) kurz vorm Durchbruch seiner Band im Mai 1980 erhängte, gibt er keine vereinfachte Antwort. Stattdessen zeigt er in kühlen Schwarz-Weiß-Bildern die diversen Faktoren auf, die Curtis' Leben und Leiden beeinflussten: die Tristesse der verdreckten Industriestadt; die Schuldgefühle gegenüber seiner Frau Deborah, die er mit Annik Honoré (Alexandra Maria Lara) betrügt; das Desinteresse an Tochter Natalie; seine epileptischen Anfälle; die durch Alkohol und Medikamente verstärkten Depressionen. Und obwohl Corbijn seinen Antihelden konsequent zum melancholischen Lebensverweigerer stilisiert, verharmlost er die Krankheit des Sängers nicht. Im Übrigen sollte man darauf verzichten, sich die Synchronisation anzuschauen; im Original und ohne pathetisch klingende deutsche Stimme wirkt Sam Rileys Darstellung einfach um Längen besser. (jul)Features: Audiokommentar, Making-of, Interviews, Konzertszenen in kompletter Länge, Galerie, TrailerKurzbeschreibung
Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band "Joy Division", die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis' Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss...Kundenrezensionen zu 'Control (Special Edition, 2 DVDs)'
A Means to an End (29. Juli 2008)
Joy Division - nicht jedem ein Begriff, aber den meisten Menschen, für die es einer ist, bedeutet er viel. Denn Joy Division stellten und stellen noch immer eine Band dar, die für fesselnde Melodien, trockene Produktion und das ausgebreitete, aber poetisch dargebotene Innenleben ihres Sängers Ian Curtis steht. Genau diesem widmete sich der bisher für seine Musikvideos und Werbeclips bekannte Anton Corbijn mit seinem Meisterwerk "Control".Als Fotograf der Band lernte Corbijn die Band kennen und liefert somit ein authentisches Zeugnis. Der Film zeigt verschiedene Facetten der Band, aber insbesondere ihres Sängers: Die Musikverliebtheit, die Jugend im düsteren Viertel, die zu frühe Hochzeit, den Verfall der Ehe, den Aufstieg der Band und parallel ablaufenden Abfall der Kontrolle, die Krankheit. All diese Dinge werden aber nicht in eine unnötige Sentimentalität gedrückt, sondern mit wahren Emotionen dargeboten. An dieser Stelle gilt es, Sam Riley zu würdigen, denn dieser hat mit der Darstellung von Ian Curtis wahrlich keine leichte Aufgabe bekommen, und sie dennoch mit Bravour gemeistert. Er hat nicht nur Curtis' unheimlich tiefe und prägnante Stimme nachmachen können und selbst gesungen (!), sondern auch seine heftigen Anfälle und seine Verzweiflung und den Weltschmerz wunderbar und einfühlend rübergebracht.
Was die Musik betrifft, konnte "Control" mit dem Soundtrack, der größtenteils aus Joy Division - Covern besteht, kaum schlecht werden. Aber er ist nicht nur "nicht schlecht", sondern wahrlich ein Meisterstück und das Highlight des Films: Die Coverversionen sind unheimlich ergreifend ausgefallen und auch angemessen in Szene gesetzt, mit "Love Will Tear Us Apart" wurde dann noch ein hinreißendes JD - Original eingefügt und weitere Stücke der Zeit von Joy Division runden das Paket ab.
Einige kleinere Probleme hat der Film dennoch. Während er Curtis Leben gut rüberbringt, sind einige Szenen wie die zwischen Riley und Alexandra Maria Lara sehr unterkühlt, obgleich ihr Inhalt eine große Zuneigung darstellen soll. Weiterhin hätte ich mir gewünscht, dass noch etwas mehr auf die Beweggründe für Ians folgenschwere Entscheidung eingegangen wird. Die Abstriche, die ich aber für diese Mäkel mache, tuen der Qualität des Films keinen wirklichen Abbruch.
Die DVD selbst ist in der wunderschönen und schlichten Packung ebenfalls wunderbar. Ein tolles Poster und eine zweite, interessante Bonus-DVD sind ein weiterer Kaufgrund.
Alles in allem spreche ich eine definitive Kaufempfehlung aus. Während er sicher Fans der Band besonders gefallen wird, können auch allgemein Musikinteressierte und sonstige Filmliebhaber eine große Freude daran empfinden und einen Menschen ehren, der die Welt vieler mit seinem Werk für immer verändert hat: Ian Curtis.
But I remember when we were young (26. Juli 2008)
Mit "Control" hat der niederländische Fotograf Anton Corbijn der britischen Band Joy Division und ihrem Sänger Ian Curtis ein eindrucksvolles, cineastisches Denkmal gesetzt.Man spürt während des gesamten Films die tiefe Verbundenheit und liebevolle Vertrautheit, die Corbijn nicht nur für Joy Division, sondern auch für die ganze Factory/Manchester Szene Ende der 70er hat.Die Leistung von Sam Riley kann man wirklich nicht genug anpreisen, selten habe ich eine solche Identifikation eines Schauspielers mit seiner Rolle gesehen, besser geht es wirklich nicht.
Sehr sympathisch ist ebenfalls der Umstand, dass die Band gegenüber Corbijn darauf bestand, alle Songs selbst zu spielen, das ist um so mehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Band vor dem Film kaum spielen konnte.Manche Versionen der Songs, vor allem "Candidate" klingen dadurch im Vergleich zum Original einerseits ganz anders und eigen, andererseits aber auch fast genauso gut. Schade, dass manche Songs, wie "Digital" und "Insight" so früh ausgeblendet werden.
Bei der schwierigen und prekären Frage nach der Darstellung des Suizids besitzt Corbijn ebenfalls den Takt den man von ihm erwarten konnte; so beschränkt er sich auf eine bloße Andeutung des Geschehens (ganz anders als z.B. in dem Film "24 Hour Party People", wo der Zuschauer plötzlich die von der Decke baumelnden Beine von Curtis vor sich hat...).
Ich selbst bin seit 1980 Joy Division Fan (habe sie sozusagen knapp verpasst...) und freue mich sehr über den Erfolg des Filmes, den ich inzwischen 5 mal gesehen und von dem ich etwa 10 mal geträumt habe.
Schade, dass Tony Wilson, der Factory Chef und in gewissem Sinne der "Vater" von Joy Division den Film nicht mehr sehen konnte, er wäre stolz gewesen.
Begeistert und traurig zu gleich ! (3. Juli 2008)
Die Geschichte ist klar. Es geht um das kurze Leben von Ian Curtis (im Film von 1973 - 1980) und sein Umfeld, sprich Familie, Freunde - nur bedingt wird die Band miteinbezogen, außer bei den großartigen Liveauftritten wo Sam Riley und Band tatsächlich gesungen und gespielt hatten.
Es sind größtenteils Auszüge vom Buch "Touching from a distance" von Debbie Curtis, seiner Frau die bei den Dreharbeiten mitgewirkt hatte.
Sam Riley spielt wie ein junger Gott ! Gigantisch. Da paßt alles. Von der Haltung, dem Gesichtsausdruck, der Bewegung, etc. ... !
Muß gestehen, daß ich ein sehr, sehr großer JD Fan bin und anfangs gegen Sam Riley war, aber als ich den Film sah, hat er mich echt umgehauen. Selbstverständlich auch alle anderen Protagonisten. 1 A gespielt ... bis auf - sorry, wenn ich das sagen muß - die süße, hübsche Alexandra Maria Lara. Sie war deplatziert in diesem Stück. Sie hat selbst gesagt, daß sie mit dieser Art Musik noch nie etwas anfangen konnte bzw. sie nie gehört hat. Na wie will man dann so tun, als würde man ihr verfallen ?! Es gibt eine Handvoll Schauspieler die dies vielleicht könnten, Frau Lara kann es nicht (man sollte deshalb ein Sternchen abziehen, aber zum Glück kommt sie nicht sooft vor, sorry Alex).
Obwohl man weiß wie es ausgeht, war ich echt schon einer Träne nahe und ich war die nächsten Tage sehr schlecht drauf und hörte mir tagein / tagaus JD Platten an. Viele Gedanken schwirren umher und man fragt sich "was wäre wenn" udgl.
Daß man Debbie's Buch jetzt nicht 1:1 "glauben" schenken darf ist klar. Es ist eben eine subjektive Sichtweise und sie hat es sicherlich nicht leicht mit Ian gehabt. Soviel durchhaltevermögen muß man erst mal haben, jedoch kommt sie mir im Film zu "gut" vor. Sie war sicherlich auch kein Engerl ... aber gut ... das sind Spekulationen.
BONUS:
Die Bonus DVD ist ok. Einige Sachen konnte man schon auf der 1. DVD bei Extras entnehmen. Haut mich nicht so vom Hocker.
FAZIT:
Der Film ist PFLICHT für alte Goths, alte Indies, alte Punker und sonstige aus dieser Zeit bzw. jene die diese Musik in sich aufnehmen !
KAUFEMPFEHLUNG !
Unknown Pleasures (2. Juni 2008)
Wenn das Biopic „CONTROL“ am 10.01.08 in die hiesigen Kinos kommt, hat es bereits, im Fahrwasser des oscarprämierten „Walk The Line“, eine Aufmerksamkeit ungeahnten Ausmaßes erfahren und sogar den Startschuß des nächsten JOY DIVISION-Revivals gelöst.Doch was ist dran am Hype?
Das Spielfilmdebüt von Anton Corbijn, einem renommierten Fotografen und Musikvideoregisseur, der auch für einen großen Teil des vorhandenden Bildmaterials von JOY DIVISION und den Videoclip zu ihrem Song „Atmosphere“ verantwortlich ist, bleibt zuallererst einmal der Ästhetik seiner eigenen Fotographien der Band treu – der komplette Film wurde in schwarz-weiß abgedreht.
Inhaltlich zeichnet der Film den Weg Ian Curtis' vom verträumten Schuljungen über den Aufstieg von JOY DIVISION bishin zum tragischen Freitod in der Nacht vor dem Beginn der ersten US-Tour nach.
Im Fokus des Films steht hier jedoch, im Gegensatz zur Dokumentation „Joy Division“ von Grant Gee, über lange Strecken eher die Unentschlossenheit des Sängers, der zwischen seiner Frau Deborah Curtis und der Belgierin Annik Honoré steht.
Curtis' wegweisende Band wird, soweit es in einer Darstellung seines Lebens überhaupt möglich ist, eher ausgeklammert und wird meistens nur bei Aufnahmesessions oder Konzerten gezeigt, was zum einen zeitlosen Übersongs wie „Transmission“, „She's Lost Control“ oder dem vom NME zur besten Single aller Zeiten gekürten „Love Will Tear Us Apart“ einen würdigen Platz innerhalb des Filmes garantiert und zum anderen die Nachzeichnung von Curtis' Charakter durch seine Lyrics um eine weitere wichtige Facette bereichert. Die Referenz des Filmtitels auf den oben genannten Song ist im übrigen klug gewählt, macht der Film doch mehr als deutlich, dass Ian Curtis weder seine Gefühle, noch seinen von plötzlichen Epilepsieanfällen heimgesuchten Körper unter Kontrolle hatte.
Ein besonderes Lob geht zudem auch an die Casting-Abteilung für die Zusammenstellung des Ensembles, denn die Hauptrollen sind mit Sam Riley (Ian Curtis), Alexandra Maria Lara (Annik Honoré) und Samantha Morto (Deborah Curtis), die ihre Rollen perfekt und ohne Angriffsfläche zu bieten spielen, optimal besetzt.
Bleibt einzig festzustellen, dass „Control“ definitiv einer der besten Musikfilme der letzten Jahre ist und selbst Filme wie Ray“ und sogar „Walk The Line“ abgeschlagen hinter sich lässt.
Let's dance to Joy Division!
Ein Brilliant ! (20. Mai 2008)
control ist ein ausdrucksstarker, extrem gut gespielter filmder das kurze leben während der enstehung einer der wichtigsten bands der post punk ära zeigt.
es geht hier weniger um joy division an sich,
und schon gar nicht um das was diese band auslöste.
es geht um die entstehung der band, durch die person ian curtis.
der film zeigt wie schlicht die gedanken waren eine band zu gründen
und was dann einfach nach und nach mit dieser band geschah -
mehr aber was mit ian geschah.
in einer verwirrenden gefühlswelt gefangen zwischen der liebe zu seiner frau,
die für die monotie der stadt steht aus der er kam -
und der aufregenden liasion die er mit seiner geliebten hatte -
die das wilde leben jenseits der konventionen darstellt -
suchte ian immer mehr zuflucht in musik und text.
während seiner bandmitglieder allesamt andere gründe haben in einer band zu sein,
zumeist weil sie erfolg haben wollen,
ist es scheinbar für ian selbst der einzige weg sich mit seinen gefühlen zu konfrontieren.
leider nutzt er dies nur für sich selbst und lässt niemanden anderen daran teilhaben -
so kam es das niemand seine texte für voll" nahm und sich niemand vorstellen konnte
das jede verlorene, verzweifelte person in seinen liedern ein spiegel seiner selbst war.
die farbwahl in schwarz/weiß ist perfekt
die schauspieler allesamt sehenswert
die musik schlicht großartig (sam riley singt selbst, alle anderen spielen ihre instrumente selbst und new order haben erstmals für den soundtrack zusammengearbeitet)
der eindruck den man hinterher hat ist bleibend.
ich denke control eine hommage die jeder der sich für musik interessiert ansehen kann.
jeder der joy divison und oder new order mag muss ihn sogar gesehen haben !




