Kurzbeschreibung
Teil ihrer Kultur: zweites Album der exzellenten brasilianischen Songwriterin.Es ist sein letzter Buchstabe, der diesen Titel für die brasilianische Sängerin und Songwriterin Aline de Lima so wichtig macht. "Açai", der Name einer Amazonas-Palme, stammt ursprünglich aus dem Portugiesischen, nur die betonte Endung ist typisch Kreolisch - und das heißt: Teil der brasilianischen Kultur. Für Aline de Lima ist der Titel somit Ausdruck ihrer Heimatverbundenheit, auch wenn sie auf ihrem zweiten Album auch auf französisch und sogar schwedisch singt. Zwei Jahre nach ihrem vom Bossa-Erneuerer Vinicius Cantuária produzierten Debüt "Arrebol" entführt uns die 1978 im Bundesstaat Maranhão geborene Sängerin in die Tiefen ihrer Gefühlswelt. In New York entstanden zusammen mit dem japanischen Produzenten und Trompeter Jun Miyake, dem Avantgarde-Gitarristen Marc Ribot sowie Vinicius Cantuária zwölf Songs, in denen Aline de Lima ihre Leidenschaft voll ausleben kann. Neben eigenen Liedern sind auf "Açai" auch Coverversionen zu hören wie etwa "Mulher Rendera" von Zé do Norte und "Ladeira da Preguiça" von Gilberto Gil. Ihnen verleiht Aline de Lima ihre ganz persönliche Note.
Kundenrezensionen zu 'Acai'
entspannte sommermusik (15. Juli 2008)
seit zwei tagen besitze ich die neue cd der brasilianischen sängerin, aline de lima.seit zwei tagen ist der südamerikanische sommer in meinem wohnzimmer eingetroffen.
ganz leicht, beschwingt, entspannt und doch immer brasilianisch klingt dieses werk.
ich schreibe diese rezension am 15.juli 2008 nach fünfmaligem anhören der cd acai von aline de lima.
zuerst das cover. sommerlich inspirierend. auch die dame eine augenweite.
natürlich ist alles auf sommer, sonne, strand und schön getrimmt.
stört bei dieser musik aber überhaupt nicht.
album ist wirklich musikalisch so, wie es das cover verspricht.
akustik brasil, wäre die wohl korrekte bezeichnung für das vorliegende werk.
gesungen wird in portugiesisch, ein mal auf schwedisch und zwei mal auf französisch.zehn songs sind von aline selbst geschrieben. eins von gilberto gil. das schwedische lied von johann christher schütz.
ich vernehme vordergründig eine wunderschön klingende akustikgitarre.
dazu die stimme von aline, schwerelos, verführerisch und entspannt.
einen kontrabass. percussions. violinen. vibraphone.
ein mal eine kora. ein mal ein piano.
manchmal beschwingt schnell, manchmal verträumt langsam.
aber immer brasilianisch und bossa nova inspiriert.
beim hören denke ich an brasilien. an das meer. an die sonne.
das ist alles etwas positives.
kann nichts negatives an dem album finden.
habe nach dem zweiten song eine gute laune.
mein fuss klopft auf den boden, im takt.
mein kopf wippt mit, im takt.
bin gut drauf. alles positiv.
spätestens jetzt hat sich der kauf der cd gelohnt.
es ist keine überproduzierte fahrstuhlmusik.
es ist ein gut produziertes album mit schönen liedern.
beim letzten song angekommen, rauscht am anfang das meer.
und jetzt befinde ich mich, dank aline, nicht nur musikalisch in brasilien.
ich empfehle diese cd jedem, der den sommer in sein herz lassen will.
etwas aufgeschlossen für die südamerikanischen töne, sollte man natürlich schon sein.
als belohnung gibt es eine sommerbrise, die man nicht mehr aus dem player nehmen möchte. leider hat die cd nur eine länge von 41 minuten.
egal, drücke nochmal auf play und auf repeat.






