Verkaufsrang: 12256 (DVD)
Actor: Blythe Auffarth
Actor: Daniel Manche
Actor: Blanche Baker
AspectRatio: 1.66:1
AudienceRating: Freigegeben ab 18 Jahren
Autor: Jack Ketchum
Binding: DVD
Director: Gregory Wilson
EAN: 4260090985137
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Galileo Medien AG
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Galileo Medien AG
Verlag: Galileo Medien AG
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2008
Spielzeit: 91
Studio: Galileo Medien AG
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Blythe Auffarth (Hauptdarsteller), Daniel Manche (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 14,75
Kundenrezensionen zu 'Jack Ketchum's Evil (Steelbook)'
Bin ich eingeschlafen.... (27. September 2008)
oder warum empfinde ich den Film komplett anders?Ich verstehe die Rezensionen hier und auch anderswo nicht!
Der Film ist weder schockierend , hart oder brutal.
Ich finde es ist ein etwas härter gewordenes Drama , nicht mehr ,nicht weniger.
Klar beruht er auf eine wahre Begebnheit , nichts desto trotz , hatte ich was ganz anderes erwartet.
Ich hatte ihn mir einfach härter (es gibt nicht einen Tropfen Blut) , düsterer , einfach dreckiger vorgestellt , so kommt das feeling einfach nicht rüber , weil der Film doch vieles verharmlost.
Ich frage mich echt was die FSK einstufung soll? Eine Freigabe ab 16 hätte vollkommen gereicht!
Eine Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen! Ist halt ein Film den man sich mal im TV ansehen kann und gut. Geld würde ich dafür nicht nochmal bezahlen.
intensiv, grenzwertig, schonungslos und unversöhnlich... (20. September 2008)
Was darf gezeigt werden, was nicht? Da scheiden sich bekanntlich die Geister. Heikle Thematik: Kindesmissbrauch. Schonungslos in Szene gesetzt. Dieser Film hält aber letztendlich doch dem Balanceakt auf dem schmalen Grat stand. Wo er sich bewusst hinbegibt. Er gibt dem Opfer die Würde zurück, indem er ihren Mut hervorhebt und den unfassbaren Gewaltakt dokumentiert, der einen um das Mädchen vorraussichtlich weinen lässt. Der Film entwickelt bei dem Betrachter ein intensives Mitgefühl für das Mädchen, welches etlichen Schikanen ausgesetzt ist. Man kann gar nicht anders als sich ein Ende a la Hollywood herbeizuwünschen und sehnt die Rettung, die so nah scheint am Ende mit Tränen in den Auge herbei... das ist das schockierenste an diesem Film, er bleibt an dieser Stelle unversöhnlich, er endet dort, wo er den Zuschauer verstört zurücklässt... vielleicht etwas zu krass, deshalb nur vier Sterne, für einen ansonsten intensiven und einzigartigen Film...Das wahrhaft Böse im Menschen ... (18. September 2008)
... wohnt in uns allen! Überrascht? Ich denke schon. Wenn ich mir die meisten Rezensionen hier durchlese, sehe ich, dass so mancher der werten Zuseher rein gar nichts verstanden hat.Ich bin so frei, gnadenhalber hier all jene aufzuklären, die zwar biologisch schon das Alter erreicht haben, um diesen Film gucken zu dürfen, aber ansonsten die seelische Reife eines Erwachsenen, und vor allem den Level, den man von einem solchen erwarten kann, sich noch lange nicht zu eigen gemacht haben:
Kennen Sie "Die 120 Tage von Sodom"? Baut auf denselben Prinzipien auf.
Die soziopathische Führerin der von ihr bierverwöhnten Jugendlichen ist eine begnadete Manipulatorin (da gibt es ganz, ganz viele historisch relevante Vorbilder, gell!). Geschickt und langsam baut sie die Macht, die alle am Opfer Meg ausleben dürfen, auf, - nur sie gibt immer die Richtlinien vor, wie weit gegangen werden darf, sie bestimmt letztlich über Wert eines Menschen, über die ihm zugefügten Schmerzen, ja selbst das Leben selbst beurteilt sie schliesslich.
Vielen war das zu vage und unglaubwürdig, aber genauso bringt man Menschen dazu, ihre Mitmenschen als Un-Menschen (oder Untermenschen) zu betrachten, indem man den Opfern Stück für Stück ihre Würde und Eigenständigkeit entzieht, im Gegenzug den anderen, den "Herrenmenschen" mehr und mehr an Macht zugesteht.
Habt ihr alle in Geschichte gefehlt?
Das System zur Machterlangung sollte jedem der werten Zuseher schon von der Schule her bekannt sein, denn sonst haben a) die Eltern und Lehrkräfte, ja eine ganze gesellschaftliche Generation, ihr Ziel, selbständige, ethisch gefestigte Staatsbürger heranzuziehen, elendiglich verfehlt, und b) kann es damit jederzeit wieder passieren, was gewisse Herrschaften während des zweiten Weltkrieges veranstaltet haben! (Ungläubiges Kopfschütteln? - Doch, bestimmmt!)
Wie kann man hier allen Ernstes schreiben, dass die Wandlung der Beteiligten während der Folter des Mädchens Meg nicht nachvollziehbar ist, mein Gott, wer schreibt sowas?
Bedenken Sie die Zeit, in der der Film spielt: 1958. Damals war Erziehung noch viel mehr von der Achtung und dem Respekt gegenüber Erwachsenen geprägt als heutzutage. Das Wort des Vaters, der Mutter, jedes Erwachsenen, war Gesetz. Vor allem für Heranwachsende. Kinder.
Wer sollte sich dagegen auflehnen, es in Frage stellen, ohne nicht die Sanktionen des Erwachsenen-Kollektives herauszufordern?
Da haben wir heute Zugang zu geradezu ausuferndem Wissen, vermittelt über eine Unzahl an Medien, da war es nie einfacher, sich Informationen über das Leben und die Menschen, und wie beide "funktionieren", zu beschaffen, und dann streifen hier ruhelose Geister herum, die einen solchen Film wie den vorliegenden als "unrealistisch" und "gewaltverherrlichend" einstufen!
Wer sich kurz des Filminhaltes entsinnen mag: Gewalt wurde immer nur angedeutet, die Kamera war zwar im Raum, aber den Horror selbst konnte man immer nur erahnen.
Für einen Regisseur, der angeblich nur auf blutige Effekthascherei aus war, hat er's hier aber ordentlich verhunzt, würde ich sagen!
Wir dürfen die Wahrheit übrigens ruhig wissen, sie ist uns zumutbar, wie manche von Ihnen hier hoffentlich wissen.
Offenbar nicht alle.
Für all jene, die von dieser bösen, bösen Welt nichts wissen wollen, empfehle ich immer die Gluecksbärchis-Filme oder Kinderserien wie Lassie oder Black Beauty; aber Vorsicht, auch dort haben die's nicht vermieden, dass ab und zu die Realität durchkommt, nobody is eben perfect.
Der Film gehört in allen Schulen, die über die Unterstufe hinausgehen, gezeigt und eingehend besprochen, damit klar wird, welche Bestien auf ewig in uns stecken. Analog dem Film "die Welle".
Es hat sich in unseren Herzen nichts grundlegend verändert, nur weil wir über Mobilfunk kommunizieren und uns totfressen dürfen.
Ethik ist immer noch nachhaltige Aufklärung und fortwährendes Bemühen.
Schweigen bereitet nur erneut den Boden für die Wiederholung der Historie, gebilligt von solch unwissenden Hüllen, wie sie sich hier unbedarft über die schockierende Wirklichkeit äussern.
Gott sei uns gnädig mit soviel humanem Unwissen in diesem Zeitalter des technischen Fortschritts und seiner beinahe unbegrenzten Möglichkeiten!
Pflichtprogram! (9. September 2008)
Der Film hat meine Erwartungen weitaus mehr als nur erfüllt, die Story wird sehr gut und interessant erzählt, der Film versteht es, den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen und strahlt eine ungeheure Faszination aus. Auch die Darstellerauswahl finde ich hervorragend, vor allem die Rolle der Ruth wurde, wie ich finde, perfekt besetzt. Auch wenn dies natürlich der schlimmste und unsympatischste Charakter des Films ist, muß man trotzdem sagen, das er absolut perfekt dargestellt wird.Atmosphärisch gesehen ist der Film sehr fawcettenreich, die am Anfang noch herrschende "Heile Welt - Atmosphäre" ändert sich minütlich, sie wird immer bedrohlicher und vor allem beklemmender, bis sie schließlich in der Katastrophe ausartet. Die hier vorherrschende Härte und Brutalität sprengt schon fast den Rahmen des Vorstellbaren, man ist über das Gesehene in seinen Grundfesten erschüttert und mag sich kaum vorstellen, das Menschen zu solchen Grausamkeiten in der Lage sind.
Auch hier bei der Härte und Brutalität nimmt das Unheil langsam seinen Lauf. Was noch ziemlich harmlos anfängt, steigert sich immer mehr, am Anfang noch vorhandene Hemmungen der Täter verlieren sich im Laufe des Films gänzlich und am Ende endet es in einer absoluten Katastrophe.
Sämtliche Charaktäre des Films werden absolut überzeugend dargestellt und auch die "Verwandlung" von Kindern in hemmungslose und gefühlskalte Bestien, die Recht nicht von Unrecht unterscheiden können, wurde fantastisch in Szene gesetzt.
Und obwohl der Film eine extreme Brutalität freisetzt, die sich auch im Kopf des Zuschauers abspielt, ist das Empfinden des Betrachters beim Lesen des Buches doch noch intensiver, deshalb möchte ich auch Jedem empfehlen, sich nicht nur diesen Film anzusehen, sondern auch das Buch zu lesen, denn Beides ist ein absolutes Erlebnis, das man sicher nicht so schnell vergessen wird und kann.
Ich bin sprachlos ... (28. August 2008)
... noch nie habe ich einen Film so emotional und bedrückend empfunden wie "Evil" bzw. "The Girl Next Door".Vermutlich auch aus gutem Grund. Denn dieser Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die alles in einem noch viel Extremeren Licht erscheinen lässt.
Kein direkter Vergleich zu SAW, HOSTEL oder ähnlichen. Zwar sind dies ebenfalls sehr heftig, aber auf eine andere Art und Weise,... am ehesten wohl mit einer eher abstrakten, nicht so realen Weise vergleichbar.
Es ist einfach nur schockierend, wozu Menschen fähig sein können, um nicht zu sagen unfassbar! Daher ein gut gemeinter Rat, auch wenn ich nur zu gut weiß, wie verdammt schwierig das ist:
"Versuchen sie den Film, mit einer gewissen Distanz zu begutachten. Lassen Sie sich nicht zu sehr darauf ein. Halten Sie sich vor Augen, dass es nur ein Film ist und Geschehenes nicht rückgängig gemacht werden kann."
Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie mitten im Film den Wunsch verspüren sollten, einfach abschalten zu wollen. Diesem Drang aber nicht nachgehen. Vermutlich weil Sie wie ich, wissen möchten, was noch alles geschehen wird und wie es schlussendlich enden wird. Aber genau das zeichnet, meines Erachtens, den Reiz des Films aus.
KURZ UM: Dieser Film ist durchaus sehenswert, wenn man die tiefsten Abgründe der Menschlichen Psyche kennen lernen möchte. Verlangt aber wirklich vieles von einem ab, um bis zum Schluss durchhalten zu können.
ANMERKUNG: Leider oder vielleicht auch zum Glück, kenne ich das Buch nicht. Daher bezieht sich diese Rezension nur auf den Film selbst.


