Verkaufsrang: 5082 (DVD)
Actor: Kostja Ullmann
Actor: Hinnerk Schönemann
Actor: Jan Niklas
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Sharon von Wietersheim
EAN: 4048317354764
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Erscheinungsdatum: 19. Juni 2008
Spielzeit: 88
Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Kostja Ullmann (Hauptdarsteller), Hinnerk Schönemann (Hauptdarsteller), Wolfram de Marco (Komponist)
Preis: EUR 11,59
Kundenrezensionen zu 'Die Zeit, die man Leben nennt'
Ein emotionaler Film, der Mut macht (21. September 2008)
Dieser Film beschreibt in einer faszinierenden Symbiose aus Heiterkeit und Wehmut, dass das Leben auch mit einer Behinderung lebens- und liebenswert sein kann - wenn man es als Betroffener selber will. Warmherzig und mit einem Augenzwinkern wird die Geschichte einer tiefen, ehrlichen Freundschaft zweier Rollstuhlfahrer erzählt, die bedingungslos zueinander stehen und das Leben mit einer ordentlichen Portion Selbstironie in allen Facetten genießen. Als persönlich Betroffener kann ich diesen Film uneingeschränkt empfehlen. Lediglich die Schlussszene fand ich ein wenig zu pathetisch. Und die Darstellung der des Nachts aus der Reha-Klinik ausbrechenden Patienten, die Table-Dance-Bars und Diskotheken besuchen, sich vor verständnisvollen Krankenpflegern Alkoholexzesse liefern und in den Katakomben des Krankenhauses geheime Partykeller unterhalten, gehört in das Reich der Fabeln. - Seis drum: das sei dem Film zugestanden, schließlich wurde ja keine Dokumentation gedreht.Eine schauspielerische Glanzleistung beider Hauptdarsteller, die sich im Rollstuhl und um diesen herum so perfekt und authentisch bewegen, als seien sie tatsächlich querschnittsgelähmt.
Von der Kunst, sich neu zu entdecken. (5. September 2008)
Luca hat es geschafft. Bei einem Wettstreit um ein Musikstipendium hat der junge Pianist den ersten Platz verdient errungen. Auf dem Weg über die Straße wird Luca überfahren und ist fortan von der Hüfte abwärts gelähmt. Er bricht die Kontakte zu Bekannten, Freunden und Verwandten ab und ist ein schwieriger Patient in einer noblen Privatklinik.Bei einem Selbstmordversuch wird Luca von dem Patienten Roderick gerettet. Roderick ist ebenfalls an den Rollstuhl gefesselt und zudem sterbenskrank. Dennoch nimmt er aktiv am Leben teil und versucht eine gute Zeit zu haben. Das ungleiche Paar findet ganz langsam zu Kameradschaft und dann auch zu Freundschaft. Sie verlassen die Klinik und beziehen gemeinsam eine Wohnung. Luca begingt wieder Klavier zu spielen.
Die Geschichte vom Umgang mit einem schweren Handikap wird einfühlsam und spannend erzählt. Das Hadern des Protagonisten mit seinem Schicksal wird glaubhaft in Szene gesetzt. Ebenso, der Wendepunkt und die Rückkehr in sein neues Leben. Gute Dialoge, ruhige Szenenbilder und gute schauspielerische Leistungen generieren einen sehenswerten Film.
Sehr authentisch (19. Juni 2008)
Dieser Film wurde sehr authentisch gedreht. Die Emotionen, die bei diesem Film übermittelt werden, sind sehr stark, ausdrucksvoll, und ausgesprochen real. Als Betroffener habe ich sehr viele Paralellen zu mir selbst gefunden. Die Emotionen, die man empfindet wenn man mitten aus dem Leben heraus gerissen wird und mit einer Behinderung konfrontiert wird, werden sehr deutlich und wahrheitsgetreu dargestellt. Auch werden sehr sensible Themen wie Sexualität mit dieser Behinderung oder auch das Kathetern angesprochen.Der Film regt sehr zum Nachdenken an und man erkennt auf welche Dinge es im Leben ankommt.
Die Schauspieler spielen nicht nur ihre Rolle, sie LEBEN sie!
Sehr berührend (13. April 2008)
Der Film hat mich nicht nur auf Grund der Authentizität der Hauptdarsteller und der Qualität der Filmmusik und der ausgewählten Schauplätze beeindruckt, er regt vor allem an zum Nachdenken über die Potenziale die in einem stecken und wie sehr man die eigene Gesundheit für selbstverständlich nimmt. Ein geniales, da lebensecht und kein bisschen überzeichnetes Lehrwerk über die Kraft des Lebens. Insbesondere die Schlussszene versteht es, den Zuschauer tief zu bewegen.Wunderschöner Film (18. März 2008)
In diesem Film geht es um einen jungen Pianisten, der durch einen Unfall plötzlich im Rollstuhl sitzt. Er zieht sich total zurück und denkt sogar an Selbstmord. Erst durch die Freundschaft zu einem anderen Rollstuhlfahrer schöpft er wieder Lebensmut. Dieser hilft ihm einen Weg zurück ins Leben zu finden.Vor allem die beiden Hauptdarsteller Kostja Ullmann und Hinnerk Schönemann überzeugen durch ihre hervorragende schauspielerische Leistung. Dieser melancholische Film regt zum Nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben an. Absolut sehenswert!




