Todeszug nach Yuma

Verkaufsrang: 126 (DVD)
Actor: Russell Crowe
Actor: Christian Bale
Actor: Logan Lerman
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Elmore Leonard
Binding: DVD
Director: James Mangold
EAN: 4030521474314
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 29. Mai 2008
Spielzeit: 118
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Russell Crowe (Darsteller), Christian Bale (Darsteller), Logan Lerman (Darsteller), Elmore Leonard (Autor), Marco Beltrami (Komponist), James Mangold (Regisseur)
Preis: EUR 11,95

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Aus der Amazon-Redaktion

Man kann nur hoffen, dass James Mangolds mächtiges, raues und hartes Remake von Todeszug nach Yuma einige Filmfreunde dazu motiviert, sich Delmer Daves' wunderbar reduziertes, fünfzig Jahre altes Original anzuschauen. In jenem klassischen Western ging es um den gefangen genommenen Verbrecher Ben Wade (Glenn Ford) - mit einer tödlichen, aber entwaffnenden Umgänglichkeit - und den Kleinbauern und Familienvater Dan Evans (Van Heflin), der verzweifelt genug ist, einen Job anzunehmen, um den Bösewicht ins Gefängnis nach Yuma zu eskortieren. Wade, der genau weiß, dass seine Gang jeden Moment eingreifen wird, um ihn zu befreien, will den Hilfssheriff bestechen, damit dieser ein Auge zudrückt und somit sicher und mit viel Geld in der Tasche zu seiner Familie zurückkehren kann. Dass der Verbrecher seinen Bewacher in der Zwischenzeit zu bewunden beginnt, schafft natürlich zusätzliche Spannung. All dies trifft auch auf den neuen „Todeszug“ zu, aber es braucht mehr Anstrengung, bis sich Wade (in diesem Fall Russell Crowe) und Evans (Christian Bale) im Showdown gegenüber stehen. Meistens ist weniger mehr. Aber man muss Mangold zugestehen, dass sich sein Film nicht in ironischen Sprüchen ergeht oder sich versucht postmodern abzuheben: der Film will ein echter Western sein und jene Unterhaltung und Atmosphäre verbreiten, nach der es Fans dieses Genres gelüstet. Aber nachdem Mangold erkannt hat, dass die heutigen Zuschauer sich vielleicht nicht mehr in der eisernen Einfachheit und Stärke des Genres wiederfinden - geschweige denn in ihrem Ehrenkodex - versah er sowohl Evans als auch Wade mit einer Menge "Hintergründe" und "Motivationen". Während dem bombastischen Actionhöhepunkt des Films wirkt das Kreuzfeuer aus persönlichen Beweggründen beinahe ebenso wild wie die ausufernden Schießereien. (Zu jenem Zeitpunkt sind in dem Film mehr Leute gestorben als während dem Krieg in Lincoln County.) Das Beste bei dem Remake ist Russell Crowes Ben Wade, ein die Bibel zitierender Karriere-Verbrecher mit dem Blick eines Künstlers und einem erstaunlich disziplinierten Sinn dafür, wann er wen umbringen will. Ben Foster als sein Stellvertreter nutzt jede noch so kleine Gelegenheit für ein Blutbad, und Peter Fonda liefert ein grimmiges Portrait eines alten Widersachers von Wade, der mittlerweile als Kopfgeldjäger für die Pinkerton-Agentur arbeitet. --Richard T. Jameson

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Produktbeschreibung

Der 14-Jährige William Evans (Logan Lerman) erwacht neben seinem jüngeren Bruder Mark (Ben Petry) mitten in der Nacht und entzündet ein Streichholz. Sein Blick fällt auf die Heldenromane, die er gerade liest. In der Ferne ist Hundegebell und das Geräusch von Pferden zu hören, die sich der Ranch nähern. Auch die Eltern, Dan (Christian Bale) und Alice (Gretchen Mol), werden wach. Die Familie läuft vors Haus und wird Zeuge, wie ein paar Reiter die Scheune des Anwesens in Brand setzen. Ein Verteidigungsversuch Dans scheitert, weil er mit seiner Beinprothese strauchelt und im Staub landet. „Noch eine Woche, Evans,“ ruft ihm einer der Brandstifter von seinem Pferd aus höhnisch zu, „dann fackeln wir das Haus ab.“ William greift sich ein Gewehr und zielt auf einen der fliehenden Männer, doch sein Vater nimmt es ihm ab. „Ich regele das schon,“ sagt er. „Nein,“ antwortet William, „das machst Du nicht!“

Am Morgen kam es zwischen den Eltern zu einer Auseinandersetzung. Alice wirft ihrem Mann vor, sie nicht darin eingeweiht zu haben, dass er einen Teil des von Glen Hollander (Lennie Loftin) geliehenen Geldes nicht zurückgezahlt, sondern für den Einkauf von Futter verwendet hat. Dan entgegnet nur, dass sie es an seiner Stelle auch nicht anders gemacht hätte.

Eine Kutsche mit Lohngeldern und bewaffneten Wachmännern an Bord prescht durch die Wüste - im Visier von Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Sie setzen zum Angriff an. Es folgt ein erbarmungsloser Schusswechsel. Mitten in diesen Überfall geraten Dan und seine Söhne, die ihre Viehherde in die Stadt treiben. Wade gelingt ein raffinierter Coup: Er lenkt die Tiere auf die Kutsche zu, die beim Ausweichmanöver in rasender Geschwindigkeit umkippt. Die Wachen werden ausgeschaltet, die Kutsche gesprengt, die Bande hat, was sie wollte: reiche Beute. Wade knöpft Dan die Pferde ab. An der Herde hat er kein Interesse. Beim Überfall wurde Byron McElroy (Peter Fonda) angeschossen. Dan und seine Söhne transportieren ihn mit einer zusammengebastelten Bretterpritsche in die Stadt. Dort hat schon Dans Handlanger Charlie Prince (Ben Foster) dafür gesorgt, dass die Gesetzeshüter und Grayson Butterfield (Dallas Roberts), der Vertreter der geschädigten Eisenbahngesellschaft, zum Tatort eilen.

Dan liefert McElroy bei Doc Potter (Alan Tudyk) ab, der dem Verletzten die Kugel aus dem Körper entfernt. Danach stellt Dan Hollander zur Rede, bittet um einen Aufschub bis zum Frühling, doch der denkt gar nicht daran, Dan entgegenzukommen. Schließlich hat er während der derzeit herrschenden Dürre Dan nicht ohne Grund von der Wasserzufuhr abgeschnitten: Durch die geplante Eisenbahnroute, die über Dans Land führen soll, gewinnt das Grundstück erheblich an Wert - aber nur, wenn die Evans' das Feld räumen.

Frustriert kehrt Dan im Saloon ein und begegnet dort Ben Wade, dem er heftige Vorwürfe macht. Wade zeigt sich großzügig, lässt einige Dollars springen und legt sogar noch fünf weitere drauf, die Dan einfordert, weil Wade ihn „nervös gemacht“ habe. Kaum hat das Geld seinen Besitzer gewechselt, taucht Tucker (Kevin Durand) mit einigen bewaffneten Männern auf und setzt Wade fest. Tucker stellt schnell die Mannschaft zusammen, die Wade auf dem Weg zum nächsten Bahnhof eskortieren soll. Dan werden 200 Dollar geboten, wenn er sich anschließt.

Der Gefangenentransport macht zunächst auf Dans Ranch Rast. In einem spektakulären Ablenkungsmanöver soll dann eine Kutsche, in der Wades Bande ihren Anführer vermuten soll, in die entgegengesetzte Richtung starten. Beim gemeinsamen Abendessen fallen plötzlich Schüsse. Die Männer laufen nach draußen, Alice und Wade bleiben zurück. Wade macht Alice Komplimente, beginnt, mit ihr zu flirten. Der Angriff von Wades Männern wird abgewehrt, die Kutsche startet und später auch Wade mit seiner Eskorte zu Pferde. Erste Station am Lagerfeuer: Wade provoziert Dan, indem er ihm vorwirft, nicht gut genug für eine so attraktive Frau wie Alice zu sorgen. Es kommt zu einer kurzen Rangelei zwischen den beiden Männern, doch McElroy gelingt es schließlich, die beiden zu beruhigen. Jetzt beginnt Tucker Wade zu reizen, indem er immer wieder das Lied von dem Mann anstimmt, der am nächsten Morgen gehängt werden soll. Am nächsten Morgen ist Tucker tot. Wade hat ihn mit einer Gabel erstochen...

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Kundenrezensionen zu 'Todeszug nach Yuma'

Tadelloser Old School Western (4. Juli 2008)

Klasse Unterhaltung mit einem Russel Crowe in Bestform! Meine Frau war sogar noch begeisterter als ich! Besonders gut finde ich, dass hier nicht so das Klischee die Guten sind nur gut und die Bösen nur böse wie in viel zu vielen anderen Western bedient wird.

Fazit: Spannende, intelligent gemachte Unterhaltung mit tollen Schauspielern für einen relaxten DVD Abend, ganz besonders für Westernfans aber nicht nur!

enttäuschende Handlung! (3. Juli 2008)

Zum Drumherum um die DVD ist nicht viel zu sagen.Die Features sind o.k.
Der Inhalt jedoch entpuppt sich gerade durch den Showdown zum Ende hin als enttäuschend.
Starke Charaktere werden dort entartet.
Während des Films empfand ich die zahlreichen Toten schon als unangenehm während der Scharmützel,die sich am Ende noch deutlich vermehren.
In den USA geht es anscheinend in der Filmindustrie nur noch voran,wenn die Zahl der Leichen bis ins unendliche steigt,egal ob Kriegsfilm,Krimi oder Western.Aufgrund dieser Tatsache hätte ich persönlich die FSK16 auf FSK18 heraufgestuft.Erinnerungen an beispielsweise Rambo2 werden wach.
Deshalb auch unverständlich für mich,das Russell Crowe sich für diesen Streifen hergab.Bei Filmen wie "Gladiator" und "Master and Commander";Schade...!

Solider Western, der von seinen beiden Hauptdarstellern lebt! (27. Juni 2008)

Der "Todeszug nach Yuma" überzeugt nicht durch ein spektakuläres Drehbuch, sondern durch die Darstellung der beiden Hauptdarsteller Russel Crowe und Christian Bale. In einer ähnlich charismatischen Rolle wie in Gladiator beweist Crowe mal wieder seine Genialität - hier als intelligent charmanter, aber auch rigoroser Bösewicht. Bale spielt seine Rolle als erfolgloser Farmer und Vater mit gebrochener Seele absolut überzeugend bis zur charakterlichen Überraschung am Ende des Films. Die Nebendarsteller bleiben, mit Ausnahme von Peter Fonda, hingegen eher blass. So wirkt Ben Foster mit seinem "Vollbart" als tötender Jüngling für mich wie eine Fehlbesetzung, d.h. unfreiwillig komisch. Das Drehbuch ist solide. Die Handlung birgt wenig Überraschungen, dafür sehr gute Dialoge bzw. Wortduelle zwischen Crowe und Bale. Insgesamt ein solider Western, der seine Sehenswertigkeit seinen beiden Hauptdarstellern verdankt.

Duell der Köpfe. (14. Juni 2008)

Der Bandenchef Ben Wade wird nach dem Überfall auf den Geldtransport einer Eisenbahngesellschaft in einem kleinen entlegenen Ort gestellt und dingfest gemacht. Es werden Hilfssheriffs benötig, um den Gefangenen in die rechtliche Zivilisation zu bringen. Der Veteran, Farmer und Familienvater Dan Evans meldet sich, weil er das Geld dringend benötigt, um seine Schulden zu bezahlen.

Der Gefangene hat zwei Trumpfkarten, seine noch freie Bande und das geraubte Geld. Das macht den Transport von außen und innen gefährlich. Die Bewacher fallen alle dem listigen Ben zum Opfer. Am Ende ist nur noch Dan übrig und hat die Wahl sich zu bestechen oder erschießen zu lassen.

Der Film ist ein sehr gut gemachtes Remake und braucht sich von dem Original nicht zu verstecken. Die pittoresken Szenarien, die Nahaufnahmen und auch die knappen, aber dennoch filigranen Dialoge generieren die Atmosphäre, die von solchen Filmen erwartet wird. Die Schauspieler der beiden Protagonisten leisten gute Arbeit. Nur der Titel des Films wird ein wenig angestaubt.

3:10 to Yuma (13. Juni 2008)

Kurz und Knapp: das Westerngenre ist nicht tot zu kriegen!
Das Remake braucht sich hinter dem Original nicht zu verstecken. Geschmack ist bekanntlich verschieden und wer Western mag wird diesen Film einfach gut finden - ich jedenfalls!

Leider nur 4 von 5 Sheriffsternen weil mir der große Kick noch gefehlt hat.

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