Hunting Party

Verkaufsrang: 2065 (DVD)
Actor: Richard Gere
Actor: Terrence Dashon Howard
Actor: Jesse Eisenberg
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Richard Shepard
EAN: 0886971661293
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2008
Spielzeit: 100
TheatricalReleaseDate: 2007
UPC: 886971661293
von: Richard Gere (Hauptdarsteller), Terrence Dashon Howard (Hauptdarsteller), Rolfe Kent (Komponist)
Preis: EUR 9,80

Hunting Party bei Amazon kaufen

Suche:   

Produktbeschreibung

Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verwischen bei diesem ebenso intelligenten wie spannenden Genremix, in dem Richard Gere einen serbischen Kriegsverbrecher jagt.

TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann ‚Duck’ (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: im Kugelhagel in Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador… Doch eines Tages dreht Hunt durch – damit ist die Karriere des TV-Journalisten abrupt beendet. ‚Duck’ seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Jahre später kehrt ‚Duck’ nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten…

Regisseur und Drehbuchautor Richard Shepard (Mord und Margaritas) bestand darauf, HUNTING PARTY an Originalschauplätzen in Bosnien und Kroatien zu drehen. Richard Gere (Red Corner) und Terrence Howard (L.A. Crash, Hustle & Flow) beweisen nicht nur starke Nerven, sie überzeugen mit schauspielerischer Brillanz. In einer Nebenrolle überrascht Diane Kruger (Goodbye Bafana) als Bosnierin Marjana.

Pressestimmen

  • Ein optimaler Genre-Mix. Man fiebert mit bei dieser packenden Jagd, die den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen katapultiert. Treffpunkt Kino
  • Auf zahlreichen Ebenen funktioniert dieses packende Drama, als Actionfilm, als Buddy Movie, als Polit-Thriller, der scharf in Richtung UN- und US-Engagement schießt. Blickpunkt:Film
  • Gleich mehrfach wechselt dieses unausgegorene Werk seine Tonart, ist mal lässig und boshaft, dann wieder grausam und melodramatisch. Stuttgarter Zeitung
  • Wer Shepards Film dabei so unterhaltsam macht, sind die drei Figuren, die in diese Geschichte hineinschlendern wie in einen Sonntagsspaziergang, nur um plötzlich im Ernstfall zu landen. Süddeutsche Zeitung

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Hunting Party'

Spannend und hochaktuell, mit ganz leichten Schwächen... (25. August 2008)

Mit etwas Verspätung habe ich nun den Film "Hunting Party" gesehen. Beeindruckend die Weitsicht des Teams, die Aktualität voraus zu sehen.
Beeindruckend auch die Schauplätze, die Handlung und weitgehend die schauspielerischen Leistungen - von der Fehlbesetzung Diane Kruger mal abgesehen (Brauchte der Film noch einen prominenten Namen?) Leichte Schwächen in der Handlung und im Set deuten darauf hin, dass der Film schnell runtergekurbelt wurde. Aber die Jagd bzw. das Versteckspiel um und mit Karadcic wurde m.E. in diesem Film super umgesetzt, die Gräuel des Bosnien-Krieges ohne exzessive Gewalt aufgezeigt und die lasche Haltung der USA und der UNO bei der Jags nach Kriegsverbrechen passend lächerlich gemacht. Auch in der Realität hätte ich mir ein Ende wie im Film gewünscht, nicht den Intern. Gerichtshof, sondern ihn bei seinen Opfern auszusetzen. Absolut sehenswert!

Unglaubwürdige und amateurhaft-naive schauspielerische Darstellung (22. Juli 2008)

Mehr als ein Stern ist nun einmal nicht drin, wenn Regie und Darsteller ein gutes Drehbuch derart verunstalten und somit einer sehr ernst zu nehmenden Thematik nicht gerecht werden.

Man nimmt dem Film, trotz geschickt eingestreuter Kriegsgreuel und dem Ansatz einer Folter-Szene, weder die ernste Gesamtthematik, noch die Dramatik der einzelnen Situationen ab, in die sich die Protagonisten hinein manövrieren.

Richard Gere mimt den besessenen, herunter gekommenen Reporter, der die Story seines Lebens landen und einen Kriegsverbrecher aufspüren will; zwei Berufskollegen zieht er in die Sache mit hinein. Die wahnwitzige und mit übertrieben naiven Dialogen gespickte Story, gepaart mit der von allen Beteiligten sehr schwachen darstellerischen Leistung, gipfelt in der Szene, in der sich Gere und seine Mitstreiter bei einer einheimischen Informantin - ebenfalls schlecht gemimt von Diane Kruger - als CIA-Agenten ausgeben. Dieser Versuch wirkt so lächerlich künstlich und unprofessionell einfallslos, das man am liebsten hier schon abschalten möchte. Wäre die Szene noch falsch beleuchtet, hätte man das Niveau, das man von GZSZ oder der Lindenstraße kennt, erreicht.

Immerhin wird der Kriegsverbrecher, der - weil er gerne auf die Jagd geht - der "Fuchs" genannt wird (ächz!) am Ende gefangen und die Drei führen ihn seiner "gerechten" Strafe zu, in dem sie ihn in einem Dorf aussetzen, welches er einst überfallen und plündern liess. So schließt sich der Kreis der Naivitäten; vermutlich erhielt der Film daher auch die FSK-Freigabe ab 12.

Den Hut ziehe ich vor Filmen, wie "Maria, voll der Gnade" oder "TRADE - Willkommen in Amerika", die sich ernster Thematiken annehmen und diesen auch voll gerecht werden, aber "Hunting Party" verfehlt diesen Anspruch bei weitem.

Insgesamt ein gelungener Polit-Thriller (14. Juli 2008)

Fünf Jahre nach Kriegsende im ehemaligen Jugoslawien ist es der Nato noch immer nicht gelungen den bosnischen Kriegsverbrecher den "Fuchs" zu fassen. Der in Ungnade gefallene Kriegsreporter Simon Hunt (Richard Gere) bekommt unverhofft Hinweise auf das Versteck des Fuchses. Ohne lange zu zögern überredet er seinen ehem. Kameramann und inzwischen erfolgreichen Reporter Duck (Terrence Howard) die Jagd auf den Fuchs zu beginnen. Begleitet werden beide von dem jungen, unerfahrenen, aber ergeizigen Journalismusstudenten Benjamin. Als der Gejagte jedoch merkt, dass die drei Journalisten ihm auf den Fersen sind, dreht er den Spieß um und aus Jägern werden Gejagte...

"Hunting Party" ist ein rundum gelungener Polit-Thriller, der weniger knallharte Action liefert, sondern mehr ein empfindliches Thema schnörkellos und mit kleinen, fein-gesteuerten Späßen die Absurdität des Sujets aufdeckt. Dabei hat die Geschichte durchaus einen wahren Ursprung. Damals haben es wirklich einige Reporter versucht den Kriegsverbrecher Radovan Karadzic aufzuspüren, ehe sie von der CIA gestoppt wurden. So beruft sich der Vorspann des Films auch auf reale Begebenheiten, denn dort ist zu lesen: "Nur die unglaublichsten Teile der Geschichte sind wahr." Am Ende des Films wird aufgelöst, was an der gespielten Handlung wahr gewesen ist und was nicht. Ich fand es am Ende ziemlich erschütternd. Verkörpert "Der Fuchs" doch einen der schlimmsten Kriegsverbrecher des letzten Jahrzehnts.
Richard Shepard hat diese Thematik auf jedenfall sehr gelungen umgesetzt. Die Besetzung der Hauptrollen ist gelungen. Richard Gere überzeugt in der Rolle des engagierten, leicht-versifften Reporters mit Herz und Terrence Howard darf zeigen was in ihm steckt. Diane Krügers Darstellung ist für meinen Geschmack eher nicht so gelungen, sie wirkt unglaubwürdig und ist defintiv zu hübsch für die Rolle einer kriminellen, mordlüsternden Obdachlosen. Jesse Eisenberg als journalistischer Grünschnabel ist das Dritte Rad am Wagen und wirkt auf mich nur bedingt glaubwürdig. Zum Glück fokussiert sich die Handlung aber mehr auf die beiden Hauptcharaktere.

Große Authentizität erlangt der Film durch die Wahl der Drehorte an Originalschauplätzen. Tolle Landschaften wechseln sich mit den Hinterlassenschaften des Krieges ab. Auch die Jagd nach dem "Fuchs" quer durch feindseliges Gebiet ist gelungen und bietet am Ende eine überraschende Wendung.

Fazit:
"Hunting Party" ist ingesamt ein überzeugender Polit-Thriller der nicht nur der USA auf die Füße tritt, sondern auch die Unfähigkeit der gesamten UNO, bishin zum Kriegsverbrechertribunal in Den Haag offenbart. Oder ist vielleicht doch alles nur ein abgekartertes Spiel - der Film stellt sich dieser Frage kritisch und für das Mainstream-Publikum durchaus überzeugend. Fans von Polit-Thrillern sollten allerdings dann doch ihre Erwartungen ein kleinwenig zurückschrauben.

Wenn dein Leben in Gefahr ist... (1. Juli 2008)

weißt Du, dass Du wirklich lebst. Der Rest ist Fernsehen. So sieht der Kriegsberichterstatter Simon Hunt(Richard Gere) das Leben. Er war auf allen Kriegsschauplätzen der Welt, zusammen mit seinem Kameramann Duck(Terrence Howard) und hat dort Storys fabriziert, die ihn fast Kopf und Kragen kosteten. Dann flippte Hunt aus und verschwand. Duck sicherte sich einen Posten in der Heimat und die Männer verloren sich aus den Augen.
Als Duck jetzt nach Bosnien zurückkehrt, um dort eine Story zu machen, trifft er Hunt wieder. Der totgeglaubte Journalist bietet seinem Exfreund eine ungeheure Story an. Er will den meistgesuchten Kriegsverbrecher Bogdanovich, auch Der Fuchs genannt, interviewen und anschließend festnehmen. Duck glaubt Simon zunächst kein Wort, aber dann beißt er an. Zusammen mit seinem Assistenten Benjaminn folgt Duck seinem Freund Hunt. Dabei tauchen Schatten der Vergangenheit wieder auf und die Männer geraten sehr schnell in Lebensgefahr. Eine unglaubliche Odyssee durch Bosnien und Serbien beginnt...

Hunting Party verspricht: Nur die unglaublichsten Geschehnisse des Films sind tatsächlich wahr! Gere und Howard spielen uns das Elend des Bosnienkrieges perfekt vor. Es ist zu humorvoll, um es ernst zu nehmen und zu ernst, um darüber zu lachen. Nichtsdestotrotz schafft der Film den Spagat zwischen Doku, Thriller, Komödie und Anspruchsfilm. Der Zuschauer kommt jedenfalls voll und ganz auf seine Kosten. Richard Gere ist in den letzten Jahren immer wieder mit außergewöhnlichen Rollen aufgefallen, hier ist die Fortsetzung dieser Wandlung. Als Reporter Hunt zeigt Gere uns alle Facetten des Jobs, vor allem aber den Tanz auf dem Drahtseil, auf dem er sich ständig bewegt.

Lassen sie sich also die Balkankrise mal aus einer ganz anderen Sicht schildern. Und denken sie dran: Nur die unglaublichsten Dinge in diesem Film sind tatsächlich wahr. Vermutlich werden sie die politischen Ereignisse in und um Bosnien hinterher in einem völlig anderen Licht sehen.

topfilm zu einem taboothema. (27. Juni 2008)

wie schon in den vorrezensionen zu entnehmen ist, handelt es sich um wahre begebenheiten, die natürlich etwas massenkompatibler umgesetzt wurden.
das thema an sich ist packend und beschämend zugleich.
kann es denn wirklich sein das kriegsverbrecher wie ratko mladic und radovan karadzic jahrelang untertauchen und uno und nato, sowie einige geheimdienste und das kriegsverbrechertribunal in den haag scheitern diese massenmörder zu finden?
falls es abkommen oder deals gegeben hat die dieses bewerkstelligen ist das jedenfalls eine riesen sauerei.
zum film:
die darsteller machen ihre sache wirklich gut.
die story ist interessant, spannend und zynisch.
die dialoge wirken etwas überzeichnet, aber das fällt kaum ins gewicht.
alles in allem also ein brillianter, zynischer kleiner film, der unerwünschte fragen aufwirft, aber vermutlich nicht mehr als ein geheimtipp bleiben wird.
war bei welcome to sarajevo leider genauso.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Hunting Party'

Michael Clayton
Preis: EUR 19,95

Michael Clayton bei Amazon kaufen

Im Tal von Elah
Preis: EUR 13,95

Im Tal von Elah bei Amazon kaufen

dkb.de