Todeszug nach Yuma & Original

Verkaufsrang: 15667 (DVD)
Actor: Russell Crowe
Actor: Christian Bale
Actor: Peter Fonda
Actor: Gretchen Mol
Actor: Robert Emhardt
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: James Mangold
Director: Delmer Daves
EAN: 4030521713895
Label: Sony Pictures Home Entertainment
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 29. Mai 2008
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 13. Dezember 2007
von: Russell Crowe (Hauptdarsteller), Christian Bale (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 38,00

Todeszug nach Yuma & Original

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Aus der Amazon-Redaktion

Man kann nur hoffen, dass James Mangolds mächtiges, raues und hartes Remake von Todeszug nach Yuma einige Filmfreunde dazu motiviert, sich Delmer Daves’ wunderbar reduziertes, fünfzig Jahre altes Original anzuschauen. In jenem klassischen Western ging es um den gefangen genommenen Verbrecher Ben Wade (Glenn Ford) – mit einer tödlichen, aber entwaffnenden Umgänglichkeit – und den Kleinbauern und Familienvater Dan Evans (Van Heflin), der verzweifelt genug ist, einen Job anzunehmen, um den Bösewicht ins Gefängnis nach Yuma zu eskortieren. Wade, der genau weiß, dass seine Gang jeden Moment eingreifen wird, um ihn zu befreien, will den Hilfssheriff bestechen, damit dieser ein Auge zudrückt und somit sicher und mit viel Geld in der Tasche zu seiner Familie zurückkehren kann. Dass der Verbrecher seinen Bewacher in der Zwischenzeit zu bewunden beginnt, schafft natürlich zusätzliche Spannung. All dies trifft auch auf den neuen „Todeszug“ zu, aber es braucht mehr Anstrengung, bis sich Wade (in diesem Fall Russell Crowe) und Evans (Christian Bale) im Showdown gegenüber stehen. Meistens ist weniger mehr. Aber man muss Mangold zugestehen, dass sich sein Film nicht in ironischen Sprüchen ergeht oder sich versucht postmodern abzuheben: der Film will ein echter Western sein und jene Unterhaltung und Atmosphäre verbreiten, nach der es Fans dieses Genres gelüstet. Aber nachdem Mangold erkannt hat, dass die heutigen Zuschauer sich vielleicht nicht mehr in der eisernen Einfachheit und Stärke des Genres wiederfinden – geschweige denn in ihrem Ehrenkodex – versah er sowohl Evans als auch Wade mit einer Menge "Hintergründe" und "Motivationen". Während dem bombastischen Actionhöhepunkt des Films wirkt das Kreuzfeuer aus persönlichen Beweggründen beinahe ebenso wild wie die ausufernden Schießereien. (Zu jenem Zeitpunkt sind in dem Film mehr Leute gestorben als während dem Krieg in Lincoln County.) Das Beste bei dem Remake ist Russell Crowes Ben Wade, ein die Bibel zitierender Karriere-Verbrecher mit dem Blick eines Künstlers und einem erstaunlich disziplinierten Sinn dafür, wann er wen umbringen will. Ben Foster als sein Stellvertreter nutzt jede noch so kleine Gelegenheit für ein Blutbad, und Peter Fonda liefert ein grimmiges Portrait eines alten Widersachers von Wade, der mittlerweile als Kopfgeldjäger für die Pinkerton-Agentur arbeitet. --Richard T. Jameson

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Produktbeschreibung

Der 14-Jährige William Evans (Logan Lerman) erwacht neben seinem jüngeren Bruder Mark (Ben Petry) mitten in der Nacht und entzündet ein Streichholz. Sein Blick fällt auf die Heldenromane, die er gerade liest. In der Ferne ist Hundegebell und das Geräusch von Pferden zu hören, die sich der Ranch nähern. Auch die Eltern, Dan (Christian Bale) und Alice (Gretchen Mol), werden wach. Die Familie läuft vors Haus und wird Zeuge, wie ein paar Reiter die Scheune des Anwesens in Brand setzen. Ein Verteidigungsversuch Dans scheitert, weil er mit seiner Beinprothese strauchelt und im Staub landet. „Noch eine Woche, Evans,“ ruft ihm einer der Brandstifter von seinem Pferd aus höhnisch zu, „dann fackeln wir das Haus ab.“ William greift sich ein Gewehr und zielt auf einen der fliehenden Männer, doch sein Vater nimmt es ihm ab. „Ich regele das schon,“ sagt er. „Nein,“ antwortet William, „das machst Du nicht!“

Am Morgen kam es zwischen den Eltern zu einer Auseinandersetzung. Alice wirft ihrem Mann vor, sie nicht darin eingeweiht zu haben, dass er einen Teil des von Glen Hollander (Lennie Loftin) geliehenen Geldes nicht zurückgezahlt, sondern für den Einkauf von Futter verwendet hat. Dan entgegnet nur, dass sie es an seiner Stelle auch nicht anders gemacht hätte.

Eine Kutsche mit Lohngeldern und bewaffneten Wachmännern an Bord prescht durch die Wüste – im Visier von Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Sie setzen zum Angriff an. Es folgt ein erbarmungsloser Schusswechsel. Mitten in diesen Überfall geraten Dan und seine Söhne, die ihre Viehherde in die Stadt treiben. Wade gelingt ein raffinierter Coup: Er lenkt die Tiere auf die Kutsche zu, die beim Ausweichmanöver in rasender Geschwindigkeit umkippt. Die Wachen werden ausgeschaltet, die Kutsche gesprengt, die Bande hat, was sie wollte: reiche Beute. Wade knöpft Dan die Pferde ab. An der Herde hat er kein Interesse. Beim Überfall wurde Byron McElroy (Peter Fonda) angeschossen. Dan und seine Söhne transportieren ihn mit einer zusammengebastelten Bretterpritsche in die Stadt. Dort hat schon Dans Handlanger Charlie Prince (Ben Foster) dafür gesorgt, dass die Gesetzeshüter und Grayson Butterfield (Dallas Roberts), der Vertreter der geschädigten Eisenbahngesellschaft, zum Tatort eilen.

Dan liefert McElroy bei Doc Potter (Alan Tudyk) ab, der dem Verletzten die Kugel aus dem Körper entfernt. Danach stellt Dan Hollander zur Rede, bittet um einen Aufschub bis zum Frühling, doch der denkt gar nicht daran, Dan entgegenzukommen. Schließlich hat er während der derzeit herrschenden Dürre Dan nicht ohne Grund von der Wasserzufuhr abgeschnitten: Durch die geplante Eisenbahnroute, die über Dans Land führen soll, gewinnt das Grundstück erheblich an Wert – aber nur, wenn die Evans’ das Feld räumen.

Frustriert kehrt Dan im Saloon ein und begegnet dort Ben Wade, dem er heftige Vorwürfe macht. Wade zeigt sich großzügig, lässt einige Dollars springen und legt sogar noch fünf weitere drauf, die Dan einfordert, weil Wade ihn „nervös gemacht“ habe. Kaum hat das Geld seinen Besitzer gewechselt, taucht Tucker (Kevin Durand) mit einigen bewaffneten Männern auf und setzt Wade fest. Tucker stellt schnell die Mannschaft zusammen, die Wade auf dem Weg zum nächsten Bahnhof eskortieren soll. Dan werden 200 Dollar geboten, wenn er sich anschließt.

Der Gefangenentransport macht zunächst auf Dans Ranch Rast. In einem spektakulären Ablenkungsmanöver soll dann eine Kutsche, in der Wades Bande ihren Anführer vermuten soll, in die entgegengesetzte Richtung starten. Beim gemeinsamen Abendessen fallen plötzlich Schüsse. Die Männer laufen nach draußen, Alice und Wade bleiben zurück. Wade macht Alice Komplimente, beginnt, mit ihr zu flirten. Der Angriff von Wades Männern wird abgewehrt, die Kutsche startet und später auch Wade mit seiner Eskorte zu Pferde. Erste Station am Lagerfeuer: Wade provoziert Dan, indem er ihm vorwirft, nicht gut genug für eine so attraktive Frau wie Alice zu sorgen. Es kommt zu einer kurzen Rangelei zwischen den beiden Männern, doch McElroy gelingt es schließlich, die beiden zu beruhigen. Jetzt beginnt Tucker Wade zu reizen, indem er immer wieder das Lied von dem Mann anstimmt, der am nächsten Morgen gehängt werden soll. Am nächsten Morgen ist Tucker tot. Wade hat ihn mit einer Gabel erstochen...

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... 200 USD und der Kampf um moralische Integrität (30. September 2008)

"Even bad men love their Mamas"

Dieser Western aus dem Jahre 2007 ist eine gelungene Wiedergeburt eines tot gesagten Genres als ein faszinierend dynamisches und grandios inszeniertes Selbstmordkommando ohne pathetische Kultur- und Gesellschaftskritik, angesiedelt zwischen Wildnis und Zivilisation bei immer wieder kurz auflodernder Lagerfeuerromantik inmitten von Sand und Staub und kleinbürgerlicher Ansiedlungen, versehen mit den Eckpunkten einer plötzlichen Konfrontation eines Normalbürgers mit der Welt des Verbrechens, einem Shootout im Dienste der Gerechtigkeit und sozialen Norm und einer zentralen Thematisierung der vielen kleinen Dinge, die die menschliche Psyche und Motorik steuern.

Charismatisch, intelligent, fintenreich und überlegen einerseits und pathologisch destruktiv und sadistisch anderseits steht das vielschichtige Böse in diesem phänomenal gespielten Duellen von Gesetzlosigkeit und Moral und von Opportunismus und Idealismus einem gesetzestreuen, hinsichtlich der notwendigen ethischen Entscheidung vom Zwiespalt gezeichneten Bürgerkriegsinvaliden, gleich einem Musterbeispiel von Charakterstärke, Aufrichtigkeit und Zivilcourage, gegenüber.

"I've got to, that's all."


nb: "3:10 to Yuma" (Originaltitel) basiert auf einer Kurzgeschichte von Elmore Leonard und wurde bereits 1957 von Delmer Daves mit Glenn Ford und Van Heflin in den Hauptrollen verfilmt

Besetzung
* Christian Bale : Dan Evans
* Russell Crowe : Ben Wade
* Chris Browning : Crawley
* Chad Brummett : Kane
* Kevin Durand : Tucker
* Alan Tudyk : Doc Potter
* Peter Fonda : Byron McElroy
* Ben Foster : Charlie Prince
* Shawn Howell : Jackson
* Logan Lerman : William Evans
* Lennie Loftin : Hollander
* Gretchen Mol : Alice Evans
* Benjamin Petry : Mark Evans
* Luce Rains : Marshal Weathers
* Dallas Roberts : Grayson Butterfield
* Cherlyn Schaefer : Ladenbesitzer
* Vinessa Shaw : Emmy
* Johnny Whitworth : Tommy Darden
* Luke Wilson : Zeke

Ein solider Film mit guter Action! (15. September 2008)

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen. Das lag vor allem an den Schauspielern Crowe und Bale, die ihre Rollen sehr überzeugend gespielt haben. Es ist aber kein typischer Western, sondern eine Gegenüberstellung zweier ganz unterschiedlicher Charaktere. Crowe spielt den gnadenlosen gangster Ben Wade, der mit seiner Bande raubt und mordet, bis er eines Tages gestellt und ins Gefägnis transportiert werden muss. Bale spielt Dan Evansm, einen einbeinigen Farmer, der kurz davor steht seine Farm zu verlieren, weil ihm das Geld fehlt. Eine lukrative Möglichkeit bietet sich ihm, als einer der Bewacher von Wade's Abtransport. Auf dem Weg passiert einiges bis der finale Showdown beginnt....

Es stehen defintiv die beiden Hauptcharaktere im Vordergrund. Der skrupellose Wade, vor dem sich alle fürchten, aber trotzdem zu jeder Zeit sympathisch erscheint und Dan, dem moraltreuen, liebenden Vater. Beide sind in ihrer Art so gegensätzlich wie Tag und Nach. Ben, beinahe schon ein Held, den alle fürchten und Dan, der sein Bein bei nicht bei einem Kampf gegen die Indianer verlor, wie er es seinen Kinder erzählt, sondern durch einen Kameraden, der ihn aus Versehen anschoß. Ihn belastet diese Tatsache sehr, denn er möchte ein Vorbild für seine Kinder sein. Er nimmt also die riskante Aufgabe, Wade zu begleiten, nicht nur wegen des Geldes an, sondern um seiner Familie zu imponieren. Wade erscheint zu jedem Zeitpunkt das Geschehen zu kontrollieren und man fragt sich, wie lange er noch wartet, bis er endlich flieht. Es kommt am Ende aber doch alles anders...

Einen Schwachpunkt stellt die Schlussszene dar. Sie ist so nicht glaubwürdig, aber spiegelt den Idealfall dar.

Ein Western, der zu unterhalten weiß (12. September 2008)

Der Film 3:10 to Yuma" ist eine Neuauflage des gleichnamigen Westerns von 1957 und was damals als Zähl bis drei und bete" in die deutschen Kinos kam, heißt heute Todeszug nach Yuma". Der deutsche Titel ist deshalb unglücklich gewählt, weil der wahre Gegenspieler von Christian Bale nicht Russell Crowe, sondern die Zeit ist - der amerikanische Titel hebt das deutlich hervor. Aber in Deutschland muss der Titel wohl immer reißerisch klingen.
So viel zum Titel, ansonsten ist dieser Western einer der besten, die in den letzten zwanzig Jahren produziert wurden. Mangold beweist, dass das Genre noch nicht ausgereizt ist, und legt zudem ein Musterbeispiel für moderne Western vor. Er ist nicht so geleckt wie die frühen US-amerikanischen Wild-West-Streifen, nicht so dreckig wie die Italo-Western der Sechziger und Siebziger, nicht so verspielt wie die Filme der Achtziger und hat nicht den fast schon zwanghaft epischen Charakter der Neunziger-Western. Vielmehr greift sich der Film aus diesen vier Stilrichtungen das Beste heraus, würfelt es gekonnt durcheinander und kombiniert es mit etwas, das im Western viel zu selten wirklich hervorsticht: Charaktertiefe. Nur über die hervorragend präsentierten Hauptcharaktere, ihre Hintergründe und die daraus resultierenden Motivationen kann man das Ende des Films überhaupt verstehen.
Die Hauptdarsteller passen gut in ihre Rollen - und gut zueinander. Das nicht immer auf Anhieb durchschaubare Wechselspiel zwischen gegenseitigem Abtasten und Beobachten einerseits und zweckmäßiger Kumpanei andererseits ist überzeugend und unterhaltsam. Ein wirkliches Gut und Böse gibt es bei dem Duo Evans/Wade nicht: Jeder wird durch eine Überzeugung angetrieben, befindet sich in einer Grauzone, die von besorgten Ehefrauen, brutalen Kopfgeldjägern und gemeinen Eisenbahnschienenbauern umspült wird. Bale, dessen Rolle als vom Respekt der Seinen verlassenen Familienvater etwas Resigniert-abgestumpftes hat, wird von Crowe leicht in den Schatten gestellt, was an dessen starker Präsenz liegt. Er spielt den intelligenten, aber von seinem Tun auch etwas gelangweilten Outlaw mit einer überzeugenden Gelassenheit, die perfekt auf den Schauspieler passt. Interessant sind aber auch die Nebenrollen: Altstar Henry Fonda als raubeiniger Anführer der Pinkertons - Kopfgeldjäger und Handlanger im Auftrag der Eisenbahngesellschaft - macht seine Sache sehr gut und zeigt, dass er noch rüstig ist; Logan Lerman spielt Dan Evans heißspornigen Sohn William mit Hingabe; und Ben Foster gibt einen wunderbar lässigen, skrupellosen Charlie Prince ab, den Unteranführer von Wades Bande, intelligent, energisch und cool.
Die Besetzung ist Regisseur Mangold wirklich gelungen. Sie agiert vor gekonnt geführter Kamera an Originalschauplätzen, keine Szene wurde im Studio gedreht. Die Musik von Marco Beltrami ist dezent und minimalistisch ohne epische Streicherpassagen. Morricone stand Pate, dennoch hat Beltrami ein gutes eigenständiges Werk geschaffen.

Die DVD spart nicht mit Extras: Neben dem informativen Audiokommentar von Mangold befinden sich ein gutes Making-of und einige Features zum historischen Wild-West-Hintergrund und zur Legendenbildung um Outlaws und Banditen auf der Scheibe. Einige entfallene Szenen und Trailer runden das Ganze ab.

Dieser Western ist großartig. Wer Negativkritik anbringen will, muss schon sehr in den Details suchen - hier könnte man anmerken, dass Bale scheinbar hin und wieder nur halbherzig daran gedacht hat, dass seine Figur ein Holzbein hat. Aber das ist Erbsenzählerei. Endlich wieder ein Western, der zu unterhalten weiß und nicht nur schwer im Magen liegt wie der mit dem tanzenden Wolf oder der mit dem erbarmungslosen Opa Eastwood. Mehr davon und man könnte von einer Renaissance des Westernfilms sprechen.

Enttäuschend (3. September 2008)

Als ich die Lister der Schauspieler gelesen habe bin ich von einem sehenswerten Film ausgegangen. Leider sind die beiden Hauptdarsteller Christina Bale und Russel Crowe trotz guter schauspielerischer Leistung nicht in der Lage dieses extrem schlechte Drehbuch zu retten.
Die Handlungen der Charaktäre sind absolut unlogisch und größtenteils einfach nur extrem dümmlich. Sollte sich so damals ein Kopfgeldjäger oder Sherrif verhalten haben, dann hätte er wahrscheinlich seinen ersten Arbeitstag nicht überlebt.
Die Schießereien sind auch selten schlecht. Anfangs treffen die "Bösen" alles und jeden egal wie sie wollen und Christian Bale ist kaum in der Lage zu schießen. Beim Showdown ist die ganze Sache dann umgekehrt! Wobei man sich da sowieso die Frage stellt, warum die Gangster die ganze Zeit ohne Rücksicht auf Verluste auch in Richtung ihres Anführers schießen.

Ich frage mich wirklich, wieso manche Leute den Film so gut bewertet haben. Für mich absolut nicht nachvollziehbar.

Unheimlich spannender Western mit Top-Besetzung (15. August 2008)

Christian Bale ist als Schauspieler extrem wandlungsfähig. Das beweist er in diesem Film als Gegenpart zu Russel Crowe erneut.
Dieser bis in die kleinste Nebenrolle brilliant besetze Western ist spannend, brutal und extrem dicht erzählt.
Er erzählt die Geschichte des Raubmörders Ben Wade und von Farmer Dan Evans. Durch Zufall kreuzen sich beider Wege und Dan muss mitansehen, wie sein Sohn William den Mörder scheinbar höher schätzt als den eigenen Vater. Als Dan dann schließlich die Möglichkeit bekommt, seinem Sohn, seiner Frau und nicht zuletzt sich selbst zu beweisen, wer er ist, kommt es zur unausweichlichen Tragödie ... oder gibt es Hoffnung?

3:10 to Yuma ist definitiv einer der besten Western die seit den 60ern gedreht wurden. Wer ein gutes Skript, tolle Kameraarbeit, geniale Darsteller und die wunderbare Natur des Westens zu schätzen weiß, der macht mit diesem Film keine Fehler.

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