Mein Freund, der Wasserdrache

Verkaufsrang: 126 (DVD)
Actor: Emily Watson
Actor: Ben Chaplin
Actor: Alex Etel
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Dick King-Smith
Binding: DVD
Director: Jay Russell
EAN: 4030521461543
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2008
Spielzeit: 107
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Emily Watson (Darsteller), Ben Chaplin (Darsteller), Alex Etel (Darsteller), Dick King-Smith (Autor), James Newton Howard (Komponist), Jay Russell (Regisseur)
Preis: EUR 12,88

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Produktbeschreibung

Nicht nur eine wahre Geschichte, sondern die wahre Geschichte des Ungeheuers von Loch Ness: Im Schottland von heute erblickt ein Touristenpärchen (Nathan Christopher Haase und Megan Katherine) in einer Kneipe die legendäre Fotografie von „Nessie“, dem Ungeheuer von Loch Ness. Ein älterer Herr spricht sie darauf an und weiss zu dem Bild wie zu dem Ungeheuer eben diese „wahre“ Geschichte zu erzählen. Fasziniert folgen die beiden der zugleich dramatischen wie spannenden Story.

Die beginnt im Zweiten Weltkrieg, als Hitlers Truppen ganz Europa zu erobern suchen. Auch im schottischen Hochland ist man von den Auswirkungen des Krieges betroffen: Der kleine Angus (Alex Etel) wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seines Vaters Charlie MacMorrow (Craig Hall), der seit einem Einsatz mit der britischen Marine vermisst wird. Seine ersten Versuche, mit dem feuchten Element Freundschaft zu schließen, scheitern traumatisiert zunächst kläglich. So belässt er es bei der Suche nach Muscheln und sonstigen Kostbarkeiten in einem Gezeitentümpel, den ihm sein Vater schon als „magischen Ort“ beschrieben hatte. Als er auf ein eiförmiges Etwas stößt, packt er dieses in einen Eimer und schleppt es nach Hause. Seine besorgte Mutter Anne (Emily Watson) betrachtet Angus' Verschlossenheit mit großer Sorge. Als Angus' Schwester Kirstie (Priyanka Xi) die Mutter nach der Rückkehr vom Strand fragt: „Hatte Angus Spaß?“, antwortet die nur: „Angus? Spaß?“.

Doch genau das ändert sich schlagartig, als Angus das rätselhafte Ei in der Werkstatt des Vaters untersucht und mit einem Messer öffnet. Eine leuchtend blaue, gallertartige Masse tritt hervor, doch just in diesem Moment ruft ihn die Mutter zum Essen ins Haus. Nachts blickt Angus aus dem Fenster und meint etwas in der Werkstatt zu sehen. Er läuft durch den Gewitterregen in den Schuppen, durch den ein merkwürdiges kleines Wesen tobt. Mit etwas Futter, das Angus aus der Küche organisiert, gewinnt er das Vertrauen des Tiers.

Am nächsten Morgen trifft unerwartet ein britisches Regiment auf dem Anwesen ein, das sich dort einquartiert um mögliche deutsche U-Boot-Angriffe abzuwehren. Captain Hamilton (David Morrissey) will mit einem versenkbaren Stahlzaun, der in Loch Ness verankert wird, in Schottlands tiefstem Gewässer den Feind in die Falle locken. Hamiltons Einheit und das Auftauchen des Handwerkers Lewis Mobray (Ben Chaplin) stürzen die junge Freundschaft zwischen Angus und Crusoe, wie er seinen Spielgefährten getauft hat, in Turbulenzen. Lewis macht sich auf Anweisung von Anne daran, die Werkstatt auszumisten, während die Soldaten das Haus mit Beschlag belegen. Crusoe verschwindet spurlos, taucht aber bald im Wohnhaus auf, das er mit seiner tapsigen Art erkundet. Und er trifft auf einen Feind: Churchill, die aggressive Bulldogge von Sergeant Strunk (Marshall Napier), die die Jagd auf Crusoe eröffnet. Schließlich landet Crusoe in der Wanne des Gästebadezimmers, wo er von Angus versteckt wird. Bald erscheint dort aber nicht nur Kirstie, sondern auch Lewis. Beide muss Angus nun in sein Geheimnis einweihen. Lewis weiß von einer Geschichte zu berichten, die ihm als Kind erzählt wurde: Crusoe scheint ein Wasserdrache mit magischen Kräften zu sein, von denen es immer nur einen auf der Welt gibt. Wenn er stirbt, dann legt er zuvor noch ein Ei, auf dass es wieder einen von seiner Species gebe.

Hamilton, der ein Auge auf Anne geworfen hat, gibt ihr zu Ehren ein Dinner. Dummerweise entwischt Crusoe genau an diesem Abend aus dem Badezimmer und stößt wieder einmal auf Churchill, der nach einer wilden Hetzjagd das Abendessen vor den Augen der Gäste mit einem Spurt über den festlich gedeckten Tisch ruiniert. Heimlich schaffen Angus und Lewis Crusoe zum Loch Ness, wo sie ihn, der inzwischen beträchtliche Ausmaße angenommen hat, in die vermeintliche Freiheit entlassen. Hamilton, der jetzt die Vaterrolle an sich gerissen hat, will Angus zu einem richtigen Soldaten ausbilden, aber der büchst aus und trifft sich nach langer Zeit mit seinem Wasserdrachen-Freund. Dieser nimmt ihn auf einen abenteuerlichen Ritt über wie unter Wasser mit. Die Freundschaft der beiden könnte nichts mehr trüben, wenn nicht Hamiltons Imponiergehabe wäre. Er nimmt Anne, Kirstie und Angus zu einem Ausflug auf den hochgelegenen Stützpunkt mit, wo er die dort auf Loch Ness gerichteten Kanonen abfeuern will. Angus weiß, was das bedeutet und protestiert so nachdrücklich, dass die Kugeln zwar abgefeuert werden, Anne aber auf der Stelle mit ihren Kindern nach Hause gebracht werden will. Crusoe bleibt unverletzt, aber der Angriff hat ihn schwer traumatisiert. Er ist nicht mehr derselbe. Und das beschwört ungeahntes Unheil herauf ...

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Kundenrezensionen zu 'Mein Freund, der Wasserdrache'

Licht und Schatten. (27. Juni 2008)

Jay Russels Film Mein Freund, der Wasserdrache, ist nicht einfach zu bewerten. Da ist zum einen die schöne Disney-Geschichte um das Ungeheuer von Loch Ness, eine Garde von hochkarätigen Schauspielern und ein Schauplatz, der schöner nicht gewählt sein konnte. Andererseits ist die Mutlosigkeit etwas Neues im Fantasysektor auszuprobieren geradezu plakativ erkennbar und die Macher des Films setzen zu 100 Prozent auf altbewährte Strickmuster, ja adaptieren teilweise sogar erfolgreiche Filme komplett. Warum das so ist, außer um damit relativ sicher Geld in die Kassen zu spielen, wird mir auf immer ein Rätsel bleiben.

Angus lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester, im Jahr 1942, auf einem Herrschaftssitz in Schottland. Er wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Vaters von der Armee. Allerdings ist dieser seit einem Schiffsuntergang verschollen. Eines Tages findet Angus einen eiförmigen Gegenstand an der Küste. Er bringt ihn nach Hause und muss einen Tag später feststellen, dass ein kleiner Wasserdrache aus dem Ei geschlüpft ist. Angus versucht, das Tier zu verstecken, aber das gelingt ihm nicht lange. Er muss seine Schwester und den Handwerker Lewis in sein Geheimnis mit einweihen. Als britische Truppen den Herrschaftssitz als Unterkunft auswählen, um die U-Boot-Abwehr zu organisieren, muss der kleine Drache, den Angus auf den Namen Crusoe getauft hat, das Haus verlassen. Er wird in den See gebracht, um dort zu leben. Was Angus und Lewis nicht ahnen ist, dass die Soldaten Gefechtsübungen am See durchführen. Dabei gerät Crusoes Leben in Gefahr. Als Angus das erfährt, versucht er alles, um den Drachen zu retten.

In bewährter Disney-Manier bekommen wir eine dichte Story zu sehen. Die Charaktere sind hervorragend besetzt. Alex Etel, den wir aus Millions kennen, spielt Angus und Ben Chaplin den Handwerker Lewis. Beide vermitteln ihre Charaktere äußerst glaubhaft. Die Spezialeffekte sind gut gelungen, die Aufnahmen im See beeindruckend. Am besten an der Produktion gefällt mir die Einspielung der Erzählebene. Dort brilliert in einer kurzen, aber für den Film entscheidenden Rolle Brian Cox. Er erzählt zwei Touristen in der heutigen Zeit die Geschichte des Wasserdrachens. Das hat wirklich große Klasse.

Schade ist nur, das bei der Produktion anscheinend keinerlei Experimentierfreudigkeit herrschte. So ist die erste halbe Stunde des Films praktisch komplett von der Eragon-Verfilmung abgekupfert. Man hat lediglich Zeiten und Orte gewechselt. Und auch Eragon war bereits eine Volladaption. Das ist schade und sorgt leider nicht für frischen Wind im Fantasysektor. Ich würde mir wünschen, dass sich ein wenig mehr Mut breit macht, um neue Produktionen zu suchen und nicht stur an altbewährten Erfolgsrezepten festgehalten wird. Diese Chance hat man bei Mein Freund, der Wasserdrache leider verpasst. Übrig geblieben ist ein schöner Disney Film, der die Familie unterhält, aber bei dem einen immer wieder das Gefühl beschleicht, das man das so, oder so ähnlich, schon einmal gesehen hat.

bezaubernd und spannend (14. Juni 2008)

nach "mein hund skip" schickt der mit allen familienfilm - wassern gewaschene regisseur jay russell nun den nächsten family-blockbuster ins rennen.
"the water horse" - der roman des englischen kinderbuchautors dick king-smith dient diesmal als vorlage für eine wahrhaft bezaubernde adaption die auch erwachsene ohne schwierigkeiten in ihren bann zu ziehen vermag.

vor dem realen hintergrund des 2. weltkrieges wird eine geschichte über das sagenumwobene ungeheuer von loch ness - über freundschaft , verlust und nicht zuletzt über das erwachsenwerden erzählt.
das schicksal das viele kinder zu der zeit ereilte - nämlich ohne vater aufwachsen zu müssen ( da diese ja gezwungen waren ihre vaterländische pflicht zu erfüllen ) lässt den kleinen angus zu einem schüchternen und freudlosen zeitgenossen werden. das ändert sich schlagartig als er ein ominöses ei am strand des loch ness findet aus dem der wasserdrache crusoe schlüpft. damit stellt sich für angus eine neue aufgabe - er übernimmt quasi die vaterfunktion für den kleinen drachen die er nun mit untestützung diverser helfer zu meistern versucht.
crusoe hat jedoch die eigenschaft geradezu unglaublich schnell zu wachsen so daß letztendlich nichts anderes übrigbleibt als das kerlchen in die vermeintlich freiheitsversprechenden fluten des loch ness zu entlassen......... nessie ist geboren.
damit wäre ja auch schon ein frühes happy end geschaffen - wenn es nicht die am ort stationierten englischen soldaten geben würde............

die effekteschmiede weta digital , die bereits für die cgi-zaubereien bei der "herr der ringe" trilogie - "king kong" und die "chroniken von narnia" verantwortlich waren , haben es geschafft ein tricktechnisch perfektes "ungeheuer" zu kreieren das zu keiner zeit unecht oder lächerlich wirkt.

wuderschöne landschaftsaufnahmen - die allerdings zum größten teil in neuseeland und nicht in schottland entstanden -nebst einer , die ohren verwöhnenden filmusik , tragen ihren teil dazu bei aus "mein freund der wasserdrache" ein äußerst ansprechendes und spannendes filmerlebnis zu machen.

unbedingt anschauen um endlich die wahre geschichte über loch ness zu erfahren - smile.

Wunderbarer Kinofilm zur Loch-Ness-Legende! Ein Film für alle, die gerne träumen! Keinesfalls ein reiner Kinderfilm! (1. Mai 2008)

Dieser zeitlos wirkende Film erzählt die Geschichte eines Jungen, der zur Zeit des 2. Weltkrieges allein mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester in der Nähe des Loch Ness Sees wohnt und dort sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Vaters wartet. Der Vater ist als Soldat im Krieg. Der innerlich eher traurige Junge (Angus) entwickelt erst neue Lebensfreude, als er einen seltsamen Stein entdeckt, welcher sich als Ei entpuppt. Als schließlich ein kleines ungewöhnliches Tier schlüpft, tut er dafür alles. Das Geheimnis seines ungewöhnlichen Haustieres teilt er zuerst nur mit seiner Schwester. Das Tier, welches Angus nach einem Buchklassiker in der verstaubten Hauswerkstatt seines Vaters Crusoe nennt, wächst schnell und hat entsprechend zunehmenden Hunger. Crusoe zu versorgen ist nicht leicht für Angus, da neben dem Wachsen des Tieres noch weitere Probleme dazu kommen:
- Ein fremder Mann "besetzt" die Werkstatt seines Vaters (später erst findet Angus Zugang zum Fremden, der zu Angus Mutter Gefühle entwickelt)
- Soldaten haben sich im Haus einquartiert
- Ein Offizier hat einen Hund, der Crusoe wittert und ihn irgendwann im Film durchs ganze Haus jagt (lustige Sequenz!).
- Eine Schusswaffe, welche die Soldaten am See aufbauen, bringt im späteren Teil des Filmes weitere Probleme.
Der Film ist mal humorvoll, mal melodramatisch, zunehmend spannend und am Ende sogar recht actionreich. All diese Facetten spiegelt auch die wunderbare Filmmusik von James Newton Howard (Waterworld, Hidalgo, Schatzplanet) wieder, der hier zusammen mit der legendären irischen Gruppe "The Chieftains" arbeitete. Bereits 1992 arbeiteten die Chieftains für einen Kinofilm (Far And Away - In einem fernen Land), damals mit Komponisten-Legende John Williams (Jaws, Indiana Jones 1-4, Harry Potter 1-3, Star Wars 1-6). Es lohnt sich den Abspann von "The Water Horse" (Originaltitel) zu hören. Dort ist auch ein schöner Song von Sinéad O Connor zu hören -"Back Where You Belong"-, welcher für diesen Film geschrieben wurde.
Neben der gut erzählten Story und der tollen Filmmusik überzegen auch alle Darsteller und die perfekten Spezialeffekte.
Der Film ist keinesfalls ein reiner Kinderfilm, da die emotionale Dramtik des Filmes und die Storyelemente von Angus Mutter sehr deutlich ein erwachsenes Publikum mit einbezieht. Kinder sollten den Film daher nicht alleine ansehen! Der Film, der oberflächlich Gemeinsamkeiten mit Free Willy 1 (1993) hat, ist ähnlich emotional intensiv umgesetzt wie Spielbergs E.T.-Der Außerirdische (1982 / 2002). Besonders der bei Gewitter spielende actionreiche Höhepunkt lässt den Zuschauer reichlich mitfiebern!
In einem der humorvollen Momente des Filmes wird auf fiktive und originelle Weise erklärt, wie das legendäre alte Loch Ness - Foto entstand.
Jeder, der gerne träumt, SCHOTTLAND mit seiner Loch Ness Geschichte schätzt und Familienkino mit großen Emotionen liebt, dem sei dieses Abenteuer wärmstens empfohlen! Dies ist der bisher mit Abstand beste Loch Ness- Film!!! KAUFEN!

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