Der Knochenjäger [Blu-ray]

Verkaufsrang: 1621 (DVD)
Actor: Denzel Washington
Actor: Angelina Jolie
Actor: Queen Latifah
Actor: Michael Rooker
Actor: Mike McGlone
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Blu-ray
Director: Phillip Noyce
EAN: 4030521710566
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 5. Juni 2008
Spielzeit: 118
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Denzel Washington (Darsteller), Angelina Jolie (Darsteller), Queen Latifah (Darsteller), Michael Rooker (Darsteller), Mike McGlone (Darsteller), Luis Guzmán (Darsteller), John Benjamin Hickey (Darsteller), Bobby Cannavale (Darsteller), Ed O'Neill (Darsteller), Phillip Noyce (Regisseur)
Preis: EUR 21,00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Ende 1999 erschienene Knochenjäger war ursprünglich als Thriller in der Tradition von Das Schweigen der Lämmer und Sieben beworben worden, was einen glauben ließ, dass dieser Film seinen Platz zwischen jenen älteren, besseren Filmen einnehmen würde. Nah dran, aber trotzdem daneben. Knochenjäger setzt stattdessen eher auf Glaubwürdigkeit und darauf, dass ein altbewährtes, aber gut umgesetztes Schema funktioniert. Regisseur Phillip Noyce, der hier über ein paar hervorragende Schauspieler verfügen konnte, verwandelt die manchmal verharmlosende, groschenromanartige Handlung von Jeffery Deavers Roman in einen cleveren Thriller, der Spaß machen kann, wenn man die Handlung nicht zerpflückt. Noyce baut um eine Reihe von grausigen Morden, die den Zuschauer in die düstersten Ecken von New York City führen, gekonnt spürbare Spannung auf. Der Fachmann für forensische Medizin Lincoln Rhyme (Denzel Washington), der seit kurzem querschnittsgelähmt ist und zu lebensbedrohlichen Anfällen und Selbstmord-Depressionen neigt, erfährt durch eine junge, energische Polizistin (Angelina Jolie), die sich auf die Analyse von Tatorten spezialisiert hat, eine Stärkung seines Lebenswillens. Sie erledigt die Laufarbeit, während er in seinem High-Tech-Apartment in Manhattan die Hinweise entschlüsselt; als sie schließlich ihre Suche eingrenzen, gerät ihr Leben mehr und mehr in Gefahr. In dem Moment als sich diese durchschaubare Handlung zu zersetzen droht, baut Noyce einige erzählerische Kniffe ein und erlaubt dem Zuschauer ein paar oberflächliche Einblicke in den Ablauf der einzelnen Morde, was ihm offensichtlich morbide Freude bereitet. Und das alles funktioniert auch größtenteils, wobei die Besetzung (darunter Queen Latifah und Luiz Guzmán) besser ist als die Story. Wenn Sie sich einen spannenden Thriller anschauen wollen, sind Sie bei Knochenjäger auf der sicheren Seite. --Jeff Shannon

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Hauptteil des Bonusmaterials zu Der Knochenjäger ist ein 22 Minuten langes Making Of mit Blicken hinter die Kulissen und informativen Interviews aller Beteiligten, insbesondere mit dem Produzenten, dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern. Zu den letzten drei Personen gibt es auch Texttafeln mit kurzem Talentprofil. Weiterhin ist der Kinotrailer zum Film vorhanden (sowie jener zu Teufel in Blau mit Denzel Washington) und auf isolierter Tonspur die Filmmusik von Craig Armstrong. Besonders lohnend ist wieder einmal (wie auch bei The Saint -- Mann ohne Namen) der Off-Kommentar von Regisseur Phillip Noyce, der jeden Aspekt des Filmemachens interessant und lehrreich erläutert. Der Ton des Hauptfilms, auf Englisch und Deutsch, ist jeweils in Dolby Digital 5.1, und es wird das volle Programm von 18 Untertiteln geboten. --Alexander Röder

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Der Knochenjäger [Blu-ray]'

Definitiv sehenswert! Aber die Technik ... (6. Juli 2008)

Teil 1 meiner Rezession behandelt den Film. Da gibt es eigentlich nichts zu meckern, die Darsteller, Charaktere, Story ... das ist alles wunderbar.

Teil 2 ist bei einer gerade neu erschienenen BluRay Disk für 27¬ nicht zu vernachlässigen: Die technische Umsetzung. Grauenhaft sag ich nur!

Beginnen wir beim Bild. New York, um die Mittagszeit werfen die Personen Schatten auf die Straße, aber dennoch ist es extrem düster. Ich hab keinen Schimmer, ob das tatsächlich so gewollt war, aber es gefällt mir nicht. Die Innenaufnahmen in der Wohnung haben diesen Fehler nicht.
Ansonsten ist die Umsetzung gelungen.

Nun zum Ton, und da schlägt es jeden Kinofan nieder! Ich habe keinen Verstärker für TrueHD, aber zumindest mal der Downmix auf AC3 sollte super sein. Ich hatte schon mehrere Titel auf BluRay und auch mit TrueHD-Ton, was mir aber hier untergekommen ist, das geht überhaupt nicht!
Das Manko, von dem ich schreibe, ist der Dialog. Die Darsteller sprechen, befinden sich aber nicht im Bild. So würden die Stimmen ja normalerweise über die Surround-Boxen wiedergegeben.
Aber was geht hier vor? Stimmen aus dem Center-Lautsprecher haben normale Lautstärke, auch sonst ist das Lautstärkeniveau durchgehend gut. Nur wehe dem, wenn Angelina Jolie in der Schulung sitzt und der Schulungsleiter vorn was erzählt oder sie sich am Funkgerät mit Denzel Washington unterhält. Derjenige der hier gerade spricht, schallt flüsterleise aus den Surroundboxen und man versteht kaum etwas! Das einzige was hier dann hilft, ist auf Stereo umzuschalten!

Das ist sowas von mies! Wenn man schon eine BluRay bringt für einen 8 Jahre alten Film, dann sollte man es doch schaffen können, die Perfektion in BILD und TON auf die Scheibe zu bekommen, aber sowas halbgares, NEIN, dafür sollte man sein Geld nicht ausgeben.

Genialer Thriller! (6. Januar 2008)

Ein überragend guter Denzel Washington, Angelina Jolie spielt ebenfalls super. Die Story ist hinreichend beschrieben, für mich sehr spannend umgesetzt. Nicht durchschaubar, wer sich hinter dem wahnsinnigen Killer verbirgt. Das Ende - ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, ein Happy End - setzt dem ganzen die Krone auf. Sehr gute Unterhaltung! Ich sehe mir den Film immer wieder gerne an.

Die nächste Duftmarke von Angelina Jolie (4. Januar 2008)

wirklich, wie die meisten anstandslos anerkennen, Angelina Jolie hat wirklich was drauf!

Wer diesen Film gesehen hat, kann nichts anderes behaupten!

Sie wird wahrscheinlich in die Riege Foster, Streep aufsteigen!

Düsteres Krimi-Puzzle (3. Dezember 2007)

"Der Knochenjäger" wird ganz gerne mit "Sieben" verglichen. Nicht ganz unberechtigter Weise. Denn sie versprühen beide eine ähnlich morbide Stimmung. Das minuziöse Auseinandernehmen und Interpretieren aller Begebenheiten am und um den Tatort herum, das anschließende Zusammenfügen dieses Puzzles... Teilweise etwas eklig die Szenen (ein Tatort ist nun mal kein Gänseblümchen), aber wirklich sehr gut gemacht. Und für einen gescheiten Thriller (fast) unabdingbar. Hier sind aber eben jene Szenen etwas schauderiger inszeniert und deswegen fesselnd. Damit punktet dieser Film.

Allerdings muss ich einen Stern abziehen, da das Drehbuch ab und an unnötige Längen aufweist. Was mich persönlich am meisten 'nervt' ist der komplette Trubel um diesen ach so genialen Kriminologen "Lincoln Rhyme" (Denzel Washington). Seine plötzlichen Anfälle, dieses übertrieben gespannte Abwarten der anderen bis 'Der Meister' endlich seine genialen geistigen Ergüsse in die Welt schleudert... Das alles wirkt ein wenig aufgesetzt und 'wichtigtuerisch'. Hätte man durchaus subtiler und mit etwas mehr Finesse arrangieren können. Diese Kritik geht aber nicht an Herrn Washington, sondern wie gesagt an's Drehbuch. Washington holt spielerisch gesehen alles raus, aus dem, was ihm zur Verfügung steht.

Auch entstehen Längen durch die für den Verlauf der Geschichte zwar wichtige aber meines Erachtens zu weit gegangene Sympathisierung der beiden Protagonisten ("Rhyme" und "Amelia Donaghy" alias Angelina Jolie). Bestätigt letztendlich das Wichtigtuerische des "Rhyme". Generell sind die Dialoge speziell zwischen diesen beiden, wenn sie privat werden, nicht besonders gelungen. Überschwang grüßt Phrasendrescherei.

Die von Vorrezensenten erwähnten Stereotypen sind meiner Meinung nach durchaus erträglich bzw. zu vernachlässigen. Der Polizeichef "Captain Howard Cheney" (Michael Rooker) beispielsweise ist ein dermaßen unsympathischer Kotzbrocken, der die Inkompetenz nur so ausstrahlt, dass man sich fragen muss ob dieser Schauspieler einfach so ist oder er eine überaus gute Darstellung hingelegt hat. Und warum nicht eine solche Figur in einem solchen Film einbauen? Dilettantische A***löcher gibt es viele auf dieser Welt! Queen Latifah, die "Rhymes" Pflegerin verkörpert, ist mir persönlich eher negativ aufgefallen. Zu überschwenglich.

Aber sehr positiv aufgefallen (um nicht nur zu meckern!:):)) ist Ed O'Neill, ein Detective, der mich überhaupt nicht an "Al Bundy" erinnert hat. Was schwer ist, wenn die halbe Welt den Jungen nur mit dieser Figur in Verbindung bringt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Thriller aus der Krimi-Puzzle-Kategorie, der durch düster morbide Ästhetik und Ambiente überzeugt. Keine Glanzleistung in Sachen Logik und präzise Figurenzeichnung, aber ein schöner 2-3 Bierchen-Samstagabend-Film, der jedoch nicht so gelungen ist wie "Sieben".

Zum Technischen muss ich sagen, dass - zumindest auf meiner einfachen Stereoanlage - der Ton nicht gut komprimiert ist (heißt also, ist das Gesprochene kaum zu verstehen, bringen "Kanaldeckel fliegt in die Luft" und "Zug bremst" die Bude schon zum Einsturz). Im Originalton ist es nocht krasser.

Solider Film.... (30. August 2007)

...mit 2 sehr guten Darstellern.
Am spannensten finde ich Angelinas Suche nach dem Opfern und dem Täter.
Und wie Danzel versucht sie aus der Reserve zu locken.
Für Danzel und Angelina Fans was schönes, für die anderen ein netter Film.

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