Eurovision Song Contest 2008

Verkaufsrang: 474 (Musik)
Artist: Various
Audio CD
EAN: 5099921699726
Format: Doppel-CD
Anzahl Medien: 1
Verlag: Emm (EMI)
von: Various (Künstler)
Preis: EUR 15,34

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Kundenrezensionen zu 'Eurovision Song Contest 2008'

twelve points! (8. Juni 2008)

Leider kann man hier für diese CD nur 5 Punkte geben. Ich würde mit "twelve points" voten, denn auch neben meinem persönlichen Lieblings-Song ("Believe") gibt es noch sehr viele weitere Sahnestückchen auf dieser CD.

Dicht gefolgt von Dima Bilan, kommt in meiner Beliebtheitsskala diese wunderschöne Ballade des Gastgeberlandes Serbien. "Oro" gefällt mir um einiges besser als das Siegerlied des letzten Jahres.

Zwei weitere akustische Highlights sind für mich heuer Portugal und Israel. Beides zwei außergewöhnliche Künstler mit einer tollen Persönlichkeit, sehr einprägsamen Stimmen und zwei wunderschöne, nicht alltägliche Balladen.

Armenien, Griechenland und die Ukraine bieten viel Glamour, gute Laune und
schnelle Rhythmen mit einem Hauch Orient-Sommer-Feeling - super geeignet für die nächste Gartenparty. Aber soooo spektakulär wie z.B. Russland, Serbien, Israel, Türkei oder Portugal empfinde ich diese Party-Knaller nicht.

Ebenfalls als absoluten "Hinhörer" empfand ich die Türkei mit ihrem "Deli". Es war sehr mutig und keinesfalls "deli", mal auf die jährliche, obligatorische Bauchtanzeinlage zu verzichten und statt dessen Hard Rock made in Turkey zu schicken. Wirklich sehr, sehr gute Musik. Ich hoffe wir hören hier in Deutschland noch mehr von Mor ve Ötesi.

Schon einmal aufgrund der hier von mir genannten Musiknummern ist es wert, diese CD zu kaufen.

Neben diesen wirklich guten Songs gibt es auch einige Titel zum Schmunzeln und Amüsieren. (Irland, Bosnien, Kroatien, Azerbaidschan...u.a.)

Für gute Laune und Danceflorfeeling sorgt auch der Beitrag aus Island.

Norwegen und Schweden klingen wieder nach dem üblich nordischen Strickmuster um Punkte zu sammeln. Aber sie gehen unter all den anderen Kuriositäten meiner Meinung nach unter.

Ebenso wie der deutsche Beitrag. Unsere "Engelchen" sind durchaus radiotauglich. Auf der CD finde ich den Titel auch gar nicht einmal so schlecht. Aber ihre Performance kam im Vergleich zu vielen anderen Ländern nicht sehr überzeugend rüber. Auch fehlte ihnen irgendwie so ein bißchen die "Persönlichkeit" oder sagen wir mal die "besondere Note", die z.B. die
Künstler aus Israel oder Portugal hatten. Nur schöne Beine und Schleier-Windspiele alleine reichen halt doch nicht mehr aus.

Wie ich schon in einer anderen Rezension schrieb, kann man sich in jeglicher Hinsicht über (Musik-)Geschmack streiten. Aber ich persönlich bin bekennender Grand Prix Fan, denn sonst wären nicht ALLE CDs der letzten Jahre in meinem Besitz.

Die Aufregung über das angebliche "Punktegeschiebe" aus Osteuropa kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Mal abgesehen davon, dass mir auch auf dieser CD, die Beiträge aus Osteuropa wirklich gefallen, so sind doch auch genug andere Länder (Griechenland, Armenien, Türkei, Norwegen) auf den vorderen Plätzen zu finden.

Würde man die Punkte aus Osteuropa wegrechnen, käme ein ähnliches Voting raus. Außerdem warum denn immer alles so verbissen und bitterernst betrachten? Den Grand Prix empfinde ich jedes Mal als eine Show der Kuriositäten, der Raritäten - und teilweise hört man auch richtig gute Musik. Es ist doch völlig egal, wie denn das Land heißt, das der Künstler gerade repräsentiert; kann man sich als Zuschauer nicht einfach mal einen Fernsehabend lang ganz neutral gut unterhalten, inspiriert und amüsiert fühlen, ohne mit erhobenem Zeigefinger schon wieder analysieren und kritisieren zu müssen - warum wir arme, arme Deutsche schon wieder keine Punkte gekriegt haben.

Es gäbe ja als Alternative dann auch noch den roten Knopf auf der Fernbedienung.


Ich liebe es (27. Mai 2008)

Kaum eine Musikveranstaltung polarisiert so wie der alljähriche Eurovision Song Contest und teilt das Volk in zwei Lager.
Dieses Jahr ebenso als die No Angels leider nur einen geteilten letzten Platz für Deutschland erringen konnten.
Dissapear, ein guter Song aber vielleicht für den ESC zu farblos.

Und schon wieder werden Stimmen nach einer Ostblockpunktemafia laut, meistens von Seiten die sich sonst in keinster Weise mit dem ESC beschäftigen.
Denn schnell würde mit einem Blick auf das Endergebnis klar werden, das der Westen Europas nicht schlecht abgeschnitten hat.
Griechenland auf Platz drei mit einem guten Orientelpopsong, Norwegen auf Platz fünf mit einer richtig guten Radionummer.

Bleiben die Plätze vier, der ging an Armenien, ebenfalls Orientalische Klänge, die aber frisch wirken und zum Tanzen einladen, ebenso der Hit aus der Ukraine, Italodancepop vom Feinsten, die Show war der Hammer, braucht sich hinter große Namen zurecht nicht verstecken.
Ja und schließlich die Nummer Eins, Russland, nicht mein persönlicher Favorit, aber gut produzierter Song der auch das Zeug zum Hit hätte, würden sich die Radiostationen mehr trauen und nicht nur in der Dauerschleife die aktuellen Charts runterleiern.

Hero, der schwedische Titel von Charlotte Perelli, wäre schon lange Airplayhit, hätte ihn Kylie Minogue oder Nelly Furtado gesungen, verstecken braucht er sich hinter deren Titeln (trotz der schlechten Platzierung) sicher nicht.

Der Sampler hält jedes Jahr aufs neue einige Perlen für uns bereit.
Und noch ein Wort zur Show selbst, man kann sagen was man will aber bestimmt nicht das die 2008er Übertragung keine Unterhaltung geboten hat.

Mit dieser CD geht die gute Laune weiter, viel Vergnügen.

Der beste ESC, denn es je gab (24. Mai 2008)

Die Lieder, die dieses Jahr auf der ESC 208 gesungen wurden, sind mit Abstand die beste Compilation, die jemals auf der ESC bisher gespielt worden sind. Ein absolutes MUST-HAVE für Liebhaber echter europäischer Musik und nicht nur banaler Pop-Musik ala No Angels.

Kaufen. Kaufen. Kaufen.

Russland gewinnt, aber wie ich finde nicht unbedingt verdient...... (24. Mai 2008)

Ich bin kein großer Fan des Grand Prix's, aber habe ihn mir heute mal angeschaut. Es gab sehr viele gute Künstler. Russland war ok, war jedoch zu seicht. Auf der CD finden sich sicherlich bessere Titel wie Island oder Armenien, Griechenland etc. Der deutsche Act No Angels hatte leider pech und blieb auf dem drittletzten Platz, obwohl die Performance gesanglich wie auch optisch gut war.

Grand Prix ist schon längst nicht mehr Grand Prix. So gesehen ist dieser Constes überflüssg, weil sich die Länder die Punkt zuschieben wie sie grad wollen.

P.S. Und bevor gleich kommt, ich schreibe das nur weil Deutschland nicht gewonnen hat, ich bin gebürtiger Pole und gönne es Russland oder jedem anderen, nur der Song von der russische Junge war nycht so gud :o)

Für alle was dabei....insgesamt etwas besser als im Vorjahr, von Dance zu Pop, zu Traditional zu Rock und Show (21. Mai 2008)

Leider nimmt ja die Quantität der Songs beim Eurovision Song Contest, Ex-Grand Prix Eurovision de la Chanson, immer mehr zu, weswegen in diesem Jahr ja schon 2 Halbfinale abgehalten werden "müssen", die Qualität wurde in den letzten Jahren nicht besser,
ABER: es gibt wie immer einige gute Songs.

Die Songs sind in diesem Jahr sehr unterschiedlich und es reicht von Eurodance zu Pop und Rock, Hard Rock, Balladen und "witzigen" Shownummern.

Meine Topfavoriten sind Island mit einer geilen Eurodancetrancenummer "This is my life", Schwedens Charlotte, die ja schon mal gewann und dieses Mal mit einer wieder sehr eingängigen Popdancenummer daher kommt "Hero", Polens Ballade von Isis Gee, die auch für Schillers neues Album einen Song beigesteuert hat, welch tolle, typische Grand Prix Ballade "For life, Belgiens "Ishtar" mit einem Chanson-Folk-Kinderlied, das wirklich aus der Reihe tanzt und sehr hausgemacht klingt, Norwegens einfacher Motown-Popsong, die mich ein wenig an Duffy erinnert und einfach süß ist und Serbiens Folklore-Song "Oro", der einfach wehmütig klingt und Balkanstimmung hervorruft.
Außerdem toll sind Griechenland, Armenien, Frankreich, Ukraine, Mazedonien, Portugal und irgendwie witzig trashig Irland.

Leider ist die Schattenseite auch sehr groß: Aserbaidschan als Debutant hat zwar sicherlich viel Show, aber der Song ist in meinen Ohren nur grottig Oper mit Gothic und schlechtem Geschrei, was aber sicherlich wieder gut ankommt, Finnland mit Lordi ohne Masken und purem Metal, der mit HUHA-Geschrei direkt an meinen Ohren vorbei geht, aber sicherlich wieder die Metalfraktion bewegen wird anzurufen, Russland versucht es mit Dima Bilan ein zweites Mal und bringt als Produzenten auch noch Timbaland, der dann den nicht so stimmgewaltigen Song ganz weit oben landen lässt, mit Sicherheit.
Außerdem denke ich, dass Bosnien-Herzegowina und die Türkei weit oben landen werden, obwohl mir die Songs nicht so gefallen.

Für Deutschland, die UK, Spanien und Frankreich wird es wohl wieder bitterlich enden, die Plätze 20 bis 25 sind meiner Ansicht nach reserviert, obwohl ich den deutschen und den französischen Song eigentlich gut finden würde, Frankreich ist sogar noch ein kleiner Favorit für mich, ist sehr chillig und macht gute Laune, doch leider wird es trotzdem nie reichen für einen Platz unter den ersten 10, die Songs aus den Semifinales sind einfach schon bekannt und die sog. BIG4 haben einfach keine Chancen mehr. Über die Gründe lassen sich sowieso schon andere aus und darüber zu diskutieren, würde die Intention der Rezension überschreiten.

Also Top Songs für mich aus Polen, Serbien, Island, Schweden, Belgien, Norwegen, Armenien, Frankreich, Ukraine und Portugal, die hoffentlich auch ziemlich oben sind, wenn ich auch glaube, dass BNH, Russland, Aserbaidschan, Türkei und Finnland wieder hohe Chancen haben werden aufgrund der Show, der Besonderheiten, aber nicht wegen der Lieder.
Naja.

dkb.de

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