Kurzbeschreibung
Synchronicity: die freigelegten Reggae-Wurzeln des englischen Trios. Zu Beginn der 1980er-Jahre zählten sie zu den größten Acts des Planeten, und ihre Reunion-Tour füllte 2007 weltweit die Hallen und Stadien: The Police. Wie kaum eine andere Popband profitierte das Trio von Einflüssen afrikanischer und vor allem jamaikanischer Musik. Songs wie "So Lonely" und "My Bed's Too Big Without You" wären nichts ohne Stings parallel zum Gesang gezimmertes Bass-Fundament, und "Walking On The Moon" ist wahrscheinlich eine der wenigen Reggae-Killer-Basslinien, die außerhalb Jamaikas entstanden sind. Zeit für eine Würdigung der besonderen Art: "DubXanne" ist das wohl erste Dub-Showcase, das komplett auf Police-Riddims basiert. Eingespielt wurde das Album von Okada, der Backing-Band des Reggaekünstlers Zoe, und vielen Gästen wie Earl 16, Rankin Rogers, Eased (Seeed) und dem Dichter Benjamin Zephaniah. Das Ergebnis sind gesättigte Bässe, ein dynamisches, repetitives Gleichmaß, Sound-System-Atmosphäre und vor allem: Synchronicity - eine Rückkoppelung der abstrahierten Reggaeelemente von The Police mit deren jamaikanischen Wurzeln.Kundenrezensionen zu 'Police in Dub'
kann, muss aber nicht! (12. August 2008)
Kann man haben, muss man aber nicht. Aber U-Roy veredelt auch einen Song. Und da lohnt es sich das Album zu kaufen.Ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Album (28. Juli 2008)
Police waren eine der ersten Gruppen, welche die Energie des Punks mit Reggae erfolgreich kreuzten (auch The Clash, aber nicht als Dauerthema). Und in ihrer sparsamen Besetzung dominierten der Groove des Reggae gepaart mit Stings sirenenhaftem Gesang."Dubxanne" präsentiert Policesongs in Dubversionen, die mit Hilfe von Okada, der Backingband von Zoe eingespielt wurden. Das spannende sind die vielen Gastsänger auf diesem Album, welche die Songs gänzlich unterschiedlich interpretieren. Der Opener "Walking On The Moon" zeigt die hervorragenden Riddims von Police in einer gedimmten Eelktroversion (Dub eben), bei der das typische Break (u.a. Gitarre) herausgearbeitet wird. "Roxanna" (mit Ease von Seeed) kommt neben den typischen Dubelementen doch sehr eingängig inklusive schönem weiblichem Backgroundchor daher. "Spirits in a material world" klingt repetiv bassig, während "So Lonely" einen klassischen Dub mit viel Hall in der Stimme/Melodie und den Breaks, verschlepptem Rhythmus und dem Hauptgewicht auf dem Bass abgibt.
Ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Album und insbesondere denen zu empfehlen, die mit Police wegen Sting`s Stimme nicht viel anzufangen wussten.






