John Ford`s Stagecoach - John Wayne Collection

Verkaufsrang: 1612 (DVD)
Actor: John Wayne
Actor: Claire Trevor
Actor: John Carradine
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Ernest Haycox
Binding: DVD
Director: John Ford
EAN: 4260118678355
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Label: HMH - Hamburger Medien Haus
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: HMH - Hamburger Medien Haus
NumberOfItems: 1
Verlag: HMH - Hamburger Medien Haus
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 19. Juni 2008
Spielzeit: 88
Studio: HMH - Hamburger Medien Haus
TheatricalReleaseDate: 1939
von: John Wayne (Hauptdarsteller), Claire Trevor (Hauptdarsteller), Richard Hageman (Komponist), W. Franke Harling (Komponist), Louis Gruenberg (Komponist), Leo Shuken (Komponist), John Leipold (Komponist)
Preis: EUR 8,32

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VideoMarkt

Bei einer Postkutschenfahrt durch gefährliches Indianergebiet zeigt die bunt zusammengewürfelte Gruppe Reisender ihre wahren Gesichter: eine Schwangere aus den Südstaaten, ein dubioser Glücksspieler, eine vertriebene Prostituierte, ein schüchterner Whiskey-Vertreter, ein pflichtgetreuer Sheriff, ein die eigene Bank ausraubender Direktor, ein geschwätziger Kutscher und der Outlaw Ringo, auf den in der Stadt noch ein Showdown wartet.

dkb.de

VideoWoche

Schnörkellose Erzählweise, klassische Dramaturgie, entfesselte Kamera und atemberaubende Stunts machten John Fords "Stagecoach" zum Klassiker des Western-Kinos und zweifellos zu einem Meisterwerk der Filmgeschichte: Ein klassischer, mythisch überhöhter Western, der das Genre maßgeblich beeinflusst hat und Western-Ikone John Wayne nach zahlreichen B-Film-Auftritten die erste große Rolle bot, die seinen Ruhm begründete.

dkb.de

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Klassischer und meisterhafter Western von John Ford mit John Wayne als Outlaw Ringo, der eine voll besetzte Postkutsche durch gefährliches Indianergebiet leitet.

dkb.de

Kurzbeschreibung

Endlich auf DVD erhältlich! DER John Ford-Klassiker mit Weltruf: Stagecoach mit Kultlegende John Wayne | 2 Versionen auf einer DVD: ungekürzte deutsche TV Fassung von 1970 in stereo plus komplette Original US Kinofassung von 1939 als Bonus | Gewinner von 2 Oscars | Inhalt: Eine gefährliche Postkutschenfahrt steht neun Passagieren bevor, denn Indianerhäuptling Geronimo ist auf dem Kriegspfad. Den Weg durch indianerreiches Gebiet treten u.a. an: der Spieler Hatfield, der stets besoffene Dr.Boone, die schwangere Lucy Mallory, der mit den Rücklagen seiner Bank durchgebrannte Gatewood, die Bardame Dallas und kurzfristig auch Sheriff Wilcox, der den bekannten Desperado Ringo (John Wayne) eingefangen hat, der eine alte Rechnung mit einigen seiner alten Kumpanen offen hat. Die Emotionen kochen sehr bald hoch, als eine Kutschenstation offensichtlich von den Indianern aufgebracht wird. Als die Rothäute angreifen, sind es dann nicht unbedingt die Guten und Reinen, die den Tag für die Postkutsche noch retten könnten... | Ein absolutes Meisterwerk!

dkb.de

Rezension

Das Meisterwerk von John Ford ist mehr als ein Western, die Fahrt der 'Stagecoach' steht als Metapher einer Lebensreise! --Lexikon des internationalen Films

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'John Ford`s Stagecoach - John Wayne Collection'

Fair bleiben und die Hintergründe berücksichtigen (20. Juli 2008)

Bei aller berechtigten Kritik über die nur dürftige Bildqualität dieser DVD sollte man dennoch fair bleiben und sich vielleicht auch einmal über den Spatzen in der Hand freuen, anstatt immer gleich über die Taube auf dem Dach zu lamentieren. Es war doch bereits im Vorfeld ersichtlich, daß es sich hierbei um eine rein deutsche DVD-VÖ handelt und um keine europäische, bei der man mit viel Glück auf das restaurierte Bildmaster aus den USA hätte hoffen können. Die bislang einzige Code 2 Fassung von STAGECOACH (vom Juni 2006 und ohne deutschen Ton) ist gemäß den Rezensionen auf amazon-UK qualitativ auch nicht gerade der große Hit und enthält zudem gar kein Zusatzmaterial. Die restaurierte Fassung des John Ford Klassikers gibt es derzeit also nur in den USA im dortigen NTSC Format und natürlich ebenfalls ohne deutschen Ton. Insofern ist es eine höchst blauäugige Erwartung, daß ausgerechnet wir Deutschen dieses Bildmaster exklusiv erhalten würden in ganz Europa.

Zumal bei unserer heimischen Fassung von STAGECOACH eine höchst seltene Besonderheit vorliegt, die hier in den Kritiken gleichfalls kaum die nötige Beachtung findet: Nach der ersten deutschen Kinofassung von 1950, unter dem Titel HÖLLENFAHRT NACH SANTA FE, wurde der Streifen anno 1963 nochmals neu herausgebracht, dieses Mal unter dem Titel RINGO, versehen mit einer neuen Synchronisation und einem ganz eigenen und neuen Soundtrack. Angeblich waren die originalen Perfobänder mit den Geräuschen und der Musik nicht mehr vorhanden.
Für den gesamten deutschsprachigen Raum bedeutet deshalb die vorliegende Synchronfassung aus dem Jahre 1963 die Version von STAGECOACH, wie sie uns allen vertraut und vor allem aus dem TV her bekannt ist. John Wayne darin übrigens mit der Stimme von Gert Günther Hoffmann vertreten. In markantester Erinnerung verblieben ist aber wohl der deutsche Part für Thomas Mitchell (Dr.Josiah Boone), dessen Charakter die knorrige Stimme von Fritz Tillmann einfach göttlich in Szene setzt. Und auch Andy Devine (Kutscher Buck Rickabaugh) wird von Synchronlegende Gerd Duwner grandios eingedeutscht. Insofern ist es in meinen Augen schon mal ein großes Plus, hier überhaupt die gewohnte Fassung zu erhalten.

Wenn wir es realistisch betrachten, wird die restaurierte US-Fassung vermutlich gänzlich der O-Ton Gemeinde vorbehalten bleiben, denn darauf sehe ich die deutsche Tonspur in absehbarer Zeit noch lange nicht. Wäre ohne eine komplette Neusynchro praktisch auch kaum zu realisieren aufgrund der Kürzungsschnitte und der völlig anderen Musik. Und bevor ich hier an das Verbrechen einer Neusynchro überhaupt denke, würde ich das Ausgangsmaterial dieser DVD lieber weitere 500 Meilen durch den Präriestaub ziehen und danach noch immer einer Neuvertonung vorziehen. Einzige Alternative wäre eine aufwändige Restaurierung des deutschen Bildmasters, doch die sehe ich aus Kostengründen erst recht noch nicht.

Fazit: Natürlich hätte ich mir ebenfalls eine bessere Qualität gewünscht, doch in der Gesamtbewertung sehe ich auch die genannten Probleme und erkenne durchaus die Bemühung an, uns den Film in der gewohnten Fassung endlich überhaupt auf DVD anzubieten. Über einen Beamer oder einen riesigen Plasmabildschirm wird die Bildqualität sicher Grotte erscheinen, doch über ein gutes Röhrengerät mit einem hochwertigen Player, bei dem sich Schärfe und andere Einstellungen manuell nachziehen lassen, kommt man immerhin noch auf ein leidlich befriedigendes Ergebnis. Die Tonspur ist ja noch recht fit für ihr Alter und "Dank" des technischen Minimalaufwandes dieser DVD-VÖ erklingt sie glücklicherweise auch nicht völlig zerfiltert wie bei diversen "hochwertigen" Editionen. Für einen Film aus dem Jahre 1939 kann ich persönlich mit der gebotenen Qualität jedenfalls noch einigermaßen leben....

ich bin begeistert! (6. Juli 2008)

Ich bin auch ein absoluter Fan von alten SW-Klassikern und kann nicht verstehen, dass sich einige Personen über die Bildqualität beschweren. Auch wenn es keine überarbeitete Fassung ist, so ist zumindest die deutsche Version vom Bild her völlig ausreichend und besser als auf VHS! Liebe Leute der Film ist von 1939!
Ich finde es in erste Linie toll, dass dieser wohl neue DVD Anbieter HMH den Film jetzt überhaupt rausgebracht hat, andere große Firmen haben das ja vorher leider nicht geschafft. Ein großes Dankeschön dafür!!!

LEIDER LEIDER (28. Juni 2008)

NORMAL SOLLTE MANN FROH SEIN DIESEN WESTERN ENDLICH AUF DVD ZU BESITZTEN,ABER DIE Bildqualität SIEHT ECHT SCHLECHT AUS.GUT DER FILM IST JA ÜBER 65 JAHRE ALT.EIGENTLICH SEHR SCHADE. Hoffentlich KOMMEN NUN AUCH MAL DIE BEIDEN WESTERN - DAS WAS DER WILDE WESTEN UND RID RIVER AUF DVD RAUS:ICH WÜRDE MICH SEHR FREUEN

Unglaubliche Bildqualität (24. Juni 2008)

Auch ich habe mich auf diesen Western-Klassiker als DVD-Ausgabe gefreut. Um so größer war die Enttäuschung als ich den Film ansehen wollte. Eine schlechtere Bildqualität habe ich bisher noch bei keiner DVD gesehen. Hat man das Filmmaterial vor der Herstellung der DVD erst hinter einer Kutsche durch den Wüstensand gezogen? Auch in Anbetracht des Herstellungsjahres dieses Films ist die gebotene Qualität dieser DVD-Auflage einfach unterirdisch schlecht. Wirklich schade um den Film. Wenn man dann noch von anderen Rezensenten lesen muss, dass es in den USA offensichtlich eine qualitativ überarbeitete Version auf dem Markt gibt, fühlt man sich regelrecht betrogen.

Klasse Film trotz durchschnittlicher Qualität (23. Juni 2008)

Ich haben den Text von einem meiner Vorredner Kopiert, da ich mich diesem in Vollem Umfang anschließe.


Wie bewertet man eine DVD, die einen der besten Filme überhaupt, eines der wenigen makellosen Meisterwerke, bei denen einfach einfach alles stimmt, und wofür fünf Sterne noch zu wenig sind, in einer derart erbärmlichen Weise präsentiert, für die ein Stern noch zuviel ist? Denn alles, was hier schon über die technische Qualität gesagt wurde, stimmt; namentlich ist die Bildqualität in beiden Fassungen miserabel, unter VHS-Standard. Dafür hätte man die DVD-Technik nicht erfinden müssen. Mittlerweile weiß man ja, dass, entsprechende Mühe vorausgesetzt, bei der Restaurierung alter Filme geradezu Wunder vollbracht werden können, und wenn ein Film diese Mühe verdient hätte, dann dieser.
Trotzdem - und das ist vielleicht der stärkste Beweis der künstlerischen Qualität von "Stagecoach" - funktioniert der Film auch in dieser schlechten technischen Qualität ohne wirklichen Substanzverlust. Denn "Stagecoach" lebt, anders als einige spätere Ford/Wayne-Filme, etwa "She wore a yellow ribbon", nur zu einem geringen Teil von der (auch hier großartigen) Landschaftsphotographie, und zum größeren von seiner perfekten Dramaturgie und den durchweg glänzenden Darstellern. Wayne ist der leading man und in seiner Rolle ideal besetzt, ohne jedoch den Film zu dominieren; vielmehr kommen die übrigen Charaktere genauso zur Geltung. Auf jeden einzelnen könnte man ein Loblied singen, nicht nur auf den für seine Darstellung des versoffenen Doc Boone zu recht mit dem Oscar ausgezeichneten Thomas Mitchell, sondern auch auf die in ihrer Verletztlichkeit unendlich rührende Claire Trevor, John Carradines Gentleman-Spieler und und und. Herrlich auch die Dialoge zwischen George Bancroft und Andy Devine auf dem Kutschbock.
Interessant ist der Vergleich zwischen den beiden Fassungen, allerdings weniger mit Blick auf die gestrichenen Szenen, sondern in Hinsicht auf die deutsche Synchronisation. Erstens ist der Film in der deutschen Fassung mit einer neuen, sehr viel schwächeren Musik unterlegt (während die volksliedgestützte Originalmusik den echten John-Ford-Geist atmet), zweitens muss man indigniert feststellen, dass die für die Synchronisierung Verantwortlichen das deutsche Publikum offensichtlich für so begriffsstutzig halten, dass sie vieles, was im Original nur angedeutet wird, platt auszusprechen für nötig erachten, was zu einer sehr viel gröberen Zeichnung der Figuren führt. Die deutsche Version werde ich mir also so schnell nicht wieder antun.
Fazit: ein wunderbarer Film, selbst durch eine denkbar schlechte Aufmachung nicht kaputtzukriegen.

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