Jacques-Yves Cousteau - Seine großen Kinofilme

Verkaufsrang: 4058 (DVD)
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Brand: Unbekannt
EAN: 4042564025309
Technische Details: FSK 6
Format: Box-Set
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
NumberOfItems: 3
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. September 2008
Spielzeit: 410
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 1977
von: Jacques-Yves Cousteau (Künstler)
Preis: EUR 31,95

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Product Description

Al!ve Jacques-Yves Cousteau - Seine groÃen Kinofilme, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 05.09.08

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Kundenrezensionen zu 'Jacques-Yves Cousteau - Seine großen Kinofilme'

Endlich!!! (22. September 2008)

Endlich gibt es Cousteau auch offiziell in Deutschland auf DVD. In dieser Box finden wir drei Filme des Meisters aus drei Jahrzehnten und erhalten damit nicht nur einen kurzen Einblick, sondern auch einen Überblick über die Entwicklung (technisch und philosophisch). Geht es in den frühen Jahren doch noch eher darum, sich überhaupt dem Meer zu nähern, wird in den darauf folgenden Werken doch auch schon ein Ansatz hin zur Botschaft "Bewhrung der Natur" deutlich. Auf den ersten Blick sind die Szenen, die ein andrer Rezensent hier schon erwähnt hat mehr als schockierend, nimmt man sich allerdings das gerade erschienene Buch von Cousteau zur Hand (" Der Mensch, die Orchidee und der Oktopus. Mein Leben für die Erforschung und Bewahrung unserer Umwelt"), dann wird einem vieles klarer. Cousteau war ein Pionier und musste sich die Welt im Laufe seines Lebens selbst erklären, was ihn persönlich und die Nachwelt, der er viel Input vermacht hat, enorm weiter gebracht hat. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir heute NEIN zum Walfang sagen, Haie als intelligente Fische verstehen und uns bewusst ist, dass wir das Ökosystem Meer schützen müssen, ist maßgeblich durch die Forschung Cousteaus beeinflusst worden.

Fazit: Drei gute Filme, die als Zeitdokumente zu sehen sind. Wer Spaß an der Entwicklung der Meeresforschung hat und den damit verbundenen Menschen, der kommt an Cousteau nicht vorbei - weder an seinen schriftlichen, noch an seinen filmischen Werken. Sound und Bild sind für das Alter und die Aufnahmebedingungen wirklich gut.

Cousteau endlich auf DVD (13. September 2008)

Inhalt
"Die schweigende Welt"(82 min.) Die Welt unter Wasser ist eine Welt der Stille und des Schweigens. Die Aufnahmen aus dem Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Indischen Ozean, die 1956 veröffentlicht wurden, führten den Zuschauer in eine vollkommen neue und bisher unerschlossene Welt und schrieben damit Filmgeschichte.

"Welt ohne Sonne"(89 min.) Im Juni 1963 verbrachten fünf Männer der Besatzung der Calypso einen Monat in einer großen sternenförmigen Wohnkapsel mehr als zehn Meter unter der Wasseroberfläche in Shab Rumi im Roten Meer.

"Reise ans Ende der Welt"(92 min.) Vier Monate erforschte das Team des Forschungsschiffs Calypso um Kapitän Jacques-Yves Cousteau die Antarktis. 80 Meter hohe Eisberge mit einer zusätzlichen Ausdehnung von 450 Metern unter Wasser, aktive Vulkane und die Bewohner der Eiswüste bekommen die Forscher vor ihre Kameras und machen diese Erlebnisse auch für den Zuschauer sichtbar. Zum ersten Mal in Deutschland zu sehen!

Der größte Schatz des Meeres sind nicht nur seine Rohstoffe, es ist der endlose Quell der Inspiration und des Glücks, den wir daraus gewonnen." - JACQUES-YVES COUSTEAU


1. Film "Die schweigende Welt"(1956):

Bildbewertung:
Eines der ganz frühen Werke von Jacques Cousteau gibt es nun endlich auch mit deutscher Tonfassung.Im Jahre 1953 ging die "Calypso", das Forschungsschiff von Jacques Cousteau, auf die Reise. Mit an Bord der Regisseur des Films "Die schweigende Welt", Louis Malle.Viele Bilder dieser 2 Jahre dauernden Reise sieht man auf dieser DVD. Die Kameramänner Albert Falco und Frederic Dumas setzten sich ein bleibendes Denkmal mit diesen Bildern. Es sind überwältigende Bilder und ein Zeugnis der Meeres-Geschichte, wie es sie nie wieder zu sehen geben wird. Für einen Film der 1956 in die französischen Kinos kam, wirken die Bilder auf dieser DVD erstaunlich gut erhalten. Sicher gibt es einige Schwächen im Bild, verständlich ob des hohen Alters der Aufnahmen. Aber die leichten Unschärfen oder der geringe Kontrast an einigen Stellen, wirken wenig störend. Die Farben sind stets angenehm temperiert dargestellt. Der Film "Die schweigende Welt" wirkt durch sich selbst, in seiner einzigartigen Art. Als einer der wichtigsten Dokumentarfilme aller Zeiten, über Flora und Fauna der Meere, sind technische Parameter nicht das Maß der Dinge, die diesem Film zu Grunde gelegt werden sollten.

Tonbewertung:
Der Ton auf dieser DVD kommt mit dem Charme des Endes der 50er Jahre daher.Ausdrücklich hervorheben möchte ich aber, das die Qualität selber nun in keiner Weise schlecht ist!Vielmehr brilliert der Ton, welcher hier im französischenund deutschen Dolby Digital 2.0 vorliegt, mit seiner guten Verständlichkeit.Schon dieser frühe Film unter Jacques Cousteau, zeigt richtungsweisend das besondere Gespür für das harmonische, sich ergänzende neben- und miteinander,vom gesprochenen Wort und der wunderbaren Musik in einer Einheit.


2. Film "Welt ohne Sonne"(1964):

Bildbewertung:
Nach dem überragenden Erfolg ihres ersten gemeinsamen Filmes "Die schweigende Welt" aus dem Jahr 1956 bildeten Cousteau und Malles 1964 ein weiteres mal eine Gemeinschaft für ihren zweiten großen Kinofilm "Welt ohne Sonne". Auch dieser Film wurde wieder ein großer Erfolg und liegt nun in seiner ganzen bildlichen Schönheit auf DVD für den deutschen Zuschauer vor. Auch dieser Kinofilm hat, trotz seines doch recht hohen Alters ein annehmbares Bild. Es darf nicht vergessen werden, das zu der damaligen Zeit die Kameratechnik, besonders in Bezug auf Unterwasseraufnahmen noch in den Kinderschuhen steckte. Insofern und auch im Blick auf die herausragenden Inhalte der "Jacques Cousteau-Filme" sehe man mir nach, das ich vom Bild nicht die Perfektion erwarte, wie bei neueren Produktionen dieses Genres. Wobei das Bild bei "Welt ohne Sonne" selbst mit einigen Schwächen, immer noch nett anzusehen ist. Die Farben wirken etwas matt und auch verblichen. Dem Film fehlt auch etwas die Schärfe und der Kontrast. Aber das alles stört nicht wirklich. Irgendwie gehört es fast schon dazu und macht diesen Film liebenswert und authentisch.

Tonbewertung:
Dem Alter des Kinofilms angemessen, kommt dieser im französischen und deutschen Dolby Digital 2.0 auf dieser DVD daher. Wieder ist es gelungen, die immer wieder fazinierenden Moderationen mit Bild und Ton in einem harmonischen Einklang zu verbinden.Noch besser in einer schon wahren Vollkommenheit, wirkt die dezente aber punktuell genaue Wahl der Musik. Sie versteht es mit ihrer mal sanften, dann wieder aufrührenden oder fast schon beängstigenden Art, die filmische Szenerie zu untermalen. Das geringe Grundrauschen im Ton fällt nur an wenigen Stellen etwas auf. Die Verständlichkeit ist zu jeder Zeit während der Wiedergabe der DVD gegeben und auch unregelmäßig auftretende Nebengeräusche im Hintergrund, stören diese nicht.


3. Film "Reise ans Ende der Welt"(1976/1977):

Bildbewertung:
Ein weiteres Highlight dieser DVD-Box ist dieser in Deutschland bisher unveröffentlichte Film von Vater und Sohn Cousteau aus dem Jahre 1976/77. Hierfür begaben sich Jacques Cousteau und sein zweiter Sohn Philippe 1975 mit der "Calypso" in die Antarktis. Eine Aussage der "Cousteaus" auf die Frage nach dem Erfolg und der Beliebtheit ihrer Filme, war frei übersetzt : Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden." Diese Einstellung setzten sie bei der Produktion des Films "Reise ans Ende der Welt" bewusst um. So entstanden auch hier wieder Bilder, die die Antarktis in all ihrer Herrlichkeit, aber auch von ihrer brutalen, harten Seite zeigen. Erstaunlich die beeindruckenden Bilder, die trotz der extrem schwierigen Bedingungen während der Dreharbeiten entstanden sind. Mit einfachsten Mitteln versuchte die "Cousteau-Crew" den widrigen Bedingungen der Antarktis zu trotzen. Auch wenn die dabei gemachten Bilder, mit heutigen Augen und Sehgewohnheiten betrachtet, sicher nicht perfekt sind, so zeigen sie doch ein einmaliges Bild jener Zeit. Vieles was dieser Film zeigt und so nachfolgenden Generationen in Bildern vermittelt werden kann, gibt es so leider jetzt, 30 Jahre nach den Aufnahmen für diesen Film, schon nicht mehr. Da sind dann Mängel, wie schwache Farben im Bild oder der des öfteren etwas schwache Kontrast, nicht mehr so wichtig. Das Bild hat auch mit diesen Schwächen immer noch genug Kraft und Wirkung, um die Einmaligkeit dieser packenden Dokumentation zu vermitteln und das mit bester Unterhaltung.

Tonbewertung:
Auch dieser 3. Kinofilm liegt wieder im französischen und deutschen Dolby Digital 2.0 auf der DVD vor. Er bietet keinen Grund zu größerer Kritik.Die durch den Film begleitende Moderation ist gut zu verstehen. Der Ton wird nur durch ein ab und an mal stärkeres oder schwächeres Rauschen etwas gestört. Wieder einmal zeigt sich das Fingerspitzengefühl beim hinzufügen der Nebengeräusche und im Einsatz der Nachvertonung mit perfekt angepassten Musikstücken. So gelingt es auch den Ton bei diesem Film auf einem, für die damalige Zeit hohen Stand der Qualität, zu fertigen. Selbst für die heutige Zeit und auf dem Medium DVD versteht es dieser Ton zu überzeugen und zu gefallen.


Extras:
- "Die Legende der Calypso"(48 min.)
- "Tiefer, weiter, länger"(48 min.)
- "Liliput erobert die Antarktis"(50 min.)

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de

Zwiespältige Gefühle (6. September 2008)

Beim Anschauen der DVD "Die schweigende Welt" haben mich ein ums andere Mal sehr zwiespältige Gefühle beschlichen. Auf der einen Seite ist Hr. Cousteau mit seinen Filmen und Reportagen unbestritten einer der Wegbereiter der modernen Taucherei und Meeresforschung. Auf der anderen Seite erfüllen mich als aktiven Taucher viele der gezeigten Szenen mit tiefer Abscheu. Wie hier mit offen zur Schau gestellter Ignoranz gegen das Leben unter Wasser zu Wege gegangen wird, erschüttert mich. Bspw. wird ein Pottwal-Baby durch das zu zudringliche Auffahren mit der Calypso durch die Schiffsschraube verletzt und dann - sicher um ihm weitere Leiden zu ersparen, der Fangschuss gesetzt. Im Folgenden werden die durch das Blut angelockten Haie wahllos vom Schiff aus mit der Begründung "Jeder Seefahrer hasst die Haie" massakriert und in unzähligen Mengen sinnlos abgeschlachtet. Was mit den Kadavern passiert, bleibt unerwähnt. Es ist nur zu hoffen, dass ihre Körper in irgendeiner Form der Forschung zugute kamen.

Oder es wird gezeigt, wie Korallen mutwillig abgeschlagen und in Korallenriffen die Fische per Dynamitsprengung getötet werden. Mit Stolz wird erwähnt, dass dabei nur ca. 2 von 10 Fischen an die Oberfläche kommen und eingesammelt werden können, der Rest jedoch einfach auf den Meeresboden sinkt und elend verendet.

Sicher war der Wissensstand über Ökosysteme im Allgemeinen und denen des Meeres im Besonderen zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen sehr eingeschränkt und die Forschung sowie das Verständnis für die Tiere des Meeres ohne derartige Unternehmungen noch lange nicht so weit wie heute. Aber es tut schon weh, solche Szenen mit anschauen zu müssen. Insofern sei jedem, der noch nich getaucht ist, gesagt - Bitte nicht nachmachen!

Die rein technische Qualität der Filmaufnahmen ist aufgrund der damals verwendeten Aufnahmetechnik annehmbar, aber natürlich mit heutigen Aufnahmen nicht zu vergleichen. Wer den Aha-Effekt perfekter Aufnahmen sucht, ist hier falsch beraten. Demjenigen seien die unübertroffenen Produktionen "Unser Blauer Planet - Die Naturgeschichte der Meere" (BBC) oder auch "Deep Blue" empfohlen!

Wer jedoch ein Zeitdokument sucht und die vorgenannten Produktionen schon kennt oder besitzt, kann hier durchaus zugreifen.

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