Verkaufsrang: 96157 (DVD)
Binding: DVD
Director: Albert Maysles
Director: David Maysles
Director: Charlotte Zwerin
EAN: 7321900755979
Format: PAL
Format: Import
Label: Warner Home Video
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
NumberOfItems: 1
Verlag: Warner Home Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. August 2008
Spielzeit: 92
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 1970
Kundenrezensionen zu 'The Rolling Stones - Gimme Shelter [UK IMPORT]'
Für Fans definitiv sehenswert! (11. Juni 2008)
GIMME SHELTER ist eine Dokumentation über das berühmt-berüchtigte Konzert der Rolling Stones am Altamont Freeway im Dezember 1969.Dieses Konzert hat seine traurige Berühmtheit dadurch erhalten, dass es als völliges Chaos begann und im Tod des 18-jährigen Meridith Hunter seinen tragischen Höhepunkt erreichte. Die Stones spielten nämlich mit ein paar anderen Bands (u.a. Jefferson Airplane) gratis, allerdings war die Logistik dieses Konzertes eine Katastrophe, die Bühne nur einen Meter hoch, es gab keinerlei Organisation und zu allem Überfluss wurden als Security die Hell's Angels engagiert, was zu permanenten Schlägereien an der Bühne führte - einer der Angels wars es dann auch, der Meridith Hunter direkt vor der Bühne und vor laufenden Kameras erstochen hat.
Hunter hatte, im Film deutlich zu sehen, eine Pistole gezogen - bis heute ist unklar, ob der Angel wie vom Gericht festgestellt in Notwehr gehandelt hat und damit eventuell Leben (womöglich das von Mick Jagger) gerettet hat oder aber ob die Pistole nur gezogen wurde, weil Hunter eben von den Angels angegriffen wurde.
Für Fans von Rockdokus ist GIMME SHELTER seit Jahrzenhnten ein Begriff - und das Altamont Festival hat sicherlich einen starken nachhall hinterlassen. Technisch ist die Doku interessant gemacht, allerdings muss ganz klar gesagt werden, dass sie Vorkenntnis des Ereignisses voraussetzt - der Film verzichtet bewußt auf einen Kommentar (es sei denn über das Bonusmaterial) und lässt Bilder und Dialoge spontan auf den Zuschauer wirken.
Letztlich wirkt Altamont deswegen in der Tat wie beabsichtigt als eine albtraumhafte Version von Woodstock - Schlägereien, zugedröhnte Typen und völliges Chaos, welches sich nicht in Love & Peace auflöst, sondern in mindestens einem Toten endete. Der Film zeigt auch, wie Mick Jagger versucht, das Publikum irgendwie in den Griff zu bekommen, angesichts der Ausgangssituation sicherlich ein lobenswertes, aber sinnloses Unterfangen.
Nebenbei dokumentiert der Film eindeutig, dass der Todesfall nicht, wie immer wieder behauptet wird, bei "Sympathy For The Devil" passiert, sondern ganz klar bei "Under My Thumb".
Insgesamt wirkt GIMME SHELTER häufig wie die Dokumentation eines Alptraumes und einer Schlacht (vor allem die Endszenen) als wie die eines Festivals.
Wer mit dieser Ära und dem Ereignis Altamont nichts anfangen kann wird mit GIMME SHELETR vermutlich nicht warm werden - alle anderen können sich auf einen tragischen, aber doch sehr aufwühlenden Film gefasst machen! MAn kann über GIMME SHELTER sagen was man will - aber seit 40 Jahren hat diese Dokumentation einen enormen Kultstatus erlangt.
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