Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf zur zweiten Runde im Comic-Land der unangepassten Kinder. Blur-Sänger Damon Albarn macht mit seiner Snoopy-Simpsons-Truppe Gorillaz auf Demon Days haargenau dass, was er will. Immer gegen den Strich, immer gegen die Erwartung. Was vordergründig fröhlich klingt, ist dann doch bitterböse, wie etwa das scheinbar harmlose Kinderliedchen „Kids With Guns“ oder „Dirty Harry“ mit dem lieblichen Kinderchor zum Frühzeit-Hiphop, oder auch andersherum. „Dare“, von ihm selbst als Mischung aus Madonna und The Clash umrissen, entpuppt mit dem Manchester-Rave-Impresario Shaun Ryder unter der Dance-Oberfläche als ziemlich zynisch, die kitschig angelegte Ballade „Every Planet We Reach Is Dead“ kippt dank Klirrfaktor und Human-League-Elektronik ins Absurde. Überraschend einfallsreich auch „“Don‘t Get Lost In Heaven“, die ausgefeilte, fast zärtliche Hommage an Brian WilsonUnter den vielen Gästen wie Ike Turner oder Neneh Cherry tun sich vor allem Schauspieler-Bösewicht Dennis Hopper als knorriger Erzähler des seltamen Sci-Fi-Märchens „Fire Coming Out Of The Monkey‘s Head“ hervor, Trash-Voodoo vom feinsten. Und natürlich De La Soul auf der poppigen, funkigen Single „Feel Good Inc.“, ein feiner Kontrast zu Albarns geschliffenem Gesang. Kein Fastfood, sondern Comic mit Köpfchen und Kanten. -- Ingeborg Schober
Kurzbeschreibung
Damon Albarn's Mega Cartoon Band Gorillaz sind bereit, die Welt ein zweites mal zu erobern! Mit "Demon Days" melden sich 2D, Murdoc, Russel und Noodle zurück aus der Kreativpause. Das ihnen diese mehr als bekommen ist, wird auf "Demon Days" mehr als deutlich. Bestes Beispiel hierfür ist die erste Single "Feel Good Inc". Als besondere Gäste tragen keine geringeren als De La Soul die Rap Parts zu dem kommenden Sommerhit bei.Kundenrezensionen zu 'Demon Days'
Die beste Musik zum Abhängen (25. Juni 2007)
Das Album "Demon Days" ist einfach toll zum Entspannen. Tracks wioe "Last Living Souls" oder "Kids with Guns" gehen einem einfach nicht mehr aus dem Gedächtnis. wobei auch noch ein paar Hip-Hop und Techno-Wurzeln zu erhören sind.Full House, da das Album einfach nur Traumhaft ist!
"Dare" ist ein Übersong!! (6. März 2007)
Die Geschichte war die, daß ich das Lied "Dare" absolute oberklasse finde. Es ging mir nicht mehr aus dem Kopf und im Überschwang habe ich mir gleich die ganze CD zugelegt. Doch die restlichen Lieder bis auf "Feel Good Inc." haben mich leider enttäuscht, da sie deren Klasse nicht unbedingt erreichen.Aber ich möchte mir nicht anmaßen, über die Musik einer Band zu urteilen, deren Fan ich nicht unbedingt bin. Aber der Hinweis sei gestattet, daß sich Leute mit der gleichen Ausgangssituation wie ich den Kauf der CD sparen können.
Mogelpackung (20. September 2006)
Ich weiß nicht wer das gut finden kann. Nachdem ich "Feel Good Inc." gehört habe hatte ich Lust auf mehr und hab sofort die Scheibe gekauft, aber es gibt definitiv keinen vergleichbar guten Song auf der Platte. "Feel Good" ist der riesen Kracher, aber außer vielleicht noch "Dare" ist das Album nur schräg, langweilig und höchstens als Begleitmusik zum Kiffen geeignet. "Dirty Harry" zum Beispiel ist soooo mies, dass man das noch Musik nennt grenzt an Unverschämtheit. Durchweg muss man sich den schlechten und lustlosen Gesang anhören, dazu diletantische Heim-PC-Sounds. Wer "Feel Good" mag, sollte keinesfalls das Album kaufen, sondern die Maxi. Manche Songs fangen zwar echt vielversprechend an wie z.B. "Kids with Guns", dann aber fangen die verspulten Sounds an zu Nerven und das Niveau vom Anfang setzt sich nicht fort. Es ist ein Mysterium wie man Songs gut beginnen kann und sie ohne Steigerung dann einfach ausklingen lässt.Fazit: Die Platte ist was für Fans, den Massengeschmack trifft hier kaum ein Song. Ich Frage mich wie die soviel Erfolg haben konnten, denn hauptsächlich enthält das Album Platzfüller!
Feel Good Inc.! (Verdienter Grammy Award) (15. September 2006)
Das sollte wohl das Motto des neuen Gorillaz Werkes sein und ihr Konzept ist voll aufgegangen. Es gibt nur sehr wenig vergleichbare Alben die mit einer ähnlichen Breite und Vielfalt aufwarten können.Neben funkensprühendem Ideenreichtum bei der Erschaffung der Songs fällt vor allem die Grenzenlosigkeit, im Sinne eines Losgelöst-Seins von allen musikalischen Zwängen auf. Völlig frei, über die musikalische Schranken irgendeines Genres hinweg werden hier mit Witz, Kreativität und der nötigen Perfektion verschiedenste Einflüsse und Stilrichtungen aufgegriffen und zu einem extrem abwechslungsreichen Mix zusammengefügt. Angefangen von den dominierenden Elementen aus dem Elektronik Bereich werden von E- und Akkustikguitarren, Geigen, Kinder- und Gospelchören (s. "Demon Days", "Don't get lost in heaven") gepaart mit Einflüssen aus dem Hip-Hop und teils sogar aus dem Punk-Rock Bereich (s. "White Light") beeindruckende Klangsphären erschaffen. Scheinbar spielerisch werden hier unterschiedliche Musikebenen miteinander verbunden ohne dabei gezwungen oder zu konstruiert zu klingen. Tanzbar und melodiös, harmonisch und vielseitig, ruhig und impulsiv.. "Demon Days" weist sämtliche Kontraste auf und gerade das macht es zu einem der un- bzw. außergewöhnlichsten Alben dem ein Vergleich zu Anderen aufgrund seiner Einzigartigkeit nicht gerecht wird. Ein absolutes Highlight (das Highlight des Jahres!?) das niemand "überhören" sollte!
Tip: Wer experimentelle und konzeptionelle Musik schätzt, sollte unbedingt mal bei "1 Giant Leap" (gleichnamiges Album) reinhören!
Klappe die Zweite (8. August 2006)
Gorillaz, die nun schon seit längerer Zeit bekannte, nur aus animierten Personen bestehende Band hat mit "Demondays" ihren zweiten großen Ableger rausgebracht. Stylistisch nimmt Demondays eine bessere Form an als das Vorgängeralbum "Gorillaz". Es wird hier mehr auf Harmonie und abwechslungsreichen Hip-Hop / Rock / Synthi - musiktypen zugegriffen. Eine Mischung die sich sehr bewährt hat.Demondays ist sehr melodich aber auch gewöhnungsbedürftig. El manana z.B. ist eine wunderschöne fast schon Balladenartige Komponente, hingegen "oh green world" eher Geschmackssache ist, was die doch schon arg progressiven Töne angeht.
Alles in allem ist die Scheibe doch ein Meisterwerk vom Blur Sänger, dessen Name mir grad nicht einfällt.
Durchaus empfehlenswert, wer sich an neuem Musikdesign ausprobieren möchte.






