Verkaufsrang: 1278 (DVD)
Actor: Belen Rueda
Actor: Fernando Cayo
Actor: Roger Príncep
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Juan Antonio Bayona
EAN: 0886971664096
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
NumberOfItems: 1
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 29. September 2008
Spielzeit: 101
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
UPC: 886971664096
von: Belen Rueda (Hauptdarsteller), Fernando Cayo (Hauptdarsteller), Fernando Velazquez (Komponist)
Preis: EUR 11,50
Kundenrezensionen zu 'Das Waisenhaus (Steelbook)'
Der beste Horrorfilm des ganzen Jahrzehnts (23. November 2008)
Ich war auf der Durchreise in einer fremden Stadt und hatte einen Abend totzuschlagen. Ich kam an einem Programmkino vorbei, in dem "Das Waisenhaus" lief; "Au fein", dachte ich, "ein Horrorfilm!" und ging hinein. Ich machte es mir im Sitz bequem und hatte keine großen Erwartungen: Ein Horrorfilm; nur ein weiterer Horrorfilm, wie ich sie schon zu Tausenden gesehen hatte, schon nächste Woche würde ich ihn wieder vergessen haben.Der Film begann - und mit ihm eine Erfahrung, die ich in meiner Karriere als Connaisseur selten, und in einem kommerziellen Kinofilm noch überhaupt gar nicht gemacht habe: Ich hatte Angst.
In Zeiten, in denen die amerikanischen Genre-Regisseure den Zuschauer mit endlosen Aufgüssen malträtieren, Ideen aus dem fernen Asien klauen, und sogar ihre eigenen Drehbücher recyceln (siehe die kurzweilige Reihe von Horrorfilm-Remakes), in Zeiten, in denen Filme wie SAW und "Hostel" ein scheinbar abgebrühtes Publikum mit Eimern von Blut übergießen, und in denen man meint, mit einem simplen Spukhaus würde man heutzutage keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken können, kommt hier ein spanischer Regisseur mit einem relativ konventionellem Drehbuch und einem Ensemble komplett unbekannter Gesichter und macht daraus einen Film, der so unheimlich, schaurig, und schlichtweg ANGST-machend ist, dass scheinbar die über zehnjährige Flaute des amerikanischen und europäischen Horrorkinos mit einem Schlag überbrückt scheint.
Zur Geschichte: Ein frisch verheiratetes Ehepaar kauft das verlassene Waisenhaus auf dem Land, in dem die Frau einst ihre Kindheit verbrachte. Beide haben den Wunsch, dort ein Heim für behinderte Kinder zu eröffnen. Bald beginnt ihr Adoptivsohn Simon mit Kindern zu kommunizieren, die scheinbar nur er sehen kann. Erst nimmt Mutter Laura dies nicht ernst, doch schon bald bahnen sich lang verschüttete Erinnerungen an ihre Zeit im Waisenhaus einen Weg ins freie. Plötzlich verschwindet Simon, und Laura beginnt die mysteriösen Kinder nun ebenfalls zu sehen. Ihr Ehemann aber nicht.
Mehr will ich nicht verraten, nur noch soviel: Das Verschwinden des Jungen geschieht nach ca. 20 Minuten, und was danach folgt - die polizeiliche Ermittlung, bei der Laura schon fast für verrückt erklärt wird, die Indizien, die zu einer mysteriösen ehemaligen Mitarbeiterin des alten Waisenhauses führen, die nur schwarz trägt, und fast autistisch in ihren Ausdrucksformen ist; eine Seance, in der die Geister des Hauses gerufen werden, und bei der dem Zuschauer buchstäblich die Nackenhaare zu Berge stehen, und das schaurige Finale, bei dem Laura eine Nacht in dem abgedunkelten Haus verbringt, um Kontakt zu den Kindern aufzunehmen, da sie glaubt, diese hätten ihren Sohn geraubt - ist eine verschachtelte, niemals vorhersehbare Spukgeschichte, die meisterlich mit den Erwartungen des Zuschauers spielt, und deren Spannung sich schlussendlich fast bis zum Unerträglichen steigert, so dass man meint, eine Schlinge zieht sich langsam zu.
Die letzten 20 (ich wiederhole: ZWANZIG) Minuten saß ich an der äußersten Kante des Kinosessels, mein Herz raste mit Höchstgeschwindigkeit; die Menschen um mich herum schrieen und hielten sich die Augen zu - und nach einem äußerst unbequemen Ende verliess ich den Kinosaal mit wackligen Knien und fühlte mich so aufgewühlt, müde und erschüttert, als hätte ich gerade 90 Minutenlang versucht, mit dem Fahrrad gegen eine heftige Sturmböe anzufahren.
Das westliche Horrorgenre ist gerettet: Regisseur Bayona hat es uns gezeigt. Man wird das "Waisenhaus" in 20 Jahren in einem Atemzug mit Titeln wie dem "Exorzisten", "Rosemaries Baby", "Shining" und "Bis das Blut gefriert" nennen - und ich werde mir selbst dafür gratulieren dürfen, diesem modernen Klassiker einst im Kino gesehen zu haben.
Entweder man mag ihn, oder.. (22. November 2008)
...man mag ihn halt nicht.Ein Zwischending gibt es hier nicht.
Ich denke, ich bin mit keinen Erwartungen an diesen Film herangegangen & das war auch gut so, ansonsten wäre ich wohl etwas enttäuscht gewesen, erwartete etwa mein Freund einen puren Horror-Gruselfilm a la Grudge o.Ä.
Trotzallem gefiel mir der Film wirklich gut, einfach, weil man sich ängstigt, die Atmosphäre ist angespannt & man fragt sich doch die ganze Zeit, was da nun dahinter steckt.
Beim Ende, ja nun - ein Aha-Effekt, aber unerwartet, wie ich fand.
Fazit in meinen Augen: Den Film nur sehen, wenn man jetzt wirklich keinen Gruselschocker erwartet, trotzallem hält man in manchen Momenten die Luft an. Der Spannungsbogen wurde vielleicht etwas ungeschickt gelegt, trotzallem : Für Fans von Mystery und Grübel genau das richtige.
Hier scheiden sich die Geschmäcker... (19. November 2008)
El Orfanato ist wohl einer der Horrorfilme, die die Meinungen der Zuschauer am krassesten scheiden. Der eine kommta aus dem Kino und ist haltlos begeistert, der andere wacht erst am Ende des Abspanns auf und fragt sich "...und wo war jetzt der Horrorfilm?"Um eines vorwegzunehmen: Wer beim Wort "Horrorfilm" zuallererst an fiese Monster, plötzliche Schockeffekte, eventuell Splatterszenen und Adrenalinachterbahn im Kinositz denkt, könnte diesen Film tatsächlich langweilig finden. Der Schrecken von El Orfanato spielt - auf Fußballerdeutsch - nicht in einer anderen Liga, er spielt ein vollkommen anderes Spiel.
El Orfanato ist beinahe sanft in seiner Erzählweise, auf bombastische Adrenalinausschütteffekte verzichtet er so gut wie ganz. Der Schrecken dieses Filmes lauert weniger im Gezeigten als mehr in dem, was man nicht sieht. Unter Horrorfilmgenres würde ich ihn eventuell dem klassischen Geistermärchen- und Spukhausfilm zuordnen. Gegruselt und erschreckt habe ich mich in diesem Film vorzüglich, ich würde diesen Film allerdings durchaus auch Leuten empfehlen, die normalerweise vor Horrorfilmen zurückschrecken, weil ihnen das Genre zu blutig/zu gewalttätig/zu schrecklich ist.
Die Handlung ist brilliant erzählt, die Bilder sind bezaubernd. Alle roten Fäden der Handlung werden aufgegriffen und verwertet, am Ende bleiben keine Fragen offen. Dieser Film lässt den Zuschauer auch mit dem Schrecken auch nach dem Abspann nicht allein: Das Ende - ohne spoilen zu wollen - macht den Film rund und erklärt das zuvor Gesehene.
Sicher - die obligatorischen "Aber wieso hat er/sie denn nicht einfach...?"-Fragen kann man sich stellen, aber das sind Horrorfans an sich ja gewöhnt [Stichwort "Warum trennen die sich eigentlich immer und laufen allein rum?! Gucken die keine Horrorfilme?" ;)].
Die Schauspieler sind gut gewählt und absolut überzeugend, Schnitt und Kamerafürhrung tragen dazu bei, dass sich die Atmosphäre des Films beinahe unmerklich verdichtet und den Zuschauer fesselt.
Für mich war El Orfanato einer der besten Horrorfilme seit seeeehr langer Zeit, da ich besonders diese subtile Art Schrecken besonders gern mag und gut erzählten Geschichten per se nicht widerstehen kann - und dieser Film bietet beides. Meine Empfehlung wäre also für Fans von etwas "lauteren" Filmen des Horrorgenres, sich diesen Film eventuell erst mal ohne Erwartungen anzuschauen. Für Fans von subtilem Horror und Leute, die sich an einer gut erzählten Geschichte erfreuen können, empfehle ich diesen Film uneingeschränkt - zumal er in dieser Auflage in einem äußerst schick gemachten Steelbook mit attraktivem Bonusmaterial daherkommt.
FAZIT: Für mich einer der besten Filme der letzten Zeit, unabhängig vom Genre. Für Horrorfans eventuell Geschmacksfrage.
Das Waisenhaus hat mich heute Nacht nicht schlafen lassen (27. Oktober 2008)
Ich finde generell Filme dieser Art wo kleine Kinder mitspielen sehr unheimlich.Der Film ist echt gelungen, von Anfang bis Ende hatte ich ein angespanntes schauriges Gefühl in mir.
Die ganze Film Kulisse von dem Haus angefangen, mit dem Leuchtturm, das Meer, ist wirklich sehr schön aber irgendwie doch düster und unheimlich zugleich.
Die Schauspieler haben ihre Rolle alle sehr gut dargestellt.
Zur Story, Laura war als Kind selber in diesem Waisenhaus. Dieses Waisenhaus hatte überwiegend, kranke behinderte Kinder. Sie wurde als sieben jährige von einer Familie adoptiert und ist dort weg.
Jahre später als Erwachsene, verheiratet mit einem Arzt und mittlerweile Adoptiv Eltern eines HIV positiven Kindes, haben Laura und Carlos das Waisenhaus gekauft um selber 4-5 Kranke Kinder dort aufzunehmen und zu pflegen.
Simon ihr Sohn, hat dort "imaginäre" Freunde und anfangs machen sich Laura und Carlos Sorgen, die sich aber schnell als Sorgen anderer Art entpuppen. Simon verschwindet und das Spiel beginnt für Laura, das sie in Iherer Kindheit mit ihren Freunden immer spielte.
Endlich mal wieder ein intelligentes schauriges Grusel Märchen, das ohne viel schnick schnack den Zuschauer den ganzen Film über in seinen Bann zieht.
Von meiner Seite aus, absolut empfehlenswert.
Ein wahnsinnig spannender Film (21. Oktober 2008)
Laura will das Waisenhaus in dem sie aufgewachsen ist wieder zum Leben erwecken und kehrt mit ihrem 7 jährigen Sohn Simon dorthin zurück. Doch was sie nicht weiß es spuken die Geister der ehemaligen Bewohner darin herum. Bei der Einweihungsfeier verschwindet Simon plötzlich. Laura versucht alles um ihren kleinen Jungen wieder zufinden, denn Simon ist schwer krank und braucht täglich seine Medizin.Habe mir den Film gestern angesehen und ich muß sagen er ist nicht blutig aber er hat sehr viele Schockmomente. Einige Male bin ich sehr erschrocken.
Sehr zu empfehlen.





