Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2 DVDs)

Verkaufsrang: 1925 (DVD)
Actor: Johnny Depp
Actor: Helena Bonham Carter
Actor: Alan Rickman
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Tim Burton
EAN: 7321925011258
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
NumberOfItems: 2
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 18. Juli 2008
Spielzeit: 111
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Johnny Depp (Hauptdarsteller), Helena Bonham Carter (Hauptdarsteller), Stephen Sondheim (Komponist)
Preis: EUR 22,99

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend – was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett – aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.

Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2 DVDs)'

Daneben (1. Oktober 2008)

Mir ist schon klar, dass ich hier etwas gegen den Strom schwimme, aber Geschmächer sind ja bekanntlich verschieden. Also, dieser Film ist überhaupt nicht mein Fall und das, obwohl ich eigentlich ausgesprochener Tim Burton Fan bin.
Leider habe ich jedoch an diesem Film fast alles zu kritisieren:

1.) Der Film ist meiner Ansicht nach übertrieben und unnötig grausam. Hier überschreitet Tim Burton eine Splatter-Grenze, die ich persönlich als unangenehm empfinde. Statt den Akt des "Kehle durchscheidens" in jeder Einzelheit darzustellen (insbesondere so ab 1 Stunde, 10 Minuten auf der DVD), hätte hier eine Andeutung genügt. Das hätte dem künstlerischen Wert dieses Films keinen Abbruch getan. Mag jetzt etwas komisch klingen anhand der Berieselungen, die es allabendlich schon im Vorabendprogramm zu sehen gibt, aber dieser Film verletzt mein ethisches Empfinden. Klingt doof, aber ist so.

2.) Ohne die Vorlage zu kennen, scheint mir diese erschreckend schwach. Eine dünne Rache-Story, gemischt mit etwas oberflächlicher Sozialstudie hier, unglaubhafter Liebesgeschichte dort, einfach eines Tim Burton unwürdig. Sorry, ein kompletter Fehlgriff.

3.) Dieser Film ist nicht humorvoll. Damit hätte ich Teile von 1.) noch verschmerzen können, aber ich kann hier kaum originelle Pointen entdecken. Vielleicht ist die Story ja nicht so schlecht, wie ich sie in 2.) mache, weil sie humorvoll ist. Falls dem so ist, kommt das jedoch in diesem Film überhaupt nicht rüber.

4.) Das Wort Fehlgriff ist ebenfalls für die Kompositionen passend. Mag daran liegen, dass ich nicht der Musical-Fan bin, aber derart seichte Kompositionen und Arrangements sind schon erschreckend. Da produziiert selbst ein Kommerz-Fließband-Arbeiter wie der grauenhafte Lloyd-Webber 10mal bessere Sachen. Hätte Tim Burton doch bloss neu vertont und zu seinem Hauskomposinisten Denny Elfman gegriffen (und der ist schon nicht gerade die Creme de la Creme). Über die Texte (weder das englische Original noch die Deutschen Untertitel) schweige ich lieber komplett.

5.) Was 4.) noch schlimmer macht, ist die Tatsache, dass die Akteure alle keine Musical-Darsteller sind und einfach nicht singen können.

6.) Einzig das handwerkliche, also die Regie, das "Bühnenbild", das gewohnte Können von Tim Burton vermögen einen kleinen Pluspunkt zu setzen.

Also, keine Zweifel, ich mag diesen Film nicht. Andere vielleicht schon, ich nicht. Also Tim, beim nächsten Mal bitte wieder was anderes.

Gruselige Geschichte, tolle Schauspieler, aber.... (22. September 2008)

... dieser Film ist wirklich nur was für Burton-Liebhaber. Mich hat das Gesinge wirklich genervt. Wenngleich Johnny Depp großartig spielt. Die Geschichte hat mich schon immer fasziniert, also habe ich mir den Film angesehen.

Ich gebe fairerweise 4 Sterne, weil dieser Film echt genial gemacht ist. 1 Punkt abzug gibt es, weil er mir persönlcih einfach nicht gefallen hat.

Aber für alle Burton-VErrückten gilt: KAUFEN

Schaurig schön - wie immer, Mr. Burton! (19. September 2008)

Ein grossartiger Film. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll - also mal mit der unvermeidlichen Darstellerriege (Johnny Depp, Helena Bonham Carter) - dazu noch Alan Rickman, besser geht es nicht. Außerdem kann man sich Burton ohne Depp schon gar nicht mehr vorstellen...
Düster, blutig, herrlich überzogen (dieses dicke rote Blut...)
Über die Sangeskünste der einzelnen Protagonisten lässt sich bestimmt streiten - ich finde allerdings dass es passt, so wie es ist.
Und Johnny Depp (hatte der nicht zu 21JumpStreet-Zeiten auch mal eine Band?) macht seine Sache wirklich gut.
Gibt es eigentlich etwas, dass er nicht kann??
Wer seinen Englischkenntnissen nicht über den Weg traut, sollte (so wie ich) beim ersten Sehen die deutschen Untertitel einblenden.
Der Soundtrack begleitet mich inzwischen bei Autofahrten.
Lieblingslied: A little Priest!

Vielleicht der genialste Burton Film? (17. September 2008)

Ich mag Tim Burton, vor allem seine schrägen Filme. Na gut, abgesehen von "Planet der Affen", den ich nicht so gut fand, kenne ich nur schräge Filme vom ihm.

Die Kamera war exzellent, der Schnitt einfach genial.
Ich kann nur sagen, anschauen, anschauen, anschauen!

Es gibt nur einen Punkt der mich nicht in Ruhe lässt und das ist die Musik! Ich mag die Musik und sie ist ein echter Ohrwurm ... aber ich glaube, dass ich jede einzelne Melodie bereits kenne.
Ich weiß nicht woher, aber die Musik ist kopiert und neu vertextet oder so stark beeinflusst, dass sie mir so bekannt vorkommt, dass ich es nicht mehr als eigenständige Komposition gelten lassen kann.
Leider habe ich aber nicht die Zeit, herauszufinden, woher die originale Musik kommt.

Aber was solls, gestohlen wird überall und wenn es passt, ist es gut.

Ich mag den Film und kann ihn nur empfehlen!
Trotzdem einen Stern Abzug für die Musik, die ich bereits kenne.

Eine Rasur gefällig? (10. September 2008)

Sweeney Todd hat mein Interesse nur durch Johnny Depp gewinnen können. Mit Musicals habe ich relativ wenig am Hut und begeistern konnte mich nur das Phantom der Oper (Joel Schumacher Version).

Als ich diesen Film zum ersten mal im Kino sah (Was kann man bei Johnny Depp und Tim Burton falsch machen!) war ich absolut begeistert. Grandios inzszeniert, klasse Kullisen, eine Starbesetzung die wiedermal ihresgleichen sucht (Vor allem Alen Rickman) und eine fantastisch düstere Geschichte die ebenfalls brutal ist.

Die Schauspieler zeigen nicht nur Schauspielerische höchstleistung sondern zeigen auch Musikalisch was in ihnen steckt.

ABER eine warnung an folgende Zielgruppe:

Mögt ihr singen in Filmen nicht, seid weder des Englischen mächtig noch mögt ihr Untertitel (Egal ob aus eigener Sicht oder aus Gesundheitlicher -wie meine Mutter die es mit den Augen hat und sowas nicht lange lesen kann-) dann macht einen Bogen um den Film. Der FIlm ist zu 60/70% gesungen und GOTT SEI DANK wurde dieser dieses mal nicht eingedeutscht aber die Untertitel kann einige Zuschauer doch stören.

Ich bin begeistert und diese Begeisterung hat sich sogar noch beim anschaun der Blu-Ray gehalten. Somit...grandioser Film

dkb.de

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