Verkaufsrang: 270 (DVD)
Actor: Michelle Clunie
Actor: Robert Gant
Actor: Thea Gill
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: David Wellington
Director: Alex Chapple
Director: Michael DeCarlo
Director: Kelly Makin
Director: Bruce McDonald
EAN: 7321925009989
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: Limited Edition
Format: PAL
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
NumberOfItems: 4
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 15. August 2008
Spielzeit: 686
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 2005
von: Michelle Clunie (Hauptdarsteller), Robert Gant (Hauptdarsteller), Mitch Magonet (Komponist), Shirley Manson (Komponist), Tom Third (Komponist)
Preis: EUR 17,26
Kundenrezensionen zu 'Queer as Folk - Die komplette vierte Staffel (4 DVDs)'
Einmal Hölle und zurück (10. November 2008)
Die Ausgangssituation war folgende: Michael ist mit seinem Schützling Hunter auf und davon gerannt, um ihn den Fängen seiner Mutter zu entziehen. Brian und Justin feierten ihren Sieg über Polizeichef Jim Stockwell. Melanie hat das erste Drittel ihrer Schwangerschaft erfolgreich hinter sich gebracht. Ted hat sich in die Entzugsklinik eingecheckt und Emmett leidet still vor sich hin.Staffel vier fokussiert sich auf Brian und die Dinge, die ihm widerfahren werden. Einmal Hölle und zurück. Wie Cowlip die Dinge erzählt, ist verpackt in Bildern, die ihren Helden Stück für Stück demontieren, ihn aber nicht hoffnungslos zurücklassen.
Justin wird mit Gespenstern seiner Vergangenheit konfrontiert. Auch diese Geschichte wird in ausdrucksstarken Bildern erzählt, sie fordert uns heraus, Stellung zu beziehen, und regt zum Nachdenken an. Justin kann sich selbst befreien und damit heilen und ist am Ende stark genug, um sich um seinen Lebensgefährten zu kümmern, der vom Schicksal eine ziemliche Bürde auferlegt bekommt.
Es ist aber leider auch wahr, dass viele interessante Charaktere eingeführt, benutzt und fallen gelassen wurden, ohne dass wir je erfuhren, was aus ihnen wurde. Das finde ich nach wie vor sehr schade.
Ich bedaure, dass die Staffellänge von ehemals 21 Episoden auf 14 geschrumpft wurde. Soviel wäre noch zu erzählen gewesen. Ich betone ausdrücklich, dass ich nicht finde, die Qualität hat nachgelassen, sie hätte nur noch gesteigert werden können. Das Ende lässt unsere Herzen höher schlagen, ist doch aber nur wieder ein klassischer Fall von Bad Timing. Für was wird Justin sich entscheiden: Kunst oder Liebe?
immernoch QaF, aber für mich die schwächste Staffel bisher (15. Oktober 2008)
so. also. das ist sie nun, staffel vier. die ausgangssituation: ich liebe QaF, wirklich wirklich. aber leider hat staffel vier für mich an qualität verloren. ganz besonders schlimm finde ich den lieblosen umgang mit nebenfiguren- z.b. darren alias shanda leer, anthony oder cody, allesamt werden sie zu schnell eingeführt und fast noch schneller wieder fallengelassen. aber auch unseren hauptfiguren hätte ich etwas mehr liebe und leichtigkeit und etwas weniger schmerzen und drama gegönnt. und, so leid es mir tut, debbie nervt tatsächlich in den ersten paar folgen gewaltig.aber es ist nicht nur schlimm und man findet auch in diesen 14 folgen(schon oft, aber nicht oft genug erwähnt: zu wenige, unverschämt für den preis und ohne extras eigentlich zu boykottieren!)einiges liebeswertes, und sei es nur das wirklich nett gemachte fanbook..
fazit: fans, es führt kein weg dran vorbei. lasst uns hoffen, dass sie sich bei staffel 5 wieder an die genialität der ersten beiden staffeln erinnert haben.
alle anderen: fangt bei den ersten beiden staffeln an.. :)
Noch nix von Stauwundern gehört?! (23. September 2008)
Über Queer as Folk an sich braucht man sich ja nun wirklich nicht mehr auszulassen, es ist eine der bahnbrechendsten und gewagtesten und damit eine der brillantesten TV-Serien die jemals adaptiert wurden (von den süßen Engländern übrigens)! Allerdings ist die Lösung mit dem dazugelieferten Booklet zwar eine nette Idee, allerdings wo hin damit, wenn man es durchgelesen hat?! Wie schon im vergangenen Set ist keinerlei Stauraum für dieses schöne Bonbon gegeben und man muss es zwangsweise einfach "nur" daneben stellen, wo es einstaubt & verblasst. Für diese wiederholte unkluge/unschöne Variante der DVD-Präsentation gibt es satte 2 Sterne Abzug, obwohl ich selbst ein großer Fan der dünnen Doppel-DVD-Aufbewahrung bin.Und das Leben geht weiter (10. September 2008)
Auch in der vierten Staffel werden die Helden der Serie mit all den Vorurteilen konfrontiert, wie es schon in den ersten Staffeln zu sehen war. Doch auch diesmal zahlt sich Freundschaft, die nicht nur oberflächlich ist, aus. Nur gut, wenn man solche Freunde hat, die einem auch immer unterstützend zur Seite stehen. Selten hat eine Serie das Thema Freundschaft so gekonnt umgesetzt. Einfach klasse.Beinahe nur noch eine unter vielen... (19. August 2008)
Primetime Soaps, ist QaF in dieser 4. Staffel, denn nie wurde offensichtlicher, dass diese Serie allein und genau nach den Mustern dieses Formates funktioniert. Die Rollen sind jetzt klar und vorhersehbar verteilt und bedienen fast durchgängig nur noch die ihnen zugedachten Klischees. Es regieren Heros, Pathos & political correctness verkleistert under the icing of the cake, jenem pappsüßen Zuckerguß, den das amerikanische Publikum so zu schätzen scheint (jedenfalls verfällt man in diese Annahme wenn man die US TV Shows über die Jahrzehnte verfolgt hat...).Debbie beginnt allmählich gehörig zu nerven, Teds ewige Labiltät sowie Emmetts Helfersyndrom und unerbittlicher Hang zum Drama, der großen Geste, scheinen zu grell und übersteuert, als das man sich nicht in Ansätzen gelangweilt vorkommt. Auch Tempo und Originalität ebben deutlich ab, wodurch die Handlung in seichtere Gefilde abdriftet. Als Aufreger erkrankt Brian und die Art und Weise wie er davon erfährt, ist ungewöhnlich bis nie dagewesen, weil man sich das eben nur einem schwulen Maincast so ins Drehbuch zu schreiben getraut. Seine Genesung verläuft, wie im Drama Genre üblich, soapgerecht, also bilder- bzw. drehbuchmäßig und ist daher schon bald kein Thema mehr. Unnötig der ganze aufgeblasene Plot um die Heirat Ben und Michaels in Kanada. Hier wird eine Sache, die im wirklichen Leben lediglich rein symbolischen Wert hat, eigentlich ohne spürbare Folgen bleibt und höchstens für die beiden Beteiligten eine höhere Bedeutung einnimmt, in an den Haaren herbeigezogener, aufgesetzt und gestelzt wirkender Weise ausgewalzt und zu einer Grundsatz- bzw. Schicksalsfrage aufstilisiert, was so einfach nur übertrieben und zuviel des Guten ist...
Letztlich aber sind einem Brian, Michael & Co. inzwischen zu vertraut, um sie einfach im Regen stehen zu lassen. Und mit vielen seiner Vorzüge und Annehmlichkeiten wartet QaF auch weiterhin auf: Brian und Ben shirtless oder ohne noch weniger bekleidet, Brians zwei Seelen, die je nach Lage den Lauf der Welt in die gewünschte Richtung korrigieren und dabei nicht selten überraschen, die manchmal aufflackernde Situationskomik mit Witz, Ironie und manch coolem Spruch oder die vielen (meist leiseren) Momente in denen unsere eng befreundeten Helden in jener leisen emotionalen Grundstimmung miteinander umgehen, die sich wohl Jeder in seinem engen Umfeld wünscht- ein eingeschworener Haufen eben.
In Staffel 5 feiert der Kitsch dann endgültig olymiastische Triumpfe aber das auf sooo anrührendem Level, dass es höchstens den jenigen kaltlässt, neben dem selbst ein Kühlschrank erfrieren könnte.



