30: WEISS

Verkaufsrang: 256 (Musik)
Artist: Gabriel Burns
Audio CD
EAN: 0602517513273
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Star Bugs (Universal Music)
UPC: 602517513273
Preis: EUR 5,49

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Kundenrezensionen zu '30: WEISS'

Ganz großes (Ohr-)Kino (28. November 2008)

Ich kann mich den überschwänglichen Rezensionen hier nur anschließen: Ein großartiges Hörspiel, welches im Zusammenhang der gesamten Serie noch grandioser erscheint.
Ich hatte im Verlauf der bislang 30 Folgen bisweilen den Eindruck, dass Volker Sassenberg und der Rest des Teams vielleicht den Faden verlieren könnten, und der stark eingeschränkte Veröffentlichungs-Rythmus verstärkte dies zusätzlich.

Die letzten beiden Folgen haben diese Bedenken aber komplett entkräftet und gehören für mich zu den besten Hörspielen des Jahres, ach was - der letzten Jahre!

Großartige Sprecher, Musik, Atmosphäre, Story und hervorragende Geräuschuntermalung - hinzu kommt eine der Stärken dieser Serie: Im Kopf erzeugte Bilder, die noch lange hängen bleiben...

Absolut empfehlenswert.

Das Beste, was man im Moment hören kann. (27. November 2008)

Ernsthaft, ich habe selten eine derart dichte, atmoshärische, spannende, großartige Hörspielreihe gehört wie diese. Sprecher, Geräusche, Musik, alles passt perfekt und ist hochprofessionell produziert. Zwischendurch gibts sicher mal auf irgendeiner der inzwischen 30 CDs den ein oder anderen Hänger, was sich aber nicht auf das Gesamtwerk auswirkt. Und diese Folge (Weiß) bildet den fulminanten, krönenden Höhepunkt der Reihe.

Ich kann nur jedem raten, der auch nur ansatzweise Horror/Mystery/Phantastik mag, sich möglichst alle 30 Folgen auf einmal zu besorgen. Ihr werdet es nicht bereuen, sondern im Gegenteil möglichst jede freie Minuten nutzen wollen, bis ihr die Geschichte bis zum Ende gehört habt.

Ich bin so von den Socken, dass ich mir alles direkt nochmal geben muss.

Besser als Kino(kleiner Spoiler)... (25. November 2008)

...denn kein Film der Welt könnte das wiedergeben, was in "Weiss" geboten wird. Ein beinahe surreales Gefecht zwischen den Kräften der Finsternis und Mächten des Lichts wird ausgefochten. Einige Dinge kommen zu einer Lösung, andere liegen nach bester GB-Art auch weiterhin im Dunkeln. Und als wäre dieser Pomp nicht schon genug für die Hirnwindungen des Hörers...nein, man setzt noch einen drauf und treibt mit Peter Gabriels "Here Comes The Flood" als Schlußsong dem Rezipienten die Tränen in die Augen. Kaufen! Kaufen! Kaufen!

Ein Juwel von einem Hörspiel (17. November 2008)

Vorweg muss ich sagen: ich bin kein Burns-Hörer. Ich liebe Detektiv-Geschichten rund um ???, Point Whitmark, etc... Aber diese Folge wurde mir von mehreren Freunden nahegelegt. Ich weiß noch nicht, ob ich GB weiterhören werden, oder ob ich mir die alten Folgen noch zulege. ... Aber in dieser Folge gibt es eine Szene, für die sich jeder investierte Euro tausendfach lohnt!!!

Zugegeben, ich brauchte Vorwissen (zumindest die GB-Folgen 28 und 29), um in Ansätzen zu kapieren, worum es überhaupt geht. Aber dann wurde mir auch wirklich was geboten!!!

Auf der einen Seite läuft Hauptfigur Steven Burns durch eine apokalyptische Geisterwelt, die an David Lynchs Eraserhead (mussten wir vor kurzem in der Uni sehen - grusel-ächz!!) erinnert. Auf der anderen schlagen sich Joyce und Larry durch ein beklemmendes Action-Feuerwerk. Und Bakerman erlebt einen psychedelischen Tripp durch die Ozeane. Das alles in eine Folge zu packen ist schon gewagt und krass!

Aber dann das Ende... Die letzte Szene ist gewaltig! Die Atmosphäre, die Musik, der Text, die Inszenierung: einzigartig in seiner emotionalen Wirkung unter allen von mir jemals gehörten Original-Hörspielen!!! Ich meine, hier wurde nicht ein literarischer Großmeister (King, Rowling, o.a.) vertont, hier wurde eine eigenständige Geschichte neu ersonnen. Da ziehe ich meinen Hut. Auch wenn ich niemals Burns-Fan werde: hier hätte ich sonst echt was verpasst... Daher volle 5 Sterne!!!

Gabriel Burns - 30. Weiss (17. November 2008)

Erster Eindruck: Der Wahrheit ein Stück näher...

Bakerman, Joyce Kramer und Doktor Phillips suchen mit Hilfe von Julien Cardieux die weiße Villa auf. Dort treffen sie in einem Ballsaal auf eine alte Bekannte die ihnen eröffnet das sich die Zauberer für das Ritual bereit machen.... In der Villa werden die Familien der Zauberer beschützt...Während sich Dr. Phillips auf die Suche nach Bakerman macht, der seit Betreten der Villa verschwunden ist, machen sich Joyce und Julien auf in den Wald, um die Zauberer zu suchen....Gabriel ist immer noch in der "Parallelwelt" die ihn zu seinem Elternhaus führt. Steven erhofft er sich Erkenntnisse über seinen Bruder Daniel... Und dann wird ihm ein verlockendes Angebot unterbreitet...

Wohl keine andere Folge der "Gabriel Burns"-Reihe wurde so sehnsüchtig erwartet wie die Jubiläumsfolge "Weiss". Schon allein das Cover versprach eine besondere Story. Und tatsächlich: Besonders in der Geschichte um Steven treten wichtige und entscheidende Ereignisse ein, die die komplette Serie verändern werden. Aber auch das Ritual der Zauberer bildet einen Spannungsbogen, der förmlich die Luft zum knistern bringt. Produzent und Regisseur Volker Sassenberg schafft es wieder, die Geschichte greifbar zu machen, um dann im letzten Moment auf eine andere Szene umzuschwenken. Allein das spektakuläre Intro, das in seiner Art in der Serie einzigartig und dem Bericht einer Nachrichtenreporterin nachempfunden ist, weckt die Lust auf das Hörspiel und lässt einen erstmal sprachlos dem Kommenden lauschen. Eine absolute Top-Folge der preisgekrönten Mystery-Serie, die ein absoluter Ohrenschmaus ist.

Auch wenn Jürgen Kluckert in den vorigen Folgen schon als Erzähler glänzte und durchweg hervorragende Leistungen erbrachte, kann er sich in dieser Folge tatsächlich noch einmal steigern. Langsam und mit intensiver Betonung spricht er jedes einzelne Wort, jeden einzelnen Satz und erreicht schon so eine greifbare Spannungslinie. Sein Einsatz ist ausgeweitet worden, sodass er streckenweise lange Passagen allein bestreitet. Viola Sauer ist nach einigen Folgen wieder als Lil Hastings zu hören, die ihre einprägsame Stimme wieder auf betonungsreiche Art zur Geltung bringt. Großes Lob gebührt außerdem Max Oskar Schälte, der Stevens Bruder Daniel trotz seines jungen Alters treffsicher und gekonnt umsetzt. Weitere Sprecher sind unter anderem Karin Buchholz, Mario von Jascheroff und Barbara Ratthey.

Auch das Sounddesign der Serie ist unübertroffen. Wie der roten Faden sich durch die Story, so zieht sich auchdie Musik als begleiter durch das Hörspiel, meist träumend im Hintergrund, mal etwas lauter, mal völlig verschwunden. Feinfühlige Klaviermelodien, ausgedehnte, leise elektronische Elemente, Orchesterklänge, all das vereint sich zu einem intensiven und stimmungsvollen Klanggewebe, das allein zu hören im Zusammenfluss mit Jürgen Kluckerts Stimme schon ein echtes Erlebnis ist und einen in seinen Bann zieht.

Wie schon erwähnt: Das Cover sticht durch seine Farbe deutlich aus seinen Vorgängern heraus. Die effektvollen roten Blütenblättern (die Szene mit der zerbrochenen Vase wird übrigens aus dem Hörspiel aufgegriffen) bilden mit dem strahlenden weiß einen krassen Kontrast und somit das außergewöhnlichste Cover bisher.

Fazit: Was für eine grandiose Produktion, was für eine stimmungsvolle Story, was für phantastische Sprecher! Wer hätte gedacht, dass sich Gabriel Burns noch so stark steigern könnte?

dkb.de

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