Daniel Craig - Flashbacks of a Fool

Verkaufsrang: 3404 (DVD)
Actor: Daniel Craig
Actor: Harry Eden
Actor: Olivia Williams
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Baillie Walsh
EAN: 4260157710221
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: Widescreen
Label: HMH Hamburger Medien Haus
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: HMH Hamburger Medien Haus
NumberOfItems: 1
Verlag: HMH Hamburger Medien Haus
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 4. Dezember 2008
Spielzeit: 100
Studio: HMH Hamburger Medien Haus
TheatricalReleaseDate: 2008
von: Daniel Craig (Hauptdarsteller), Harry Eden (Hauptdarsteller), Richard Hartley (Komponist)
Preis: EUR 10,38

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Kundenrezensionen zu 'Daniel Craig - Flashbacks of a Fool'

Fans von Daniel Craig werden enttäuscht sein (7. Januar 2009)

"Flashbacks of a Fool" spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Zum einen gibt es da die Gegenwart, in der Joe, stark und uneitel dargestellt von James Bond" Daniel Craig, als abgehalfterter Hollywoodstar versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. In dieser Rahmenhandlung eingebettet liegt die zweite Ebene. Diese befasst sich mit Joes - jetzt dargestellt von Harry Eden - Jugend in England und dem Ereignis, das ihn letztlich dazu veranlasste, seiner Heimat den Rücken zu kehren. Dabei nimmt die Rückblende in die Vergangenheit einen beachtlichen Teil der 103 Minuten Laufzeit ein; Craig-Fans werden also enttäuscht sein, ihren Star nicht allzu häufig zu Gesicht zu bekommen. Stattdessen darf man dem noch nicht allzu bekannten Harry Eden, der beispielsweise in Oliver Twist" mitspielte, als junger Joe Scott zusehen. Auch wenn er die Gefühle und Aktionen seines Charakters noch nicht in der professionellen Art und Weise eines Daniel Craig darzustellen vermag, liefert er doch eine passable Leistung ab.
Der größte Schwachpunkt ist leider der interessante Aspekt der zwei Erzählebenen. Zu wenig kann der Zuschauer Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Bezug setzen, zu weit entfernt sind der junge und der ältere Joe voneinander, auch wenn die große Ähnlichkeit zwischen Craig und Eden faszinierend ist. So laufen die beiden Erzählebenen nur lose verknüpft nebeneinander her und spielen zwar ihre Stärken aus, finden aber doch nie zueinander. Auch an der Glaubwürdigkeit mancher Sachverhalte zweifelt man; weder Joes und Boots' tiefer Freundschaft noch der aufkeimenden Verliebtheit von Joe und Ruth wird genug Platz zur Entfaltung gegeben. So macht Baillie Walshs Regiedebüt einen noch recht unausgegorenen Eindruck.

Die Extras können sich sehen lassen: Es gibt US-Trailer des Films, eine Trailershow, entfallene Szenen, ein Making-of und eine Bildergalerie auf der Silberscheibe, dazu eine Dreiviertelstunde lang Interviews mit Cast und Crew. Dass das Making-of lediglich aus einigen Aufnahmen vom Dreh besteht und gerade mal acht Minuten lang ist und es keine deutschen Untertitel bei den Extras gibt, ist natürlich schade. Auch die Synchronisation von "Flashbacks of a Fool" ist schwach ausgefallen; hier muss ganz eindeutig die Originalfassung empfohlen werden.

Fans von Daniel Craig werden enttäuscht sein, denn der Star ist in dem Drama Flashbacks of a Fool" nicht sehr häufig zu sehen. Leider krankt der Film zudem an der narrativen Struktur, die mit Rahmenhandlung und Rückblick zwar klassische Formen annimmt, jedoch nur wenige Verknüpfungspunkte zwischen diesen beiden Ebenen aufweist und daher einfach nicht überzeugen kann.

"Es gibt nur eins im Leben, wozu man Courage benötigt... (18. Dezember 2008)

...und das ist stehen zu bleiben." Es braucht bis zum Ende des Films, ehe der frustrierte Schauspieler Joe(Daniel Craig) zu dieser Erkenntnis gelangt. Joe ist von England nach Amerika gezogen, wurde dort ein erfolgreicher Schauspieler, versumpfte letztendlich in Drogen, Alkohol und Affären. Es erreicht ihn ein Anruf aus der Heimat. Sein alter Jugendfreund Boots ist gestorben. Als Joe dann auch noch von einem Manager gedemütigt und um eine Rolle gebracht wird, will er ins Wasser gehen. Zwar nimmt das Meer ihn auf, aber es schenkt ihm nicht den Tod, sondern Erinnerungen. Als der Ozean Joe wieder ausspuckt, macht er sich auf zu Boots Beerdigung.

In einem Rückblick begleiten wir Joe in die 70er Jahre nach England. Er lebt mit seiner Mutter in einem Haus am Strand. Joe verliebt sich in Ruth(Claire Forlani), aber es kommt nie zu einem ernsthaften Date mit ihr. Statt dessen landet Joe im Bett der wesentlich älteren, und verheirateten, Nachbarin Evelyn(Jodhi May), die ihm die Unschuld nimmt. Während Joe Ruth an seinen besten Freund Boots verliert, nimmt die Affäre mit Evelyn immer festere Formen an. Bis sie letztendlich in einer Katastrophe endet.

Regiseur Baillie Walsh hat Flashback of a fool, ob gewollt oder nicht, als Dreiakter produziert. Akt 1 ist der Joe in der Realität. Abgehalftert, fertig, ein Mensch zum Abgewöhnen. Der Film kommt dabei nur schwer in Gang, wirkt holprig in der Synchronisation und animiert nicht unbedingt zum Weiterschauen.
Akt 2 versetzt uns zurück in Joes Jugend. Hier beginnt eine Story, die interessant, gefühlvoll und spannend ist. Nach und nach gewinnt der Film an Fahrt. Wer bis hierher gelangt, schaltet nicht mehr ab.
Der dritte Akt zeigt uns einen unglaublich präsenten Daniel Craig, eine tief bewegende Geschichte und ist, jedenfalls für mich, das absolute Highlight der Produktion. Was sich langsam und zögernd entwickelte, die Story um Joes Leben, findet hier einige fulminante Einstellungen. Ganz großes Kino für die Seele.

Flashbacks of a fool ist ein ruhiger Film, in den man sich hineinarbeiten muss. Wer das schafft, wird mit einer bewegenden Geschichte belohnt und nimmt die Erkenntnis mit, dass Daniel Craig ein wirklich hervorragender Akteur ist. Als kleines Sahnehäppchen gibt es Roxy Musik im Soundtrack mit einer wunderbaren Playbackeinlage von Joe und Ruth. Der Film ist sicher nicht jedermanns Sache, aber sehenswert. Finden sie einfach heraus, was sie davon halten und entscheiden sie selbst.

Crossings of Life (2. Dezember 2008)

Suchen Sie schon länger nach einem Film, der es vermag, Sie endlich `mal wieder ins Geschehen zu bannen? Der authentische Charaktere formt, Teilnahme auslöst sowie Faszination und Sie auf glaubwürdige Weise aus der Gegenwart in die Vergangenheit entführt? Dann liegen Sie mit "Flashbacks Of A Fool" genau right.

Daniel Craig in der Hauptrolle tut gut daran, weiterhin in Non-Bond-Produktionen präsent zu sein; wie schon beispielsweise in "Enduring Love" trägt er hier fabulös die Story und vollzieht einen perfekten darstellerischen Wechsel vom ersten, in der Gegenwart spielenden Teil, in den zweiten Teil der Geschichte, in dem er sich seiner Vergangenheit stellen muss.

Sein einst bester Freund Boots ist plötzlich verstorben und Joe (Craig), mittlerweile ein erfolgreicher, aber leicht desillusionierter Hollywood-Star mit gelittenem Selbstwertgefühl und Drogenproblemen, begibt sich zur Beerdigung in die britische Heimat und damit in die Vergangenheit, der er sich nie vollends gestellt hat. In seiner Jugend liebten er und sein verstorbener Freund dasselbe aussergewöhnliche Mädchen. Eine schicksalhafte Versuchung und deren fatale Folgen zwangen Joe, diese Liebe und die Heimat aufzugeben. An dieser auch für alle anderen Beteiligten existentiellen Lebenskreuzung trennten sich ihre Wege.

Bis zu Joes Ankunft bei Boots` Begräbnis, wird der Zuschauer in einem langen Flashback mit eben diesem Teil von Joes Vergangenheit konfrontiert und den genauen Hintergründen für seine seinerzeitige, eine Ewigkeit zurück liegende Flucht nach Übersee. Der Zuschauer nimmt Teil an der Sichtweise der Betroffenen, an deren Entwicklung und reflektiert über die Bedeutung und Wertschätzung von Liebe, Freundschaft und Erwachsen werden. Diese Reflexion hat aber auch etwas von einer (Zeit-)reise.

Bei dieser Reise erweist sich allerdings nicht nur Craigs Spiel als ausgezeichnet authentisch. Auch die übrigen Rollen sind sehr gut und glaubwürdig besetzt, so dass man sich keine Sekunde zweifeln sieht, an dem, was die Charaktere aus der Storyline zu formen in der Lage sind.

Am Ende spüren wir, dass Joe seine Jungendliebe Ruth (die erwachsene Ruth wird gespielt von Claire Forlani), innerlich nie aufgegeben hat (und sie auch ihn nicht) und das es genau "seine" Kreuzung war, die die Vergangenheit beeinflusste und die Geschichte bis in die Gegenwart fortschrieb.

Jeder von uns kennt solche Kreuzungen... - die Richtung wählen wir stets selbst.

soul trip of a brit (1. Dezember 2008)

wunderschöner film über einen englischen hollywoodstar, der seine kaputte, oder gar verlorene seele in seiner heimat wiederfindet. daniel craig muss nicht viel reden; überzeugt durch seinen sehr speziellen ausdruck, über den er ahnen lässt, wie es in seinem inneren (bzw. im inneren der figur)aussehen mag: leere, hoffnungslosigkeit, gleichgültigkeit aber dann auch nähe, empathie, sehnsucht...wirklich sehr subtil und toll gespielt !
für diejenigen, die noch die 70ger kennen sind die flashbacks darüber hinaus sehenswert und machen etwas wehmütig, wie die teenies david bowie nachsingen und im schrillen pop-outfit vor dem spiegel posieren.
insgesamt ein bemerkenswerter film jenseits der bond-mainstream-schiene und alle achtung an craig, der diesen spagat mühelos vollzieht.
bedauerlich, dass dieser film kommerziell nicht erfolgreich war, wurde vielleicht aber auch nicht entsprechend promotet, da ich eher zufällig an die dvd rangekommen bin und vorher eigentlich nichts davon erfahren habe; schade, denn der erfolg wäre ihm gegönnt gewesen !

dkb.de

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