Verkaufsrang: 3145 (DVD)
Actor: Salvatore Abruzzese
Actor: Simone Sacchettino
Actor: Salvatore Ruocco
Actor: Vincenzo Fabricino
Actor: Gaetano Altamura
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Matteo Garrone
EAN: 4260170490063
Label: Euro Video
ListPrice:
Manufacturer: Euro Video
Verlag: Euro Video
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2009
Spielzeit: 135
Studio: Euro Video
TheatricalReleaseDate: 2008
von: Salvatore Abruzzese (Hauptdarsteller), Simone Sacchettino (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 20,99
Kurzbeschreibung
Macht, Geld, Blut. Damit werden die Einwohner der Provinzen von Neapel und Caserta tagtäglich konfrontiert. Nur eine privilegierte Minderheit kann überhaupt daran denken, ein „normales“ Leben zu führen. GOMORRHA nimmt den Zuschauer mit in die kriminelle Welt kleiner und großer Bosse, die fast wie aus Brian De Palmas Scarface zu kommen scheinen und zeigt ein Land, das dem gängigen romantischen Italienbild so gar nicht entspricht.Der Film basiert auf dem aufsehenerregenden Weltbestseller des jungen italienischen Autors Roberto Saviano. Gedreht wurde an Originalschauplätzen rund um Neapel. Auf dem Filmfestival in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, verzeichnete GOMORRHA in Italien bis dato über zwei Millionen Besucher. Emotional bewegend und visuell von beeindruckender Gradlinigkeit und Kraft: Eine filmische Kriegserklärung an das organisierte Verbrechen!
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Pressestimmen
Der authentischste und härteste Mafiafilm, der jemals aus Italien gekommen ist! Vergleichbar „Good Fellas“. - TV14
„Ein ungeschönter, ohne verquere Romantik inszenierter Blick auf die brutalste Gangsterorganisation der Welt.“ - CINEMA
„Der beste und eindringlichste Mafiafilm seit langem.“ - BERLINER ZEITUNG
„Neapel sehe und sterben“ - DIE WELT
Kundenrezensionen zu 'Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra'
Die nächste Evolutionsstufe des Mafia-Films... (27. Oktober 2008)
...lässt alles in diesem Genre bisher Dagewesene in einem neuen Licht erscheinen. Nach "Gomorrha" wirken Filme wie "Goodfellas", "Casino" und, ja, auch "Der Pate" wie schale, nicht mehr ernstzunehmende Gangsterklamotten ohne den geringsten Anspruch auf Authentizität. Wo Coppola und Scorsese sich dem Sujet auf massentauglich frisierte, manchmal offen bewundernde und zum Teil auch glorifizierende Weise nähern, konterkariert Garrone die Erwartungen seiner Zuschauer diesbezüglich wo er nur kann."Gomorrha", inhaltlich orientiert an Savianos gleichnamigem Buch, zeichnet ein kaltes, düsteres und zutiefst pessimistisches Bild von der Ist-Situation im Umland von Neapel. Garrones Bilder sind groß, schwer und langsam, ohne dabei aber auch nur ansatzweise pathetisch zu sein. Ganz im Gegenteil schafft sein Film es auf geradezu meisterliche Art, die verlotterte Suburbia der kampanischen Metropole mit der seelischen Verrohung und Verwüstung seiner Protagonisten in Gleichklang zu bringen. Die Entscheidung für zahlreiche Laiendarsteller und einen Dreh direkt vor Ort in Scampia erweisen sich für den Film als äußerst gewinnbringend. Ein weiterer Pluspunkt ist mit Sicherheit der vollständige Verzicht auf Erklärungen welcher Art auch immer - Garrones Darstellung des mafiösen Systems ist und bleibt ein Anriss, will und kann auch gar nicht mehr sein. Und, sie ist nicht zuletzt ein Stimmungsbild, in dem sich alles um Gier und Angst (und die Methoden zu deren Verdrängung) dreht. Dabei bleibt "Gomorrha" die meiste Zeit auf die kleinsten Rädchen im Getriebe fokussiert, die höheren Befehlsebenen der Organisation werden nahezu vollständig ausgeklammert.
Es bliebe noch viel zu sagen über diesen Film, der wohl einer der besten ist, den das italienische Kino seit Jahren hervorgebracht hat. Bleibenden Eindruck hinterlässt das Schlussbild, das wie ein zynischer Kommentar auf die Endsequenz eines anderen italienischen Kinomonolithen wirkt, nämlich Fellinis "La Dolce Vita". Wo Marcello Mastroianni anno 1960 am weiten Strand noch einer giggelnde Partygesellschaft hinterherläuft, stolzieren 2008 alte Männer mit gezückten Pistolen über den Sand, während ein Bagger die Toten abtransportiert. Radikaler kann man einen Mythos nun wirklich nicht entzaubern.
Traurige Realität (3. Oktober 2008)
Eins mal vor weg,dieser Film will kein spannender Thriller oder Krimi sein,man kann ihn mehr als Dokumentarfilm sehen,Filme wie der Pate ,Good Fellas usw. sind tolle aber eine ganz andere Art von Filmen,da hat man ja sogar oft Sympathien für den Mafioso,aber in diesen Film ist das nicht so,im Gegenteil.Auf jeden Fall ist der Film gelungen,die schrecklichen Seiten Neapels werden sehr gut rübergebracht und wirken sehr realistisch.
Und eins ist ja auch klar,der Film auf Deutsch (Obwohl synchro gut war) kann man natürlich nicht mit der originalen Neapolitanischen gesprochenen Film vergleichen,also von mir kriegt er 5 Sterne weil es ein absolutes Muß ist diesen Film zu sehen,und empfehle es jedem weiter.






